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	<title>Wolfgang Timpe &#8211; Hafencity Zeitung</title>
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	<description>Nachrichten von der Hamburger Stadtküste</description>
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	<title>Wolfgang Timpe &#8211; Hafencity Zeitung</title>
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		<title>Olympia-Nein: »Diese verpasste Chance wiegt schwer«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Referendum. Hamburg sagt Nein zu Olympischen und Paralympischen Spielen. Die 54,9 Prozent lassen die No-Olympia-Anhänger jubeln und die Pro-Olympia-Engagierten tragen Trauer Ihre große Enttäuschung wollten die privaten Unterstützer und Initiativen für [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Referendum. Hamburg sagt Nein zu Olympischen und Paralympischen Spielen. Die 54,9 Prozent lassen die No-Olympia-Anhänger jubeln und die Pro-Olympia-Engagierten tragen Trauer</em></strong></p>



<p><strong>Ihre große Enttäuschung </strong>wollten die privaten Unterstützer und Initiativen für Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg 2036, 2040 oder 2044 sowie die Senatsvertreter:innen nicht verbergen. <strong><em>Katharina Fegebank,</em></strong> leidenschaftliche grüne Kämpferin für Olympia und Hamburgs Zweite Bürgermeisterin: „Der Ausgang dieses Referendums ist eine herbe Enttäuschung und eine verpasste Chance für unsere Stadt“, sagt die Umweltsenatorin nach der Bekanntgabe des vorläufigen Abstimmungsergebnisses. „Wir <em>(der Senat; d. Red.)</em> tun das, was unserer festen Überzeugung nach der Stadt und den Hamburgerinnen und Hamburgern am besten dient. Wir sehen beispielsweise an der höchsten Wahlbeteiligung Deutschlands, dass Olympia in Hamburg so stark emotionalisiert wie nirgends sonst. Die Befürchtungen, dass das Geld an anderer Stelle fehlen würde, die Mieten und das Leben in Hamburg teurer würden oder zu viele Baustellen entstünden, treffen zwar in der Sache nicht zu – überwinden konnten wir sie aber in den vergangenen Wochen bei vielen Menschen nicht“, so Fegebank.<br><em>Foto oben: <strong>Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher </strong>nimmt zur Abstimmungsniederlage im Olympia-Referendum Stellung: „Ich bedauere das Votum sehr.“ © picture alliance/dpa | Georg Wendt</em></p>



<p>Mit 54,9 Prozent Nein-Stimmen von 357.911 Wahlberechtigten und lediglich 45,1 Prozent Ja-Stimmen von 293.819 Abstimmenden fiel die Ablehnung von Olympia bei einer Abstimmungsbeteiligung von 49,5 Prozent überraschend deutlich aus. Dass Volksabstimmungen keine Selbstläufer sind, und schon überhaupt nicht in Hamburg,&nbsp; wussten alle Beteiligten, hatte doch sich die Freie und Hansestadt schon einmal 2015 gegen die Weltspiele entschieden. Auch deshalb hatten neben vielen VIP-Befürwortern wie Kultfußballer <strong><em>Horst Hrubesch</em></strong> oder die Miniaturwunderland-Brüder ­<strong><em>Frederik und Gerrit Braun</em></strong> oder Unternehmer und Stifter <strong><em>Alexander Otto</em></strong> sowie die private OlympJA-Initiative die Werbekommunikation für Olympia befeuert. Und der Senat hatte, mit dem Ersten Bürgermeister <strong><em>Dr. Peter Tschentscher</em></strong> vorweg, in den letzten Wochen mit persönlichen Wahlkampfeinsätzen vor Ort für das durchdachte und durchaus nachhaltige Olympia-Konzept der kurzen Wege mit temporären Spielstätten und renovierten existierenden Anlagen für ein modernes, der Zukunft zugewandtes Hamburg getrommelt. Ohne Erfolg.</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-f5fdebc83bd9db56396af8f01105106b"><strong><em>»Olympische und Paralympische Spiele sind nach den heutigen Bedingungen eine große Chance für alle. Sie hätten vielen Entwicklungen Rückenwind gegeben, die wir auch ohne Olympia für unsere Stadt erreichen wollen. Genau das ist jetzt unser Auftrag.«</em><br></strong>Hamburgs Erster BürgermeisterDr. Peter Tschentscher</p>



<p>Auch die millionenschwere Werbe- und Kommunikationskampagne konnte nicht verfangen. Sie produzierte zwar tolle Visualisierungen von temporären Wettkampfstätten in der Speicherstadt oder auf der Binnenalster und einem Olympischen Dorf für viele tausend spätere Wohnnutzungen. Doch die verdrechselten Werbesprüche konterkarierten die Sehnsuchtsoptik der Bilder. Da wurden Slogans plakatiert wie: „Wir packen Hamburg wieder auf die Weltkarte“ durch Olympia oder, hallo, „Die schönste Sprache der Welt: Sport“. Die unglücklichen Sprüche waren nicht verantwortlich für das Nein der Mehrheit der Abstimmenden, aber eine emotionale Olympia-Welle haben sie definitiv nicht ausgelöst.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Web_HCZ_HeikeSidmnn–No-Olympia_©picture-alliancedpa-Gregor-Fischer_598171058-B-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2340880" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Web_HCZ_HeikeSidmnn–No-Olympia_©picture-alliancedpa-Gregor-Fischer_598171058-B-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Web_HCZ_HeikeSidmnn–No-Olympia_©picture-alliancedpa-Gregor-Fischer_598171058-B-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Web_HCZ_HeikeSidmnn–No-Olympia_©picture-alliancedpa-Gregor-Fischer_598171058-B-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Web_HCZ_HeikeSidmnn–No-Olympia_©picture-alliancedpa-Gregor-Fischer_598171058-B-1536x1024.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Web_HCZ_HeikeSidmnn–No-Olympia_©picture-alliancedpa-Gregor-Fischer_598171058-B-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Jubelnde No-Olympia-Kämpferin Heike Sudmann:</strong> „Die Probleme der Stadt müssen jetzt und nicht </em><br><em>erst in 14 oder 18 Jahren gelöst werden. Daran werden die Hamburger:innen den Senat messen. Wir Linke wissen, dass keins der Probleme Hamburgs durch Olympia gelöst worden wäre.“ © picture alliance/dpa | Gregor Fischer</em></figcaption></figure>



<p>Was dagegen den Nerv einer Mehrheit der Menschen in Hamburg offenbar „angezündet“ hat, waren die plakativen und häufig geschickt populistisch platzierten und oftmals falschen Zuspitzungen von den Olympiagegnern wie Die Linke, der AfD oder der NOlympia-Initiative. Deren Tenor: Zu viele Milliarden Euro, zu viele neue Baustellen, zu stark steigende Mieten und zu spät kommende Inklusion und nachhaltige Mobilität wurden angenommen. Wie offenbar auch der zentrale Gegnerslogan: „Nein Olympia! Für ein Hamburg, das wir uns alle leisten können.“&nbsp;</p>



<p>Das hat ganz offensichtlich die Menschen überzeugt, für die Politik nicht mehr glaubwürdig und authentisch zu sein scheint, und die reale Furcht vor Gentrifizietung und steigenden Mietkosten haben. Da hat ein modernes, werblich unterstütztes Olympiapaket offenbar nicht überzeugen können. Versprochene Modernität, Internationalität und kosmopolitische Zukunft haben jedenfalls nicht zum Wahlkreuz bei Ja geführt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Web_HCZ_A.OttoA_.Dressel_Ja-Olympia_©picture-alliancedpa-Georg-Wendt_598168358-Kopie-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2340879" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Web_HCZ_A.OttoA_.Dressel_Ja-Olympia_©picture-alliancedpa-Georg-Wendt_598168358-Kopie-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Web_HCZ_A.OttoA_.Dressel_Ja-Olympia_©picture-alliancedpa-Georg-Wendt_598168358-Kopie-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Web_HCZ_A.OttoA_.Dressel_Ja-Olympia_©picture-alliancedpa-Georg-Wendt_598168358-Kopie-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Web_HCZ_A.OttoA_.Dressel_Ja-Olympia_©picture-alliancedpa-Georg-Wendt_598168358-Kopie-1536x1024.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Web_HCZ_A.OttoA_.Dressel_Ja-Olympia_©picture-alliancedpa-Georg-Wendt_598168358-Kopie-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Enttäuschte Pro-Olympia-Kämpfer. </strong>Unternehmer und Sportstifter Alexander Otto (l.) und </em><br><em>Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Zum Sport und zur Politik gehört, auch Niederlagen zu akzeptieren. Ein </em><br><em>sehr enttäuschendes Ergebnis ist es trotzdem“, so Dressel. „Wir werden – jenseits von Parteipolitik – in der politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen Mitte dieser Stadt analysieren müssen, warum es uns gemeinsam nicht </em><br><em>mehr gelingt, für solche Projekte Mehrheiten zu erringen.“ © picture alliance/dpa | Georg Wendt</em></figcaption></figure>



<p>So bilanziert Finanzsenator <strong><em>Dr. Andreas Dressel</em></strong> nach vorne schauend: „Zum Sport und zur Politik gehört, auch Niederlagen zu akzeptieren. Ein sehr enttäuschendes Ergebnis ist es trotzdem. Wir werden – jenseits von Parteipolitik – in der politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen Mitte dieser Stadt analysieren müssen, warum es uns gemeinsam nicht mehr gelingt, für solche Projekte Mehrheiten zu erringen.“ Und das Sieger-Resümee von <strong><em>Heike Sudmann,</em></strong> Co-Fraktionschefin der Linken in der Hamburgischen Bürgerschaft, betont nochmal das Soziale des erfolgreichen Olympia-Nein: „Die Probleme der Stadt müssen jetzt und nicht erst in 14 oder 18 Jahren gelöst werden. Daran werden die Hamburger:innen den Senat messen. Wir Linke wissen, dass keins der Probleme Hamburgs durch Olympia gelöst worden wäre.“ Die eigentlichen Olympia-Gelder kommen jedoch nur für Olympia und nicht einfach so vom Bund. Doch davon abgesehen hat die klare einfache NOlympia-Haltung und das immergleiche Mantra gegen Geldverschwendung und für sichere Lebensverhältnisse offenbar überzeugt und die Menschen zum Nein bewegt. </p>



<p>Hamburgs Innen- und Sportsenator <strong><em>Andy Grote</em></strong> zieht auch Kraft aus dem Nein: „Die enorme positive Energie der vergangenen Wochen und Monate wollen wir dennoch nutzen, um wichtige Projekte aus dem Bewerbungskonzept, insbesondere für die Bewegungsförderung von Kindern und Jugendlichen umzusetzen.“ Für die Wirtschaftswelt hatte <strong><em>Prof. Norbert Aust</em></strong>, Präses der Handelskammer Hamburg, bis zuletzt für Olympia geworben und warnt: „Eine Ausrichtung hätte Hamburgs Kräfte gebündelt, Prioritäten geschärft und das notwendige Tempo für Investitionen erzeugt. Diese verpasste Chance wiegt schwer.“ Und Unternehmer <strong><em>Alexander Otto,</em></strong> der mit seiner Alexander Otto Sportstiftung die Sport-Infrastruktur Hamburgs unterstützt: „Ich respektiere das Votum der Bürger, doch es ist bedauerlich, dass wir als Stadt nun auf ein wichtiges Werkzeug verzichten, unsere Sportstätten und unser internationales Ansehen grundlegend zu modernisieren.“ <strong><em>Wolfgang Timpe</em></strong></p>
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		<title>»Mehr Mut zum berechenbaren Risiko!«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 23:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtküste]]></category>
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					<description><![CDATA[Innenstadt. Die Cityexpertin für Immobilienwirtschaft, Handel und Marketing, Nicole C. Unger von der NCU Immobilien Concept GmbH, über neuen Schwung in Hamburgs klassischer Mitte und fehlendes Entscheidungsmanagement der Stadt Sie [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Innenstadt. Die Cityexpertin für Immobilienwirtschaft, Handel und Marketing, Nicole C. Unger von der NCU Immobilien Concept GmbH, über neuen Schwung in Hamburgs klassischer Mitte und fehlendes Entscheidungsmanagement der Stadt</em></strong></p>



<p><strong>Sie ist seit vielen Jahren</strong> das Aushängeschild der klassischen City, der „gewachsenen Innenstadt“, wie sie betont: <strong>Nicole C. Unger, </strong>Inhaberin der <strong>NCU Immobilien Concept GmbH </strong>und eng vernetzt mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Hamburgs Mitte. Durch die HafenCity und besonders durch das neu eröffnete Shopping-Entertainment-Center Westfield-Überseequartier mit zusätzlich 92.000 Quadratmetern Vermietungsfläche kommt die Innenstadt kräftig unter Druck. Wo sieht die Stimme wichtiger Grundeigentümer und Händler dringenden Handlungsbedarf für das bessere Zusammenwachsen von City und HafenCity, der sogenannten <em>Neuen Mitte</em> Hamburgs?<br><em>Foto oben:<strong> Innenstadt-Expertin Nicole C. Unger</strong> ist genervt von den städtischen Behörden: „Es fehlt den handelnden Personen in den Verantwortungsbereichen schlicht an Rückgrat, Entscheidungen zu fällen und das Prinzip ,Einfach mal machen‘ anzuwenden.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></p>



<p><strong>Frau Unger, das neue Westfield-Überseequartier hat einjährigen Geburtstag gefeiert. Haben die HafenCity und das Westfield bislang der Innenstadt eher Besucher:innen entzogen oder womöglich der City und der HafenCity, der sogenannten <em>Neue Mitte</em>Hamburgs, sogar neue Kundschaft beschert? </strong>Ein Jahr nach der Eröffnung kann man feststellen, dass das neue Westfield-Überseequartier der gewachsenen Innenstadt nicht drastisch Besucher entzogen hat. Es zeichnet sich ein differenziertes Bild ab: Insgesamt sind die Frequenzen in der Hamburger City sogar leicht gestiegen, gleichzeitig verstärkt sich die geografische und strukturelle Zweiteilung des Zentrums: Die westliche Innenstadt mit Neuer Wall, Große Bleichen und Passagenviertel präsentiert sich stabil. Der dortige „Besatz“, die Angebote fokussieren sich traditionell auf das hohe Luxussegment. Da dieser absolute Premium-Bereich im Überseequartier kaum stattfindet, gibt es hier so gut wie keine Verdrängungseffekte. In der östlichen Innenstadt hingegen mit Mönckebergstraße und Spitalerstraße zeigt sich eine etwas andere Situation. Insbesondere an Samstagen und bei schlechtem Wetter sind deutliche Frequenzverluste spürbar. Diese „konsumigeren“ Haupteinkaufsstraßen stehen in direkterem Wettbewerb mit dem überdachten Angebot des Überseequartiers in der HafenCity. </p>



