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	<title>Leben &#8211; Hafencity Zeitung</title>
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	<description>Nachrichten von der Hamburger Stadtküste</description>
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	<title>Leben &#8211; Hafencity Zeitung</title>
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		<title>»Wir alle müssen Gas geben!«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Innenstadt. Wie geht’s nach sechs Monaten? Mit Mimi Sewalski, der neuen Geschäftsführerin des City Management Hamburg, haben wir über die Zukunft von City und HafenCity gesprochen – und darüber, wie [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Innenstadt. Wie geht’s nach sechs Monaten? Mit Mimi Sewalski, der neuen Geschäftsführerin des <a href="https://citymanagement-hamburg.de">City Management Hamburg</a>, haben wir über die Zukunft von City und HafenCity gesprochen – und darüber, wie die neue Mitte Hamburgs zusammenwachsen kann</em></strong></p>



<p><strong>„Tutto bene“, <em>Alles in Ordnung,</em> </strong>strahlen die knallroten Designbuchstaben dezent vom schneeweißen T-Shirt zum lässig-modischen, braunen Business-Pantsuit. Mit klaren Botschaften hat sie kein Thema. Und nach wenigen Sätzen wird deutlich, dass geduldiges Laufenlassen nicht so ihr Ding ist. Feuer entfachen, Menschen begeistern, Kompromisse zimmern: Das ist die lebendige Arbeitsphilosophie der studierten Soziologin, Coachin und Organisationsentwicklerin. <strong>Mimi Sewalski</strong> ist seit sechs Monaten neue Geschäftsführerin des <strong>City Management Hamburg.</strong> Das Marketing- und Netzwerk-Herz der Innenstadt geht mit ihr im Amt neuerdings steil. Sewalski hat kurzerhand das City Management auf Social Media, auf dem B2B-Kanal LinkedIn und auf dem B2C-Kanal Instagram sichtbar gemacht. Sie soll frischen Wind im Unternehmen erzeugen und die Quartiere <em>Innenstadt</em> und <em>HafenCity</em> mittelfristig konstruktiv zur <em>Neuen Mitte</em> verknüpfen. Rückwärts gucken findet <em>Mimi Sewals­ki</em> eher fad, sie schaut lieber nach vorne und schmiedet in den Hamburg-Netzwerken neue Macher:innen-Allianzen.<br><em>Foto oben: <strong>Hamburgs neue </strong></em><strong>City Management-</strong><em><strong>Geschäftsführerin Mimi Sewalski: </strong>„Rückwärts gucken findet Mimi Sewals­ki eher fad, sie schaut lieber nach vorne und schmiedet in den Hamburg-Netzwerken neue Macher:innen-Allianzen.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></p>



<p><strong>Frau Sewalski, lassen Sie uns das Gespräch mit Ihrer Omi und deren Leitsatz beginnen: „Jede Tür, die sich schließt, öffnet auch wieder eine neue!“ Wie fühlt sich Ihr immer noch junger Job als Geschäftsführerin des City Management Hamburg nach den ersten sechs Monaten an? </strong>Es wird mit jedem Monat besser. Ich merke, dass ich in den Tritt komme und dass es immer spannender wird. Ich habe inzwischen schon einen guten Überblick und viele spannende Menschen kennengelernt, die sich in der Innenstadt engagieren. Und die ersten Sachen packen wir auch demnächst an. </p>



<p><strong>Was war bislang Ihre schönste Überraschung? </strong>Die wunderschöne Tradition der Märchenschiffe in der Adventszeit. Die Eröffnung und das Plätzchenbacken für die Kinder mit dem Ersten Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und dem Künstler Rolf Zuckowski, dessen Fan ich schon seit den 80er-Jahren bin, auf den Alsterschiffen „Sielbek“ und „Saselbek“ war ein tolles Erlebnis. Wir werden Weihnachten 2026 unsere fünf Theaterschiff-Angebote wieder anbieten – mit den beiden kostenlosen Traum- und den Theaterschiffen. Einerseits wollen wir bei der Auswahl der Stücke aktuell bleiben, und natürlich sind wir auch wieder engagiert dabei, Sponsoren für dieses beliebte Angebot zu finden, das deutschlandweit einzigartig und auch kostenintensiv ist. Wir freuen uns über jede Art von Unterstützung bei diesem großen Innenstadtprojekt für alle Hamburger:innen. </p>



<p><strong>Offenbar haben Sie keine Berührungsängste, Partner und Sponsoren zu besorgen? </strong>Als Start-up-Mitgründerin habe ich viele Investoren-Pitches hinter mir und auch erfolgreich abgeschlossen, und das gehört für mich einfach zum Business dazu. Ich begreife das City Management unter anderem auch als ein Unternehmen, das schauen muss, wie es zukunftsfähig bleiben kann und noch erfolgreicher wird. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2026_04_09_HCZ_MimiSewalski_097-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2340535" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2026_04_09_HCZ_MimiSewalski_097-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2026_04_09_HCZ_MimiSewalski_097-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2026_04_09_HCZ_MimiSewalski_097-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2026_04_09_HCZ_MimiSewalski_097.jpg 1444w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Mimi Sewalski:</strong> „Olympia würde Hamburg guttun und uns im Wettbewerb mit Berlin und München eine neue und auch internationale Sichtbarkeit verschaffen. Außerdem finde ich plausibel, dass die Olympia-Investitionen in die Infrastruktur und die Barrierefreiheit Hamburg für die Zukunft fit machen würden, was die Stadt allein in dem Umfang kaum leisten kann.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p><strong>Und warum sollten Hamburger Unternehmer:innen zum Beispiel in die Märchenschiffe investieren? </strong>Es ist ein emotionales Projekt und für Kinder quasi kostenlos. Nur die Backschiffkarten werden dieses Jahr 4,50 Euro kosten, wobei die Kinder dafür auch Hut, Schürze, Backförmchen und Plätzchen bekommen. Alle anderen Angebote sind kostenlos. Und es ist ein Hamburger Traditionsprojekt, das die Binnenalster so toll belebt. Sie ist ein Juwel der Innenstadt und könnte noch viel öfter bespielt werden. Spätestens wenn Sie die strahlenden Augen der Kinder erleben, sind Sie Fan von unseren Märchenschiffen. </p>



<p><strong>Sie haben selbst keine Kinder? </strong>Nein, ich habe einige Patenkinder und: Ich liebe Kinder. Doch ich habe mich dazu entschlossen, selbst keine zu bekommen. </p>



<p><strong>Was war die härteste Erkenntnis in Ihren ersten sechs Monaten? </strong>Die härteste Erkenntnis war definitiv, dass es nicht an Ideen in der Hamburger Innenstadt sowie der Neuen Mitte Hamburgs von der Alster bis zur Elbe mangelt. Es gibt viele Stakeholder, Interessierte und Initiativen, die sich für die Weiterentwicklung der Innenstadt engagieren, aber manchmal scheitert es an der Umsetzung. </p>



<p><strong>Warum? </strong>Da bin ich noch nicht ganz dahintergekommen. Ich kam auch mit einigen neuen Ideen und stellte fest, dass es manche schon gab, sie aber nicht realisiert wurden. Das wollen wir jetzt mit dem City Management und unseren Partnern mal angehen und versuchen zu ändern. </p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-15545c9a3effbb562d2f0612dfc8d13a"><strong><em>»Ich kam auch mit einigen neuen Ideen und stellte fest, dass es manche schon gab, sie aber nicht realisiert wurden. Das wollen wir jetzt mit dem City Management und unseren Partnern mal angehen und versuchen zu ändern.« </em></strong><br><strong>Mimi Sewalski</strong></p>



<p><strong>Das City Management Hamburg hat sich 1999 gegründet, um die Innenstadt attraktiver und sichtbarer zu machen, kümmert sich als Marketing- und Kommunikationspartner hauptsächlich um die klassische Innenstadt und deren Stakeholder aus Händlern, Grundeigentümern und temporären Kulturanbietern rund um Binnenalster, Jungfernstieg, Alter und Neuer Wall sowie Mönckebergstraße. Die City ist zuletzt vor allem durch den wachsenden Onlinehandel und die damit verbundene Krise im stationären Einzelhandel und durch diverse Leerstände gebeutelt. Wie fällt Ihre aktuelle Analyse aus? </strong>Wenn wir die heutige Innenstadt mit der vor 25 Jahren vergleichen, hat sich Wesentliches geändert: Die Gesellschaft hat sich viel stärker pluralisiert. Als Soziologin schaue ich auch immer aus verschiedenen Perspektiven auf die Innenstadt. Früher hatten wir als City Management eine eindeutige Zielgruppe fürs Marketing, die wir direkt ansprechen konnten: die Familien. Wir machten Radiowerbung, erreichten damit die Haushalte in und um Hamburg, und dann kamen Vater, Mutter, Kinder zum Einkaufen in die Stadt, gingen ins klassische Kaufhaus, wo sie vieles an einem Ort vorfanden. Das eine Kind bekam zum Beispiel Schuhe, das andere eine Jacke, und Spielzeug wurde auch noch im Kaufhaus besorgt. Das ist Geschichte und hat sich gesellschaftlich grundlegend geändert. <br>Heute müssen wir mit dem City Management in der Innenstadt unterschiedlichste Zielgruppen mit individueller Ansprache erreichen. Und gerade junge Menschen kommen in die City, um auch was zu erleben, um zum Beispiel einen Club zu besuchen und nicht nur zielorientiert einzukaufen. Wieder andere kommen durch Social-Media-Angebote auf TikTok, Instagram oder Facebook ganz gezielt in die Läden, um bestimmte einzelne Produkte zu kaufen oder das Einkaufserlebnis auf Social Media zu posten. Am Alten Wall beispielsweise sieht man lange Schlangen vor einem neuen Matcha-Café oder einem Bowl-Laden, da diese gerade auf TiktTok und Instagram hip sind. Oder Menschen besuchen ihren Innenstadt-Arzt oder kommen ganz klassisch als Touristen zu uns und lassen sich treiben, flanieren durch unsere City mit ihren attraktiven historischen Kaufmannshäusern. Wenn wir als Innenstadt noch attraktiver werden wollen, müssen wir für alle größeren Zielgruppen Angebote haben, eine attraktive Aufenthaltsqualität der Innenstadtplätze bieten und unterschiedlichste Lebensstile ansprechen. Auf diese Veränderungen muss man nachhaltig reagieren. Das gelingt nicht mit einer Maßnahme, sondern vielen kleinen Schritten, die wir als City Management gerne mit anstoßen oder für die Umsetzung unseren Einfluss geltend machen. </p>



<p><strong>Der Einzelhandel beklagt, dass die sogenannte Frequenz, die Besucherzahlen, durchaus zufriedenstellend ist, der Umsatz aber fehle. Was kann man tun? </strong>Man muss akzeptieren, dass Menschen nicht wegen der einen großen Marke für Bekleidung zum Beispiel in die City kommen. Der Onlinehandel hat das komplett geändert, die Anbieter haben inzwischen selbst Apps, schicken regelmäßig ei­gene digitale Newsletter an ihre registrierten Kunden und sorgen mit Sales, regelmäßigen Sonderverkäufen, für Extraabsatz. So hat der jüngste Black Friday der Innenstadt fast so viel Umsatz beschert wie einzelne Tage im Weihnachtsgeschäft. Das zeigt die Veränderungen, auf die wir als City Management auch neu reagieren müssen. </p>



<p><strong>An welche Lösung denken Sie? </strong>Es gibt nicht das eine Zauberkonzept. Das Shoppengehen bleibt das Kerngeschäft für den Handel, der für gute aktuelle Produkte und gezielte Käuferansprache sorgen muss. Aber darüber hinaus wird es immer wichtiger, dass wir alle – Stadt, Grundeigentümer, Handel, Stakeholder aus Kultur und Gesellschaft sowie wir als City Management – Erlebnisräume schaffen. Wir alle müssen Gas geben und noch stärker zusammenarbeiten, um für die Menschen unsere City attraktiv zu machen, dann werden die Läden auch gut besucht und machen den gewünschten Umsatz.   </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2026_04_09_HCZ_MimiSewalski_029-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2340534" style="aspect-ratio:0.666997933938332;width:797px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2026_04_09_HCZ_MimiSewalski_029-683x1024.jpg 683w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2026_04_09_HCZ_MimiSewalski_029-200x300.jpg 200w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2026_04_09_HCZ_MimiSewalski_029-768x1152.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2026_04_09_HCZ_MimiSewalski_029.jpg 963w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Mimi Sewalski:</strong> „Das Vernetzen von Gastronomie, Kultur und Handel ist für mich ein ganz großes Anliegen. Wir können als City Management noch viel mehr Community-Feeling schaffen.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p><strong>Senat und Stadtentwicklungsbehörde sowie Innenstadtakteure, Grundeigentümer und Business Improvement Districts (BIDs) haben die Neugestaltung von Cityplätzen wie St. Jacobi- oder Burchardplatz oder wichtige Laufwege wie zum Beispiel die Kleine ­Johannisstraße auf den Weg gebracht – durch Verkehrsberuhigung, neue Bäume, öffentliche Sitzgelegenheiten, Kioske und Außengastronomie. Es kommen neue Orte mit Aufenthaltsqualität. Reicht das? </strong>Für mich hängen Aufenthaltsqualität und Zukunftsfähigkeit stark zusammen, wenn es um eine attraktive Innenstadt geht. Die Umweltbehörde BUKEA hat dokumentiert, dass sich gerade die Innenstadt im Sommer enorm aufheizt, da sie von wahnsinnig viel Stein und auch neuen Pflasterflächen der neu gestalteten Plätze geprägt ist. Das gilt auch für die HafenCity, die sich im Sommer laut BUKEA-Studie am stärksten aufheizt, da die vielen Wasserflächen nicht kühlen, sondern die Hitze des Tages speichern und nachts abgeben. Umso wichtiger sind grüne Aufenthaltsbereiche, die Kühle spenden und an denen sich die Menschen wohlfühlen. So entwickelt aktuell der Alte Wall mit seinen historischen Gebäuden und den neu gepflanzten Bäumen schon fast mediterranes Flair. Plätze sollten nicht nur Aufenthaltsqualität, sondern auch soziale Teilhabe ermöglichen, sodass gerade auch ältere Menschen sich ausruhen und entspannen können und einen Ort haben, wo sie einfach sitzen und schauen können. </p>



