Kommen und abschalten

Die „Bee Chapel“-Installation des Künstlers Terence Koh in der HafenCity bietet einzigartige Rückzugserlebnisse

Bereits seit drei Wochen lebt der Künstler Terence Koh mit seinen Bienen an der Osakaallee/Ecke Überseeallee gegenüber vom 25hours-Hotel. Und wie in der Tide des Magdeburger Hafens auch, liegen Höhe- und Tiefpunkt nahe beieinander. Das schlechte Wetter hatte der Künstler so nicht erwartet, erkrankte und musste seine Installation krankheitsbedingt für drei Tage verlassen.

Foto oben: Die Bienenkapelle des Installationskünstlers Terence Koh am Störtebeker Ufer in der HafenCity. ©Thomas Hampel

Während des typisch regnerischen Hamburger Wetters, das er zuvor täglich an der Bee-Chapel erlebte, beeindruckten ihn die temporären Nachbarn, die ihre Türen und Herzen für ihn öffneten. Er bekam mehrere Angebote von den Hafencity-Bewohnern in die Gästezimmer des Stadtteils umzuziehen – glücklicherweise konnte er im 25h Hotel einen Raum nutzen und auch sein Team hat ihn gut umsorgt.

Die bisherigen Besucher waren nicht nur aus der HafenCity, mehrere Besucher kamen extra aus der Umgebung angereist und auch Touristen aus allen Teilen Deutschlands hat er kennenlernen können. Er empfindet die Hafencity als lebendig und aufgeschlossen und freut sich über den gut frequentierten Standort, an dem er sich sogar gut eine Bar vorstellen könnte. Bis zum 31. August hütet Koh noch seine Bienen in der HafenCity.

Und wer bei ihm vorbeischaut und mit die Bienen in der gelben Chapel beobachten oder einfach nur Abschalten möchte, bekommt vom kanadischen Künstler auf Wunsch auch einen Tee serviert und kann den Bee-Chapel-Honig verkosten. Eine schöne stille Erfahrung im lauten Trubel der HafenCity an der Kreuzung zur Baustelle des Südlichen Überseequartiers. Melanie Wagner

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