<p><strong>Das Überseequartier zieht besonders ein junges Publikum an, das gezielt einzelne Angebote kauft, aber weniger für kräftigen Umsatz steht. Wie sieht das in der City aus? </strong>Während das Überseequartier ein auffallend junges Publikum anzieht, profitiert die gewachsene Innenstadt insgesamt von einem stark gestiegenen Tourismus, der das Stadtbild merklich belebt. Um die City auch für jüngere Zielgruppen wieder attraktiver zu machen, setzen die privatwirtschaftlichen Initiativen verstärkt auf Trend-Gastronomie. Im Nikolai- und Rathausquartier (etwa am Alten Wall) zeigen neue, stark frequentierte Konzepte wie Matcha-Tee-Bars oder spezialisierte Frucht- und Joghurtbars, dass die Jugend bereit ist, viel Geld für Lifestyle-Gastronomie auszugeben – Preise von 8,50 Euro für ein Trendgetränk oder bis zu 15 Euro für einen Snack werden dort klaglos gezahlt und führen zu langen Warteschlangen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="682" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_19_HCZ_NicoleCUnger_18-b-682x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2340817" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_19_HCZ_NicoleCUnger_18-b-682x1024.jpg 682w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_19_HCZ_NicoleCUnger_18-b-200x300.jpg 200w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_19_HCZ_NicoleCUnger_18-b-768x1153.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_19_HCZ_NicoleCUnger_18-b.jpg 783w" sizes="(max-width: 682px) 100vw, 682px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Nicole C. Unger zum Innenstadt-Wettbewerb mit der HafenCity:</strong> „Das Westfield ist primär als städtische Erweiterung und nicht als existenzielle Bedrohung für das Zentrum zu verstehen. Die gewachsene Innenstadt verfügt mit dem Rathausmarkt, der historischen Architektur, den Fleeten und der Alster über ein einzigartiges, europäisches Flair, das kein künstlich auf dem Reißbrett entworfenes Quartier kopieren kann.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p><strong>In der Vergangenheit gab es viel Kritik an der Verbindung zwischen der Innenstadt mit Rathausmarkt und der HafenCity und dem Überseequartier. Flanieren die Besucher:innen heute problemlos zwischen den Quartieren mit der achtspurigen Willy-Brandt-Straße dazwischen hin und her? </strong>Die verkehrliche und städtebauliche Verbindung zwischen dem Rathausmarkt und der HafenCity bleibt das größte Nadelöhr der Hamburger Stadtplanung. Oft wird die achtspurige Willy-Brandt-Straße als unüberwindbares, hässliches Hindernis beklagt. Das eigentliche Versäumnis liegt jedoch bei der Hamburger Verwaltung: Die Stadt hat zehn Jahre lang buchstäblich nichts getan, um diese Verbindung adäquat zu gestalten, obwohl der Eröffnungstermin des Überseequartiers langfristig bekannt war. Um das aktuelle städtische Konzept der sogenannten Dom­achse, die von der Alster über die Domstraße und Sankt Annen zur Elbe führen soll, wird mir viel zu viel Brimborium gemacht. Aus städtebaulicher Sicht handelt es sich dabei um eine reine Verbindungsachse für den Bus- und Individualverkehr, die für Fußgänger aufgrund der bestehenden Bebauung weder attraktiv noch auf natürlichem Wege einladend ist. Zudem kommen die neu geplanten städtischen Ausschreibungen für Verschönerungsmaßnahmen und die Verbesserungen der Aufenthaltsqualitäten entlang der Domachse mit viel Außengastronomie viel zu spät: Bis diese bürokratisch und baulich umgesetzt sind, werden erneut fünf bis zehn Jahre vergehen. </p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-5fb4faa94581b9d2dcef5951d18d59b7"><strong><em>»Die Verwaltung der Stadt bewegt sich oft nach dem frustrierenden Prinzip ›zwei Schritte vor, drei Schritte zurück‹.« </em></strong><br>Nicole C. Unger</p>



<p><strong>Aber qualitativ ist das doch wünschenswert? </strong>Ja, nichts dagegen, es besser zu machen. Nur noch einmal: zehn Jahre zu spät. Und: Mir wird deutlich zu wenig über schon existierende alternative fußläufige Verbindungswege und deren Verbesserung und kluge Gestaltung gesprochen. Die weitaus bessere und von den Besuchern bereits intuitiv genutzte Alternative existiert längst abseits der offiziellen Planungen: der historische Katharinenweg. Dieser führt vom Rathausmarkt über die Kleine Johannisstraße und den Brodschrangen, beides heute bereits etablierte moderne Fußgängerzonen mit attraktiver Außengastronomie. Dann geht es künftig über den Ness, das neu bebaute ehemalige Commerzbank-Grundstück, direkt zur Willy-Brandt-Straße, auf deren gegenüberliegender Seite sich sofort die Katharinenkirche und St. Annen anschließen. Dieser historische Laufweg bietet schöne Architektur und weist eine hohe Aufenthaltsqualität auf. </p>



<p><strong>Und die Willy-Brandt-Straße ist für Sie keine Hürde? </strong>Um die vielspurige Willy-Brandt-Straße an dieser Stelle sicher und komfortabel zu überqueren, bedarf es keines langwierigen Großprojekts, sondern schlicht pragmatischer Lösungen nach internationalem Vorbild: In Metropolen wie London überqueren Fußgänger völlig selbstverständlich vier- oder sechsspurige Straßen wie die Oxford Street. Nötig wären hier lediglich breitere Überwege, eine auffällige farbliche Markierung des Zebrastreifens, eine optimierte Ampelschaltung und eine einladende Mittelinsel, die den Verkehr natürlich abbremst und mobilitätseingeschränkten Menschen einen sicheren Zwischenstopp ermöglicht. Statt unendlich Ressourcen nur in die Domachse zu stecken, sollte der Fokus viel stärker auf die ständige Verbesserung und Verschönerung klassischer Laufwege und Plätze liegen – zum Beispiel des Hammaburgplatzes. Und man sollte endlich mal in eine attraktive plakative Beschilderung mit historischen und kulturellen Informationen entlang der Wege von der City in die HafenCity und umgekehrt investieren. Kleine Schritte können große Wirkung entfalten. </p>



<p><strong>Warum fällt das Naheliegende wie attraktive Beschilderung mit überschaubaren Kosten der Stadt so schwer? </strong>Während die Privatwirtschaft und die Business Improvement Districts, BIDs, Projekte zügig konzipieren und finanzieren <em>(BIDs kümmern sich um Marketing und Entwicklung einzelner Straßenzüge und Quartiere, Anm. d. Red.),</em> krankt es in den Behörden an endlosen Abstimmungsschleifen, Genehmigungsverfahren und einer lähmenden Bürokratie. Es fehlt den handelnden Personen in den Verantwortungsbereichen schlicht an Rückgrat, Entscheidungen zu fällen und das Prinzip „Einfach mal machen“ anzuwenden. </p>



<p><strong>Ein aktuelles Beispiel aus der HafenCity: Trotz politischer Beschlüsse in der Bürgerschaft, der Bezirksversammlung, der Verkehrsbehörde und des Bezirksamts Hamburg-Mitte zur Einführung von Tempo 30 auf den Bezirksstraßen der HafenCity scheitert die Umsetzung seit vielen Monaten. Die HafenCity ist der einzige Stadtteil Hamburgs ohne Tempo-30-Straßen. Die Polizeibehörde prüft, und nix passiert. </strong>Ohne das immense private Engagement der Grundeigentümer und die über die BIDs organisierten Investitionen von 120 Millionen Euro in den vergangenen 20 Jahren in den öffentlichen Raum würde die Hamburger Innenstadt heute visuell und strukturell nicht auf diesem Niveau dastehen. Zwar gibt es durch die personelle Verjüngung in der Geschäftsführung des City Management Hamburg mit Mimi Salewski, die verstärkt auf Social-Media-Präsenz und zeitgemäße Perspektiven setzt, sowie durch den neuen Innenstadtkoordinator Dr. Julian Petrin frischen Wind, dennoch bewegt sich die Verwaltung der Stadt oft nach dem frustrierenden Prinzip „zwei Schritte vor, drei Schritte zurück“. </p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-c7ad87b1274787c036d40f9f86b90d98"><strong>Vita NICOLE C: UNGER</strong><em> ist <strong>geschäftsführende Gesellschafterin</strong> der <strong>NCU Immobilien Concept GmbH</strong> mit Sitz in Hamburg. Ihr Unternehmen ist auf die Beratung von Grundeigentümern sowie auf die Vermietung und das Management von Gewerbeimmobilien in Hamburger Bestandslagen spezialisiert. Ferner ist sie als sogenannte Innenstadt-Stakeholderin unter anderem Stv. Vorsitzende des Trägerverbund Projekt Innenstadt e. V. sowie Initiatorin und Sprecherin der enkungsausschüsse diverser Business Improvement Districts (BIDs) in der Innenstadt. In diesen Funktionen vertritt sie die Interessen von Einzelhändlern und Immobilieneigentümern gegenüber der Politik und der Stadtverwaltung. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Stadtentwicklung, der Steigerung der Frequenzen in der Hamburger City sowie der Koordination zwischen den verschiedenen Quartieren der Innenstadt und der HafenCity. Nicole C. Unger, 56, hat eine Tochter, 28, und beide sind in Hamburg-Harvestehude zu Hause.</em></p>



<p><strong>Mit der Eröffnung des Westfield-Komplexes sind der Stadt auf einen Schlag 92.000 Quadratmeter Verkaufs-, Miet- und Einzelhandelsfläche hinzugefügt worden. Eine kräftige Konkurrenz? </strong>Dass dies den Wettbewerb verschärft, ist unbestritten und zeigt sich in ersten Konsolidierungen: So schloss die Modekette Zara ihre Filialen in der Poststraße sowie im Elbe-Einkaufszentrum, um sich strategisch auf die Standorte Mönckebergstraße und Westfield-Überseequartier zu konzentrieren. Dennoch ist das Westfield primär als städtische Erweiterung und nicht als existenzielle Bedrohung für das Zentrum zu verstehen. Die gewachsene Innenstadt verfügt mit dem Rathausmarkt, der historischen Architektur, den Fleeten und der Alster über ein einzigartiges, europäisches Flair, das kein künstlich auf dem Reißbrett entworfenes Quartier kopieren kann. Touristen und Hamburger werden immer beide Orte besuchen. Die aktuelle allgemeine Kaufzurückhaltung und das veränderte Konsumverhalten sind zudem primär der weltpolitischen Lage und wirtschaftlichen Unsicherheiten geschuldet und dürfen nicht allein der neuen Konkurrenz in der HafenCity angelastet werden. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_19_HCZ_NicoleCUnger_02-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2340756" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_19_HCZ_NicoleCUnger_02-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_19_HCZ_NicoleCUnger_02-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_19_HCZ_NicoleCUnger_02-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_19_HCZ_NicoleCUnger_02.jpg 1444w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Bücherfan Nicole C. Unger:</strong> „Ich lese immer Bücher, meistens abends im Bett, um herunterzukommen, um meine Tagesgedanken beiseitezuschieben und um gut einzuschlafen. Mich hat jüngst der Spiegel-Bestseller ,Fünf Sommer mit Dir‘ von ­Carley Fortune begeistert.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p><strong>Was tut die City, um neue Aufmerksamkeit und Attraktionen zu schaffen? </strong>Um die Anziehungskraft der klassischen City hochzuhalten, investieren zum Beispiel die BIDs kontinuierlich in den öffentlichen Raum: Die „Sommergärten“ werden mittlerweile zum neunten Mal realisiert, in diesem Jahr unter erstmaliger Beteiligung des BID Rathausquartier. Die Weihnachtsbeleuchtung und die dazugehörigen Weihnachtsmärkte sind im europäischen Großstadtvergleich führend. Wichtig zu betonen ist hierbei, dass diese Weihnachts-Illuminationen komplett privatwirtschaftlich von den Eigentümern finanziert und betrieben werden. Zum Teil mit vollkommen übertriebenen Gebühren seitens der Stadt. Allein dafür, dass Hubsteiger öffentliche Flächen benutzen, um an den Auf- und Abbautagen in einzelnen Straßen oder auf Plätzen der City die Beleuchtungen aufzuhängen, kassiert die Stadt über 150.000 Euro Gebühren pro Jahr. Eine Abzocke, die viele Grundeigentümer, Unternehmen und BIDs-Macher zu Recht empört. </p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-2d79edb3bfae93447d1018957552ddbe"><strong><em>»Allein dafür, dass Hubsteiger öffentliche Flächen benutzen, um an den Auf- und Abbautagen in einzelnen Straßen oder auf Plätzen der City die Beleuchtungen aufzuhängen, kassiert die Stadt über 150.000 Euro Gebühren pro Jahr. Eine Abzocke, die viele Grundeigentümer, Unternehmen und BIDs-Macher zu Recht empört.«</em></strong><br>Nicole C. Unger über die privat finanzierte Weihnachtsbeleuchtung der City</p>



<p><strong>Inwiefern? </strong>Während das Überseequartier als Privateigentum agiert und seine Sonderflächen flexibel bespielen kann, bewegen sich die Akteure der City im öffentlichen Raum. Sie müssen für jede Aktion aufwendige Sondernutzungsanträge stellen und wie gesagt extrem hohe Gebühren an die Stadt entrichten. Zudem leidet der Handel in der City unter der immensen Dichte an permanenten Großdemonstrationen von Donnerstag bis Samstag sowie an Sportgroßveranstaltungen, die den Zugang zu den Geschäften regelmäßig blockieren. Der Handel selbst reagiert auf den Wandel konstruktiv durch die zunehmende Verschmelzung von Online- und Stationärgeschäft wie mit Omnichannel-Systemen und Click-&amp;-Collect-Angeboten sowie integrierte In-Store-Gastronomie. Dass da für einige Innenstadtakteure immer noch Luft nach oben ist, will ich nicht verhehlen. </p>



<p><strong>Es gibt in der Innenstadt Gewerbe-Leerstände, und der Markt zwingt zu niedrigeren Mieten. Was heißt das für die City? </strong>Die öffentliche Debatte über den angeblichen Massenleerstand in der City hält einer genauen Überprüfung nicht ansatzweise stand. Viele vermeintlich leere Schaufenster sind längst nachvermietet, befinden sich jedoch in langwierigen, aufwendigen Umbauphasen oder warten in den Amtsstuben auf Nutzungsänderungsgenehmigungen. Namhafte und vor allem internationale Labels schließen neue Verträge und siedeln sich erstmals in der Hamburger Innenstadt an. Zum Beispiel in der Gerhofstraße gibt es viele spannende Veränderungen mit Arc’teryx-Mode für <em>Superdry</em> aus Kanada, <em>Mammut </em>aus der Schweiz, <em>Moscot</em> aus New York im Frühjahr 2027. Und in den Großen Bleichen schließt Ganni demnächst, dafür zieht der österreichische Optiker <em>Silhouette</em> ein. <em>Colorful Standard </em>zieht innerhalb des Hanse-Viertels um, und <em>John Henric</em> aus Schweden wird im Herbst in die Große Bleichen 30-36 ziehen. In den Hohen Bleichen ersetzt <em>Baobab</em> aus Belgien das Label Jacadi. Rivera Maison wurde von <em>Tikamoon</em> aus Frankreich ersetzt, in die Hohe Bleichen 21 zieht <em>Raini</em> aus Baden-Württemberg, am Gänsemarkt 45 übernimmt <em>Coolblue</em> aus den Nierderlanden die Fläche von Möbel Haredeck. Im Kaufmannshaus an der Bleichenbrücke zieht <em>Skins</em> aus den Niederlanden ein und beerbt <em>Rains,</em> die in die Gerhofstraße 2-8 gezogen sind. </p>



<p><strong>Sorry, wann ist es zu Ende?</strong> Entschuldigung, aber das muss gegen falsche Images mal gesagt werden: am Neuen Wall 13 zieht <em>APM Monaco</em> aus Frankreich in die Fläche von <em>Tumi,</em> die ein Haus weiterziehen. In der Nummer 20 wird <em>ALO</em> aus den USA in die bisherigen Räume von Balenciaga ziehen. Der Neue Wall hat zudem zahlreiche neue Marken wie <em>Saint Laurent, Zimmermann</em> und <em>Polène</em> dazubekommen. Weiterhin ist <em>AKRIS</em> umgezogen, und <em>Armani </em>wird es demnächst auch tun. <em>Chanel</em> wird sich noch einmal maßgeblich vergrößern. <em>Louis Vitto</em>n hat komplett saniert. In der City Ost hat auf der Spitalerstraße 1-3 <em>Snipes</em> aus NRW eröffnet, direkt gegenüber befindet sich <em>Jack &amp; Jones</em> aus Dänemark, <em>Moida</em> aus Korea tritt seinen ersten Flagship-Store in Deutschland als Nachfolge von Das Depot in der Nummer 10 an. Und, zum Schluss: In der Mö 13 feiert <em>Skechers</em> aus den USA seine Neueröffnung, während <em>Apollo Optik</em> aus Italien/Frankreich in der Nummer 11 eröffnet hat. <em>Miin Kosmetik</em> aus Korea ist in die Nummer 10 eingezogen, und <em>Victoria’s Secret</em> aus den USA folgt auf 800 Quadratmetern im ehemaligen Schuhhaus Görtz. Ich finde, das kann sich an internationalen Neuvermietungen in der Innenstadt sehen lassen.</p>