<p><strong>Das City Management Hamburg hat 850 Mitglieder. Wie wollen Sie sich um die alle kümmern? </strong>Das sind nicht nur direkte, sondern auch indirekte Mitglieder wie Unternehmen oder Organisationen. Meistens tausche ich mich mit einzelnen Mitgliedern aus, die ganz konkrete Wünsche, Fragen oder Probleme haben, oder treffe mich mit Vertretern von Stadtreinigung, Polizei oder dem Bezirk Hamburg-Mitte, um Prozesse rund um Bauarbeiten oder Sauberkeit in der Innenstadt zu besprechen. Mit vielen hat das schon die letzten Monate geklappt, auch wenn noch einige auf meiner To-do-Liste stehen. Außerdem wurde mir vieles erleichtert, weil mich meine Vorgängerin Brigitte Allkemper gut in unsere City-Management-Themen eingearbeitet hat. Sie hat mir alles toll übergeben.   </p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-b3c571a58b78499dc8351ed4276d5f09"><strong>VITA </strong></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-62f388564d66a6ce6cbab58adc4b4698"><em><strong>Mimi Sewalski</strong> ist seit 1. Oktober 2025 <strong>Geschäftsführerin</strong> beim <strong>City Management Hamburg</strong>. Die 45-Jährige studierte Diplomsoziologin, ausgebildete Coachin und Organisations­entwicklerin bringt als ehemalige Unternehmerin ihr Wissen im Bereich Handel, Marketing und Transformation in die Arbeit als Citymanagerin ein. Das City Management Hamburg hat 850 Mitglieder und setzt sich seit seiner Gründung 1999 branchenübergreifend für Unternehmen aus den Bereichen des Einzelhandels, der Immobilien-, Kultur-, Freizeit- und Tourismuswirtschaft, Interessen- und Werbegemeinschaften sowie Verbände und Institutionen zusammen mit der Handelskammer Hamburg „für die starke Positionierung unserer Innenstadt“ ein. Das City Management will mithilfe seines Netzwerks „Kompetenz und Expertise“ einbringen und für „Austausch und Veränderung“ sorgen. <br>Die gebürtige Fränkin Miriam Sewalski aus Ansbach, die immer schon „Mimi“ gerufen wird, hat schon in München, Tel Aviv und Bologna gelebt. Sie führte 14 Jahre lang bis Januar 2025 den Onlinemarktplatz Avocadostore für nachhaltige Mode und Produkte mit Sitz in der Altstadt Hamburgs. Nach einer Übernahme der Firma durch ein E-Commerce-Unternehmen passte es offenbar nicht mehr miteinander. Und als sie dann in der Zeit danach die Stellenausschreibung zur City Managerin las, war ihr „Interesse geweckt“, sie bewarb sich und wurde genommen. Mimi Sewalski will Handel, Wandel und Kultur in der Innenstadt wie auch in der HafenCity stärken und den gegenseitigen Austausch fördern. Sie ist verheiratet und lebt in Hamburg-Ottensen. </em></p>



<p><strong>Sie sind gebürtige Fränkin aus Ansbach, haben jedoch die letzten 18 Jahre schon in Hamburg gelebt und das Online-Unternehmen Avocadostore in der Altstadt mitgegründet und geführt. Wie kommen Sie mit den Gepflogenheiten Hamburger Kaufleute bislang zurecht, die gerne mal „hintenherum“ Projekte verhindern oder ihre Interessen via Netzwerk durchsetzen? </strong>Dass ich aus Franken komme, ist da nicht so relevant. Erst einmal sind es alles Menschen, und ich glaube ganz stark an das Thema Kommunikation, schließlich bin ich ausgebildete Coachin und habe auch in dieser Funktion und als Organisationsentwicklerin gearbeitet. Das hilft mir in Situationen, in denen Kommunikation negative Emotionen oder inhaltliche Hürden überwinden muss, alles immer wieder auf die Sachebene zurückzuholen und so auch vielleicht die Lösung von Problemen ein wenig zu beschleunigen. Okay, das klappt mal mehr, mal weniger, das gebe ich zu, aber es ist ein stetiger Weg. Es ist die Kunst, Kommunikation durch verschiedene Perspektivwechsel immer wieder zu ermöglichen und sich gemeinsam zu fragen: Worum geht es hier eigentlich? Was ist unser gemeinsames Ziel? Und da bin ich nach einem halben Jahr ganz optimistisch dabei.  </p>



<p><strong>Was möchten Sie unbedingt als Erstes zeitnah ändern? </strong>Ganz neu ist, dass ich nun auch auf LinkedIn als City Managerin Einblicke geben werde. Das City Management ist ja eigentlich ein B2B-Business durch unsere Mitglieder und Mitgliedsunternehmen. Das passt gut zu LinkedIn. Da die Wirkung unserer Arbeit aber B2C sichtbar ist, ist das City Management Hamburg auch auf Instagram vertreten.  </p>



<p><strong>Inwiefern? </strong>Weil ich festgestellt habe, dass zum Beispiel viele Innenstadtbesucherinnen und -besucher nicht wissen, dass wir an verkaufsoffenen Sonntagen aufwendige und tolle Programme organisieren, und wo sie stattfinden und wie man teilhaben kann. Da ist die Kommunikation über Instagram schnell und direkt. So haben wir zuletzt die Themen Integration und Inklusion oder auch Olympische und Paralympische Spiele umgesetzt. Das City Management möchte für mehr Sichtbarkeit aller Aktivitäten in der Innenstadt sorgen. Wir wollen zeigen, wie viel in der City los ist und wie viele Menschen sich – auch ehrenamtlich – hier engagieren. Dieses Vernetzen von Gastronomie, Kultur und Handel, das ist für mich ein ganz großes Anliegen. Wir können als City Management noch viel mehr Community-Feeling schaffen. </p>



<p><strong>Sind Sie ein digitaler Nerd? </strong>Nerd würde ich nicht sagen, aber ich habe natürlich im E-Commerce gearbeitet und war dort auch zeitweise für die Softwareentwicklung des Marktplatzes zuständig und habe zu Beginn auch als „Product-Owner“ und „Scrum-Master“ das Entwicklungsteam geleitet. Die Kundensicht und die „Customer Journey“ waren sehr wichtig für unser Geschäftsmodell. Ein Nerd bin ich nicht, aber in jedem Fall bin ich digitalaffin.  </p>



<p><strong>Sie waren vor dem jetzigen Job als City Managerin Geschäftsführerin der Onlineplattform Avocadostore, eines Marktplatzes für „Eco Fashion und Green Lifestyle“. Was haben nachhaltige Mode und grüner Lebensstil mit der Zukunft der Innenstadt zu tun? </strong>Das ist ein spannender Aspekt. Im Avocadostore ging es neben der Nachhaltigkeit der Produkte auch darum, dass man aktuelle Trends aufgreift. Es wird auch für die klassische Innenstadt immer wichtiger, was für nachhaltige und gesellschaftliche Trends sich entwickeln. Der Handel braucht Produkte, die man haben will – und die entsprechenden Stores, die das dazugehörende Lebensgefühl auch ausdrücken. Da sind wir als Innenstadt schon auf einem ganz anderen Level als vor 15 Jahren. Für eine attraktive Innenstadt muss man immer up to date und in Bewegung bleiben. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2026_04_09_HCZ_MimiSewalski_013-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2340532" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2026_04_09_HCZ_MimiSewalski_013-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2026_04_09_HCZ_MimiSewalski_013-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2026_04_09_HCZ_MimiSewalski_013-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2026_04_09_HCZ_MimiSewalski_013.jpg 1444w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Innenstadt-Managerin Mimi Sewalski:</strong> „Gerade junge Menschen kommen in die City, um auch was zu erleben, um zum Beispiel einen Club zu besuchen und nicht nur zielorientiert einzukaufen. Wieder andere kommen durch Social-Media-Angebote auf TikTok, Instagram oder Facebook ganz gezielt in die Läden, um bestimmte einzelne Produkte zu kaufen oder das Einkaufserlebnis auf Social Media zu posten.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p><strong>Inwiefern? </strong>Momentan gibt es bei jungen Leuten um die 30 den Trend, wieder offline zu sein. Das ist jetzt paradox, weil wir ja gerade darüber sprachen, dass ich digitalaffin bin. Tatsächlich treffen sich aktuell immer mehr junge Menschen zum Beispiel bei lässiger Musik zum Stricken oder Puzzeln. Jeder Trend provoziert häufig auch einen Gegentrend. Nach der starken digitalen Phase zeichnet sich ein wenig Müdigkeit bei Social Media ab. Wir könnten da als Innenstadt günstige Zwischennutzungen anbieten, um neu sich bildenden Communitys Events mit coolem DJ oder was auch immer anzubieten. Viele junge Menschen legen parallel zum Digitalhype wieder mehr Wert auf persönliche Begegnungen. Analoges vernetzen, sich live und persönlich neu kennenlernen und vernetzen sind durchaus wieder angesagt. Warum soll die City bei Bedarf da nicht Räume für eine temporäre Erlebniskultur zur Verfügung stellen? Das Thema ist wichtig. So wie die Gesellschaft sich weiterentwickelt und verändert, muss sich auch die City verändern und entsprechende Angebote machen. </p>



<p><strong>Muss das City Management 2.0 die Innenstadtakteure stärker führen? </strong>Nein, das glaube ich nicht und habe ich so auch noch nicht wahrgenommen. Wir sind eher als Inspiration für Neues, als Ideengeber und möglicher Unterstützer bei Umsetzungen gefragt. </p>



<p><strong>Bei der Durchsetzung von Ideen ist doch Führung unerlässlich, oder? </strong>Mit Führen habe ich kein Problem, aber nicht klassisch top-down. Das bin ich nicht. Ich möchte lieber mit Ideen überzeugen und Menschen begeistern und mitreißen. Ich hoffe, dass mir das gelingt. </p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-8b8ba892b171b779057463b092d51578"><strong><em>»Das City Management möchte für mehr Sichtbarkeit aller Aktivitäten in der Innenstadt sorgen. Wir wollen zeigen, wie viel in der City los ist und wie viele Menschen sich – auch ehrenamtlich – hier engagieren. Das Vernetzen von Gastronomie, Kultur und Handel ist für mich ein ganz großes Anliegen. Wir können als City Management<br>noch viel mehr ­Community-Feeling schaffen.« </em></strong><br><strong>Mimi Sewalski</strong></p>



<p><strong>Die Innenstadt-Kaufleute und -Grundeigentümer gelten eher gerne mal als sperrig. </strong>Das kann ich aufgrund der ersten sechs Monate nicht bestätigen. Im Gegenteil, ich nehme ein generelles Verständnis bei allen Beteiligten wahr, dass man sich verändern und auch Neues wagen muss. Dazu wird sicher auch die Zusammenarbeit mit dem neuen Innenstadtkoordinator Dr. Julian Petrin beitragen. Mir scheint wichtig, dass man bei Projekten klar definiert, was das Ziel ist: Will man ein gesellschaftliches oder kulturelles Erlebnis schaffen? Soll es um Spaß gehen? Oder soll die Aktion gezielt den Handel und den Umsatz pushen? Wenn die Ziele klar sind, können eigentlich alle in dieselbe Richtung laufen, und man sucht dann gemeinsam den besten Weg. </p>



<p><strong>Sie haben als Geschäftsführerin des Avocadostores mit 60 Mitarbeiter:innen und bis zu 70 Millionen Euro Jahresumsatz rund 14 Jahre nachhaltig Erfahrung sammeln können. Vor Ihrem Dienstantritt zur aktuellen Aufgabe als City Managerin haben Sie gesagt: „Ich bin Expertin für den Wandel.“ Bestärkt Sie das erste ­halbe Jahr in Ihrem kämpferischen Mut? </strong>Ja, tatsächlich. Viele Menschen, die die City prägen und mitgestalten, gehen gerne ins Gespräch und sind auch interessiert am Wandel. Ein Problem haben wir alle: Die eine Lösung liegt nicht auf dem Tisch. Wir müssen jetzt mutig sein und Sachen probieren. Und wir können auch mit Maßnahmen oder Projekten scheitern. Das gehört dazu und unterscheidet sich nicht wesentlich davon, ein Unternehmen kaufmännisch zu führen. Auch ein Kaufmann muss, um up to date zu bleiben, manchmal Risiken eingehen und etwas wagen. Das kenne ich aus meiner Geschäftsführertätigkeit. Die Idee für das Produkt oder für das Projekt muss halt sitzen. Man macht einen Businessplan, kalkuliert Risiken und baut ein bisschen Puffer mit ein. Und dann wird es schon gut gehen. Dieser Mut, neue Dinge anzugehen, ist für alle und besonders für Kaufleute herausfordernd. Es ist auch ein Wandel im Kopf. </p>



<p><strong>Haben Sie denn neben den Kaufleuten schon weitere wichtige Sparringspartner ausgemacht? </strong>Das sind sicher die Grundeigentümer und die Immobilienwirtschaft der Innenstadt wie auch die Innenstadtbeauftragte der Hamburger Wirtschaft der Handelskammer, aber auch Gastronomen, Kulturschaffende oder auch einzigartige Ladengeschäfte, die es so nur hier gibt. </p>



<p><strong>Und bei Widerstand? </strong>Wenn man zu oft gegen eine Wand gelaufen ist, muss man dann halt fragen: Was sind denn eure Ideen, was schlagt ihr vor? </p>



<p><strong>Am 31. Mai stimmen die Hamburger:innen über die Olympia-Bewerbung ab. Sind Sie dafür oder ­dagegen? </strong>Ich würde mich total freuen, wenn wir als City Management auch unseren Beitrag dazu leisten können. Olympia würde Hamburg guttun und uns im Wettbewerb mit Berlin und München eine neue und auch internationale Sichtbarkeit verschaffen. Außerdem finde ich plausibel, dass die Olympia-Investitionen in die Infrastruktur und die Barrierefreiheit Hamburg für die Zukunft fit machen würden, was Hamburg allein in dem Umfang kaum leisten kann. Ich war im Sommer 2024 in Paris und habe begeistert die positive Energie gespürt, die Olympia dort ausgelöst hat. Wir können im „Kleinen“ auch selbst mehr erreichen. Ich empfinde die Binnenalster als das Juwel der Innenstadt, dass ich am liebsten fortgesetzt bespielen würde. Alsterfontäne, Märchenschiffe oder Binnenalster Filmfest sind prima, aber da geht noch so viel mehr. Es wäre toll, wenn wir alle gemeinsam daran arbeiten: City Management, Hamburg Marketing, Hamburg Tourismus, der Tourismusverband, die BIDs und viele andere mehr. Gemeinsam müssen wir mit den City-Stakeholdern versuchen, neue Perlen der Innenstadt zu heben und die klassischen noch erfolgreicher und für alle sichtbarer zu machen. </p>



<p><strong>Mit der Elbphilharmonie, den Kulturangeboten des Überseequartiers, dem Port des Lumières, den Galerien und dem Internationalen Maritimen Museum sowie ab Ende dieses Jahres dem UBS Digital Art Museum, ab 2029 dem Naturkundemuseum und ab 2034 der neuen Kühne-Oper droht der City weiter kräftiger Kultur- und Event-Wettbewerb aus der HafenCity. Kämpfen Sie gegen Windmühlen? </strong>Das würde voraussetzen, dass sicbh die HafenCity gegen die Innenstadt positioniert. Das Ziel ist es jedoch gerade, die beiden Quartiere als Hamburgs Neue Mitte zusammenzubringen. Für mich lautet hingegen die Frage: Welche Standorte in der klassischen Innenstadt muss man stärken, damit da ein Zusammenspiel auf Augenhöhe entsteht? Ich bin kein Freund davon, zu sagen: „Oh, das passiert jetzt alles da drüben, und hier passiert nichts“, sondern es gibt auch für die City herausragende Planungen. Dazu gehört für mich unter anderem das neue „Haus der digitalen Welt“ am Gerhart-Hauptmann-Platz mit dem künftigen Sitz der Hamburger Zentralbibliothek. Mir ist auch wichtig, dass inzwischen die Planungen für die stadtplanerische Um- und Neugestaltung der sogenannten Dom­achse, des künftigen zentralen fußläufigen Verbindungsweges und der Fahrradverbindung zwischen Innenstadt und HafenCity und umgekehrt, auf den Weg gebracht ist. Für mich ist das gemeinsame Denken und Handeln von den Stakeholdern in der City und der HafenCity der einzige Schlüssel für eine neue lebendige Innenstadt von der Elbe bis zur Binnenalster, vom Westfield Hamburg-Überseequartier mit dem Cruise Center HafenCity für Kreuzfahrtgäste bis zu Mönckebergstraße, Jungfernstieg, Alter und Neuer Wall. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_2025_11_02_CM_MS_052-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2340588" style="aspect-ratio:0.6669966910711029;width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_2025_11_02_CM_MS_052-683x1024.jpg 683w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_2025_11_02_CM_MS_052-200x300.jpg 200w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_2025_11_02_CM_MS_052-768x1152.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_2025_11_02_CM_MS_052-1024x1536.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_2025_11_02_CM_MS_052-1365x2048.jpg 1365w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_2025_11_02_CM_MS_052-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Empfindet sie die City-Krise als besonderen Druck? Mimi Sewalski:</strong> „ Ich empfinde das nicht als Druck, sondern als Chance! Dabei setze ich vor allem auf Austausch, zum Beispiel mit den BIDs und anderen Entscheidern, damit man gemeinsam einzelne Projekte auf den Weg bringt. Um die klassischen Fragen wie Finanzierung, Effizienz und Kostenmanagement kommt man doch eh nicht herum. Da denke ich immer unternehmerisch.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p><strong>Wichtige Grundeigentümer-Vertreter:innen wie unter anderem Nicole C. Unger oder Geschäftsführer Dietmar Hamm vom Levantehaus beklagen seit Jahren, dass viel zu wenig passiere und noch nicht einmal eine ordentliche Beschilderung von der City zur HafenCity und umgekehrt existiere. Haben Sie Hoffnung? </strong>Immer! Klar, bei dem Thema gibt es noch ordentlich Luft nach oben. Doch das Vergangene ist vergangen. Mich interessiert viel mehr, nach vorne zu schauen und zu fragen: Warum ist es nicht besser gelaufen? Können wir die Ursachen dafür beseitigen, und wie bekommen wir das hin? Gab es gravierende Kommunikationsfehler? Oder lag es an fehlendem Geld? Fragen, nicht um Schuldige zu benennen, sondern um für neue Lösungen zu ringen, die dann auch umgesetzt werden. Im Übrigen habe ich in meinen ersten sechs Monaten leider doch schon öfter erlebt, das gute Ideen einfach am Geld gescheitert sind. Vielleicht muss man gemeinsam neue Prioritäten setzen, was vor allem für eine lebendige Innenstadt sorgt – auch nach der abendlichen Schließung der Geschäfte. Ich bin sicher, dass wir es neu angehen und besser machen können. Das motiviert doch – mich jedenfalls. </p>



<p><strong>„Don’t crack under pressure“, heißt es so schön martialisch im Englischen. Wie gehen Sie mit dem Erwartungsdruck an Sie als neue City Managerin um? </strong>Ich empfinde das nicht als Druck, sondern als Chance! Dabei setze ich vor allem auf Austausch, zum Beispiel mit den BIDs und anderen Entscheidern, damit man gemeinsam einzelne Projekte auf den Weg bringt. Um die klassischen Fragen wie Finanzierung, Effizienz und Kostenmanagement kommt man doch eh nicht herum. Da denke ich immer unternehmerisch. Wichtig ist für mich, dass die überwiegende Mehrheit von einer Idee begeistert ist und Lust darauf hat, sie gemeinsam zu verwirklichen. </p>



<p><strong>Wichtige Player aus der HafenCity wie das Westfield-Quartier oder Breuninger sind Mitglied bei Ihnen im City Management Hamburg. Die haben wie Sie das Interesse, das es einen regen Austausch zwischen den Besuchern in der HafenCity und der Innenstadt gibt, um erfolgreich zu sein. Wie wollen Sie denn die vielen Tausend Westfield-Besucher:innen oder die täglich 25.000 Menschen, die den Überseeboulevard nutzen, in die City locken? </strong>Das muss man abwarten, wie sich das entwickelt. Erstaunlicherweise hat die City relativ wenig Frequenzeinbußen nach Eröffnung des Westfield-Quartiers zu spüren bekommen. Ich habe den Eindruck, dass aktuell, speziell an Wochenenden, vorher Grundsatzentscheidungen getroffen werden: Gehen wir doch noch in die Innenstadt oder ins Westfield? Und da müssen die Innenstadtakteure mit Werbung wie mit klassischem Marketing und zeitgemäßer Social-Media-Kommunikation dafür sorgen, dass es gute Gründe gibt, doch noch in der City oder der HafenCity vorbeizuschauen. Sie müssen multimedial sichtbar sein und das Einzigartige und die Qualität ihrer Location, ihrer Produkte und ihres Einkaufserlebnisses kommunizieren. Da hat sich niemand zu verstecken. Die Innenstadt ist absolut wettbewerbsfähig und wird jetzt durch das Westfield-Quartier und die HafenCity neu gefordert. Diese Herausforderung sollte die City freudig annehmen. </p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-e8e59566add0900855261635eddd1ea6"><strong><em><strong>»Frauen können ihr Ego zurückstellen und stärker auf die Sache gucken. Das gilt sicher nicht pauschal für alle Frauen und Männer. Doch ­Führungsstile verändern sich in unserer Generation hin zu bottom-up statt top-down. Im Idealfall hören Frauen besser zu, nehmen sich Zeit, ihr Gegenüber und die persönlichen Stärken kennenzulernen und diese dann richtig ­einzusetzen. «</strong><br></em></strong><strong>Mimi Sewalski</strong></p>



<p><strong>Wie finden Sie generell die HafenCity? </strong>Als ich 2008 nach Hamburg kam, sagte mir ein befreundeter Architekt: „Guck dir die HafenCity an, da entsteht etwas ganz Neues.“ Das habe ich getan, bin immer wieder dort, finde es gelungen und habe in meiner vorherigen Tätigkeit das Büro am Cremon hinter der Deichstraße gehabt. Gerade der Übergang von der Altstadt über die Speicherstadt in die HafenCity hat faszinierende abwechslungsreiche Facetten. Besonders in den warmen Sommermonaten lebt der Stadtteil von seinen vielen Wasserlagen. Das macht etwas mit einem, sorgt für positive Stimmungen und für eine eigene Art von Leichtigkeit. Man hat Lust, am Wasser zu flanieren. Aber mit der Innenstadt ergeht es mir auf andere Weise genauso. City und HafenCity sind zwei Welten, die sich wunderbar ergänzen! </p>



<p><strong>Sie haben 14 Jahre Erfahrung als Gründerin und Geschäftsführerin. Sind Frauen die besseren Führungskräfte? </strong>Ich glaube, ja, weil sie ihr Ego zurückstellen können und stärker auf die Sache gucken. Das gilt sicher nicht pauschal für alle Frauen und Männer. Doch Führungsstile verändern sich in unserer Generation hin zu bottom-up statt top-down. Und Aufgaben verantwortlich abzugeben, wirklich loszulassen, können Frauen eher. Im Idealfall hören Frauen besser zu, nehmen sich Zeit, ihr Gegenüber und die persönlichen Stärken kennenzulernen und diese dann richtig einzusetzen. </p>



<p><strong>Was ist Ihre wichtigste Eigenschaft? </strong>Die Fähigkeit, mich sehr schnell in andere Menschen und ihre Situationen hineinzuversetzen. Ich mag den Perspektivwechsel und bin ein empathischer Mensch. </p>



<p><strong>Auf welches Ereignis freuen Sie sich 2026? </strong>Ich freue mich schon sehr auf das Binnenalster Filmfest am Jungfernstieg. Ich habe selbst lange im Kino gearbeitet, mein Studium mit Arbeit im Kino finanziert und finde das ein wunderschönes Projekt – und kostenlos ist es obendrein auch noch. </p>



<p><strong>Sie arbeiten rund um die Uhr für die Mitglieder des City Management Hamburg. Wie entspannen Sie im ­Alltag? </strong>Mein Geheimnis ist regelmäßiges Unkrautjäten in meinem Schrebergarten – und Sport im Fitnesscenter sowie Joggen, Yoga und Pilates. Der Mix macht’s. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_2025_11_02_CM_MS_096-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2340589" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_2025_11_02_CM_MS_096-683x1024.jpg 683w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_2025_11_02_CM_MS_096-200x300.jpg 200w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_2025_11_02_CM_MS_096-768x1152.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_2025_11_02_CM_MS_096-1024x1536.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_2025_11_02_CM_MS_096-1365x2048.jpg 1365w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_2025_11_02_CM_MS_096-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Sind Frauen die besseren Führungskräfte? Mimi Sewalski:</strong> „Ich glaube, ja, weil sie ihr Ego zurückstellen können und stärker auf die Sache gucken. Das gilt sicher nicht pauschal für alle Frauen und Männer. Doch Führungsstile verändern sich in unserer Generation hin zu bottom-up statt top-down. Und Aufgaben verantwortlich abzugeben, wirklich loszulassen, können Frauen eher.“ © Catrin-Anja Eichinge</em>r</figcaption></figure>



<p><strong>Welche Heldin der Geschichte wären Sie gerne? </strong>Die französische zweifache Nobelpreisträgerin in Physik und Chemie Marie Curie, die sich gegen alle Widerstände ihrer Zeit durchgesetzt hat, weil sie so neugierig und von sich und ihren Themen überzeugt war. Das fasziniert mich. </p>



<p><strong>Wo machen Sie Urlaub? </strong>Mindestens einmal im Jahr in Italien. Als Nächstes möchte ich auf die Liparischen Inseln im Tyrrhenischen Meer nördlich von Sizilien. Ansonsten reise ich gerne an Orte, wo ich noch nie war. Das kann weit weg sein, doch im Moment würde ich auch Polen gerne kennenlernen. </p>



<p><strong>Lesen Sie gerne? Buch oder Tablet? </strong>In jedem Fall wähle ich das Buch, ich habe sogar ein Abo! Von meinem Lieblingsbuchhändler bekomme ich einmal im Monat ein Buch zugeschickt, der kennt meine Interessen ganz gut, überrascht mich manchmal aber auch. Pro Woche lese ich in der Regel ein Buch, sowohl Sachbücher als auch Romane – gerne auch auf Englisch. </p>



<p><strong>Schauen Sie lineares Fernsehen, oder streamen Sie? </strong>Weder noch. Eigentlich schaue ich nur den „Tatort“ am Sonntag. </p>



<p><strong>Welches Zeitgeistphänomen würden Sie gerne sofort stoppen? </strong>Teure Drinks in Plastikbechern. </p>



<p><strong>Was ist für Sie die wichtigste Innovation der vergangenen Jahre? </strong>Leider die KI, obwohl sie ihre Schattenseiten hat, inhaltlich auch Unsinn produzieren kann und energieintensiv ist. Eigentlich ein nachhaltiges No-Go. Ich finde das Werkzeug beruflich jedoch wichtig und habe KI auch für mein Bewerbungsgespräch beim City Management und in Vorbereitung auf die Arbeit erfolgreich nutzen können. Grundsätzlich sind für mich jedoch medizinische Innovationen wie die Herzklappe oder neue Krebsheilmethoden die wahren Erfindungen, die uns Menschen guttun und Leiden lindern. </p>



<p><strong>Von welcher Erfindung träumen Sie? </strong>Dass ich etwas sehe, mit dem Auge blinzle und dann ein Foto entsteht, das ich ausdrucken kann. Ich würde gerne, gerade weil ich so viel in der Stadt unterwegs bin, flüchtige Momente festhalten – mit Menschen oder Licht und Objekten aus grafischen und ästhetischen Gründen. Deshalb fotografiere ich auch gerne. </p>



<p><strong>Was ist für Sie das schönste Objekt der Welt? </strong>Erstens der Bilderrahmen mit dem Porträt meiner Oma, den ich überall hin mitnehmen würde. Und zweitens, bitte lachen Sie nicht, ästhetisch die Form eines Eis. Jedes Mal, wenn ich ein Frühstücksei aufschlage, denke ich: „Was für ein Kunstwerk!“ Die Natur bringt die schönsten Dinge hervor. <br><strong><em>Das Gespräch führte</em></strong> <strong><em>Wolfgang Timpe</em></strong></p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>INFO Weitere Informationen zum <a href="https://citymanagement-hamburg.de">City Management Hamburg</a></strong></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>»Stück für Stück grüner und lebenswerter!«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/stueck-fuer-stueck-gruener-und-lebenswerter/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=stueck-fuer-stueck-gruener-und-lebenswerter</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Mikroklima. Mit »Grüne HafenCity« will das Quartiersmanagement HafenCity e. V. mit Partnern im Baakenpark den Frühling und die urbane Artenvielfalt feiern und mit Pflanzen für die Bewohner:innen für mehr grüne Balkone [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><em><strong>Mikroklima. Mit »Grüne HafenCity« will das Quartiersmanagement HafenCity e. V. mit Partnern im Baakenpark den Frühling und die urbane Artenvielfalt feiern und mit Pflanzen für die Bewohner:innen für mehr grüne Balkone und grüne Umgebung sorgen</strong></em></p>



<p><strong>Was wäre, wenn auf jedem Balkon in der HafenCity</strong> mindestens eine Pflanze stehen würde? Diese einfache, aber kraftvolle Idee bildet den Ausgangspunkt für eine besondere Aktion im Quartier. Der Arbeitskreis <em>Soziokulturelles Miteinander</em> des <strong>Quartiersmanagement HafenCity e. V.</strong> hat daraus eine Einladung an alle entwickelt: gemeinsam die HafenCity Stück für Stück grüner, lebendiger und lebenswerter zu machen – Pflanze für Pflanze und Schritt für Schritt. <br><em>Foto oben: <strong>Gelungene Artenvielfalt gibt es in vielen öffentlichen Innenhöfen des Baakenhafens </strong>– einfach die Treppe rechts vom Aldi-Eingang hinaufgehen. © Catrin-Anja Eichinger</em></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-f62f578f82cc7f7c3448220e9e543769"><strong><em>Bei der Aktion „Grüne HafenCity“ geht es vor allem ums Mitmachen, Ausprobieren und Mitnehmen</em></strong></p>



<p>Am Freitag, 29. Mai, wird der <strong>Baakenpark</strong> von 16 bis 19 Uhr zum Treffpunkt für alle, die sich für Begrünung, nachhaltige Stadtentwicklung und ein lebendiges Miteinander interessieren. Unter dem Titel <strong>„Grüne HafenCity“</strong> zeigt die Veranstaltung, wie jede und jeder mit kleinen, konkreten Mitteln das eigene Umfeld verbessern kann – auf dem Balkon oder im direkten Wohnumfeld. Dabei geht es nicht nur um Information, sondern vor allem ums Mitmachen, Ausprobieren und Mitnehmen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="730" height="548" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_Rote-Lichtnelke_Christine_Stecker.jpg" alt="" class="wp-image-2340570" style="aspect-ratio:1.3321343559904788;width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_Rote-Lichtnelke_Christine_Stecker.jpg 730w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_Rote-Lichtnelke_Christine_Stecker-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 730px) 100vw, 730px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Die Rote Lichtnelke, auch Rotes Leimkraut oder Herrgottsblut genannt, </strong>gehört zur Gattung Leimkräuter (Silene) in der Familie der Nelkengewächse. © Christine Stecker</em></figcaption></figure>