<p><strong>Was muss noch passieren, um die City aufzuwerten? </strong>Was Hamburg im Vergleich zu touristischen Magneten wie Amsterdam mit seinem weihnachtlichen „Lichterfestival“ und fünf Millionen zusätzlichen Besuchern noch völlig fehlt, ist eine professionelle Lichtinszenierung in der traditionell frequenzarmen, dunklen Jahreszeit zu Beginn des Jahres. Entsprechende Planungen für eine visuelle „Lichtwelle“, die sich von der Alster bis zur Elbe zieht, liegen vor, müssten von der Stadt jedoch finanziert und unbürokratisch genehmigt werden. Hier stoßen private Initiativen an systemische Grenzen. </p>



<p><strong>Und die Mietpreise in der City?</strong> Die haben sich in jüngster Zeit moderat nach unten angepasst, was jedoch einer allgemeinen Marktkorrektur von einem extrem hohen Niveau aus geschul-det ist und nicht primär im Zusammenhang mit dem Westfield-Überseequartier steht. </p>



<p><strong>Blicken Sie mal Jahre voraus. Was muss passieren? </strong>Sorge bereitet den Akteuren die langfristige Entwicklung der östlichen Innenstadt rund um die ehemaligen Traditionskaufhäuser. Das von der Stadt erworbene ehemalige HSH-Nordbank-Gebäude am Gerhart-Hauptmann-Platz soll künftig das „Haus der digitalen Welt“ und die Zentralbibliothek beherbergen. Die vorliegenden Entwürfe für den Umbau und die Neugestaltung des Platzes sind architektonisch gelungen und versprechen ein schönes Flair auf dem dann neu gestalteten Platz. Das Problem liegt auch hier im Faktor Zeit: Bis zur finalen Realisierung werden mindestens 10 bis 15 Jahre vergehen. Für diesen langen Zeitraum droht der östlichen Mönckebergstraße ein massiver städtebaulicher Stillstand, der dringend durch kreative, hochwertige Zwischennutzungen überbrückt werden muss. </p>



<p><strong>Viele City-Fans beklagen, dass das neue Naturkundemuseum in die HafenCity und den Elbtower kommen soll. Fehlen der City Leuchtturmprojekte? </strong>Ein kulturelles Highlight und ein Publikumsmagnet wie das Naturkundemuseum gehört zwingend in das Herz der gewachsenen Innenstadt und nicht an die Peripherie zum Elbtower. Die Fertigstellung des Elbtowers steht aufgrund von Kapital- und Ressourcenproblemen des privaten Investors ohnehin in den Sternen. Da von Anfang an feststand, dass für dieses Hochhausprojekt keine Steuergelder aufgewendet werden dürfen, verbietet sich die Platzierung einer staatlichen Kultureinrichtung an diesem Standort von selbst. </p>



<p><strong>Wo sollte es künftig sein? </strong>Der einzig sinnvolle, zentrale und durch die jahrelangen Verzögerungen überhaupt noch verfügbare Standort für das Naturkundemuseum ist der Besenbinderhof in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof. Ein Museum an dieser Stelle würde eine enorme strategische Hebelwirkung entfalten: Es würde die dringend notwendige städtebauliche Aufwertung und Erweiterung des Hauptbahnhof-Umfelds massiv beschleunigen. Gleichzeitig würde es als gewaltiger Frequenzbringer fungieren, der Besucherströme direkt in den Eingangsbereich der östlichen Innenstadt leitet und somit die Mönckebergstraße strukturell nachhaltig stärkt. </p>



<p><strong>Sie gelten als konservativ. Was ist für Sie wichtig? </strong>Ich wünsche mir mehr Realismus und Pragmatismus angesichts der wirtschaftlichen Lage und der Herausforderungen. Wir brauchen mehr unternehmerischen Mut zum berechenbaren Risko! </p>



<p><strong>Wie schalten Sie vom City-Alltag ab? </strong>Dann fahre ich nach Sylt, gehe am Strand und an der Nordsee spazieren, besuche den Golfplatz und bin dann einfach mal weg. Sylt ist einfach eine andere Welt, Natur pur, Ruhe und Stille – besonders in der Nebensaison.</p>



<p><strong>Sie wären um 100 Prozent glücklicher &#8230; </strong>wenn wir wichtige und zukunftsorientierte Dinge nicht endlos bürokratisch prüfen würden, sondern mit Mut und Entscheidungsfreude einfach mal umsetzen!  </p>



<p><strong>Was lesen Sie gerade für ein Buch? Zum Blättern oder auf dem Tablet? </strong>Ich lese immer Bücher, meistens abends im Bett, um herunterzukommen, um meine Tagesgedanken beiseitezuschieben und um gut einzuschlafen. Mich hat jüngst der <em>Spiegel</em>-Bestseller „Fünf Sommer mit Dir“ von ­Carley Fortune begeistert. Für mich kamen Erinnerungen an die drei Jahre in Kanada (Westküste) auf, da die Geschichte dort spielt. <br><strong><em>Das Gespräch führte Wolfgang Timpe</em></strong></p>
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			</item>
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		<title>»Unternehmerische Kreativität statt reiner Schwarzmalerei!«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 23:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Exklusiv-Gespräch. Mit Björn Dahler, Spezialist für Luxusimmobilien und Geschäftsführender Gesellschafter der Dahler &#38; Company GmbH, sprachen wir über die Krise der Baubranche, neue Qualitätsansprüche bei Luxusobjekten und die Zukunft der HafenCity Wie [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Exklusiv-Gespräch. Mit Björn Dahler, Spezialist für Luxusimmobilien und Geschäftsführender Gesellschafter der Dahler &amp; Company GmbH, sprachen wir über die Krise der Baubranche, neue Qualitätsansprüche bei Luxusobjekten und die Zukunft der HafenCity</em></strong></p>



<p><strong>Wie schafft man das eigentlich,</strong> wenn ein Unternehmer als Persönlichkeit konsequent seine eigene Marke verkörpert? Klar, man ist immer souverän lässig, tritt – auch zur Grundsteinlegung oder zu Richtfesten – auf ruppigen Baustellen immer im perfekt sitzenden blauen Sakko mit blütenweißem, hohem Stehkragenhemd ohne Krawatte mit akkurat sitzendem Einstecktuch und hervorscheinenden Manschetten auf. Immer stilvolle Form und: nahbar. Gestatten, Dahler, <strong><em>Björn Dahler,</em></strong> Gründer der Luxusimmobilien-Marke <strong>Dahler </strong>und seit 1993 geschäftsführender Gesellschafter der <strong>Dahler &amp; Company Group GmbH,</strong> die er von Beginn an gleichberechtigt mit seiner Frau <strong><em>Kirsten Dahler</em></strong> führt. <br><em>Foto oben: <strong>Dahler &amp; Company-Gründer Björn Dahler:</strong> „Ich verstehe mich eher als der Stratege, der aus der Keimzelle eine Immobiliengruppe geformt hat, und als Verantwortlicher für Marketing und Vertreter der Marke nach außen.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></p>



<p>Die Hamburger Immobilieninstitution hat als Projektentwickler, Objektmanager und Vermarkter wesentlich das städtebauliche Wohnnungsbild der HafenCity mitgeprägt: ob zum Beispiel in frühen Tagen mit dem markanten <em>Marco-Polo-­Tower</em> oder jüngst den beiden Luxuswohntürmen <em>Fifty9 </em>und <em>The Crown </em>auf dem Strandkai sowie dem neuen Premium-Community-Wohnprojekt <em>Eleven Decks</em> im Westfield-Überseequartier. <em>Björn Dahler,</em> der für das eigene Erfolgsgefühl keine öffrntliche Bühne braucht, hat der HafenCity Zeitung erzählt, wie er unter anderem auf die aktuellen geopolitischen und existenziellen Baukrisen reagiert und warum er sich selbst eher als Marketingmann mit „Lust auf Kreativität“ sieht.&nbsp;</p>



<p><strong>Herr Dahler, Sie begleiten die HafenCity fast von Beginn an. Ist die Vision eines lebendigen Stadtteils aufgegangen, oder handelt es sich eher um ein schickes Designerquartier für Touristen? </strong>Björn Dahler: Es ist eine Kombination aus beidem. Als dort Arbeitender, ich lebe seit Jahrzehnten in der Nordheide, nehme ich die HafenCity inzwischen als ein sehr lebendiges Quartier aus Anwohnern und hier Arbeitenden wahr. Gleichzeitig bleibt sie eine touristische Attraktion. Der daraus resultierende Trubel und die Dynamik tun dem Standort insgesamt sehr gut. Ich bin mit der Entwicklung äußerst zufrieden. </p>



<p><strong>Ihre jüngsten Wohnprojekte – wie das Eleven Decks im Westfield-Quartier oder die Türme Fifty9 und The Crown am Strandkai – stehen für First-Class-Immobilien. Was heißt Luxuswohnen im Jahr 2026? </strong>Das Fundament bleiben die absolute Toplage mit Wasser, Hafen- und Stadtblicken sowie eine herausragende Architektur. Heute definiert sich Luxus jedoch zunehmend über die stilvolle Konsequenz in der Gestaltung: Hochwertiges Interieur darf nicht erst in der Wohnung beginnen, sondern muss bereits in den öffentlichen Bereichen wie den Entrées, den Aufzugsvorräumen, den Treppenhäusern oder den Wohnungsvorfluren spürbar sein – ähnlich einem mondänen Hotelcharakter. Zudem spielen nach amerikanischem Vorbild Services wie Concierges, digitale Community-Apps und bewirtschaftete Gemeinschaftszonen wie zum Beispiel Clubhouse-Flächen, Co-Working-Spaces oder Fitness-Erlebniswelten eine immer größere Rolle. Immer wichtiger werden für die Bewohner einer Premiumimmobilie auch gemeinsam zu nutzende Außen- oder Dachterrassen – sei es für Hausveranstaltungen oder private Events. </p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-4c6f2fcf891e00c005e5f63af8fd1567"><strong><em>»Die aktuelle Zurückhaltung der Banken bei der Finanzierung von Bauvorhaben wie auch beim Kauf von Wohnungen erschweren die Projektentwicklung massiv. Und wir Projektentwickler dürfen die Verantwortung nicht nur auf den Staat oder die Banken schieben. Wir müssen selbst auch kreativer werden.« </em></strong><br>Björn Dahler</p>



<p><strong>Hohe Baukosten, gestiegene Zinsen und die wirtschaftliche Stagnation haben den Immobilienmarkt in eine nachhaltige Krise gestürzt. In Ihrer Dahler &amp; Company Projektentwicklung haben Sie jahrelang vor allem Wohnungen verkauft, heute ist Vermietung ein Kerngeschäft geworden, da der Immobilienverkauf zurzeit fast zum Erliegen gekommen ist. Was bedeutet das für Ihr Geschäft in der HafenCity? </strong>Die lang laufende Ausnahmephase der Boomjahre bis 2021, die stark von der Nullzinspolitik getrieben war, ist seit Corona und den Kriegen in Nahost und der Ukraine sowie der Stagnation der Wirtschaft vorbei. Nach einem drastischen Einbruch der Transaktionen im Jahr 2023 hat sich der Markt in Hamburg zwar wieder stabilisiert, befindet sich jedoch in der HafenCity noch nicht vollständig wieder auf dem alten Niveau. Das liegt zum einen an deutlich weniger Neubauprojekten und zum anderen an den naturgemäß hohen Preisen für ausschließlich zeitgemäße Objekte in einer so erstklassigen Lage. Ferner sind die jüngst fertiggestellten oder im Bau befindlichen Objekte durch die exorbitant gestiegenen Baukosten geprägt. Entwickler müssen aktuell so kalkulieren, dass sie einerseits mindestens ihre Investitionen decken können, während andererseits die Verbraucher gleichzeitig deutlich preissensibler geworden sind. </p>



<p><strong>Also halten in Krisenzeiten auch sehr wohlhabende Kunden ihr Geld zusammen? </strong>Absolut. Ein Großteil dieser Klientel besteht aus Unternehmern und Selbstständigen, die in ihren eigenen Betrieben im Moment mit deutlichen Nachfragerückgängen und steigenden Kosten konfrontiert sind. Wer in seinem Unternehmen, auch gegenüber den Mitarbeitern, auf die Kostenbremse drücken muss, setzt als verantwortungsbewusster Unternehmer verständlicherweise auch im privaten Bereich keine gegenläufigen Signale durch ausschweifendes Luxusverhalten. </p>



<p><strong>Hohe zweistellige Gewinneinbrüche prägen deutsche Schlüsselindustrien wie zum Beispiel besonders die Automobilbranche. Macht Ihnen diese gesamtwirtschaftliche Entwicklung Angst? </strong>Angst nicht. Doch solche negativen Dauernachrichten stimmen selbstverständlich nachdenklich, da die abnehmende Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft nach und nach immer mehr Branchen erfasst. Dennoch plädiere ich eindeutig für unternehmerische Kreativität statt reiner Schwarzmalerei. Während Großkonzerne oft Auswege durch Produktionsverlagerungen ins Ausland finden, sorgt mich weitaus mehr die heimische mittelständische Wirtschaft, die an ihren jeweiligen Standort gebunden ist. Hier steht endlich die Politik in der Pflicht, wieder verlässlichere und wirtschaftsfreundlichere Rahmenbedingungen zu schaffen. Dort liegt eine zentrale Verantwortung neben den eigenen Maßnahmen der Unternehmen. </p>



<p><strong>Wie schaltet man als Unternehmer in Krisen auf unerschütterliche Zuversicht? </strong>Das ist bei mir eine Frage des Naturells. Ich programmiere mich nicht speziell, sondern bin meistens positiv motiviert. Natürlich kenne ich an manchen Tagen auch sorgenvolle Stimmungen, wie man sich und das Unternehmen für die Zukunft erfolgreich ausrichten will. Ich habe das Glück, eher immer positiv an die Dinge und an Veränderungen heranzugehen. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2025_04_08_HCZ_Westfield_Opening_009-Kopie-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2340748" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2025_04_08_HCZ_Westfield_Opening_009-Kopie-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2025_04_08_HCZ_Westfield_Opening_009-Kopie-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2025_04_08_HCZ_Westfield_Opening_009-Kopie-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2025_04_08_HCZ_Westfield_Opening_009-Kopie.jpg 1444w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Luxus 2026 im Community-Wohnobjekt »Eleven Decks«:</strong> „Es spielen nach amerikanischem </em><br><em>Vorbild Services wie Concierges, digitale Community-Apps und bewirtschaftete Gemeinschaftszonen wie </em><br><em>Clubhouse-Flächen, Co-Working-Spaces oder Fitness-Erlebniswelten eine immer größere Rolle. Immer wichtiger </em><br><em>werden für die Bewohner einer Premiumimmobilie auch gemeinsam zu nutzende Außen- oder Dachterrassen – sei </em><br><em>es für Hausveranstaltungen oder private Events.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p><strong>Die Marke Dahler ist heute ein Synonym für Luxus. Was sind heute Ihre überzeugenden Argumente, Premiumobjekte an Frau und Mann oder an Anlagekäufer zu bringen? Was ist das Einzigartige Ihres Handwerks? </strong>Das hat erst einmal nicht so viel mit Luxus zu tun, sondern vor allem mit einer professionellen Dienstleistung, die das Ziel hat, im Premiumsektor Immobilien zu errichten und zu vermitteln. Für mich sind das einfache handwerkliche Tugenden, dass man immer lernend ist und an seiner Kompetenz feilt und dass man es mit der Betreuung der Kunden wirklich ernst meint, dass jeder und jede im Unternehmen das Mindset hat, für unsere Kunden die sprichwörtliche Extrameile zu gehen. Für uns bei Dahler gilt, dass wir es nicht dabei bewenden lassen, Kundenbedürfnisse und -erwartungen zu befriedigen, sondern möglichst zu übertreffen. Dazu gehört, die Disziplin und die Motivation aufzubringen, an seiner eigenen Leistung zu feilen. Wer das schafft, ist erfolgreich. </p>