<p>Die Besucher:innen erwartet ein vielfältiges Programm mit praktischen Tipps, kreativen Mitmachaktionen und der Möglichkeit, Pflanzen direkt vor Ort gegen eine Spende zu erhalten. So wird aus einer Idee unmittelbar ein sichtbarer Beitrag für mehr Grün im Quartier – niedrigschwellig, inklusiv und für alle zugänglich. Das <em>Quartiersmanagement HafenCity e. V.</em> versteht sich als verbindendes Element zwischen den unterschiedlichen Akteuren im Stadtteil. Ziel ist es, Initiativen, Institutionen, Gewerbetreibende und Bewohner:innen zusammenzubringen, Synergien zu schaffen und gemeinsame Projekte zu ermöglichen. Gleichzeitig lebt der Erfolg solcher Formate vom Engagement der einzelnen Akteure vor Ort: Sie bringen ihre Expertise, ihre Ideen und Perspektiven ein und erfüllen die Projekte mit Leben. Die Veranstaltung <em>Grüne HafenCity</em> zeigt exemplarisch, wie durch die Zusammenarbeit verschiedener Akteure nachhaltige und zielführende Maßnahmen im Quartier entstehen können.</p>



<p>Ein zentrales Angebot für die Balkonberatung bieten unter anderen die Initiative <strong>Moin ­Stadtnatur</strong> (unter anderem Nabu) und die <strong>Loki Schmidt Stiftung,</strong> die sich seit Jahren für Natur in der Stadt und Umweltbildung engagiert und auch im Quartier präsent ist. Mit der Ausstellung <em>„NaturRaum HafenCity – Zwischen Elbe und Asphalt“</em> der Loki Schmidt Stiftung wird Stadtnatur zudem direkt erlebbar: Besucher:innen entdecken hier, welche Pflanzen und Tiere mitten in der Stadt leben und wie urbane Lebensräume funktionieren.&nbsp;</p>



<p>„Eine Stadtnatur, die nicht nur schön für das menschliche Auge ist, sondern auch unserer Insekten- und Vogelwelt hilft, wird vor dem Hintergrund des Artenschwundes immer wichtiger. Auch auf kleinem Raum kann man mit gebietsheimischen Wildpflanzen viel Gutes tun – das gelingt auch auf dem Balkon“, erklärt <strong>Christine Stecker</strong> von der Loki Schmidt Stiftung.</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-666e3c8142153ac113aa9bb094452101"><strong><em>»Artenvielfalt können wir dabei nicht nur in unseren Wäldern oder auf unseren Feldern schützen, sondern auch in unseren Städten, in denen durchschnittlich mehr als 10.000 unterschiedliche Tierarten leben.«</em><br>Dr. Andreas Kinser</strong></p>



<p>Auch die <strong>Deutsche Wildtier Stiftung</strong> bringt mit der <em>„Botschaft der Wildtiere“</em> eine mobile Ausstellung und Mitmachfläche ein, die Artenvielfalt und Lebensräume anschaulich vermittelt und die Perspektive der Tiere sichtbar macht. „Artenvielfalt ist die Überlebensgarantie für uns Menschen. Nur sie ermöglicht es uns, Antworten auf neue Herausforderungen zu finden, seien es zum Beispiel medizinische Wirkstoffe für neu entstandene Krankheiten oder die Entwicklung neuer, ressourcenschonender Materialien. Artenvielfalt können wir dabei nicht nur in unseren Wäldern oder auf unseren Feldern schützen, sondern auch in unseren Städten, in denen durchschnittlich mehr als 10.000 unterschiedliche Tierarten leben. Deshalb ist es so wichtig, Menschen auch in der Stadt für den Arten- und Naturschutz zu begeistern“, erklärt <strong>Dr. Andreas Kinser</strong> von der Deutschen Wildtier Stiftung.</p>



<p>Auch konkrete Maßnahmen für Tiere stehen im Fokus. Das <strong>Netzwerk HafenCity e. V.</strong> macht auf die Situation der Vögel aufmerksam: „So absurd das klingt, aber im Sommer finden Vögel in der HafenCity kein Wasser. Die Zahl der Spatzen in der HafenCity ist um die Hälfte gesunken – viel mehr also als in anderen Quartieren Hamburgs. Deshalb möchten wir helfen: mit Vogeltränken“, so <strong>Marianne Wellershoff</strong> vom Netzwerk HafenCity. Vor Ort können Besucher:innen selbst Vogeltränken bauen und so aktiv zum Schutz der Tiere beitragen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="726" height="968" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_Kleines_Maedesuess_Amira_Elatawna.jpg" alt="" class="wp-image-2340561" style="aspect-ratio:0.7500073242902763;width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_Kleines_Maedesuess_Amira_Elatawna.jpg 726w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_Kleines_Maedesuess_Amira_Elatawna-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 726px) 100vw, 726px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Das Kleine Mädesüß, auch Knollen-Geißbart oder Wiesenkönigin genannt,</strong> gehört zur Gattung Mädesüß (Filipendla) in der Familie der Rosengewächse. © Amira Elarawna</em></figcaption></figure>



<p>Darüber hinaus gibt es für Kinder kreative Angebote rund um Natur und Nachhaltigkeit. „Kinder sind neugierig und offen für ihre Umwelt – genau hier setzen unsere grünen Aktionen an. Wir möchten ihnen früh zeigen, wie sie ihre Umgebung achtsam wahrnehmen und mitgestalten können. Nachhaltigkeit ist für uns deshalb kein Zusatzthema, sondern ein fester Bestandteil frühkindlicher Bildung“, sagt <strong>Stefanie Sorge</strong> von der <strong>kitea Hamburg HafenCity. </strong>Impulse für die Stadt von morgen liefert zudem die <strong>HafenCity Universität: </strong>„Durch grüne Aktionen mit der Zivilgesellschaft wächst das Umweltbewusstsein – und Klimaanpassung wird zur gemeinsamen gesellschaftlichen Aufgabe von Bürger:innen und Politik.“</p>



<p>Neben Information und Inspiration steht bei der Aktion <em>Grüne HafenCity</em> das gemeinschaftliche Erlebnis im Mittelpunkt. Livemusik und Streetfood sorgen für eine entspannte Atmosphäre und laden dazu ein, den Nachmittag gemeinsam im Park zu genießen. Auch das Überseequartier beteiligt sich an der Aktion und unterstützt dieses Format im Quartier. Warum dieses Engagement so wichtig ist, betont für das <em>Quartiersmanagement Hafencity e. V.</em> abschließend das Vorstandsmitglied <strong>Jan Engelshowe:</strong> „Wir wissen heute alle, wie wichtig es für das Leben in der Stadt ist, der Versiegelung entgegenzuwirken und grüne Erholungsorte zu schaffen, von denen Menschen und Tiere gleichermaßen profitieren. Wir können vielleicht nicht die gesamte HafenCity aufforsten, doch wir können ein Bewusstsein dafür schaffen, dass jede und jeder Einzelne von uns einen Beitrag dazu leisten kann, die HafenCity und damit sein unmittelbares Lebensumfeld grüner und lebenswerter zu machen.“ <strong><em>Wiebke Haller</em></strong></p>



<p><strong>Info I</strong> <br>Die Aktion <strong>„Grüne HafenCity“</strong> findet am Freitag, <strong>29. Mai 2026, von 16 bis 19 Uhr</strong> im <strong>Baakenpark</strong> in der HafenCity statt. </p>



<p><strong>Info II</strong> <br>Mehr Informationen und wie Sie auch mitmachen können unter: <strong>unsere-hafencity.de</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>HafenCity Run: Das ist die Laufstrecke 2026</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/hafencity-run-das-ist-die-laufstrecke-2026/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=hafencity-run-das-ist-die-laufstrecke-2026</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 09:25:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Charity. Kein »HafenCity Run« ohne neue Strecke: Auch die 24. Auflage variiert die Route im Quartier, um den Teams völlig neue Eindrücke zu bieten Endspurt: Am Samstag, den 30. Mai [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Charity. Kein <a href="https://www.hafencityrun.de">»HafenCity Run«</a> ohne neue Strecke: Auch die 24. Auflage variiert die Route im Quartier, um den Teams völlig neue Eindrücke zu bieten</em></strong></p>



<p><strong>Endspurt:</strong> Am Samstag, den 30. Mai 2026, geht Norddeutschlands größter Spenden- und Firmenlauf in die mittlerweile 24. Runde. In diesem Jahr werden rund 600 Teams mit insgesamt mehr als 20.000 Teilnehmenden erwartet, die gemeinsam die Laufschuhe für den guten Zweck schnüren. Damit läge die Veranstaltung sogar über dem Niveau des ohnehin schon beeindruckenden Vorjahres.<br><em>Foto Laufstrecke oben:<strong> So wird voraussichtlich gelaufen: </strong>Die Strecke führt vom Kirchenpauerkai am Ufer der Norderelbe im Baakenhafen über das Westfield-Quartier zum Ziel am Lohsepark. © BMS – Die Laufgesellschaft</em></p>



<p>Neben den geselligen, sozialen und sportlichen Aspekten ist auch die jährlich wechselnde Strecke ein wichtiger Garant der Erfolgsgeschichte. Seit der Premiere im Jahr 2002 glich keine Route der des Vorjahres. Dabei liegt der Fokus stets auf neuen oder kurz vor der Fertigstellung befindlichen Sehenswürdigkeiten. Schließlich möchte man zeigen, was Europas größtes innerstädtisches Entwicklungsprojekt zu bieten hat – und das ist nach wie vor eine Menge.</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-ce6fbeed963113d75a261d0de5513224"><strong><em>Neue Highlights am ­Kirchenpauerkai</em></strong></p>



<p>Dreh- und Angelpunkt bleibt weiterhin das Baakenhöft rund um das Cruise Center als Veranstaltungszentrum. Der Start hingegen ist neu und bildet bereits das erste Streckenhighlight: Erstmalig gehen die Teams vom Kirchenpauerkai auf den rund 4,4 Kilometer langen Kurs. Die grüne Promenade direkt an der Elbe vereint innerstädtisches Hafenflair mit ökologischer Vielfalt. Veteraninnen und Veteranen werden sich vielleicht wohlig an die Auflage von 2023 erinnern, als sich hier noch die Ziellinie befand.</p>



<p>Das nächste Landmark folgt nach knapp einem Kilometer östlich, wenn die Teilnehmenden vom Amerigo-Vespucci-Platz einen Blick auf das innovative Projekt <em>TIDE</em> werfen können. Das exklusive Wohnviertel ist ein weiteres Beispiel für die vielfältige Architektur der HafenCity. Hier entsteht auch Europas erstes Museum für digitale Kunst: Das <em>UBS Digital Art Museum</em> soll als moderner Präsentationsort für immersive Kunst zeitnah seine Pforten öffnen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="384" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_HafenCity-Run-2023-©-Witters-GmbH-93-Kopie.jpg" alt="" class="wp-image-2340558" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_HafenCity-Run-2023-©-Witters-GmbH-93-Kopie.jpg 576w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_HafenCity-Run-2023-©-Witters-GmbH-93-Kopie-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>2023 befand sich hier die Ziellinie, dieses Mal wird hier gestartet: <strong>der Kirchenpauerkai.</strong> © Witters GmbH</em></figcaption></figure>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-cd003b66b5436a21a3e8828aac0594e3"><strong><em>Von der Wildnis zum Shopping-Hotspot</em></strong></p>



<p>Anschließend folgen weitere attraktive Promenadenabschnitte entlang des Baakenhafens, wo unter anderem die <em>Botschaft der Wildtiere</em> ihren Standort hat. Die Erlebniswelt rund um heimische Tiere lockt Naturliebhaber von nah und fern an. Bereits zum zweiten Mal wird zudem das <em>Westfield Hamburg-Überseequartier</em> prominent in die Strecke integriert. Auf der Kaifläche südlich der modernen Einkaufswelt wird ein Wendepunkt eingerichtet, der dank der zahlreichen Passanten zum Zuschauer-Hotspot wird.</p>



<p>Eine Premiere hebt man sich für das Finale auf: Nach Abstechern in den Magdeburger Hafen und Brooktorhafen biegt die Strecke erstmalig am Lohsepark auf die Zielgerade ein. In unmittelbarer Umgebung des größten Parks des Stadtteils können sich alle Finisher nicht nur in der Zielversorgung stärken, sondern auch in grüner Atmosphäre entspannen – ein würdiger Abschluss der sportlichen Sightseeing-Tour.</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-cd74a3a072df026f2a797cb35c48a6a5"><strong><em>Das Who’s who der ­l­okalen Unternehmen</em></strong></p>



<p>Für viele der in der HafenCity und darüber hinaus ansässigen Firmen ist die Veranstaltung seit Jahren ein Pflichttermin. Von der kleinen Kanzlei mit zehn Mitarbeitenden bis zum DAX-notierten Konzern mit über 1.000 Starterinnen und Startern ist alles vertreten.</p>



<p>Zu den bekannteren Teilnehmern zählt die <em>Kühne Logistics University (KLU),</em> deren Lehrkörper und Studierende nach dem Rennen mit einer After-Party auf dem Campus weiterfeiern. Zum zweiten Mal dabei ist das Team <em>Breuninger.</em> Der Modeausstatter mit seinem Flagship-Store im Überseequartier tritt erneut den Beweis an, dass Sport und Eleganz sich nicht ausschließen. Auch das Team <em>Hamburg Leuchtfeuer Festland </em>ist als soziale Einrichtung natürlich „Feuer und Flamme“ und geht mit einer gemischten Gruppe aus Bewohnern, Freunden sowie Haupt- und Ehrenamtlichen an den Start. <strong><em>Emanuel von Böselager</em></strong></p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Info </strong><br>Noch <strong>bis zum 6. Mai 2026</strong> haben Firmen die Möglichkeit, sich <strong><a href="https://www.hafencityrun.de">anzumelden</a></strong> oder ihre <strong>bestehenden Teams aufzustocken.</strong> Mehr ­Informationen und ­Anmeldung unter: <strong><a href="https://www.hafencityrun.de">hafencityrun.de</a></strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ozean-Kunst trifft Olympia-Ja und Mode-Material</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 09:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Jimmys Parkett. Der HCZ-Reporter über Events, People und Schnack aus dem Quartier Ich bin trocken geblieben, obwohl ich tief in den Ozean eingetaucht bin. Das klingt wie ein Widerspruch, ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Jimmys Parkett. Der HCZ-Reporter über Events, People und Schnack aus dem Quartier</em></strong></p>



<p><strong><em>Ich bin trocken geblieben,</em></strong> obwohl ich tief in den Ozean eingetaucht bin. Das klingt wie ein Widerspruch, ist aber die ehrlichste Beschreibung dessen, was ich im <strong>Port des Lumières</strong> erlebt habe. Die neue Show <strong>»Wunderwelt Ozean – Ein immersiver Tauchgang« </strong>zieht einen hinein, ohne dass man es merkt. Kein Becken, kein Wasser, keine Taucherbrille – und doch steht man plötzlich mitten im Meer. Es beginnt ruhig. Ein Morgen, eine glatte Oberfläche. Dann Bewegung. Licht bricht durch das Wasser. Delfine schießen durch den Raum, nicht auf einer Leinwand, sondern um einen herum. In diesem Moment kippt etwas. Man schaut nicht mehr. Man ist drin. Über 70 Prozent der Erde sind Ozean. Diese Zahl kennt man, aber man spürt sie selten. Hier wird sie Emotion, Weite und Tiefe. Und eine Welt, die größer ist als alles, was wir an Land kontrollieren. Ein Weißer Hai zieht an mir vorbei. Ein Wal schiebt sich durch den Raum. Quallen pulsieren im Takt der Musik. Alles in Lebensgröße. Man steht still und merkt, wie klein man ist. <br><em>Foto oben: <strong>Die neue Show »Wunderwelt Ozean – Ein immersiver Tauchgang« im Port des Lumières</strong> zieht einen hinein, ohne dass man es merkt. Kein Becken, kein Wasser, keine Taucherbrille – und doch steht man plötzlich mitten im Meer. © Fabijan Vuksic</em></p>