<p><strong>Mit dem Projekt <em>Falkenried</em> in Eppendorf und den dortigen <em>Townhouse</em>-Konzepten sind Sie als Dahler Ende der 90er-Jahre im Segment des exklusiven Wohnens schlagartig bekannt geworden. Damals kosteten die Townhäuser so um die 650.000 bis 850.000 D-Mark. Heute bewegen sich Wiederverkaufspreise um die 1 bis 1,5 Millionen Euro – rund das Vier- bis Fünffache des ursprünglichen Marktpreises. Erschreckt Sie diese Preisentwicklung? </strong>Die Preise sind im Laufe der Jahre in der Tat exorbitant gestiegen, da das Produkt besonders beliebt ist. Im Falkenried waren wir erstmals nicht nur als Vertriebler und Makler unterwegs, sondern haben das Projekt von Anfang an auf dem ehemaligen Industrieareal selbst entwickelt. Uns reizte damals der Ansatz, das Konzept des <em>Modern ­American Townhouse</em> nach Hamburg zu bringen, um eine kleinere, erschwinglichere Alternative zu den riesigen Stadthäusern in Harvestehude zu bieten. Dass wir dabei durch Musterhäuser und integrierte Designkonzepte auch das Ästhetische in den Vordergrund gestellt haben, war Absicht. Ein schönes Ambiente erfüllt für Menschen mit einem entsprechenden Empfinden ebenfalls einen hohen Nutzen. </p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-a19e6b6a1d0feb2ae4785498706c6b0a" style="font-size:18px"><strong>Vita BJÖRN DAHLER</strong> <br><em>ist einer der profiliertesten Unternehmer der deutschen Immobilienbranche aus Hamburg. 2022 hat er mit der Dachmarke <strong>Dahler</strong> das Segment der Luxus­-immobilien in seinem Portfolio neu aufgestellt. Mit der <strong>Dahler &amp; Company Projektmarketing GmbH</strong> sowie der früheren DC Developments GmbH Co. KG hat Björn Dahler in der HafenCity den Branchentyp Luxusimmobilie neu definiert. Er führt gemeinsam mit seiner Frau <strong>Kirsten Dahler</strong> die <strong>Dahler &amp; Company GmbH, </strong>die sich auf hochwertige Wohnimmobilien in Premiumlagen und auf ein starkes Dahler-Franchise-System mit über 100 Stand­orten in Deutschland, Österreich und Spanien stützt. Die <strong>Dahler Gruppe</strong> hat über 1.800 Immobilien im Angebot und beschäftigt 450 Mitarbeiter:innen. Neben der Makler-tätigkeit im Bereich selbst genutzter Wohnimmobilien vermittelt Björn Dahler mit der Dahler &amp; Company GmbH sowie drei Partnern seit 2024 auch Anlageimmobilien an private und semiprofessionelle Investoren mit der D&amp;C Invest GmbH unter der Marke <strong>Dahler Invest. </strong></em><br><em>Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften startete Björn Dahler zunächst als Jurist seine Karriere im Bankensektor bei der Commerzbank. Der Wechsel in die Immobilienbranche erfolgte 1989 zu Engel &amp; Völkers, wo er bis 1992 tätig war. 1993 gründete er gemeinsam mit seiner Frau Kirsten Dahler in der Nordheide bei Hamburg sein eigenes Unternehmen, zunächst unter dem Namen „Country Immobilien“. Der Fokus lag anfangs auf Landsitzen und Herrenhäusern. Inzwischen ist neben der deutschen und internationalen Immobilientätigkeit auch die HafenCity seit knapp 20 Jahren sein Kerngeschäft. Vom Firmensitz am Großen Grasbrook prägte Björn Dahler als Projektentwickler auch die städtebauliche Entwicklung des Stadtteils wesentlich mit – u. a. durch die Luxuswohnhäuser Marco-Polo-Tower und das Wohn- und Gewerbeensemble KPTN, kurz: „Käpt’n“, sowie Eleven Decks und The Lyte im Westfield-Überseequartier und die beiden Luxuswohntürme auf dem Strandkai – das Fifty9 von Architekt Hadi Teherani und The Crown von Architekt Christoph Ingenhoven.</em> <br><em>Björn Dahler, 67, ist in Bremen aufgewachsen und mit Kirsten Dahler seit 31 Jahren verheiratet. Sie leben in der Nordheide und haben vier erwachsene Kinder. In seiner Freizeit schaltet er gerne beim Golfen, Skifahren oder Segeln ab.</em></p>



<p><strong>Bei aktuellen Projekten wie <em>The Crown</em>auf dem Strandkai in der HafenCity kosten Penthäuser zweistellige Millionenbeträge. Stimmt die Makler-Weisheit: Je höher das Stockwerk und der Preis, desto schwieriger und langwieriger gestaltet sich die Vermarktung? </strong>Ja, die sprichwörtliche Luft wird oben dünner. Penthäuser bieten zwar die besten Blicke und sind die wertvollsten Einheiten, aber die Zielgruppe ist aufgrund des Preises sehr klein. In schwierigeren Marktphasen erfordert der Verkauf daher viel Geduld. Wir steuern dem entgegen, indem wir in den unteren Etagen kleinere, preiswertere Wohnungen konzipieren, um eine breitere Käuferschicht anzusprechen, während die Wohnungen nach oben hin größer und exklusiver werden. </p>



<p><strong>Sie führen die Dahler Group mit rund 450 Mitarbeitenden an über 100 Standorten und haben über 1.800 Objekte im Angebot. Als zentrale Säulen Ihrer Unternehmensethik nennen Sie „Ehrlichkeit und Wertschätzung“. Ist das in der oft kritisierten Maklerbranche nur ein geschickter hanseatischer Marketingschachzug? </strong>Das ist absolut ernst gemeint. Als meine Frau und ich das Unternehmen 1993 gründeten, war die Branche stark fragmentiert und genoss keinen guten Ruf bezüglich Professionalität und Ehrlichkeit. Unser Antrieb war es, den Maklerberuf durch Arbeitsteilung und klare Qualitätsstandards grundlegend zu professionalisieren – nach dem Motto: Qualität vor Quantität! Da wir dezentral organisiert sind und unsere einzelnen Standorte von eigenständigen Geschäftsführern geleitet werden, liegt die größte Herausforderung darin, Menschen auszuwählen, die diese menschlichen Werte und unsere Unternehmenskultur teilen. Nur so lässt sich langfristig Vertrauen am Markt rechtfertigen. Man darf nicht vergessen: Es sind komplexe Entscheidungen zu treffen, bei denen es für die Kunden um immens viel Geld geht. Die kann man nicht mit leichter Hand treffen, sondern muss sich tief in die Details einarbeiten, um seriös und glaubwürdig zu sein. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_12_HCZ_BjoernDahler_06a-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2340755" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_12_HCZ_BjoernDahler_06a-1024x1024.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_12_HCZ_BjoernDahler_06a-300x300.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_12_HCZ_BjoernDahler_06a-150x150.jpg 150w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_12_HCZ_BjoernDahler_06a-768x768.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_12_HCZ_BjoernDahler_06a-650x650.jpg 650w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_12_HCZ_BjoernDahler_06a-1300x1300.jpg 1300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_12_HCZ_BjoernDahler_06a.jpg 1321w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Björn Dahler in seinem Büro in der HafenCity:</strong> „Der Schlüssel liegt im seriellen, im industriellen </em><br><em>und modularen Bauen. Das wurde in den letzten Jahrzehnten nur halbherzig verfolgt. Die aktuelle Krise </em><br><em>bietet die Chance, dass sich hier innovative Akteure mit vorgefertigten Systemen durchsetzen und </em><br><em>so die Baubranche modernisieren.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p><strong>Hand aufs Herz: Sind Sie eher Verkäufer oder Verführer? </strong>Verführen geht für mich in eine definitiv falsche Richtung. Als Verführer will ich ja Kunden etwas verkaufen, was sie eigentlich nicht möchten und ihnen nicht nützt. Und ich bin auch nicht der Verkäufer schlechthin, sondern eher ein Marketingmensch. Mich hat immer gereizt, mit Lust und Kreativität ein Unternehmen und Objekte zu entwickeln, daraus eine Marke, eine Institution zu machen. Heute muss ich vor allem nach innen verkaufen, muss unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit auf unsere Dahler-Reise nehmen und sie für unsere Ideen und Konzepte begeistern. </p>



<p><strong>Ihre Frau, Kirsten Dahler, war von Anfang an als geschäftsführende Gesellschafterin mit an Bord. 1993 waren Frauen in den Führungsetagen der Immobilienwirtschaft noch eine absolute Seltenheit. Wie kam es zu dieser gleichberechtigten Doppelspitze? </strong>Allein hätte ich mir die Gründung damals nicht zugetraut. Ich kannte ihre Arbeitsweise und ihre Werte aus der vorherigen beruflichen Zusammenarbeit. Wir sind charakterlich und von unseren Talenten her sehr unterschiedlich, was sich gut ergänzt hat. Meine Frau agiert sehr pragmatisch, zielorientiert und stark im operativen Geschäft. Sie besitzt ein großes Geschick in der Kommunikation und in der Führung von Mitarbeitenden. Ich verstehe mich dagegen eher als der Stratege, der aus der Keimzelle eine Immobiliengruppe geformt hat, und als Verantwortlicher für Marketing und Vertreter der Marke nach außen. </p>



<p><strong>Blicken wir auf die aktuelle Situation: In Hamburgs Vorzeigestadtteil, der HafenCity, fehlen Investoren und Bauherren, Projektentwickler haben kaum Aufträge. Was muss aus Ihrer Erfahrung heraus sofort passieren, um die Bauwirtschaft und die Lust, Neues zu entwickeln, wieder anzukurbeln? </strong>Man muss an mehreren Fronten gleichzeitig ansetzen. Erstens müssen die Baukosten sinken. Zweitens müssen die Banken bei Finanzierungen wieder flexibler agieren und mehr Bereitschaft zeigen, Risiken mitzutragen. Die aktuelle Zurückhaltung der Banken bei der Finanzierung von Bauvorhaben wie auch beim Kauf von Wohnungen erschweren die Projektentwicklung massiv. Und drittens dürfen wir Projektentwickler die Verantwortung nicht nur auf den Staat oder die Banken schieben. Wir müssen selbst auch kreativer werden. </p>



<p><strong>Ein Lösungsansatz zur Kostensenkung ist das „Hamburger Modell“, das die Kosten für hohe Standards – etwa beim oft überdimensionierten Brandschutz oder bei Kostentreibern wie der Trittschalldämpfung von Decken – spürbar absenkt. Ist das „einfachere“ Bauen der richtige Weg in die Wachstumszukunft der Baubranche? </strong>Ich halte das Modell für absolut vertretbar. Die überwiegende Mehrheit der Stadtbevölkerung lebt ohnehin glücklich in Gebäuden aus den 1950er- und 1960er-Jahren, die diese modernen, extrem hohen Standards bei Schall- und Brandschutz gar nicht aufweisen. Wenn die Rahmenbedingungen schwieriger werden, muss man Abstriche machen, um überhaupt noch bezahlbaren Wohnraum anbieten zu können. Darüber hinaus liegt der Schlüssel im seriellen, im industriellen und modularen Bauen. Das wurde in den letzten Jahrzehnten nur halbherzig verfolgt. Die aktuelle Krise bietet die Chance, dass sich hier innovative Akteure mit vorgefertigten Systemen durchsetzen und so die Baubranche modernisieren. </p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-ff4126a270ebfff96df48791bfcc1319"><strong><em>»Die Geschichte zeigt, dass Menschen in der Lage sind, sich neu zu erfinden und erfolglose Kurse zu korrigieren. Wenn ich auch nicht im klassischen religiösen Sinne gläubig bin, so habe ich doch ein tiefes Gefühl, dass es etwas Größeres gibt, das über uns hinausreicht.« </em><br></strong>Björn Dahler</p>



<p><strong>Sie vermarkten beruflich das urbane Leben in der HafenCity, wohnen privat aber seit Jahrzehnten in der ländlichen Nordheide. Sind Sie vielleicht ein Beton- und Backstein-Flüchtling? </strong>Nein, ich sehe mich nicht als „Betonflüchtling“. Ich schätze schlicht den Kontrast. Beruflich und durch viele Abendveranstaltungen bin ich ohnehin täglich mitten im Hamburger Leben. Der Ausgleich im Grünen bedeutet für mich pure Lebensqualität. Das hat auch mit meiner Vergangenheit zu tun: Ich habe in meiner Jugend und während des Studiums das Dressurreiten als Hochleistungssport betrieben und war sogar Junioren-Europameister. Unser allererstes Büro, damals noch unter dem Namen „Country Immobilien“, haben wir aufgrund unseres Wohnortes in der Nordheide gegründet und uns anfangs auf hochwertige Landhäuser und Reetdach-Objekte spezialisiert. </p>



<p><strong>Heute spielen Sie stattdessen Golf mit Handicap 21,3 und gehen segeln oder Ski fahren. Was geben Ihnen diese Sportarten im Vergleich zu früheren Erfolgen im Sattel? </strong>Die Reiterei konnte ich rückblickend nur genießen, wenn ich Spitzenleistungen erbracht habe. Als ich in den Beruf einstieg und eine Familie gründete, ließ sich dieser Aufwand nicht mehr mit der nötigen Konsequenz betreiben. Beim Golfen, das meine Frau und ich leidenschaftlich teilen, steht hingegen die Entspannung in der Natur im Vordergrund. Da ich erst spät damit angefangen habe, spiele ich ohne Druck und rein für den Hausgebrauch. Man spielt dabei primär gegen sich selbst, weshalb das Gewinnen eine untergeordnete Rolle einnimmt. </p>



<p><strong>Sind Sie ein glücklicher Mensch, und blicken Sie mit Zuversicht auf die kommenden Generationen? </strong>Ich kann mich glücklich schätzen, habe eine wunderbare Familie, vier Kinder, Freunde und ein tolles Unternehmen mit großartigen Mitarbeitern. Was die Zukunft in 20 oder 30 Jahren betrifft, besitze ich trotz aller weltweiten Krisen ein gewisses Vertrauen in die Menschheit. Die Geschichte zeigt, dass Menschen in der Lage sind, sich neu zu erfinden und erfolglose Kurse zu korrigieren. Wenn ich auch nicht im klassischen religiösen Sinne gläubig bin, so habe ich doch ein tiefes Gefühl, dass es etwas Größeres gibt, das über uns hinausreicht. <strong><em>Das Gespräch führte</em></strong> <strong><em>Wolfgang Timpe</em></strong> </p>
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		<title>Vergnügen, bewegen, lachen und knipsen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 23:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Event. Die Veranstaltungsreihe »elbsommer« der HafenCity Hamburg GmbH findet noch bis 31. August mit 33 Partnern an neuen und bewährten Orten und Plätzen der ­HafenCity statt. Neben Tanzen, Singen und [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Event. Die Veranstaltungsreihe <a href="https://www.elbsommer.com/veranstaltungen">»elbsommer«</a> der HafenCity Hamburg GmbH findet noch bis 31. August mit 33 Partnern an neuen und bewährten Orten und Plätzen der ­HafenCity statt. Neben Tanzen, Singen und Poetry-Slam finden beim elbsommer-Partner <a href="https://www.überseequartier-nord.de">Überseequartier Nord</a> auch wieder die Angebote Fotosafari, Portrait-Workshop mit stern-Fotograf Oliver Hadji und Stand-up-Comedy auf dem Überseeboulevard statt</em></strong> </p>



<p><strong>Warum in die Ferne schwerfen,</strong> wenn das Gute liegt so nah. Was zählt, ist die Vorfreude auf die Sonnen-Monate – laut Wetterprognose! – Juni bis Augustmit vielen kostenlosen und barrierefreien Outdoor-Terminen in der HafenCity und Umgebung. Seit nunmehr 21 Jahren belebt die Veranstaltungsreihe <strong><em>»elbsommer«</em></strong>die HafenCity und angrenzende Quartiere. Vom <em>1. Juni bis 31. August 2026</em> gibt es wieder an jedem Wochenende ein umfangreiches Programm. Plätze, Parks und Promenaden in den elbnahen Stadtgebieten verwandeln sich in pulsierende Treffpunkte, darunter auch einige neue Orte in der HafenCity und Umgebung, wie das foodlab, der Gretchen-Wohlwill-Platz und das PARKS als neue Location des NaJe Festivals in Rothenburgs­ort. Attraktiver Partner des <em>elbsommers 2026</em> ist auch wieder das Überseequartier mit den beliebten Stand-up-Comedy-Events auf dem Überseeboulevard und der Fotosafari. <br><em>Foto oben: </em><strong><em>Das </em>Concert meets Elbe-<em>Event </em></strong><em>findet wieder direkt an der Norderelbe auf der Promenade des Kirchenpauerkais und zu Füßen des Lola-Rogge-Platzes statt. © Miguel Ferraz</em></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-3262df7782b8e5ef3e40ab9dde88b038"><strong><em>»Plätze, Parks und Promenaden werden mit einem ganz besonderen Sommerflair belebt und verwandeln sich in lebendige Treffpunkte.«</em></strong> <br><strong>Dr. Andreas Kleinau</strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="407" height="272" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Sunset-Sound_c_HCH.jpg" alt="" class="wp-image-2340805" style="width:784px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Sunset-Sound_c_HCH.jpg 407w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Sunset-Sound_c_HCH-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 407px) 100vw, 407px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>„Sunset Sound“ auf dem Strandhöft: </strong>Jazzbands und Singer-Songwriter-Konzerte. © HCH</em></figcaption></figure>