<p>Die Technik verschwindet dabei komplett. Es geht nicht um Projektionen oder Bildschärfe. Es geht um das Eintauchen in Bilder, Klang und Raum greifen ineinander. Der Boden bewegt sich, die Wände leben. Man verliert die Orientierung, aber nicht die Kontrolle. Es ist eher ein langsames Gleiten. Besonders stark sind die Momente, in denen nichts passiert. Kein Spektakel. Nur Licht, das durchs Ozeanwasser fällt. Oder ein Schwarm Fische, der sich lautlos bewegt. Diese Ruhe wirkt länger nach als jede große Szene.&nbsp;</p>



<p>Die Show arbeitet mit echten Aufnahmen und Animationen. Mehr als hundert Arten sind zu sehen. Viele davon kennt man nur aus Dokumentationen. Hier kommen sie näher. Und gleichzeitig wird klar, wie weit weg diese Welt ist. Was bleibt, ist ein Staunen – und eine leise Irritation. Weil man merkt, wie wenig man eigentlich versteht von dem, was unter der Oberfläche passiert. Und wie fragil alles ist.</p>



<p>Ich bin rausgegangen und musste kurz überlegen, wo ich bin. Ach ja, meine HafenCity. Beton. Straßen. Lärm. Es hat ein paar Minuten gedauert, bis ich aus der neuen <em>Port des Lumières</em>-Schau von der <em>»Wunderwelt Ozean – Ein immersiver Tauchgang« </em>wieder im Leben angekommen war. So etwas passiert mir sehr selten. Und genau deshalb lohnt sich der Besuch<em>.</em> <br><em>Port des Lumières, Platz am 10. Längengrad 1, 20457 Hamburg</em>; <strong><a href="https://www.port-lumieres.com/de">port-lumieres.com/de</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="672" height="448" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_OlympJA-Hamburg_PK_2Thomas-Panzau-5.jpg" alt="" class="wp-image-2340564" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_OlympJA-Hamburg_PK_2Thomas-Panzau-5.jpg 672w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_OlympJA-Hamburg_PK_2Thomas-Panzau-5-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 672px) 100vw, 672px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>»OlympJA Hamburg«-Initiator Matthias Onken:</strong> „Wir haben gehandelt. In Eigeninitiative. Ohne Auftrag von oben.“ © Thomas Panzau</em></figcaption></figure>



<p><strong><em>Hamburg diskutiert nach 2015 wieder einmal über Olympia.</em></strong> Verschiedenen Befürworter:innen aus der Hamburger Stadtgesellschaft fehlt es für die Bewerbung für <strong>Olympische und Paralympische Spiele</strong> 2036, 2040 und 2044 deutlich an Verve und Überzeugungskraft aus dem Senat, die Bürger:innen für diese Volksbefragung am 31. Mai zu begeistern. Darum kommt jetzt zusätzlich ein Pro-Olympia-Impuls aus der Stadt selbst – aus Vereinen, Initiativen und Privatleuten. Auch ich gehöre dazu.</p>



<p>Wir haben in den letzten Wochen gemerkt, wie groß die Unterstützung ist. Vor allem bei jungen Menschen. „Die Jugendlichen in dieser Stadt stehen sehr hinter der Idee“, sagt <strong>Matthias Onken,</strong> er bündelt die ehrenamtlichen Bestrebungen für die <strong>»OlympJA Hamburg«</strong>-Initiative. Diese Stimmung ist in der öffentlichen Debatte deutlich unterrepräsentiert. Zu oft dominieren Zweifler und Neinsager die Schlagzeilen und Berichte. Die gehören dazu, jedoch sind nicht das ganze Bild der Meinung in der Stadt. „Deshalb haben wir gehandelt. In Eigeninitiative. Ohne Auftrag von oben. Am 24. April, mit Beginn der Briefwahl, haben wir einen großen Event auf dem Jungfernstieg organisiert. Musik. Sport. Begegnung. Es war eine offene Bühne für alle, die Lust auf Olympia in Hamburg haben. Es sollte genau <em>kein</em> politischer Termin sein. Und es hat sich für alle Teilnehmer:innen wie ein Fest angefühlt“, so Onken.</p>



<p>Es gehe den Initiatoren um Emotionen, vor allem auch um Vorfreude. „Es ist Zeit, gute Laune zu verbreiten und Lust zu machen“, sagt <em>OlympJA Hamburg</em>-Sprecher Onken. Genau das fehle bislang und müsse bis zum Referendum-Tag am 31.&nbsp;Mai inensiv geweckt werden. Dabei reden wir über ein Projekt, das wenn überhaupt wahrscheinlich erst 2040 oder später stattfinden soll – 2036 möchte Hamburg wegen der Nazi-PR-Spiele 1936 gerne vermeiden. Es bleibt Zeit, vieles besser zu machen als andere Städte.</p>



<p>Natürlich gebe es Sorgen bei den Menschen über zu hohe Mieten und womöglich hohe Olympiakosten. Diese Fragen seien berechtigt und müssten gestellt und vom Senat eindeutig beantwortet werden. Aber ein einfaches „Nein“ löse heute kein Problem von morgen, sagt Mitinitiator von <em>OlympJA Hamburg</em> <strong>Uwe Bergmann,</strong> viele kennen ihn noch als Veranstalter des Duckstein-Festivals bei uns in der HafenCity.&nbsp;</p>



<p>„Ein Ja eröffnet die Chance, das Konzept gemeinsam zu verbessern“, findet er: „Ich stehe hier als Bürger, nicht als Unternehmer“, bezieht er zur Kick-off-Veranstaltung von <em>OlympJA Hamburg</em> Position. Für ihn gehe es nicht um Profit, sondern darum, was eine Stadt bewegen könne. Wer 2006 beim Fußball-Sommermärchen an den Public-Viewing-Events in Hamburg teilgenommen habe, wisse, wie viel positive Energie und Lust das gemeinsame Erleben gab.</p>



<p>Olympia kann Vereine stärken und Integration fördern, Kinder in Bewegung bringen und neue Erlebnisorte in der Stadt schaffen. Aber: Die Mehrheit muss es wollen und mitgestalten können. Was ja gewollt ist, aber von der Senatskampagne nur unzureichend den Menschen nahegebracht wird. Das will die <em>OlympJA Hamburg</em>-Initiative jetzt bis zur Wahl am Sonntag, 31. Mai, stadtweit mit auf den Weg bringen und eine Lust-auf-Olympia-Stimmung wecken. Der 24. April auf dem Jungfernstieg war nur der Startschuss: Hamburg kann das, wenn wir es gemeinsam wollen! Für mich geht es auch um eine mutmachende positive Grundhaltung und: um die Zukunft unserer Stadt! Weitere <em>OlympJA</em>-Events folgen.<br><em>Infos unter: <a href="https://olympja.hamburg">OlympJA</a></em></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="428" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/©-Christof-Huerter_DSC_9043.jpg" alt="" class="wp-image-2340528" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/©-Christof-Huerter_DSC_9043.jpg 567w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/©-Christof-Huerter_DSC_9043-300x226.jpg 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>„FAZ“-Podium in Hamburg: </strong>Die Umsetzung des Klimaentscheids konstruktiv angehen. © Christof Hürter</em></figcaption></figure>



<p><strong><em>Der Hamburger Klimaentscheid</em></strong> zum Vorziehen der CO₂-freien Metropole um fünf Jahre von 2045 auf 2040 spaltet das Podium. Einigkeit herrscht nur beim Ruf nach Klarheit. Sechs Monate nach dem Hamburger Klimaentscheid ist von Aufbruch wenig zu spüren. Stattdessen dominiert Unsicherheit. Das wurde bei einer Podiumsdiskussion der ­<strong><em>„Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ („FAZ“)</em></strong> in der <strong>Freien Akademie der Künste</strong> deutlich. Auf dem Podium saßen <strong>Christian Lindner, Prof. Dr. Götz Wiese</strong> von „Hamburg vor zur Welt“, <strong>Annika Rittmann</strong> als Mitinitiatorin des Zukunftsentscheids, <strong>Dr. Anne Lamp,</strong> CEO von Traceless, sowie „FAZ“-Redakteurin <strong>Susanne Preuß.</strong>Der Konflikt war klar. Die einen sehen im Entscheid ein demokratisches Mandat für mehr Tempo. Die anderen warnen vor wirtschaftlichen Schäden und sozialer Überforderung.</p>



<p>Annika Rittmann forderte, endlich in die Umsetzung zu kommen. Das Problem liege nicht im Ziel, sondern im Stillstand danach. Sie sagte mir später, es gehe nicht darum, alles neu zu machen, sondern vorhandene Maßnahmen schneller umzusetzen, Fortschritte zu messen und Menschen stärker einzubeziehen. Der Senat habe bislang keinen klaren Plan vorgelegt. Aus ihrer Sicht müsse das Gesetz jetzt konkretisiert werden und endlich Wirkung entfalten. Christian Lindner zeigte sich deutlich skeptischer. Er erklärte, Hamburg müsse sich fragen, ob es Vorbild werde oder eher abschreckendes Beispiel. Der Anteil der Stadt am globalen CO₂-Ausstoß sei gering. Gleichzeitig warnte er vor wirtschaftlichen Folgen. Wenn funktionierende Anlagen vorzeitig stillgelegt würden, entstünden Verluste. Auch im Verkehr plädierte er für Technologieoffenheit. Viele Menschen seien auf das Auto angewiesen. Klimapolitik habe einen Preis, und über diesen müsse offen gesprochen werden. Für diese Position bekam er deutlichen Gegenwind aus dem Publikum. Auf Kritik reagierte er knapp mit den Worten: „Das muss man aushalten.“</p>



<p>Götz Wiese nahm eine vermittelnde Rolle ein. Er kritisierte den politischen Umgang mit dem Entscheid nach der Abstimmung, betonte aber, das Ergebnis sei zu respektieren. Nun müsse Hamburg das Beste daraus machen. Gleichzeitig verwies er auf begrenzte Handlungsspielräume, etwa im Verkehr oder im Hafen. Dort greife vor allem Bundesrecht. Im anschließenden Gespräch sagte er mir, Unsicherheit sei Gift und es brauche verlässliche Rahmenbedingungen. Nur so könnten Bürger und Unternehmen planen.</p>



<p>Damit zeigte sich der Kern des Abends. Für die einen schafft der Klimaentscheid Orientierung. Für die anderen erzeugt er neue Unsicherheit. Für die einen ist das Ziel, 2040 ein CO<sub>2</sub>-freies Hamburg zu erreichen, notwendig. Für die anderen viel zu riskant. Der Abend machte vor allem eines deutlich: Der Klimaentscheid ist beschlossen. Doch wie er umgesetzt wird, ist offen. Genau darin liegt jetzt die eigentliche politische Aufgabe.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="495" height="554" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_Fabric_IMG_9248.jpg" alt="" class="wp-image-2340557" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_Fabric_IMG_9248.jpg 495w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_Fabric_IMG_9248-268x300.jpg 268w" sizes="(max-width: 495px) 100vw, 495px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Nachhaltige Mode</strong> (v. l.): Stefanie Gornicki, Dörpwicht, Dr. Andrea Wiehler, Nudebutbetter, und ­Franzi Kordis, ­Dörpwicht, mit Cocker Lotte. © Privat</em></figcaption></figure>



<p><strong><em>Mitten in unserer Innenstadt, </em></strong>im ­<strong><em>Future Fashion Lab</em></strong> der <strong>Kreativ Gesellschaft</strong> in der <strong>Galleria Passage,</strong> passiert etwas, das man leicht übersehen könnte. Dort trifft HafenCity auf Hannover. Zwei Labels, zwei Handschriften, ein gemeinsamer Raum. <strong><em>Dr. Andi Wiehler</em></strong> ist vielen in der HafenCity seit Jahren bekannt. Sie war es vor gefühlt hundert Jahren, die meinem Mann und mir vom Projekt Hafenliebe erzählte, 2012 waren wir dann gemeinsam dort eingezogen.</p>



<p>Vor drei Jahren gründete Andrea Wiehler das Label <strong>nudebutbetter.</strong> Nicht aus Kalkül, sondern aus Leidenschaft für Mode und Materialien. Hauptberuflich lehrt sie Betriebswirtschaft an der Hamburger Hochschule. Nebenbei entwickelt sie Kleidung, die man kaum spürt. Ihre Shirts wiegen nur rund 60 Gramm. Sie kommen ohne Seitennähte aus und legen sich eng an den Körper. „Das soll sich anfühlen wie eine Umarmung“, sagt sie. Wer sie trägt, versteht schnell, was sie meint. Neben ihr steht ein Label aus Hannover mit einem ganz anderen Ansatz: <strong>Dörpwicht,</strong> übersetzt Dorfmädchen, arbeitet konsequent mit natürlichen Materialien wie Wolle, Seide und Leder, das mit Olivenblättern gegerbt wird. Alles wird in Deutschland gefertigt. Selbst Details wie Reißverschlüsse stammen aus heimischer Produktion. Die Stücke sind klar, ruhig und handwerklich präzise. Was beide verbindet, ist der Anspruch. Keine schnelle Mode, keine Kompromisse. Wer möchte, kann die Kleidung direkt vor Ort kaufen oder anpassen lassen. Es geht nicht um Masse, sondern um Dinge, die bleiben. Ich kenne Andrea Wiehler seit drei Jahrzehnten. Und vielleicht bin ich deshalb nicht ganz objektiv. Aber genau solche Projekte zeigen, dass Mode auch anders kann.<br>Infos unter: <a href="https://www.galleria-hamburg.de">galleria-hamburg.de</a> und <a href="https://nudebutbetter.com">nudebutbetter.com</a> und <a href="https://www.doerpwicht.com">doerpwicht.com</a></p>



<p><strong><em>Alles Gute, euer Jimmy</em></strong></p>



<p>_______________________<br><strong>Jimmy Blum</strong> ist Unternehmer und lebt in der HafenCity und in Nocera, Umbrien. </p>
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		<title>»Rotkehlchen können nicht aus dem Fleet trinken!«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 09:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Biodiversität. Bei den »Weiter geht’s«-Aktionen des Netzwerks HafenCity e. V. geht es im Mai darum, die Artenvielfalt der HafenCity zu stabilisieren und die Stadtnatur wiederherzustellen Es ist ganz schön was los [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Biodiversität. Bei den <a href="https://www.netzwerk-hafencity.de/projekte/weiter-gehts">»Weiter geht’s«</a>-Aktionen des <a href="https://www.netzwerk-hafencity.de">Netzwerks HafenCity e. V. </a>geht es im Mai darum, die Artenvielfalt der HafenCity zu stabilisieren und die Stadtnatur wiederherzustellen</em></strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/NWHC-Logo_WhatsApp-Image-2026-04-21-at-16.19.37-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2340576" style="width:200px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/NWHC-Logo_WhatsApp-Image-2026-04-21-at-16.19.37-1024x1024.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/NWHC-Logo_WhatsApp-Image-2026-04-21-at-16.19.37-300x300.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/NWHC-Logo_WhatsApp-Image-2026-04-21-at-16.19.37-150x150.jpg 150w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/NWHC-Logo_WhatsApp-Image-2026-04-21-at-16.19.37-768x768.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/NWHC-Logo_WhatsApp-Image-2026-04-21-at-16.19.37-650x650.jpg 650w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/NWHC-Logo_WhatsApp-Image-2026-04-21-at-16.19.37.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Aktions-Logo: © netzwerk-hafencity.de</em></figcaption></figure>



<p><strong>Es ist ganz schön was los hier vor dem roten Pumpenhäuschen.</strong> Die Wand hat sich aufgeheizt an diesem Sonnentag, und nun sind die Wildbienen gekommen, um in die vorgewärmten Bambusröhrchen ihre Eier abzulegen – plus Nahrung für den Nachwuchs. Der Nachbarschaftsverein <strong>Netzwerk HafenCity e. V.</strong> hat gemeinsam mit dem <strong>Nabu</strong> das große Insektenhotel hier auf der <a href="https://www.netzwerk-hafencity.de/projekte/drachenwiese">Drachenwiese</a> an der Lippeltstraße aufgehängt. Und offenbar kommt das Nistangebot gut an. <br><em>Foto oben:<strong> Ackerhummel, Bombus pascuorum, auf Drachenwiese:</strong>Im Kleinen wächst Nachhaltigkeit.<br>Die Natur ist immer noch das beste Insekten-Hotel. © Nabu</em></p>



<p>Blattwanzen, Schmetterlinge, Weidenkäfer, Hummeln, Marienkäfer – auf der 1.100 Quadratmeter großen ehemaligen Schuttabladefläche gegenüber vom Großmarkt hat sich seit Oktober 2024 einiges an Biodiversität entwickelt. Damals hatten <em>Netzwerk HafenCity</em> und<em> Nabu</em> vom <strong>Bezirk Hamburg-Mitte</strong> die nahe an der HafenCity gelegene Fläche als Grünpatenschaft übernommen. Was heute auf der Drachenwiese lebt, zeigen <em>Nabu</em> und <em>Netzwerk HafenCity</em> bei der Insektenführung <strong><em>»Das große Krabbeln«</em></strong> am 31. Mai um 14 Uhr.</p>



<p>Die Führung gehört zur Veranstaltungsreihe des <em>Netzwerks HafenCity</em> mit dem Titel <strong><em>»25&nbsp;Jahre HafenCity – weiter geht’s«.</em></strong> Der Nachbarschaftsverein stellt in dem Programm die wichtigen Zukunftsfelder vor, zu denen auch die Stadtnatur gehört. Und füllt sie mit Aktivitäten, wie zum Beispiel der Insektensuche.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="850" height="567" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_5L0A7974-ado.Lycaena-phlaeas.Kleiner-Feuerfalter-Kopie.jpg" alt="" class="wp-image-2340544" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_5L0A7974-ado.Lycaena-phlaeas.Kleiner-Feuerfalter-Kopie.jpg 850w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_5L0A7974-ado.Lycaena-phlaeas.Kleiner-Feuerfalter-Kopie-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_5L0A7974-ado.Lycaena-phlaeas.Kleiner-Feuerfalter-Kopie-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Kleiner Feuerfalter, Lycaena phlaeas, auf Drachenwiese: </strong>Statt Schuttabladefläche jetzt biodiverse Bienen- und Schmetterlings-Oase. © Nabu</em></figcaption></figure>



<p>Um die grüne HafenCity geht es auch am 8.&nbsp;Mai um 17 Uhr beim Spaziergang <strong><em>»Zwischen Pflaster &amp; Baumkrone«,</em></strong> den das <strong>Forum StadtLandKunst</strong> gemeinsam mit dem <em>Netzwerk HafenCity</em> organisiert (Start im Lohsepark, Eingang Yokohamastraße/Am Lohsepark). Denn die Bäume im Quartier spenden Schatten, sind Lebensraum für Vögel und Insekten. Nahrung liefern diesen verschiedene alte Apfelsorten und Kirschen. Doch nicht allen Bäumen geht es gut, insbesondere sind viele Apfelbäume krank, haben zum Beispiel Pilze. Zu trocken ist es in vielen Jahren, für manche der Bäume auch zu warm. Einige mussten schon gefällt und ersetzt werden.</p>



<p>Beim <em>»Zwischen Pflaster &amp; Baumkrone«</em>-Spaziergang ist deshalb auch die <strong>Baumschule ­Lorenz von Ehren</strong> dabei, die viele der Bäume im Quartier geliefert und gepflanzt hat. Sie erklärt, warum in der HafenCity vor allem nicht einheimische Arten wie der <em>Japanische Schnurbaum </em>oder der <em>Amerikanische Lederbaum</em> stehen, ob sie tatsächlich besser der zunehmenden Hitze trotzen und welche Arten sich als »Klimabäume« bewährt haben.</p>



<p>Außerdem gibt die Künstlerin <strong><em>Julia ­Nordholz </em></strong>mit ihrer Installation <strong><em>»Parlament der ­Bäume« </em></strong>den Bäumen eine Stimme. <strong><em>Antje Stokman,</em></strong> Professorin für Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung an der HCU, erläutert die als Reallabor konzipierte Entsiegelung und Begrünung neben dem Universitätsgebäude. Um grüne Vielfalt geht es auch im Oberhafen. Dort haben die Gärtnerinnen und Gärtner des Netzwerks HafenCity Ende April noch weitere Hochbeete aufgebaut, in denen Bio-Gemüse angebaut werden kann oder Stauden. Johannisbeere, Himbeere, Kartoffeln, Spinat, Salat, Erdbeeren, Estragon, Bohnen, ein kleiner Apfelbaum – es wächst schon so einiges auf den Europaletten-Beeten. Weitere Aktive können noch mitmachen (Anmeldung: <em>buero@netzwerk-hafencity.de</em>).</p>



<p>Um die Hälfte ist die Population der Haussperlinge in der HafenCity eingebrochen, auch der Bestand an Schwalben und Mauerseglern ist drastisch gesunken. Das hat im vergangenen Jahr eine Zählung des <em>Nabu</em> ergeben. Und Waldschnepfen fliegen gegen spiegelnde Scheiben und brechen sich das Genick. Deshalb gehört für das <em>Netzwerk HafenCity</em> zum Zukunftsfeld des grünen Quartiers auch, etwas für die Vögel zu tun: Beim Fest des <strong>Quartiersmanagements HafenCity e. V. </strong>im Baakenpark am 29. Mai bastelt das <em>Netzwerk HafenCity</em> deshalb mit Kindern Vogeltränken für Balkon oder Hinterhof. &nbsp;</p>



<p>Vogeltränken in einem Stadtteil, der eigentlich eine Insel ist? Warum das? Weil Spatzen, Meisen und Rotkehlchen nicht aus dem Fleet trinken können! <strong><em>Julia Wagner</em></strong></p>



<p><strong>Info </strong>Weitere Informationen zur Drachenwiese unter: <strong><a href="https://www.netzwerk-hafencity.de/projekte/drachenwiese">netzwerk-hafencity.de</a></strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Wir sind noch nicht fertig!«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/wir-sind-noch-nicht-fertig/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wir-sind-noch-nicht-fertig</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 08:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Jubiläum. Im Jahr 2026 startet das NetzwerkHafenCity e. V. zu 25 Jahre erster ­Spatenstich in der HafenCity viele Aktionen zum Mitmachen für alle und besondere Events 25 Jahre HafenCity. Ein Stadtteil wächst [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Jubiläum. Im Jahr 2026 startet das <a href="https://www.netzwerk-hafencity.de+">NetzwerkHafenCity e. V. </a>zu 25 Jahre erster ­Spatenstich in der HafenCity <a href="https://www.netzwerk-hafencity.de/projekte/weiter-gehts">viele Aktionen zum Mitmachen</a> für alle und besondere Events</em></strong></p>



<p><strong>25 Jahre HafenCity. Ein Stadtteil wächst </strong>– und mit ihm seine Gemeinschaft. Mit einem <strong>symbolischen Spatenstich begann 1999 </strong>ein Projekt, das Hamburg bis heute prägt. Auf ehemaligen Hafen- und Lagerflächen sollte ein neuer Stadtteil entstehen. Zwei Monate nach dem ersten Spatenstich folgte der Baubeginn für das damalige SAP-Gebäude, das erste „echte Haus“ der <strong>HafenCity.</strong> Heute befindet sich darin die <em>Kühne Logistics University (KLU).</em> Was als wirtschaftliches Modernisierungsprojekt gedacht war, entwickelte sich zu weit mehr. Die HafenCity ist ein Quartier, das Wohnen, Arbeiten, Kultur, Bildung und Freizeit miteinander verbindet und in dem über 8.000 Menschen wohnen und täglich rund 15.000 Menschen ihrer Arbeit nachgehen. <br><em>Foto oben: <strong>25 Jahre erster Spatenstich HafenCity. Festrednerin Marianne Wellershoff, </strong>1. Vorsitzende des Nachbarschaftsvereins Netzwerk HafenCity e. V.: „Das Netzwerk ist der Ort, an dem Wünsche aus dem Quartier zusammenkommen und gemeinsam umgesetzt werden.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></p>



<p>„Ein Stadtteil besteht nicht nur aus Gebäuden“, erklärt <strong>Marianne Wellershoff,</strong> 1. Vorsitzende des Nachbarschaftsvereins Netzwerk HafenCity e. V. „Er wird mindestens so sehr von den Menschen geprägt, die hier leben.“ Dieser Gedanke zieht sich wie ein roter Faden durch die Entwicklung der HafenCity. Denn hier begann alles bei null. Niemand hatte im früheren Freihafen gelebt. Die ersten Bewohner:innen waren Pioniere.</p>



<p>Aus diesem Pioniergeist heraus entstand 2009 das <em>Netzwerk ­HafenCity e. V.</em> Unterstützt von der <strong>HafenCity Hamburg GmbH</strong> sollte es eine Stimme für die neue Nachbarschaft sein. Bis heute versteht sich das Netzwerk als Plattform für Ideen, Kritik und Engagement und ehrenamtliche Arbeit. „Das Netzwerk ist der Ort, an dem Wünsche aus dem Quartier zusammenkommen und gemeinsam umgesetzt werden“, sagt Marianne Wellershoff.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_IMG_5145-504x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2340630" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_IMG_5145-504x1024.jpg 504w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_IMG_5145-148x300.jpg 148w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_IMG_5145-768x1561.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_IMG_5145-756x1536.jpg 756w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_IMG_5145-1008x2048.jpg 1008w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_IMG_5145-scaled.jpg 1260w" sizes="(max-width: 504px) 100vw, 504px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Das Jubiläumsprogramm</strong> des Netzwerks. © NWHC</em></figcaption></figure>



<p>Die Bilanz kann sich sehen lassen. Das Netzwerk organisiert das größte Nachbarschaftsfest im Lohsepark mit rund 1.000 Besucher:innen. Es schafft Räume für Begegnung, etwa durch <em>Urban Gardenin</em>g im Oberhafen. „Wir stellen die Hochbeete zur Verfügung. Daraus entsteht ein echtes Miteinander“, erklärt die Netzwerk-Vorsitzende.</p>



<p>Auch ökologische Projekte gehören zum Profil. Gemeinsam mit Partnern wurde eine ehemalige Schuttfläche am Großmarkt in ein Biotop verwandelt. „Wir wollen eine grünere HafenCity – und wir arbeiten aktiv daran“, betont Wellershoff . Gleichzeitig bringt das Netzwerk Menschen zusammen, beim inklusiven Weihnachtsmarkt, bei Sportangeboten, beim Kinderkino oder bei Kulturprojekten im öffentlichen Raum.</p>



<p>Ein zentraler Punkt ist der Dialog. Regelmäßig organisiert das Netzwerk Veranstaltungen zu Themen wie Verkehr, Stadtentwicklung oder Klima. „Wir bringen Bürger und Politik ins Gespräch“, so Wellershoff. Dabei gehe es nicht nur ums Reden, sondern um konkrete Veränderungen.</p>



<p>Ein Beispiel ist die Verkehrsführung in der HafenCity. Die Initiative, den Durchgangsverkehr in der Versmannstraße zu reduzieren, kam aus dem Netzwerk. „Mit viel Einsatz, Fachwissen und politischem Geschick konnten wir Tempo 30 auf Bezirksstraßen durchsetzen.“ Auch Fragen der Stadtgeschichte spielen eine Rolle. So setzt sich eine Arbeitsgruppe dafür ein, die koloniale Vergangenheit des Baakenhafens sichtbar zu machen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2026_04_09_25J-Spatenstich-HC_11-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2340531" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2026_04_09_25J-Spatenstich-HC_11-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2026_04_09_25J-Spatenstich-HC_11-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2026_04_09_25J-Spatenstich-HC_11-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2026_04_09_25J-Spatenstich-HC_11.jpg 1444w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Auftaktfeier im Gelben Gemeinschaftshaus im Grasbrookpark:</strong> Bewohner:innen, Netzwerkmitglieder, Vereine und Politik feierten das Spatenstich-Jubiläum. © Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p>Doch Engagement ist nicht immer einfach. „Hamburg zeigt sich oft als ,City of No‘“, beklagt Wellershoff. Sie meint, dass die Verwaltung die Projekte eher bremst als ermöglicht. Sie zieht einen Vergleich mit New York, dort spreche man von einer „City of Yes“. Trotzdem bleibt Hoffnung: „Engagement lohnt sich“, lautet ihr Fazit. Heute ist das Netzwerk HafenCity der größte Nachbarschaftsverein im Quartier. Viele Projekte wären ohne Ehrenamt nicht entstanden. Kein Sommerfest, weniger Grünflächen, weniger Initiativen für sichere Straßen – all das hätte gefehlt.</p>



<p>Zum 25-jährigen SpatenstichJubiläum richtet sich der Blick nach vorn. Unter dem Titel <strong>„25 Jahre HafenCity – ­weiter geht’s“</strong> startet eine Veranstal­tungs- und Eventreihe. Themen sind Gemeinschaft, Verkehr, Natur, Klima, Gesundheit, Geschichte und Inklusion. „Das sind halt die Themen der Zukunft“, meint Wellershoff. Geplant sind unter anderem ein Baumspaziergang, eine Insektenführung und weitere Mitmachaktionen im Quartier. Das Ziel ist, nicht nur zu diskutieren, sondern zu handeln. „Wir wollen zeigen, wie wir die HafenCity zukunftsfähig gestalten können.“</p>



<p>Am Ende bleibt Marianne Wellershoff eine einfache Erkenntnis. Der Stadtteil lebt vom Einsatz: „Ein Verein kann nur so gut sein wie die Menschen, die sich engagieren“, sagt sie. Und genau darin liege die Stärke der HafenCity. Oder, wie es auf dem Jubiläum formuliert wurde: „Wir sind noch nicht fertig.“ <strong><em>Jimmy Blum</em></strong></p>



<p><strong>Info</strong> Das <a href="https://www.netzwerk-hafencity.de/projekte/weiter-gehts"><strong>„Weiter geht’s“</strong>-Programm</a> des <strong>Netzwerks HafenCity e. V</strong>. zu 25 Jahre HafenCity-Spatenstich unter: <strong><a href="https://www.netzwerk-hafencity.de">netzwerk-hafencity.de</a></strong></p>



<p></p>
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		<title>»Wir freuen uns auf weitere Meilensteine!«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/wir-freuen-uns-auf-weitere-meilensteine/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wir-freuen-uns-auf-weitere-meilensteine</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 08:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Party. Im April feierte das Westfield Hamburg-Überseequartier mit Hunderten Besuchern ­seinen 1. Geburtstag – inklusive DJane Shari Who und Breuninger-Laufsteg-Event Die Happy-­Birthday-Sause zum allerersten Geburtstag des Westfield Hamburg-Überseequartiers ist vorüber. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Party. Im April feierte das <a href="https://www.westfield.com/de/germany/hamburg">Westfield Hamburg-Überseequartier</a> mit Hunderten Besuchern ­seinen 1. Geburtstag – inklusive DJane Shari Who und Breuninger-Laufsteg-Event</em></strong></p>