<p>Der <em>elbsommer </em>wird wieder von der <strong>Hafen­City Hamburg GmbH</strong> mit diesmal insgesamt 33&nbsp;Partner:innen ausgerichtet. Alle Veranstaltungen sind nichtkommerziell, kostenlos und für jeden zugänglich. Ob Klassiker wie Poetry-Slam, Stand-up-Comedy oder Yoga-Auszeit, ob Cake Party, gemeinsames Singen, historische Führungen oder Entdecken der Stadtnatur: Im Programm ist für jedes Interesse und Alter etwas dabei, auch für Familien und Kinder.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="475" height="317" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Sommerfest-RVBille-SF_c_Miguel-Ferraz.jpg" alt="" class="wp-image-2340803" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Sommerfest-RVBille-SF_c_Miguel-Ferraz.jpg 475w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Sommerfest-RVBille-SF_c_Miguel-Ferraz-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 475px) 100vw, 475px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Sommerfest beim RV Bille: </strong>Rudern und Paddeln in Rothenburgsort. © Miguel Ferraz</em></figcaption></figure>



<p>Der Chef der HafenCity Hamburg GmbH, <strong><em>Dr. Andreas Kleinau,</em></strong> freut sich auf „viele Tausend“ Besucher:innen: „Plätze, Parks und Promenaden werden mit einem ganz besonderen Sommerflair belebt und verwandeln sich in lebendige Treffpunkte. Veranstaltungen von vielen engagierten Partnern laden ein, die Stadträume neu zu erkunden. Wir freuen uns auch dieses Jahr auf Highlights wie zum Beispiel das Konzert<em> Sunset Sound </em>auf dem Strandkai gegenüber der Elbphilharmonie oder die Angebote der <em>Loki-Schmidt-Stiftung </em>zur Stadtnatur.“ Viele Besucher:innen zieht sicher auch wieder das <em>Concert meets Elbe</em>-Event am Kirchenpauerkai direkt am Ufer der Norderelbe an oder, neu, das <em>Sommerfest</em> des RV Bille, der Rudervereinigung Bille von 1896, lockt mit Rudern und Paddeln auf der Bille im HafenCity-Nachbarschaftsstadtteil Rothenburgsort.&nbsp;</p>



<p>Mit der Veranstaltung <em>»Auf die Plätze«</em> lädt die HafenCity GmbH in diesem Jahr dazu ein, die östliche HafenCity neu zu erleben. Rund um die Namensgeberinnen der Plätze im Baakenhafen entsteht ein abwechslungsreiches Programm, das zum Entdecken und Verweilen einlädt. Durch das <em>PARKS</em>, Bullerdeich 6, als Veranstaltungsort des <em>NaJe Festivals</em> erweitert sich das <em>elbsommer</em>-Gebiet erneut ein wenig durch den Sprung über die Bille. Von Veranstaltungen auf dem Strandhöft bis hin zur Elbinsel Kaltehofe werden die elbnahen Stadtgebiete großflächig und vielfältig bespielt. Alle Termine finden Sie unter:<em> elbsommer.com/veranstaltungen</em></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Fotowalk_25h_Hotel_C__V._Brodersen-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2340763" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Fotowalk_25h_Hotel_C__V._Brodersen-768x1024.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Fotowalk_25h_Hotel_C__V._Brodersen-225x300.jpg 225w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Fotowalk_25h_Hotel_C__V._Brodersen-1152x1536.jpg 1152w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Fotowalk_25h_Hotel_C__V._Brodersen.jpg 1200w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Fotosafari und Portrait-Workshop mit Starfotograf Oliver Hadji:</strong> hier 2025 auf Entdeckertour <br>in der Thalia Buchhandlung im Überseequartier. © Vivian Brodersen</em></figcaption></figure>



<p><strong>Kamera-Kunst und Stand-up-Comedy:</strong> Der Juni und Juli stehen im <strong>Überseequartier</strong> ganz im Zeichen des <strong><em>elbsommers 2026:</em></strong> Fotografie- und Kamera-Fans sowie Interessierte können die HafenCity bei einer <strong>Fotosafari </strong>mit <em>Workshops</em> und <em>Fotowalks </em>gemeinsam durch die Linse entdecken, ihr Können im <strong>Fotowettbewerb</strong> messen und die aktuelle Open-Art-Ausstellung bei geführten <strong>Fotowalks</strong> erkunden. </p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-b8a9769fd47e405bc6ea0ee93884d2f9"><em><strong>»Beim Fotowettbewerb des Überseequartierssind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.«</strong> </em><br><strong>Vivian Brodersen</strong></p>



<p>Der <em>Fotowettbewerb</em> findet vom <em>20. Juni bis 19.&nbsp;Juli</em> statt, und die Siegerfotos werden ab Herbst auf dem <em>Überseeboulevard</em> ausgestellt. Die große <em>Fotosafari</em> findet am Wochenende des <em>11. und 12. Juli</em> statt. <em>Stern</em>-Fotograf<strong><em> Oliver Hadji</em></strong> teilt praxisnah sein fotografisches Wissen, während das Fotografen-Paar <strong><em>Krim Grüttner</em></strong> und <strong><em>Reinhard Prinzmeier</em></strong> beim <em>Fotowalk</em> Einblicke in die Ausstellung <em>„Kanada – von Natur aus vielfältig“</em> gewährt <em>(siehe Terminbox rechts)</em>.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Gewinner_Elphi_im_Nebel_quer__Nils_Steiner_-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2340764" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Gewinner_Elphi_im_Nebel_quer__Nils_Steiner_-768x1024.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Gewinner_Elphi_im_Nebel_quer__Nils_Steiner_-225x300.jpg 225w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Gewinner_Elphi_im_Nebel_quer__Nils_Steiner_.jpg 1067w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Foto-Wettbewerb-Gewinner 2025, Nils Steiner: </strong>Elbphilharmonie im Morgennebel. © Nils Steiner</em></figcaption></figure>



<p>Der <em>elbsommer</em>-Fotowettbewerb findet unter dem Thema <strong><em>»Künstlerische Orte in der Hafen­City« </em></strong>statt und eröffnet für Teilnehmende die Chance, ab Herbst 2026 für circa sechs Monate bei der nächsten <em>Open Art</em>-Schau auf dem Überseeboulevard ausgestellt zu werden. Um sich der Jurybeurteilung zu stellen und beim Fotowettbewerb mitzumachen, müssen Teilnehmende im Wettbewerbszeitraum ihre fotografische Interpretation des Themas als Farbfoto auf Instagram hochladen, mit <em>#fotosafari2026</em> versehen, mit <em>@ueberseeboulevard_hafencity</em> markieren und dem Account <em>@ueberseeboulevard_hafencity</em> folgen. Neben der Ausstellung des eigenen Bildes wird der <em>elbsommer</em>-Fotowettbewerb mit wertvollen Preisen des <em>25h Hotels HafenCity</em> <em>(</em>1. Preis: Übernachtung und Frühstück<em>),</em> einem „Herzstück Menü“-Gutschein im Restaurant <em>Heimat</em> (2. Preis) und zwei Frühstücks-Gutscheinen im Restaurant <em>Neni</em> (3. Preis) prämiert. Marketing-Managerin <strong><em>Vivian Brodersen</em></strong> vom Überseequartier: „Beim Fotowettbewerb sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt!“&nbsp;</p>



<p>Ein weiteres Highlight der <em>elbsommer</em>-Angebote des Überseequartiers sind wieder die drei Stand-up-Comedy-Events, unter anderem mit Marvin Spencer, May Mi oder Bea Herzog, jeweils samstags von 15 bis 17 Uhr. Wie jedes Jahr im Sommer im Juni, Juli und August einfach vorbeischauen und gemeinsam auf dem Marktplatz des Überseeboulevards gute Laune genießen. <strong><em>Gerda Schmidt</em></strong></p>



<p class="has-vivid-red-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-fca57229978c44f277f64054905ae9dc"><strong><em>Stand-up-Comedy-Termine</em></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="304" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Stand-up-Comedy-1024x304.png" alt="" class="wp-image-2340826" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Stand-up-Comedy-1024x304.png 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Stand-up-Comedy-300x89.png 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Stand-up-Comedy-768x228.png 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Stand-up-Comedy.png 1070w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="has-vivid-red-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-06953e0df83887aad944e6b9b7b670b3"><em><strong>Fotosafari-Termine</strong></em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Fotosafari-1024x573.png" alt="" class="wp-image-2340827" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Fotosafari-1024x573.png 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Fotosafari-300x168.png 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Fotosafari-768x430.png 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Fotosafari.png 1304w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Info </strong>Alle <strong><em>elbsommer</em></strong>-Veranstaltungen unter: <strong><a href="https://www.elbsommer.com/veranstaltungen">elbsommer.com/veranstaltungen</a> </strong>und <strong><a href="https://www.überseequartier-nord.de">überseequartier-nord.de</a></strong></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Frei, sozial und gemeinschaftlich!«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/frei-sozial-und-gemeinschaftlich/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=frei-sozial-und-gemeinschaftlich</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 23:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Richtfest. Im Mai feierten das »we-house Baakenhafen« und seine künftigen Bewohner:innen mit Archy Nova-Bauherr Gerd Hansen die Fertigstellung des Rohbaus Na, das war doch mal eine gelungene Abweichung von der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Richtfest. Im Mai feierten das <a href="https://baakenhafen.we-house.life">»we-house Baakenhafen«</a> und seine künftigen Bewohner:innen mit Archy Nova-Bauherr Gerd Hansen die Fertigstellung des Rohbaus</em></strong> </p>



<p><strong>Na, das war doch mal eine gelungene Abweichung von der Tradition.</strong> Beim sonnig-fröhlichen Richtfest des ­<strong><em>we-house Baakenhafen</em></strong>-Projekts belobigte kein Bauherr oder Investor die feierliche und erfolgreiche Übergabe des Rohbaus und die Würdigung der Bauarbeiter, sondern die Mitfinanziers, die Kommanditistinnen und Kommanditisten sowie die künftigen Bewohner:innen im grünen Vorzeigeobjekt <em>we-house</em> mit Gewächshaus auf dem Dach im Baakenhafen. <br><em>Foto oben: <strong>Pünktlich zum Richtfest freuen sich</strong> die künftigen Bewohner:innen und die Bauherren Yannik Hansen-Schütz (4. v. r.) und Gerd Hansen (2. v. r.) sowie Verkehrssenator Dr. Anjes Tjarks (ganz rechts) über die fünfte Auszeichnung des »we-house Baakenhafen«-Projekts. Der Good-Mobility-Council-Geschäftsführer Dr. Ingo Kucz (3. v. r.) überreichte die Urkunde „für gemeinschaftsstiftende und nachhaltige Mobilität“. Hat man im we-house doch bei 54 Wohnungen nur 18 Pkw-Stellplätze – Spitzenquote in der HafenCity. © Catrin-Anja Eichinger</em></p>



<p>Rund 50 künftige Bewohner:innen und ihre Familien und Freunde sowie die Ermöglicher von Senat, HafenCity Hamburg GmbH, Kommanditisten-Kreis und Bauherrn mit den Laudatoren ließen auf der Feier zur Übergabe des vollendeten Rohbaus durch den Generalunternehmer und seinen Polier ihrer Freude freien Lauf und sorgten für eine lässige und optimistische Atmosphäre. Und die Mieter:innen sollen schon im&nbsp; Herbst 2026 in das von ihnen mitkonzipierte grüne Wohnhaus einziehen können.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="355" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Ansicht-Baakenallee-Kopie.jpg" alt="" class="wp-image-2340761" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Ansicht-Baakenallee-Kopie.jpg 567w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Ansicht-Baakenallee-Kopie-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>»Die Öko-Utopie wird Realität«,</strong> sagt Archy Nova-Projektentwickler Gerd Hansen anlässlich des Richtfests </em><br><em>in der Baakenallee. Und: „Allein durch die Holzbauweise werden pro Bewohnerin und Bewohner rechnerisch </em><br><em>rund neun Tonnen CO2 eingespart. Zum Vergleich verursacht zum Beispiel ein Transatlantikflug rund </em><br><em>1,5 Tonnen CO2 – natürlich pro Passagier!“ © we-house | archy nova Projektentwicklung</em></figcaption></figure>



<p><strong><em>Christiane C.,</em></strong> die mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern ins <em>we-house</em> einziehen wird, sagte in ihrer Eröffnungsrede, dass „wir uns wünschen, dass es hier frei, sozial und gemeinschaftlich wird“. Und der künftige Bewohner <strong><em>Alexander S.,</em></strong> der mit seinem Mann und seinem dreijährigen Sohn im <em>we-house Baakenhafen</em> leben wird, erläuterte sein Motiv für das Projekt: „Uns hat die Idee der Gemeinschaft und der Vielfalt überzeugt, die hier entwickelt worden ist.“ Angesteckt von der legeren und familiären Stimmung, zeigte sich der sonst eher streng sachliche <strong><em>Dr. ­Andreas Kleinau, </em></strong>Geschäftsführer der <strong>HafenCity Hamburg GmbH</strong> (HCH), inspiriert empathisch: „Ich finde das wundervoll“, reagiert <em>Kleinau</em> auf die Ansprachen der künftigen Mieter:innen, „wie uns das Herz aufgeht, was wir heute erleben dürfen. Vor fast genau einem Jahr war schon bei der Grundsteinlegung hier im <em>we-house Baakenhafen</em> etwas komplett anders, und das spürt man auch heute: Hier sind stolze Menschen, die von der Idee überzeugt sind, in einem Haus leben zu wollen, das eine Gemeinschaft bilden will, die nicht nur für sich denkt, sondern sich auch darüber bewusst ist, dass ihr Handeln und Tun immer auch etwas für die Gemeinschaft bedeutet.“ Um dann das Projekt noch mal strategisch einzuordnen. <em>HCH</em>-Chef <em>An­dreas Kleinau:</em> „Aus einer starken Idee ist in kurzer Zeit ein sichtbares Gebäude geworden. Das <em>we-house</em> zeigt, wie innovative Wohnkonzepte und hohe ökologische Standards in Einklang gebracht werden. Es steht beispielhaft für die Ziele der östlichen HafenCity: nachhaltiges Bauen, soziale Durchmischung und neue gemeinschaftliche Eigentumsmodelle. Der Platin-Standard des HafenCity Umweltzeichens, die Holz-Hybrid-Bauweise und das konsequent gedachte Sharing-Konzept setzen Maßstäbe weit über das Quartier hinaus.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_08_HCZ_we-house_064-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2340750" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_08_HCZ_we-house_064-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_08_HCZ_we-house_064-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_08_HCZ_we-house_064-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_08_HCZ_we-house_064.jpg 1444w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Bewohnerin Christiane C. zieht mit ihrem Mann und zwei Kindern ins we-house ein:</strong> „Wir wünschen uns, </em><br><em>dass es hier frei, sozial und gemeinschaftlich wird.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p>Für <strong><em>Gerd Hansen,</em></strong> Bauherr, Konzepterfinder und Geschäftsführender Gesellschafter der verantworlichen <strong><em>Archy Nova</em></strong><strong><em>Projektentwicklung GmbH</em></strong><strong>,</strong> ist das <em>we-house Baakenhafen</em> „eine gebaute Öko-Utopie, die Realität wird. Allein durch die Holzbauweise werden pro Bewohnerin und Bewohner rechnerisch rund neun Tonnen CO₂ eingespart. Zum Vergleich verursacht beispielsweise ein Transatlantikﬂug rund 1,5 Tonnen CO₂ – natürlich pro Passagier.“ Und für <strong><em>Yannik ­Hansen-Schütz,</em></strong> Geschäftsführer der <em>Archy Nova Projektentwicklung,</em> kommen „obendrauf unter anderem noch die Einsparungen im laufenden Betrieb und durch die individuelle ökologische Anpassung des Lebensstils, die im <em>we-­house </em>deutlich leichterfallen soll“, da die Rahmenbedingungen entsprechend ausgelegt seien. Deshalb, so <em>Hansen-Schütz,</em> „ist unser Slogan ,Das Beste, was deine Haltung werden kann, ist ein Zuhause‘, weil man mit kaum einer Entscheidung so einen großen Einﬂuss auf den eigenen ökologischen Fußabdruck hat wie mit den eigenen vier Wänden“.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_08_HCZ_we-house_081-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2340751" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_08_HCZ_we-house_081-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_08_HCZ_we-house_081-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_08_HCZ_we-house_081-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_08_HCZ_we-house_081.jpg 1444w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Bewohner Alexander S. zieht mit seinem Mann und seinem Sohn ins we-house ein:</strong> „Uns hat die Idee der </em><br><em>Gemeinschaft und der Vielfalt überzeugt, die hier entwickelt worden ist.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p>Und die Nachhaltigkeit hat es mit sechs Auszeichungen durchaus in sich: unter anderem dem Platin-Status der HafenCity, dem renommierten Zukunftspreis Wohnbauten 2025 und pünktlich zum Richtfest die Auszeichnung durch den Good Mobility Council (GMC)als <em>„Good Mobility Platin“-</em>Awardfür „gemeinschaftsstiftende und nachhaltige Mobilität“, so GMC-Geschäftsführer <strong><em>Dr. Ingo Kucz.</em></strong> Man nimmt beim Bauherrn <em>Gerd Hansen</em> auch den nachhaltigen Stolz wahr, dass es bei 54 Wohnungen lediglich 18&nbsp;Pkw-Stellplätze gibt.&nbsp;</p>