<p><strong>Die Happy-­Birthday-Sause zum allerersten Geburtstag</strong> des <strong>Westfield Hamburg-Überseequartiers</strong> ist vorüber. Die DJane <strong>Shari Who</strong> hat den vielen Hundert Geburtstagsgästen zum einjährigen Jubiläum am 10. und 11. April eingeheizt, den Nachbarn und Gewerbetreibenden aus der HafenCity sowie den Hamburger:innen, die alle kostenlos das Fest besuchen konnten. Und die lässig-edle Modenschau des ­<strong>Breuninger</strong>-Stores brachte Catwalk-Flair in die Baltimorestraße des Centers, wo eine riesige Geburtstagstorten-Bühne aufgebaut war. Wie es sich für das Mega-Quartier gehört, war es natürlich die mit acht Metern „höchste Torte“ ever in der Freien und Hansestadt, auf der ein abwechslungsreiches Programm mit Livemusik, Fashion-Shows und Entertainment geboten wurde – moderiert vom Radio-Energy-Hamburg-Team. <br><em>Foto oben:<strong> Innenstadtkoordinator Julian Petri: </strong>„Meine Vision ist ein nahtloses ‚Innenstadt-Erlebnis‘ zwischen Überseequartier, Mönckebergstraße, Binnenalster und der westlichen Innenstadt.“ © URW</em></p>



<p>Neben der Erleichterung, dass nach vielen Verzögerungen am 8.&nbsp;April 2025 sich endlich die Türen zum Westfield-Überseequartier geöffnet hatten, sind der Investor und Managementbetreiber <strong>Unibail-Rodamco-Westfield</strong> aus Paris und die General Managerin des neuen Quartiers, ­<strong><em>Theda J. Mustroph, </em></strong>natürlich froh, dass im ersten Jahr rund zwölf Millionen Besucher gekommen sind. „Wir freuen uns sehr über die Erfolgsgeschichte und den ersten Geburtstag des Westfield Hamburg-Überseequartiers. Unsere Destination in der HafenCity hat sich bereits nach kurzer Zeit als ein neues Highlight der Stadt und lebendiger Treffpunkt für die Community etabliert“, so Mustroph.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_CAM02514-Kopie-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-2340555" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_CAM02514-Kopie-1024x576.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_CAM02514-Kopie-300x169.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_CAM02514-Kopie-768x432.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_CAM02514-Kopie-1536x864.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/HCZ_CAM02514-Kopie.jpg 1800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Jubiläums-Modenschau des Breuninger-Stores</strong> zum 1. Geburtstag des Westfield-Überseequartiers. © URW</em></figcaption></figure>



<p>Ihr ist wichtig, dass es weiterhin viel Bewegung und Neuigkeiten in den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, Freizeit und Hotellerie gibt. So haben zuletzt unter anderem <em>Heavenly Dessert, Name it!, Selected, Hi-­Life </em>und <em>Modern Asian Market </em>eröffnet. Demnächst sollen <em>Arabian Oud, Crumbie </em>und <em>Maison du Pain</em> ihre Eröffnungen feiern. Im weiteren Verlauf kommen zudem die Gastronomieangebote <em>ELEMENTE </em>und <em>AirBar13 </em>sowie das Restaurantkonzept von Spitzenkoch <em>Thomas Bühner</em> an der Waterfront, der Uferpromenade des Quartiers, hinzu. Und noch mehr hoffen vor allem die Mieter des Westfields darauf, dass im dritten Quartal 2026 endlich das erste Hotel der Accor-Gruppe, das <em>Ibis Styles Hamburg HafenCity,</em> und zum Ende des Jahres deren zweites Haus, das <em>Novotel Hamburg,</em> ihre Tore öffnen können. Denn sie sind neben weiteren Büromietern, die zwar schon feststehen, jedoch noch nicht eingezogen sind, die Hoffnung der Ladeninhaber und der Gastronomie, das noch mal ein richtiger Besucher- und Gästeschub dazukommen wird.&nbsp;</p>



<p>Der Starterfolg des Westfield-Überseequartiers, das unter anderem auch in 2026 erstmals an seinem Innenstadt-Kreuzfahrtterminal <strong>Cruise Center HafenCity</strong> und dessen Betreiber ­<strong>Cruise Gate Hamburg</strong> (CGH) 92 Schiffsanläufe vermelden kann, ist auch für die Stadt und die klassische Innenstadt wichtig. <strong><em>Henrike Thomsen,</em></strong> Pressesprecherin der <strong>HafenCity Hamburg GmbH:</strong> „Wir freuen uns, dass mit dem Westfield Hamburg-Überseequartier der Anschluss der Innenstadt an die Elbe gelungen ist. Damit ist eine der zentralen Ideen der Entwicklung aufgegangen. Die Vollendung des Überseequartiers macht die HafenCity endgültig zu einem Stadtteil für alle.“ Und der neue Innenstadtkoordinator Hamburgs, <strong><em>Julian Petri,</em></strong> ergänzt: „Mit dem Überseequartier ist ein neuer Magnet für die Menschen entstanden, der die vorhandene Energie und Attraktivität der Innenstadt bereichert. Hamburg bietet heute ein einmalig facettenreiches Zusammenspiel aus besonderen Innenstadtlagen, das alles bietet, was man von einer Metropole erwartet. Der Schlüssel ist das Zusammenspiel der etablierten und der neuen attraktiven Orte, das schon nach einem Jahr seine Früchte trägt und in Zukunft noch weiter gestärkt werden wird. Meine Vision ist ein nahtloses ‚Innenstadt-Erlebnis‘ zwischen Überseequartier, Mönckebergstraße, Binnenalster und der westlichen Innenstadt.“</p>



<p>Das wichtigste stadtplanerische Projekt ist dabei der Neu- und Umbau der sogenannten Dom­achse. Ziel der Petri-Visionen ist es, attraktive Fuß- und Radwege vom Überseeplatz über den St. Annen-Platz bis hin zur Binnenalster zu schaffen. General Managerin <em>Theda J. Mustroph</em> meint ihr eigenes Überseequartier wie auch den Anschluss an die City, wenn sie sagt: „Wir freuen uns auf alle weiteren Meilensteine dieses einzigartigen Quartiers.“ <strong><em>Gerda Schmidt</em></strong></p>



<p><strong>Info</strong> Mehr Informationen zum Quartier und zu Aktionen unter: <strong><a href="https://www.westfield.com/de/germany/hamburg">westfield.com/de/germany/hamburg</a></strong></p>
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		<title>»Demokratie braucht Engagement!«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/demokratie-braucht-engagement/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=demokratie-braucht-engagement</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 08:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Erinnerung. Noch bis 8. Mai findet die »Woche des Gedenkens Hamburg-Mitte 2026« statt. In über 70 Veranstaltungen geht es um Erinnerung und Gegenwart Mit über 70 Veranstaltungen an Gedenkorten, in Museen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Erinnerung. Noch bis 8. Mai findet die »Woche des Gedenkens Hamburg-Mitte 2026« statt. In über 70 Veranstaltungen geht es um Erinnerung und Gegenwart</em></strong></p>



<p>Mit über 70 Veranstaltungen an Gedenkorten, in Museen, Stadtteilkulturzentren und Bildungseinrichtungen bietet das Programm <strong>»Woche des Gedenkens Hamburg-Mitte 2026«</strong> zum sechsten Mal vielfältige Zugänge zur Erinnerungskultur. Lesungen, Zeitzeugengespräche, Rundgänge, Filme, Ausstellungen und Workshops schaffen Räume für Bildung und Begegnung und die Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Rechtsextremismus in der Gegenwart. <br><em>Foto oben:<strong> In Erinnerung an Esther Bejarano</strong> (†) geht der Preis „Verantwortung – damals und heute“ der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte 2026 an Holger Artus für sein „unabhängiges Engagement in der lokalen Erinnerungsarbeit“. © mauritius images / Panther Media Global / Alamy Stock Photos</em></p>



<p>Bereits zum sechsten Mal lädt die <em>Woche des Gedenkens Hamburg-Mitte</em> dazu ein, sich intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus und ihrer Bedeutung für die Gegenwart auseinanderzusetzen. Die Initiative der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte bringt jedes Jahr ehrenamtliche Vereine und Initiativen, Gedenkstätten und Geschichtswerkstätten zusammen, die an verschiedenen Stadtteilen des Bezirks Veranstaltungen zur Erinnerungskultur organisieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="681" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2022_02_16_HCZ_RalfNeubauer_064-Kopie-681x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2340529" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2022_02_16_HCZ_RalfNeubauer_064-Kopie-681x1024.jpg 681w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2022_02_16_HCZ_RalfNeubauer_064-Kopie-199x300.jpg 199w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2022_02_16_HCZ_RalfNeubauer_064-Kopie-768x1155.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/2022_02_16_HCZ_RalfNeubauer_064-Kopie.jpg 912w" sizes="(max-width: 681px) 100vw, 681px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Ralf Neubauer, Bezirkschef Hamburg-Mitte:</strong> „Die Woche des Gedenkens zeigt, wohin Ausgrenzung und Menschenverachtung führen können.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p><strong><em>Ralf Neubauer,</em></strong> Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte: „Die Woche des Gedenkens zeigt, wohin Ausgrenzung und Menschenverachtung führen können und stärkt zugleich das Bewusstsein dafür, dass Demokratie Engagement braucht. Die vielfältigen Veranstaltungen schaffen Räume für Austausch, Bildung und gemeinsames Erinnern. Sie leisten einen wichtigen Beitrag dazu, Antisemitismus und Rechtsextremismus in der Gegenwart entschieden entgegenzutreten. Mein besonderer Dank gilt allen Engagierten im Bezirk Hamburg-Mitte, die mit ihrem Einsatz eine lebendige Erinnerungskultur und die Woche des Gedenkens möglich machen.“</p>



<p>Am 3. Mai, dem Jahrestag der Befreiung Hamburgs, widmet sich ein Film-Doppelprogramm der jiddischen Sprache und Kultur und dem Leben des Auschwitz-Überlebenden Maximilian Grünfeld, der in den USA zum Schneider des Präsidenten wurde. Ein Workshop im <strong>FC St. Pauli Museum</strong> am 5. Mai zeigt Möglichkeiten auf, die eigene Familiengeschichte zur NS-Zeit zu erforschen. Begleitend laden Mitmach-Aktionen im gesamten Zeitraum dazu ein, Stolpersteine im Bezirk Mitte zu reinigen und so aktiv an die Opfer der NS-Verfolgung zu erinnern.</p>



<p>Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat jetzt zum fünften Mal den Preis <strong><em>„Verantwortung – damals und heute“</em></strong> in Gedenken an <strong><em>Esther Bejarano </em></strong>verliehen, der mit 2.000 Euro dotiert ist. Mit der Auszeichnung werden herausragende zivilgesellschaftliche Initiativen und Einzelpersonen gewürdigt, die sich in besonderer Weise für Erinnerungskultur, Demokratieförderung sowie gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung engagieren.&nbsp;</p>



<p>Den diesjährigen Preisträger Holger Artus würdigt die Bezirksversammlung „für sein langjähriges und unabhängiges Engagement in der lokalen Erinnerungsarbeit. Seine Arbeit setzt bewusst im unmittelbaren Lebensumfeld an – in Straßen und Stadtteilen, dort, wo Menschen während des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Mit Nachbarschaftsbriefen, biografischen Recherchen, Stolperstein-Initiativen und Gedenkaktionen bringt er Geschichte zurück in den Alltag. Sein Ansatz ist niedrigschwellig, lokal verankert und macht deutlich, dass die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht abstrakt sind, sondern mitten in unserer Gesellschaft stattgefunden haben.“ <strong><em>Gerda Schmidt</em></strong></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-8563dc92e6ab3b2d33d42dd8c05ff3ce"><strong>Info I</strong></p>



<p>Weitere Informationen zur <strong>„Woche des Gedenkens“</strong> finden Sie unter: <strong>gedenken-hamburg-mitte.de</strong></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-86f09c65a2c95f02363d968da6d99688"><strong>Info II – Veranstaltungen</strong></p>



<p><strong>So., 3. Mai:</strong><br>Rundgang: <strong>„NS-Zeit und Krieg in Rothenburgsort“,</strong> 14 bis 16.30 Uhr, Kaltehofe-Hauptdeich 6-7, 20539 Hamburg; kostenlos</p>



<p><strong>So., 3. Mai:</strong><br>Führung: <strong>„Die Kinder vom Bullenhuser Damm“,</strong> 14 bis 16 Uhr, Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Bullenhuser Damm 92-94, 20539 Hamburg; kostenlos</p>



<p><strong>Di., 5. Mai:</strong><br>Workshop: <strong>„Wo anfangen? Rechercheleitfaden zur ­Erforschung von NS-Familien­geschichte(n)“, </strong>18 Uhr, FC St. Pauli Museum, Heiligengeistfeld 1,<br>20359 Hamburg; kostenlos </p>



<p><strong>Do., 7. Mai:</strong><br>Rundgang: <strong>„Das ­ehemalige Stadthaus: Kriegsende und Befreiung 1945“,</strong> 17 bis 18.30 Uhr, Geschichtsort Stadthaus, Stadthaus­brücke 6, 20355 Hamburg. Bitte über Website anmelden</p>



<p><strong>Do., 7. Mai:</strong><br>Workshop | Schulveranstaltungen: <strong>„Antisemitismus – Kein Fall für uns?!“,</strong> Schulprogramm, 17 bis 19 Uhr, Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg, Hühner­posten 1, 20097 Hamburg </p>



<p><strong>Do., 7. Mai:</strong><br>Schüler:innen-Aktion: <strong>Szenisches Theater „Sein oder nicht sein“,</strong> 19 Uhr, Mahnmal St. Nikolai, Willy-Brandt-Straße 60, 20457 Hamburg </p>



<p><strong>Fr., 8. Mai:</strong><br>Demonstration zum 8. Mai 1945, dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem <strong>„Tag der Befreiung“, </strong>16 Uhr, Jungfernstieg, Rathausmarkt </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Für Storytelling mit Mehrwert«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/fuer-storytelling-mit-mehrwert/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fuer-storytelling-mit-mehrwert</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Event. Vor OMR-Start bietet der Nice Idea Club ein After-Work-Event Bevor der OMR-Wahnsinn startet, laden Ele­vate ­Advertising und der Nice Idea Club euch zu einem kreativen After-Work-Event ein. Gemeinsam feiern [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Event. Vor OMR-Start bietet der </em></strong><a href="https://www.meetup.com/niceideaclub/events/314311636/"><strong><em>Nice Idea Club ein After-Work-Eve</em></strong>nt</a></p>



<p><strong>Bevor der OMR-Wahnsinn startet,</strong> laden <strong>Ele­vate ­Advertising</strong> und der <strong>Nice Idea Club</strong> euch zu einem kreativen <strong>After-Work-Event</strong> ein. Gemeinsam feiern wir den Mut zum Andersmachen. In der entspannten Atmosphäre der <strong>NICE Gallery</strong> bringen wir Menschen zusammen, die glauben, dass mutige Ideen mehr wert sind als große Budgets. In einer Welt austauschbarer Kommunikations- und Werbekampagnen ist <strong><em>Mut das neue Budget</em></strong> <em>(Foto oben: © Nice Idea Club).</em> Wir brauchen keine größeren Mediapläne, sondern disruptivere Kampagnen und Storytelling mit echtem Nutzen.</p>