<p>Und so gibt verständlicherweise der Laudator <strong><em>Dr. Anjes Tjarks,</em></strong> Hamburgs Verkehrs- und Mobilitätswendesenator, auch nicht den Partycrasher, sondern ist sogar „ein bisschen neidisch“ und gratuliert den künftigen Bewohner:innen beim Richtfest herzlich für ihr gemeinsam mitentwickeltes Nachhaltigkeits- und Mobilitätskonzept und betont auch die gesellschaftliche Bedeutung des <em>we-house</em>-Projekts: „Die Frage, wie wir künftig in unseren Städten leben wollen, entscheidet sich immer stärker direkt in unseren Quartieren. Das <em>we-house Baakenhafen</em> zeigt sehr konkret“, so Tjarks, „wie das in der Praxis aussehen kann: weniger Flächenverbrauch, gemeinschaftlich genutzte Angebote und ein Mobilitätskonzept, das auf Sharing-Angebote, kurze Wege und die enge Verknüpfung mit dem öffentlichen Verkehr setzt. Genau solche Projekte brauchen wir, wenn wir unsere Stadt zukunftsfähig und gleichzeitig lebenswert weiterentwickeln wollen – in der HafenCity und darüber hinaus.“&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_08_HCZ_we-house_174-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2340753" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_08_HCZ_we-house_174-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_08_HCZ_we-house_174-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_08_HCZ_we-house_174-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_08_HCZ_we-house_174.jpg 1444w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Parade der Ermöglicher und Laudatoren vorm fertigen Rohbau des »we-house Baakenhafen«</strong> (v. l.):</em><br><em> Gerd Hansen, Geschäftsführender Gesellschafter Archy Nova Projektentwicklung, Dr. Anjes Tjarks, Verkehrssenator, </em><br><em>Dr. Ingo Kucz, Geschäftsführer Good Mobility Council, Prof. Antje Stokman, Lehrstuhl für Architektur und Landschaft an der HafenCity Universität, Dr. Andreas Kleinau, Sprecher der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH, sowie <br>Rolf Messerschmidt, Architekt und Geschäftsführer von Eble Messerschmidt Partner. © Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p>Das <em>we-house Baakenhafen</em> ist ein achtgeschossiges Wohnhaus in Holz-Hybrid-Konstruktion, das in 25 Meter Höhe ein Dachgewächshaus und einen Dachwald fürs Wohlfühlen und für biodiverse Lebendigkeit hat. Beides lebt von der Kreislaufwirtschaft. Das Dachgewächshaus soll ganzjährig die Hausgemeinschaft und das Restaurant mit rund drei Tonnen Gemüse, Salaten, Kräuter und&nbsp; Micro­greens versorgen. Eine intelligente Wasser-Wärme-Rückgewinnung sichert optimale Ressourcennutzung.</p>



<p>Für Laudatorin <strong><em>Prof. ­Antje Stokman,</em></strong> die als Landschaftsarchitektin an der HafenCity Universität (HCU) Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung lehrt und erforscht, ist das <em>we-house</em> mit seinem Dachwald-Grün und seinen Wasserkreisläufen „unabdingbar für die Zukunftsfähigkeit unserer Städte“. Sie ist fasziniert, „wie viele ökologische, soziale und architektonische Ansätze tatsächlich in nur einem realen Bauvorhaben hier zusammengebracht werden“, lobt Stokman in ihrer Festrede die Projektentwickler und die mitgestaltenden Bewohner:innen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_08_HCZ_we-house_012-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2340749" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_08_HCZ_we-house_012-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_08_HCZ_we-house_012-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_08_HCZ_we-house_012-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_08_HCZ_we-house_012.jpg 1444w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Rot-weiße Richtfest-Krone-Flatterbänder</strong> signalisieren Bauunternehmer und Bauherrn: </em><br><em>Der Rohbau ist übergeben. © Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p>Senator Anjes Tjarks traf am Ende die Stimmung der Festgesellschaft: „Ich wünsche Ihnen viel Glück, wenn Sie hier bald einziehen und die Gemeinschaft der HafenCity wundervoll ergänzen.“ Beifall. Buffet eröffnet. Feiern.<strong><em> Wolfgang Timpe</em></strong></p>



<p>INFOs unter: <strong><a href="https://baakenhafen.we-house.life">baakenhafen.we-house.life</a></strong></p>
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		<item>
		<title>Netzwerk-Sommerfest 2026: »Live-Musik, Genuss, Flohmarkt und Gemeinschaft«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/netzwerk-sommerfest-2026-live-musik-genuss-flohmarkt-und-gemeinschaft/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=netzwerk-sommerfest-2026-live-musik-genuss-flohmarkt-und-gemeinschaft</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 23:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Sommerevent. Das 5. Nachbarschaftsfest des Netzwerks HafenCity e. V. im ­Lohsepark hat das Motto: ­»Gemeinschaft erleben«. Kommt vorbei, zum Feiern, Genießen, Stöbern und Kennenlernen Wenn sich der Lohsepark Anfang Juli wieder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Sommerevent. Das <a href="https://www.netzwerk-hafencity.de/projekte/nachbarschaftsfest">5. Nachbarschaftsfest </a>des Netzwerks HafenCity e. V. im ­Lohsepark hat das Motto: ­»Gemeinschaft erleben«. Kommt vorbei, zum Feiern, Genießen, Stöbern und Kennenlernen</em></strong></p>



<p><strong>Wenn sich der Lohsepark </strong>Anfang Juli wieder mit Musik, Kinderlachen und dem Duft verschiedenster Köstlichkeiten füllt, dann ist es Zeit für das große ­<strong>Nachbarschaftsfest </strong>des <strong>Netzwerks HafenCity e. V.</strong> Am Samstag, den 4. Juli 2026, verwandelt sich ab 14 Uhr die grüne Mitte der HafenCity in einen lebendigen Treffpunkt für Nachbarn, Familien, Freunde und alle Hamburger:innen, die Lust auf einen sommerlichen Tag voller Begegnungen, Kultur und guter Stimmung haben. Unter dem Motto <strong><em>„Gemeinschaft erleben“</em></strong> erwartet die Besucher:nnen ein buntes und vielseitiges Programm für alle Generationen. Von <strong>Livemusik</strong> über Darbietungen der Vereine aus dem Viertel bis hin zu Mitmachaktionen und kulinarischen Highlights entsteht eine Atmosphäre, die zeigt, wie vielfältig, kreativ und lebendig die HafenCity ist. <br><em>Foto oben: <strong>Der beliebte Familien-Flohmarkt </strong>kommt auch wieder auf das Nachbarschaftsfest 2026 des Netzwerks HafenCity e.V. im Lohsepark. © Sebastian Vollmert</em></p>



<p>Ein besonderes Highlight ist auch wieder der große ­<strong>Familienflohmarkt.</strong> Zwischen liebevoll aufgebauten Ständen kann gestöbert, gefeilscht und entdeckt werden – von Kinderkleidung und Spielzeug über Bücher und Haushaltsgegenstände bis hin zu kleinen Schätzen und Lieblingsstücken aus der Nachbarschaft. Der Flohmarkt lädt nicht nur zum Einkaufen ein, sondern schafft vor allem Begegnungen und Gespräche zwischen den Menschen im Viertel.</p>



<p>Auf der Bühne sorgen lokale Musiker:innen und Künstler:innen für sommerliche Stimmung und den passenden Soundtrack zum Tag. Gleichzeitig laden zahlreiche Initiativen, viele Vereine und Einrichtungen aus dem Stadtteil dazu ein, die Menschen und Projekte kennenzulernen, die das Leben in der HafenCity prägen und mitgestalten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="737" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Web_HCN-Sommerfest-Anzeige_01-1024x737.jpg" alt="" class="wp-image-2340840" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Web_HCN-Sommerfest-Anzeige_01-1024x737.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Web_HCN-Sommerfest-Anzeige_01-300x216.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Web_HCN-Sommerfest-Anzeige_01-768x553.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Web_HCN-Sommerfest-Anzeige_01-1536x1106.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Web_HCN-Sommerfest-Anzeige_01-2048x1475.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Auch kulinarisch hat das Fest einiges zu bieten: Mit dabei sind unter anderem die <em>Hobenköök,</em> ein <em>Crêpes-Stand</em> sowie der beliebte <em>Würstchenstand</em> des <em>Netzwerks HafenCity e. V.</em> Freut euch auf weitere kleine Überraschungen und Leckereien aus dem Viertel. Ein weiteres Highlight für Groß und Klein dürfte erneut die lokale Feuerwehr sein. Mit Einsatzfahrzeugen, spannenden Vorführungen und Mitmachaktionen gewährt sie einen Blick hinter die Kulissen ihres Feuerwehr-Alltags. Hier darf gestaunt, gefragt und ausprobiert werden.</p>



<p>Für Kinder und Familien verwandelt sich der Lohsepark in eine bunte Erlebniswelt: Spielaktionen, Kinderschminken, kreative Mitmachangebote und viele Überraschungen sorgen den ganzen Tag über für Unterhaltung. <em>„Brainy – family fun“</em> bringt Künstler:innen und Kinderprogramme mit, die Raum schaffen für Bewegung, Kreativität und gemeinsames Erleben. Dazu kommt eine <em>Fotobox</em> des <em>Quartiersmanagements HafenCity e. V.,</em> die lustige Erinnerungen an den Tag garantiert.</p>



<p>Neben Unterhaltung und Genuss steht vor allem eines im Mittelpunkt: das Miteinander. Das Nachbarschaftsfest möchte Menschen zusammenbringen, neue Begegnungen ermöglichen und den Zusammenhalt im Viertel stärken. Gerade im wachsenden Stadtteil HafenCity ist das gemeinsame Feiern ein wichtiges Zeichen für Offenheit und Vielfalt.</p>



<p>Damit das Fest auch in Zukunft stattfinden kann, wird es erneut eine ­<strong>Tombola</strong> geben. Dafür sucht das Organisationsteam weiterhin Sachpreise und Gutscheine, die Besucher:innen jeden Alters Freude bereiten. Unternehmen, Geschäfte und Privatpersonen aus dem Quartier wie aus ganz Hamburg sind herzlich eingeladen, das Fest mit einer Spende zu unterstützen und so einen Beitrag für das nachbarschaftliche Leben zu leisten.</p>



<p>„Das Fest im Lohsepark ist weit mehr als nur ein Sommerfest“, erklärt das <em>Netzwerk HafenCity e. V.:</em> „Es ist ein Ort der Begegnung, ein Zeichen für Zusammenhalt und eine Gelegenheit, die Vielfalt unseres Viertels gemeinsam sichtbar zu machen. Wir freuen uns darauf, mit vielen Menschen einen unvergesslichen Sommertag zu erleben.“ Alle Anwohner:innen und Hamburger:innen sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, mitzufeiern, zu stöbern und die besondere Atmosphäre im Herzen der HafenCity zu genießen. Ob mit Familie, Freundinnen oder einfach spontan auf einen Sommerdrink im Park – beim Nachbarschaftsfest im Lohsepark ist jeder willkommen. <strong><em>Kerstin Auer</em></strong></p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Info </strong>Mehr Informationen unter: <strong><a href="https://www.netzwerk-hafencity.de/projekte/nachbarschaftsfest">netzwerk-hafencity.de</a> – </strong>Instagram:<strong>netzwerk.hafencity – </strong>Kontakt: Kerstin Auer, <strong><a href="mailto:kerstin.auer@netzwerk-hafencity.de">kerstin.auer@netzwerk-hafencity.de</a></strong></p>
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		<title>»Rückenwind für die Lebensqualität!«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/rueckenwind-fuer-die-lebensqualitaet-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rueckenwind-fuer-die-lebensqualitaet-2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 23:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtküste]]></category>
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					<description><![CDATA[Freizeit. Senat und Bäderland stellen Plan für ein »Freibad Schwanenwik« an der Außenalster vor. Das Hamburger Büro gmp Architekten liefert den Entwurf an der Schwanenwik-Wiese  Ich bin ich sehr fasziniert [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Freizeit. Senat und Bäderland stellen Plan für ein »Freibad Schwanenwik« an der Außenalster vor. Das Hamburger Büro gmp Architekten liefert den Entwurf an der Schwanenwik-Wiese </em></strong></p>



<p><strong>Ich bin ich sehr fasziniert</strong> von der Idee des <strong><em>,Freibad Schwanenwik‘</em></strong> an der Außenalster. Das würde passen in einer Stadt am Wasser, und wir leben ja in Hamburg mit dem Wasser, mit den Kanälen, mit den vielen Brücken, mit der Alster, mit der Bille und mit der Elbe. Es würde meinem Gefühl für die Lebensqualität in Hamburg noch einmal Rückenwind geben, wenn es uns gelänge, an einem öffentlichen Ort für alle Bürgerinnen und Bürger das Baden in dem öffentlichen Gewässer Außenalster hier an der Schwanenwik-Wiese zu ermöglichen, einem historischen Badeort“, sagte Hamburgs Erster Bürgermeister ­<strong><em>Dr. Peter Tschentscher</em></strong> bei einer hochkarätig besetzten Pressekonferenz (PK) vor Ort. <br><em>Foto oben: <strong>Umweltsenatorin Katharina Fegebankzum »Freibad Schwanenwik«:</strong> „Ich hoffe, dass der Entwurf auch bei Ihnen die eine oder andere Fantasie beflügelt, hier künftig wirklich zu schwimmen und ins Wasser zu springen.“ © gmp | Moka</em></p>



<p>Der Anlass: Senat und Bäderland stellten Mitte Mai die Idee und erste Bilder für eine mögliche neue Badestelle, das <em>„Freibad Schwanenwik“,</em> vor. Es soll nach skandinavischem Vorbild ein schlichtes, modernes öffentliches Naturfreibad mit Sauna-Angebot geschaffen werden. Bürgermeister Tschentscher betonte zwar mehrfach, dass es erst mal eine Idee und noch kein Projekt, aber nach ersten nachhaltigen Prüfungen an dem Ort auch möglich sei. Bei aller eigenen und breiten Begeisterung aller Beteiligten betonte er den jetzt folgenden nachhaltigen Prüfprozess, der für die auftraggebende Bürgerschaft wie für die Stadtgesellschaft „offen und transparent“ hart geprüft werde. Wenn sich hier mit Peter Tschentscher, der Zweiten Bürgermeisterin und Chefin der Umwelt-Fachbehörde ­<strong><em>Katharina Fegebank</em></strong> und Innen- und Sportsenator und <em>Ac­tive City-</em> und Olympia-Maniac <strong><em>Andy ­Grote</em></strong> die ultimative Spitze des Senats sowie die Bäderland-Geschäftsführerin <strong><em>Susan Zetzmann</em></strong> als Quartett ein Medien-Stelldichein geben, kann man davon ausgehen, dass schon der Michel umfallen muss, wenn es scheitern sollte. <em>Andy Grote</em> zur <em>HafenCity Zeitung (HCZ):</em> „Auch ohne den Olympia-Schwung, den wir gerne mitnutzen wollen, kann das Projekt von Hamburg allein realisiert werden.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="719" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Web_HCZ_SenatorenBaederlandgmp_IMG_5398-1024x719.jpg" alt="" class="wp-image-2340712" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Web_HCZ_SenatorenBaederlandgmp_IMG_5398-1024x719.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Web_HCZ_SenatorenBaederlandgmp_IMG_5398-300x211.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Web_HCZ_SenatorenBaederlandgmp_IMG_5398-768x540.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Web_HCZ_SenatorenBaederlandgmp_IMG_5398-1536x1079.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Web_HCZ_SenatorenBaederlandgmp_IMG_5398-2048x1439.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Präsentation „Freibad schwanenwik“</strong> (v.l.): Zweite Bürgermeisterin und Umweltsenatorin </em><br><em>Katharina Fegebank, Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, Magdalena Weiss von amp Architekten und Bäderland-Geschäftsführerin Susan Zetzmann sowie Innen- und Sportsenator Andy Grote. © Wolfgang Timpe</em></figcaption></figure>



<p>Kein Wunder, dass der Sportsenator vorneweg dafür wirbt, ist er doch schon vor 20 Jahren mit dem heutigen Finanzsenator Dr. Andeas Dressel, damals beide noch Jusos, plakativ in die Alster gesprungen, um für das Baden darin zu trommeln. Ein sichtbares Erfolgsmoment könnte der schlichte, komplett in die Uferlandschaft an der Schwanenwik-Wiese integrierte Entwurf des <em>„Freibad Schwanenwik“</em> des renommierten Hamburger Büros <strong>gmp Architekten von Gerkan, Marg und ­Partner</strong> sein. Die Projektverantwortliche bei gmp, Executive Partnerin <strong><em>Magdalena Weiss,</em></strong> erläutert: „Mit wenigen Eingriffen kann hier ein wunderbarer Badeort im Einklang mit seiner Umgebung entstehen. Die Schilfzone am Ufer bleibt bestehen, unter dem Becken entsteht ein geschützter Raum für Fische. Die Konstruktion aus Holz und Stahl ist rückbaubar, ein natürliches Filtersystem, betrieben mit Solarenergie, ermöglicht einen weitgehend eigenständigen Betrieb des bewusst unbeheizten Bads.“</p>



<p>Selbst der bei der PK anwesende Chef des <strong>NABU Hamburg,</strong> <strong><em>Malte Siegert,</em></strong> mahnte zwar die wichtige Beachtung und Berücksichtigung aller Naturgegebenheiten an, findet aber „die Idee eines öffentlichen, nachhaltig in die Ufer- und Alsternatur eingebetteten Freibads“ grundsätzlich gut. „Öffentliche Freibäder könnten wir in Hamburg noch viel mehr an vielen Standorten gebrauchen“, so Siegert gegenüber der <em>HCZ</em>. Dass Natur und Umwelt, Wasserqualität, Fischbestände und Wassersportaktivitäten von Seglern, Ruderern, Stand-up-Paddlern wie auch der Alster-Schifffahrt schon im jetzigen Entwurf berücksichtigt wurden, ist Umweltsenatorin <em>Katharina Fegebank</em> amtsmäßig und persönlich wichtig: „Die Idee des Alsterbades am Schwanenwik knüpft an eine alte Hamburger Tradition an und schafft einen offenen, öffentlichen Ort zum Erholen, Begegnen und Abschalten. Entscheidend ist, dass das Ganze auch für Natur und Umwelt funktioniert: mit einem Konzept, das die Wasserqualität dauerhaft verlässlich sichert und Ufer- sowie Naturbereiche schützt, damit die Alster ihren Charakter behält. Wenn das gelingt, ist das ein echter Gewinn für Hamburg – und auch ein erster Schritt hin zu weiteren öffentlichen Badestellen in der Stadt.“&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="580" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Naturbad-Schwanenwik-B-©gmp-moka-1024x580.jpg" alt="" class="wp-image-2340800" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Naturbad-Schwanenwik-B-©gmp-moka-1024x580.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Naturbad-Schwanenwik-B-©gmp-moka-300x170.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Naturbad-Schwanenwik-B-©gmp-moka-768x435.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Naturbad-Schwanenwik-B-©gmp-moka.jpg 1272w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Magdalena Weiss, gmp Architekten: </strong>„Mit wenigen Eingriffen kann hier ein wunderbarer <br>Badeort im Einklang mit seiner Umgebung entstehen. Die Schilfzone am Ufer bleibt bestehen, unter dem </em><br><em>Becken entsteht ein geschützter Raum für Fische.“ © gmp | Moka</em></figcaption></figure>



<p>Und bei der Präsentation legt sie noch eine Schippe drauf: „Wir haben die Interessen aller Nutzerinnen und Nutzer unserer wunderschönen Alster berücksichtigt. Und ich hoffe, dass der Entwurf auch bei Ihnen die eine oder andere Fantasie beflügelt, hier künftig wirklich zu schwimmen und ins Wasser zu springen.“ Und auch die mitgeplanten Saunen haben es Fegebank angetan, hat sie doch „bei einer Delegationsreise in Kopenhagen“ erlebt, wie vor der Haustür der Deutschen Botschaft bei windigem und kaltem Wetter das zentrale öffentliche Freibad samt Saunen genutzt wurde. „Für mich, und ich glaube für sehr viele Hamburgerinnen und Hamburger, ist das Schwimmen auf der Alster ein Sehnsuchtsort und mit dem Traum verbunden, in sauberem Wasser schwimmen zu können.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="666" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Web_HCZ_Freibad-Schwanenwik_IMG_5391-1024x666.jpg" alt="" class="wp-image-2340715" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Web_HCZ_Freibad-Schwanenwik_IMG_5391-1024x666.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Web_HCZ_Freibad-Schwanenwik_IMG_5391-300x195.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Web_HCZ_Freibad-Schwanenwik_IMG_5391-768x500.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Web_HCZ_Freibad-Schwanenwik_IMG_5391-1536x999.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/Web_HCZ_Freibad-Schwanenwik_IMG_5391-2048x1332.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Neue Bade- und Lebensqualität </strong>an und auf der Außenalster mit dem „Freibad Schwanenwik“. © Wolfgang Timpe</em></figcaption></figure>



<p>Am Schwanenwik wurde bereits 1869 eine öffentliche Badeanstalt eröffnet. Die ersten Ideen beinhalten ein direkt in die Außenalster integriertes Konzept inklusive Schwimmbecken und die Neugestaltung der Alsterwiese. Im Zentrum der Überlegungen steht ein biologisches Filtersystem, das das Alsterwasser für den Badebetrieb aufbereiten soll. Eine Kombination aus Schilfzonen am Ufer und ergänzender Filtertechnik im Bereich der Steganlagen soll die Wasserqualität verlässlich sichern und gleichzeitig Natur- und Uferbereiche schützen.„Mit dem Naturbad soll die Tradition des innerstädtischen Badens wieder aufgenommen und zugleich eine zusätzliche öffentliche Freizeitmöglichkeit geschaffen werden, die sich harmonisch in das Stadtbild einfügt“, so die Projektmacher:innen. Im nächsten Schritt werden die Detail- und Machbarkeitsplanungen vertieft, einschließlich Fragen der Wasseraufbereitung, des Naturschutzes, der Sicherheit und des Betriebs sowie dessen Finanzierung.&nbsp;</p>



<p>Sport-Fan <em>Andy Grote</em>: „Hamburger Kinder könnten sogar in der Alster schwimmen lernen. Nach vielen Jahren der Diskussion über die Idee eines Schwimmbades in der Alster gehen wir jetzt im Kontext der Olympia-Bewerbung den entscheidenden Schritt weiter und nehmen das Projekt mit einem realistischen Konzept konkret in Angriff.“ Wenn alles passe und sich bestätige, geht Bürgermeister Tschentscher von einer „Planungs- und Realisierungszeit von drei bis fünf Jahren“ aus. Wie sagt man so schön auf Norddeutsch: „Na denn man to!“ – bis vielleicht in 2029. Widerstand? Eher unwahrscheinlich – denn Baden in der Natur hat echten Retrocharme. <strong><em>Wolfgang Timpe</em></strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wenn auf See jede Minute zählt</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/wenn-auf-see-jede-minute-zaehlt/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wenn-auf-see-jede-minute-zaehlt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 23:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Kaispeicher B. Blockbuster wie „Titanic“ und erfolgreiche TV-Doku-Serien machen klar, wie wichtig Sicherheit auf See und Seenotrettung sind. Um das Publikumsinteresse daran zu erfüllen, gestaltet das ­Internationale Maritime Museum seine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Kaispeicher B. Blockbuster wie „Titanic“ und erfolgreiche TV-Doku-Serien machen klar, wie wichtig Sicherheit auf See und Seenotrettung sind. Um das Publikumsinteresse daran zu erfüllen, gestaltet das <a href="https://www.imm-hamburg.de/sonderausstellungen/">­Internationale Maritime Museum</a> seine Dauerausstellung neu</em></strong></p>



<p><strong>Der 15. April 1912</strong> gilt als das Schicksalsdatum der modernen Passagierschifffahrt. Zugleich war der Untergang der „Titanic“ ein Wendepunkt in der Geschichte der Sicherheitsbestrebungen auf See. Als direkte Reaktion auf die Katastrophe entstand das <strong>SOLAS-Abkommen</strong> (kurz für: Safety of Life at Sea). Die UN-Konvention definiert bis heute die internationalen Sicherheitsstandards der zivilen Schifffahrt. Sie sollen verhindern, dass es zu den mitunter waghalsigen Einsätzen der Seenotretter kommen muss. <br><em>Foto oben:<strong> Ihr Untergang war der Startschuss </strong>für mehr Sicherheit auf See: die R. M. S. „Titanic“. © IMMH</em></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-897e913b69356ae4bed8994c7e666c1b"><strong><em>Langjährige Kooperation zwischen Museum und DGzRS</em></strong></p>



<p>Um diesem Publikumsinteresse zu begegnen, gestaltet das <strong>Internationale Maritime<br>Museum Hamburg (IMMH)</strong> derzeit Teile seiner Dauerausstellung neu. Dabei arbeitet das Kuratoren-Team auch eng mit der <strong>Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)</strong> zusammen, deren Geschichte und Leihgaben schon jetzt das Rückgrat des entsprechenden Ausstellungsbereichs bilden.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="429" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/HCZ_IMMH_HCZ626_Bild3b.jpg" alt="" class="wp-image-2340779" style="aspect-ratio:1.652740848661446;width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/HCZ_IMMH_HCZ626_Bild3b.jpg 709w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/HCZ_IMMH_HCZ626_Bild3b-300x182.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Neuer Heimathafen in der U-Bahn-Station „Überseequartier“:</strong> Modell des </em><br><em>Seenotrettungskreuzers „Herrmann Marwede“. © IMMH</em></figcaption></figure>



<p>Zu sehen sind unter anderem aufblasbare Rettungsinseln, Seilrettungssysteme, Überlebensrationen oder Leuchtmittel, um auf hoher See auf sich aufmerksam zu machen. Exponate wie diese machen historische Seenotfälle für die Besucherinnen und Besucher nachvollziehbar. Dazu zählen Fälle wie die Irrfahrt der „Bulgaria“, die 24 Tage manövrierunfähig im Atlantik trieb, oder die Rettungstat des Altonaer Kapitäns <strong><em>Hinrich Knuth, </em></strong>der 1899 zehn Schiffbrüchige vor der Küste Xiamens rettete.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="472" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/HCZ_IMMH_HCZ626_Bild4.jpg" alt="" class="wp-image-2340780" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/HCZ_IMMH_HCZ626_Bild4.jpg 709w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/HCZ_IMMH_HCZ626_Bild4-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Notunterkunft mit Notrationen</strong> für sechs Personen: selbstaufblasende Rettungsinsel. © IMMH</em></figcaption></figure>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-bd221c5e48b9023ca00738cae4e856ab"><strong><em>Neues auch im öffentlichen Raum</em></strong></p>



<p>Mit dem Umzug des Themas vom 6. auf das 9. Deck des historischen <strong>Kaispeichers B </strong>wächst auch die Fläche, die dem Thema Seenotrettung gewidmet ist. Ergänzend zur Umgestaltung im Haus wird ein Modell der <em>„­Hermann Marwede“,</em> des größten See­notrettungskreuzers Deutschlands, in der <em>U4-Bahn-Station „Überseequartier“</em> ausgestellt werden. Und auch im Außenbereich des Museums tut sich etwas: Die dort ausgestellte <em>„Umma 1“,</em> ein <em>DGzRS-Strandrettungsboot</em> der 7-Meter-Klasse, wird mit Kränen an einen zentralen Platz im Museumshof versetzt. <strong><em>Kai Winn</em></strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="378" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/HCZ_IMMH_HCZ626_Bild5a.jpg" alt="" class="wp-image-2340781" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/HCZ_IMMH_HCZ626_Bild5a.jpg 567w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/HCZ_IMMH_HCZ626_Bild5a-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Seit 1875 im Einsatz: </strong>das älteste DGzRS-„Spendenschiffchen“. © IMMH</em></figcaption></figure>



<p><strong>Info</strong></p>



<p>Die <strong>Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger</strong> (DGzRS) finanziert sich zu 100 Prozent durch Spenden. Das älteste noch in Nutzung befindliche „Spendenschiffchen“ von 1875 steht im IMMH.<a href="https://www.imm-hamburg.de/sonderausstellungen/"> <strong>imm-hamburg.de</strong></a></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="650" height="956" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/IMMH_HCZ626_Bild6_b.jpg" alt="" class="wp-image-2340795" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/IMMH_HCZ626_Bild6_b.jpg 650w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/IMMH_HCZ626_Bild6_b-204x300.jpg 204w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Ehrung für Kapitän Hinrich Knuth, </strong>der 1899 vor der chinesischen Küste zehn Schiffbrüchige rettete. © IMMH</em></figcaption></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>»Inspiration auf hohem Niveau!«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/inspiration-auf-hohem-niveau/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=inspiration-auf-hohem-niveau</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 23:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Netzwerk. Die Interessengemeinschaft Gewerbe HafenCity, IGH, im Netzwerk HafenCity e. V. hat wieder ihre exklusiven Businesstreffen gestartet. Ein Afterwork-Besuch bei Bang &#38; Olufsen Um Form und Funktion, Nachhaltigkeit und Nachbarschaft ging [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Netzwerk. Die <a href="https://www.netzwerk-hafencity.de/igh">Interessengemeinschaft Gewerbe HafenCity, IGH,</a> im <a href="https://www.netzwerk-hafencity.de">Netzwerk HafenCity e. V. </a>hat wieder ihre exklusiven Businesstreffen gestartet. Ein Afterwork-Besuch bei <a href="https://www.bang-olufsen.com/de/de">Bang &amp; Olufsen</a></em></strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="199" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/IGH-Logo-1024x199.png" alt="" class="wp-image-2340854" style="width:286px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/IGH-Logo-1024x199.png 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/IGH-Logo-300x58.png 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/IGH-Logo-768x149.png 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/IGH-Logo.png 1454w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Um Form und Funktion, </strong>Nachhaltigkeit und Nachbarschaft ging es beim Treffen der <strong>Interessengemeinschaft Gewerbe HafenCity (IGH)</strong> im Flagship-Store <strong>Bang &amp; Olufsen</strong> Anfang Mai. Die Geschäftsführer <strong>Dennis Marquardt</strong> und <strong>Arndt Piechulek</strong> gaben mode­riert von IGH-Sprecher ­<strong>Thomas „Tom“ Lerche</strong> (­<em>Prismeo</em>-Lab-Event-Studios)Einblicke in die mehr als 100 Jahre alte Geschichte des Elek­tronikunternehmens, die eleganten Räume am Sandtorpark 1 und die Entscheidung für Hamburgs jüngsten Stadtteil. <br><em>Foto oben: <strong>Business-Afterwork im Flagship-Store. Die Bang &amp; Olufsen-Manager </strong>informieren die Gewerbemitglieder der IGH über ihre Performance-und Vermarktungsideen am B &amp; O-Premiumstandort HafenCity (v. l.): Dennis Marquardt (B &amp; O Hamburg), Enzio von Eisenhart-Rothe (Store Manager B &amp; O HafenCity), Thomas Lerche (Moderator, IGH), Arndt Piechulek (B &amp; O Hamburg) sowie Bernd Mathiessen und Andreas Hiller (IGH). © IGH</em></p>



<p>„Die HafenCity wird mit Sicherheit in den nächsten Jahren weiterwachsen und sich weiterentwickeln. Und auch wenn es nicht einmal 1.000 Meter Luftlinie zu unserem Standort am Rathaus sind, haben wir uns entschieden, hier ein zweites Geschäft zu eröffnen, um neue Konzepte zu realisieren“, begründet <em>Arndt Piechulek</em> von <em>B &amp; O.</em> die Standortwahl. Ein wohnlicher Charakter, eine offene Küche und eine nahbare Präsentation der Produkte prägen den rund 250 Quadratmeter großen Showroom. Bemerkenswert: Alles ist nach dem ­Cradle-to-Cradle-Prinzip produziert. So ist der Fußboden von Senso (übrigens auch in der HafenCity vertreten) aus pflanzlichem Öl und kann rückstandslos abgeschliffen und zu einem neuen Belag verarbeitet werden.</p>



<p>Zurück von den Füßen zu den Ohren: Emotional wurde es in den Vorführräumen der Topprodukte – die Kombination von dem 97-Zoll-Fernseher <em>Beovision Harmony,</em> <em>Beolab 50-</em> und &#8211;<em>90-</em>Boxen und dem Song <em>„Never Enough“,</em> gesungen von Loren Allred (aus dem Film <em>„Greatest Showman“</em>), berührte einige so, dass sie eine Träne aus dem Augenwinkel streichen mussten. So ein Gänsehautmoment hat seinen Preis: rund 250.000 Euro für die komplette Anlage.</p>



<p><strong>»Treffen, reden, Gemeinsamkeiten finden, sich gegenseitig fördern – das ist die Mission unserer Gemeinschaft.« </strong><strong><em>Andreas Hiller</em></strong></p>



<p>Bei belegten Broten und kühlem Wein entstanden anregende Gespräche, Ideen für kommende Veranstaltungen und Geschäfte wurden angebahnt – beispielhaft für den gewerblichen Teil des Vereins <strong>Netzwerk HafenCity e. V.,</strong> zu dem die <em>IGH</em> gehört. „Treffen, reden, Gemeinsamkeiten finden, sich gegenseitig fördern – das ist die Mission unserer Gemeinschaft“, sagt ­<strong><em>Andreas Hiller,</em></strong> ebenfalls Sprecher der <em>IGH.</em> Er leitet beruflich die Filiale der <em>Haspa</em> am Kaiserkai. „Die HafenCity ist ein wachsender Stadtteil, in dem sich immer mehr Gewerbetreibende ansiedeln, das Angebot an Läden, Restaurants, Bars und Dienstleistungen wird größer und vielfältiger. Es wäre schade, wenn die Unternehmen das Potenzial dieses Stadtteils nicht nutzen würden, und dazu müssen sie es erst einmal kennenlernen“, so Hiller.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1562-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2340785" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1562-768x1024.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1562-225x300.jpg 225w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1562.jpg 1028w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Premium-Präsentation im „Blauen Studio“ des Bang &amp; Olufsen-Stores Am Sandtorpark.</strong> Das </em><br><em>Sprecher:innen-Team der IGH, der Interessengemeinschaft HafenCity der lokalen Gewerbe im Netzwerk HafenCity e. V. (v. l.): Bernd Mathiessen, freier Versicherungsmakler, Minou Tikrani, Inhaberin der Kommunikationsagentur Konstruktiv PR, und Thomas Lerche, Trainer Prismeo-Lab-Events-Studio. © IGH</em></figcaption></figure>



<p>Für dieses Ziel organisiert das <em>IGH</em>-Sprecher:innen-Team – neben <em>Tom Lerche</em> und <em>Andreas Hiller</em> noch <strong><em>Bernd Mathiessen </em></strong>und <strong><em>Minou Tikrani</em></strong> – Business Lunches in lokalen Gaststätten und Netzwerktreffen bei Unternehmen. „Auch der Austausch mit den Anwohnenden im Stadtteil gehört zu unserer Mission“, sagt <em>Bernd Mathiessen.</em> Es gehe darum, gegenseitiges Verständnis zu schaffen, denn die Bedürfnisse der Anwohnenden und Gewerbetreibenden seien manchmal sehr unterschiedlich. „Hierzu unterstützen wir beispielsweise die Projekte des Netzwerks, fördern das große Sommerfest im Lohsepark und organisieren ein gemeinsames Netzwerktreffen auf dem traditionellen Wintermarkt.“</p>



<p>„Wir sind auch die Stimme der HafenCity-Unternehmen in der übrigen Stadt“, betont <em>Minou Tikrani.</em> Insbesondere in den Handelskammer-Ausschüssen <em>Stadtentwicklung und Metropolregion</em> sowie <em>Lebenswerte Metropole,</em> bei Veranstaltungen zur Entwicklung der Domachse, bei der Zusammenarbeit mit der Speicherstadt und im Citymanagement sei es wichtig, dass das Gewerbe in der HafenCity Sichtbarkeit bekomme. „Und wir haben gute Kontakte zum Bezirksamt und zur HafenCity Hamburg GmbH, die wir für Verbesserungen der Rahmenbedingungen nutzen können“, sagt Tikrani. Das Sprecher:innen-Team ist dankbar für Impulse: „Schreibt uns einfach eine E-Mail mit eurem Anliegen“, so Tikrani weiter, „wir werden dann sehen, was wir tun können.“</p>



<p><em>Tom Lerche</em> spart auch gegenüber der <em>HafenCity Zeitung</em> nicht mit Selbstkritik: „Die Taktung unserer Veranstaltungen könnte höher sein. Da unsere Hauptberufe und Familien vor dem Ehrenamt Vorrang haben, kommt es leider manchmal vor, dass wir mehr wollen, als wir schaffen können“, zieht er Zwischenbilanz.&nbsp;</p>



<p><strong>»Es ist wichtig, dass die Gewerbe in der HafenCity Sichtbarkeit bekommen.« </strong><strong><em>Minou Tikrani</em></strong></p>



<p>Die Liste weiterer möglicher Veranstaltungen ist lang und das Team ist sehr zuversichtlich, nun wieder eine monatliche Taktung aufbauen zu können. <em>Lerche:</em> „Nach dem Abend bei <em>Bang &amp; Olufsen</em> sind alle fröhlich, inspiriert und angeregt nach Hause gegangen – damit sind wir sehr zufrieden.“ Und auch die Gastgeber waren zufrieden, <strong><em>Enzio von Eisenhart-Rothe,</em></strong> <em>B &amp; O</em>-Store-Manager in der HafenCity: „Genau für solche Veranstaltungen haben wir unseren Raum hier in der HafenCity geschaffen: neue Eindrücke und Inspiration auf hohem Niveau – dafür steht auch unsere Marke.“ <strong><em>Maria Bitter</em></strong></p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Info I</strong> Mehr Informationen zur <strong>Gewerbevertretung IGH</strong> im Netzwerk HafenCity e. V. unter: <strong><a href="https://www.netzwerk-hafencity.de/igh">netzwerk-hafencity.de/igh</a></strong></p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Info II</strong> Mehr Informationen zu <strong>B &amp; O: <a href="https://www.bang-olufsen.com/de/de">bang-olufsen.com/de</a></strong></p>
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		<title>»Man muss ein wenig flexibel bleiben!«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/man-muss-ein-wenig-flexibel-bleiben/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=man-muss-ein-wenig-flexibel-bleiben</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 23:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Szene. Das Hamburger Clubschiff und Kulturdenkmal »MS Stubnitz« findet einen neuen temporären Standort am Cruise Center Baakenhöft in der HafenCity Die »MS Stubnitz« bleibt Hamburg als Kulturort erhalten. Ab Oktober [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Szene. Das Hamburger Clubschiff und Kulturdenkmal <a href="https://stubnitz.com">»MS Stubnitz«</a> findet einen neuen temporären Standort am Cruise Center Baakenhöft in der HafenCity</em></strong></p>



<p>Die <strong><em>»MS Stubnitz«</em></strong> bleibt Hamburg als Kulturort erhalten. Ab Oktober zieht das ehemalige Kühlschiff an das <strong>Cruise Center Baakenhöft</strong> in der HafenCity. Dort soll die <em>Stubnitz</em> mindestens bis Anfang 2028 liegen und weiter Konzerte, Clubnächte, Kunst und kulturelle Veranstaltungen anbieten. Damit endet vorerst die lange Suche nach einem neuen Liegeplatz, dauerhaft gelöst ist die Standortfrage aber noch immer nicht. <br><em>Foto oben: <strong>Kultursenator Dr. Carsten Brosda:</strong>„Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, den Kulturort Stubnitz und auch das Kulturdenkmal Stubnitz zu erhalten.“ © Hauke Dressler</em></p>



<p>Hamburgs Kultursenator <strong><em>Dr. Carsten Brosda </em></strong>sprach bei der Vorstellung des neuen Liegeplatzes von einer wichtigen Lösung für die Stadt. „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, den Kulturort <em>Stubnitz</em> und auch das Kulturdenkmal <em>Stubnitz</em> zu erhalten“, sagte Brosda. Das Schiff sei inzwischen ein fester Bestandteil der Hamburger Kulturszene geworden.</p>



<p>Die Suche nach einem langfristigen Liegeplatz bleibt trotzdem kompliziert. Auf Nachfrage der ­<em>HafenCity Zeitung</em> erklärte Brosda, warum eine dauerhafte Lösung im Hafen so schwer zu finden ist: „weil wir im Hafen auf der Südseite mit der Hafenwirtschaft tatsächlich aktiv sind und man die Plätze hätte. Aber da ist es mit dem Besucherverkehr schwierig.“ Gleichzeitig verändere sich die Stadt permanent. „Wir haben Baustellen, heranrückende Wohnbebauung und viele andere Fragen, wo immer wieder Konflikte gelöst und austariert werden müssen“, sagt Brosda. „Und solange die Stadt noch so sehr in Bewegung ist und hier so viel passiert, muss man halt ein bisschen flexibel bleiben.“</p>



<p>Der neue Standort am Baakenhöft soll nun zumindest für einige Jahre Planungssicherheit bringen. Möglich wurde der Umzug auch, weil Kreuzfahrtschiffe inzwischen früher als geplant am neuen <em>Cruise Center HafenCity</em> abgefertigt werden können. Dadurch wird der bisher genutzte Liegeplatz frei. Vertreter der <strong>Cruise Gate Hamburg GmbH</strong> erklärten, man freue sich, einen kleinen Beitrag zum Erhalt des Kulturortes leisten zu können.&nbsp;</p>



<p>Auch die <strong>HafenCity Hamburg GmbH</strong> sieht die <em>Stubnitz</em> als wichtigen Teil der Stadtentwicklung. Geschäftsführer <strong><em>Dr. Andreas Kleinau</em></strong> sprach von einem „wertvollen Beitrag“ für das Quartier. Kultur gehöre zu „einer lebendigen Stadtentwicklung“ dazu. Gleichzeitig müsse man „Konflikte mit neuer Wohnbebauung und anderen Nutzungen im Hafen“ immer wieder neu lösen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/IMG_7293-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-2340789" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/IMG_7293-1024x768.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/IMG_7293-300x225.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/IMG_7293-768x576.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/IMG_7293.jpg 1371w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Standortmanager für die »MS Stubnitz« </strong>(v. l.): Kultursenator Dr. Carsten Brosda, </em><br><em>Felix Stockmar von der Stubnitz-Crew, HafenCity-Geschäftsführer Dr. Andreas Kleinau und </em><br><em>Jörg Jocker von Cruise Gate Hamburg. © Jimmy Blum</em></figcaption></figure>



<p>Für die Crew der <em>Stubnitz</em> ist der neue Standort mehr als nur eine Zwischenlösung. Betreiber <strong><em>Felix Stockmar</em></strong> sagte im Gespräch mit der HafenCity-Zeitung, dass sich „das Team der <em>Stubnitz</em> bewusst gegen andere mögliche Orte entschieden“ habe. Vor allem ein Standort rund um St. Pauli und die Landungsbrücken sei immer wieder diskutiert worden. „Es hat alles sein Für und Wider“, sagte <em>Stockmar.</em> „Aber am Ende haben wir als Crew schon das Gefühl, der Standort hier gefällt uns besser als zum Beispiel St. Pauli.“</p>



<p>Der Grund liege vor allem im Publikum. „Die Menschen, die hierherkommen, kommen einfach, weil sie zu uns kommen wollen“, sagt <em>Stockmar. </em>Dadurch entstehe eine andere Gemeinschaft und Atmosphäre als an den stark touristisch geprägten Orten rund um die Reeperbahn. „Das passt besser zu dem, was wir inhaltlich und kuratorisch machen.“ Seit dem Umzug in die HafenCity im Jahr 2013 habe sich auch das Verhältnis zur Nachbarschaft entspannt. Zwar habe es anfangs Konflikte wegen Lärm und Veranstaltungen gegeben, doch inzwischen gebe es auch viel Zuspruch aus dem Quartier. „Das eine Lager hat gesagt: Um Gottes willen, was soll das hier alles“, erinnert sich <em>Stockmar.</em> „Und das andere Lager hat gesagt: Das ist halt ein Ort, wo mal etwas passiert, wo Menschen etwas Spannendes tun.“</p>



<p>Die Idee, die <em>Stubnitz</em> künftig neben der geplanten neuen Oper am Baakenhöft liegen zu haben, finden viele Beteiligte reizvoll. Senator Brosda sprach von einer „schönen Gesamtkonstellation“ für den Kulturstandort am Wasser. Gleichzeitig bleibt offen, wie es nach Beginn der Bauarbeiten für die Oper weitergeht. Spätestens Anfang 2028 muss deshalb erneut nach einer Lösung gesucht werden.</p>



<p>Für die <em>Stubnitz</em> selbst bleibt der Wunsch dennoch klar. Auf die Frage nach einem dauerhaften Traumstandort antwortete Stockmar: „Zum einen ist es auf jeden Fall Hamburg.“ Für die Hamburger Kulturszene ist der neue Liegeplatz deshalb vor allem eines: ein wichtiges Signal für den Erhalt eines besonderen Ortes im Hafen.</p>



<p>Die <em>MS Stubnitz</em> war ursprünglich als Kühlschiff der DDR-Handelsflotte unterwegs. Heute gilt sie als eines der bekanntesten schwimmenden Kulturprojekte Europas. Seit vielen Jahren finden auf dem Schiff internationale Konzerte, elektronische Musikveranstaltungen, Ausstellungen und Festivals statt. Gerade die Mischung aus Industriecharme, Hafenatmosphäre und unabhängiger Kulturszene macht den Ort für viele Besucher besonders. Immer wieder treten dort Künstler auf, die später große Hallen füllen. Gleichzeitig bleibt die <em>Stubnitz</em> bewusst ein alternativer Kulturraum mit vergleichsweise kleinen Veranstaltungen und direktem Kontakt zwischen Publikum und Künstlern.</p>



<p>Mit dem neuen Standort am Baakenhöft bleibt dieser besondere Ort nun zumindest für einige Jahre erhalten. Für viele Beteiligte ist das auch ein Zeichen dafür, dass Kultur im Hamburger Hafen weiterhin ihren Platz haben soll – trotz wachsender Stadt, neuer Wohnungen und großer Bauprojekte rund um die HafenCity. <strong><em>Jimmy Blum</em></strong></p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Info </strong>Weitere Informationen zur <strong><a href="https://stubnitz.com">»MS Stubnitz«</a></strong> und ihrem Programm unter:<a href="https://stubnitz.com/events/"> <strong>stubnitz.com</strong></a></p>



<p></p>
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