<p>Was dich erwartet:<br>• Inspirierender Impuls zu den Themen Kreativität, Mut und Wirksamkeit<br>• Networking: Unternehmer:innen, Kreative und Marketeers in inspirierender Atmosphäre der <em>NICE Gallery.</em><br>• Vibes: Free Drinks, Snacks &amp; DJ-Set als das perfekte Pre-OMR-Warm-up.</p>



<p>Kommt vorbei, lasst euch inspirieren und findet den Mut für eure nächste große Idee.</p>



<p>Was ist <em>Elevate Advertising?</em> Bei <em>Elevate</em> glauben wir daran, dass echte Weiterentwicklung dort entsteht, wo Zusammenarbeit auf Mut trifft. Unser Anspruch: Social Media wirksam, relevant und nachhaltig zu gestalten. Unser Ziel: Unternehmen dabei zu unterstützen, wirtschaftlichen Erfolg und Sinn in Einklang zu bringen.&nbsp;</p>



<p>Und was ist der <em>Nice Idea Club?</em> Im Nice Idea Club glauben wir fest an Kreativität als zentrale Fähigkeit, um die Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen. <strong><em>Gilg Frick</em></strong></p>



<p><strong>NICE Gallery, </strong>„Mut ist das neue Budget“, <strong>am 4. Mai, 18.30 Uhr,</strong> Kobestr. <a href="https://www.meetup.com/niceideaclub/events/314311636/">7<strong>https://tinyurl.com/y447x2hk </strong></a></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Für Olympia in Hamburg Flagge zeigen</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/fuer-olympia-in-hamburg-flagge-zeigen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fuer-olympia-in-hamburg-flagge-zeigen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 06:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hafencityzeitung.com/?p=2340476</guid>

					<description><![CDATA[Olympia. Freitag um 16 Uhr ruft die private Initiative OlympJA Hamburg zu einer Großkundgebung auf dem Jungfernstieg und an der Binnenalster auf. Promis aus allen Bereichen der Stadtgesellschaft unterstützen die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Olympia. <strong>Freitag um 16 Uhr ruft die private Initiative <a href="https://olympja.hamburg">OlympJA Hamburg</a> zu einer Großkundgebung auf dem Jungfernstieg und an der Binnenalster auf. Promis aus allen Bereichen der Stadtgesellschaft unterstützen die Veranstaltung, die ein sichtbares Zeichen für Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg setzen will. Das Bühnenprogramm präsentieren die TV-Moderatoren Steven Gätjen, Monica Lierhaus und Schauspieler Marek Erhardt</strong></p>



<p>Hamburg muss, wie man so schön sagt, mal langsam aus dem Quark kommen, wenn Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 und 2044 an Elbe und Binnenalster stattfinden sollen. Die Wettbewerber haben die Poleposition im Auge: Hatte sich doch München im Herbst 2025 mit rund zwei Drittel aller Isar-Bewohner:innen und jetzt gerade auch die Köln/Rhein-Ruhr-Region mit mit bis zu 70 Prozent einzelner Städte einen klaren Pro-Olympia-Auftrag der Wähler:innen bekommen. „In München, Kiel und Köln/Rhein-Ruhr haben die Menschen bei den Volksentscheiden mit großer Mehrheit für die Spiele in ihrer Heimat gestimmt – nun ist Hamburg dran zu zeigen, dass auch wir das größte Sport- und Friedensfest der Welt in unserer Stadt lieber ermöglichen als verhindern wollen“, sagt <strong>Matthias Onken, </strong>Mitinitiator der Kundgebung. Der Journalist und Berater hat das ehrenamtlich tätige Bündnis <strong>OlympJA Hamburg</strong> vor wenigen Wochen mit einem Kreis engagierter Hamburgerinnen und Hamburger gegründet.<br><em>Foto oben: <strong>Für Freitag ruft die Initiative OlympJA Hamburg die Stadtgesellschaft dazu auf, </strong>ein positives Zeichen für Olympia und Paralympics in Hamburg zu setzen. © OlympJA Hamburg</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="741" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_OlympJA-Hamburg_PK_2Thomas-Panzau-3-Kopie-1024x741.jpg" alt="" class="wp-image-2340473" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_OlympJA-Hamburg_PK_2Thomas-Panzau-3-Kopie-1024x741.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_OlympJA-Hamburg_PK_2Thomas-Panzau-3-Kopie-300x217.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_OlympJA-Hamburg_PK_2Thomas-Panzau-3-Kopie-768x556.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_OlympJA-Hamburg_PK_2Thomas-Panzau-3-Kopie-1536x1112.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_OlympJA-Hamburg_PK_2Thomas-Panzau-3-Kopie-2048x1482.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Moderatorin Monica Lierhaus mit OlympJA-Mitinitiator, Journalist und Berater Matthias Onken:</strong> „Wir wollen das größte Sport- und Friedensfest der Welt in unserer Stadt ermöglichen.“ © Thomas Panzau</em></figcaption></figure>



<p>Die Kundgebung ist für&nbsp;<strong>Freitag, 24. April ab 16 Uhr auf dem Jungfernstieg</strong> angemeldet. Auf der Reesendammbrücke wird eine große Bühne errichtet, für die sich zahlreiche Prominente angekündigt haben. Ziel ist es, ein buntes Zeichen für Olympia und die Paralympics in Hamburg zu setzen – getragen von Begeisterung, Gemeinschaft und dem Glauben an die enorme Kraft einer erfolgreichen Bewerbung für die Entwicklung der Stadt.</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-d6dba9f96cc4ca752028568de7deaefc"><strong><em>Bühnenprogramm mit Sport, Musik und Talks&nbsp;</em></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="975" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_Alex_Christensen_c_Marcel_Brell-Kopie-975x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2340470" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_Alex_Christensen_c_Marcel_Brell-Kopie-975x1024.jpg 975w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_Alex_Christensen_c_Marcel_Brell-Kopie-286x300.jpg 286w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_Alex_Christensen_c_Marcel_Brell-Kopie-768x806.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_Alex_Christensen_c_Marcel_Brell-Kopie-1463x1536.jpg 1463w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_Alex_Christensen_c_Marcel_Brell-Kopie-1950x2048.jpg 1950w" sizes="(max-width: 975px) 100vw, 975px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Die Techno-Legende Alex Christensen</strong> („Das Boot“) trommelt am Freitag, 24. April, auf der Bühne am Jungfernstieg für Olympics und Paralympics in Hamburg. © Marcel Brell </em></figcaption></figure>



<p>Zahlreiche Sportvereine werden unter dem Motto&nbsp;<strong>„Beweg dich für Olympia!“</strong> am größten Training der Stadt teilnehmen: Fitness-Influencer&nbsp;<strong>Shagel Butt</strong>&nbsp;bringt die Teilnehmer mit einem&nbsp;<strong>Massen-Workout</strong>&nbsp;in Schwung. Teams aus allen Disziplinen sind aufgerufen, mit Freunden, Kollegen und Familie in Sportkleidung auf den Jungfernstieg zu kommen. Auf der Binnenalster werden sich viele&nbsp;<strong>Wassersportler&nbsp;</strong>wie Segler, Kanuten und SUP-Fahrer präsentieren.</p>



<p class="has-vivid-red-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-e3d811e0397fe9b1f53cdde3d215e9b5"><em>Vereine, die sich per Mail an&nbsp;<a href="mailto:mitmachen@olympja.hamburg">mitmachen@olympja.hamburg</a>&nbsp;anmelden, werden von der Bühne mit ihrem Lieblingssong begrüßt.</em></p>



<p>Für Festival-Stimmung sorgen Künstler wie Techno-Legende&nbsp;<strong>Alex Christensen</strong> („Das Boot“), Sänger&nbsp;<strong>Pohlmann&nbsp;</strong>(„Wenn jetzt Sommer wär“), Newcomer&nbsp;<strong>Marc Atlas</strong>&nbsp;(„Echoes of you“), DJ&nbsp;<strong>Kai Schwarz</strong>, die&nbsp;<strong>HipHop Academy</strong>&nbsp;und das <strong>Blasorchester Hamburg</strong>&nbsp;der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="776" height="920" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_Steven_Gaetjen_c_Sina_Preikschat-Kopie.jpg" alt="" class="wp-image-2340475" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_Steven_Gaetjen_c_Sina_Preikschat-Kopie.jpg 776w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_Steven_Gaetjen_c_Sina_Preikschat-Kopie-253x300.jpg 253w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_Steven_Gaetjen_c_Sina_Preikschat-Kopie-768x911.jpg 768w" sizes="(max-width: 776px) 100vw, 776px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Moderator Steven Gätjen </strong>wird am Freitag auf der Citybühne an der Binnenalster durchs Programm führen. © Sina Preikschat</em></figcaption></figure>



<p>Das Moderatoren-Team komplettieren&nbsp;<strong>Corinna Lampadius</strong>&nbsp;(„Spiegel TV“) sowie&nbsp;<strong>Isaac Hoffmann</strong>&nbsp;von Radio Hamburg, bekannt auch als Hallensprecher der Hamburg Towers. Sie präsentieren Talks und kurze Statements für Hamburg als Austragungsort der Olympischen und Paralympischen Spiele 2040 oder 2044.</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-67a584357bb2989cd0cd5a9399b21fbe"><strong><em>Stimmungswechsel in der Stadt&nbsp;</em></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_OlympJA-Hamburg_PK_2homas-Panzau-10-Kopie-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2340472" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_OlympJA-Hamburg_PK_2homas-Panzau-10-Kopie-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_OlympJA-Hamburg_PK_2homas-Panzau-10-Kopie-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_OlympJA-Hamburg_PK_2homas-Panzau-10-Kopie-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_OlympJA-Hamburg_PK_2homas-Panzau-10-Kopie-1536x1024.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_OlympJA-Hamburg_PK_2homas-Panzau-10-Kopie-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Berater Matthias Onken </strong>(4.v.l.) will am Freitag, 24. April, mit den OlympJA-Hamburg-Initiatoren und vielen tausend Hamburger:innen das olympische Feuer im Herzen anzünden. © Thomas Panzau</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="687" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Kommentar.Olympia-online-687x1024.png" alt="" class="wp-image-2340489" style="width:366px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Kommentar.Olympia-online-687x1024.png 687w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Kommentar.Olympia-online-201x300.png 201w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Kommentar.Olympia-online-768x1144.png 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Kommentar.Olympia-online.png 808w" sizes="(max-width: 687px) 100vw, 687px" /></figure>



<p>Dabei sind unter anderen&nbsp;<strong>Katharina von Kodolitsch</strong>, Präsidentin des Hamburger Sportbunds, Unternehmer&nbsp;<strong>Alexander Otto</strong>,&nbsp;<strong>Miriam Wolframm&nbsp;</strong>vom FC St. Pauli,&nbsp;<strong>Holger Hübner</strong>, Gründer des Wacken-Festivals, OMR-Gründer&nbsp;<strong>Philipp Westermeyer</strong>, die Paralympionikinnen&nbsp;<strong>Edina Müller</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Sylvia Pille-Steppat</strong>,&nbsp;<strong>Kazim Abaci</strong>&nbsp;(Unternehmer ohne Grenzen),&nbsp;<strong>Murat Kaplan</strong>&nbsp;von der Türkischen Gemeinde, Chor-Mitglieder der&nbsp;<strong>Hamburger Goldkehlchen</strong>, Bundesverdienstkreuzträgerin&nbsp;<strong>Mitra Kassai&nbsp;</strong>(Oll Inklusiv), Kinderherzspezialist&nbsp;<strong>Prof. Thomas Mir&nbsp;</strong>(„Kicken mit Herz“), HafenCity Uni-Präsident&nbsp;<strong>Prof. Jörg Müller-Lietzkow</strong>&nbsp;sowie zahlreiche&nbsp;<strong>Schülerinnen und Schüler</strong>. Vor der Bühne halten die Organisatoren einen Bereich für&nbsp;<strong>Rollstuhlfahrende&nbsp;</strong>bereit. Ein Gebärdendolmetscher begleitet das Programm für Gehörlose.</p>



<p>„Wir nehmen einen Stimmungswechsel wahr: Je mehr die Menschen über das Konzept und die positiven Auswirkungen von Olympia und Paralympics für die ganze Stadt erfahren, desto mehr erkennen sie unsere historische Chance“, sagt Mitinitiator <strong>Uwe Bergmann,</strong> der als Veranstalter von Events wie Fan Fest, Tag der Deutschen Einheit und den Hamburg Cruise Days weiß, welche verbindende Kraft gesellschaftliche Großereignisse haben. „Und wer noch nicht überzeugt ist, möge sich die Argumente der Befürworter bei unserer Kundgebung anhören und seine Kritik konstruktiv einbringen, um das Konzept des Senats noch besser zu machen“, so Bergmann. </p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-ac95c472764de75466ae7ad213bed9d4"><strong><em>Breite Unterstützung für zivilgesellschaftliche Initiative&nbsp;</em></strong></p>



<p>Die Initiative versteht sich als unabhängige zivilgesellschaftliche Bewegung. Sie agiert ehrenamtlich ohne institutionelle Anbindung: „Wir erleben so viel Zuspruch und Unterstützung, dass wir fest an ein positives Votum beim Referendum glauben – so wie es die anderen Bewerber bereits vorgemacht haben. Dafür rufen wir alle Unterstützer von <strong>OlympJA </strong>Hamburg auf, in den nächsten Wochen für diese einmalig Chance zu werben, wo immer sie sind, wem auch immer sie begegnen“, appelliert Kulturveranstalter Christian Gerlach, Co-Initiator der Kundgebung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9a9ffe6e982d4bb5894556ff453c49d3">_________________________<br><strong>INFO </strong>I<br>Olympia-Bekenner-Termin: <strong>Kundgebung </strong><a href="https://olympja.hamburg"><strong>„OlympJA Hamburg“</strong>, </a>Freitag, 24. April 2026, 16:00 Uhr, am Jungfernstieg</p>



<p><strong>INFO II</strong> <br>Wer oder was ich OlympJA? Wir sind eine unabhängige, ehrenamtlich arbeitende Initiative aus der Mitte der Hamburger Stadtgesellschaft mit Akteuren aus Sport, Kultur, Medien und Wirtschaft. Unser Antrieb ist unsere Überzeugung und Begeisterung für die Vision Olympischer und Paralympischer Sommerspiele in unserer Heimatstadt. Wir wollen helfen, Olympia als Turbo für die Stadtentwicklung, für den Sport und für die Wirtschaft an die Elbe zu holen. Wir wollen ermöglichen statt verhindern. Begeistern statt bremsen. Wir wollen zeigen, was möglich ist, wenn wir gemeinsam an etwas glauben. <br>Die Initiative wird von einem täglich wachsenden Bündnis engagierter Hamburgerinnen und Hamburger getragen. Der von Matthias Onken, Uwe Bergmann und Christian Gerlach initiierte Aktionskreis erfährt Unterstützung durch zahlreiche Hamburger Dienstleister und Unternehmen, darunter der Außenwerber Wall und die Handelskammer Hamburg. Mehr Infos unter: <a href="https://olympja.hamburg">olympia hamburg</a> und <a href="http://hamburg-activecity.de/olympia">hamburg-activecity.de/olympia</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="540" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/01/AlexanderOtto_©WT_IMG_4871-e1769764927894-1024x540.jpg" alt="" class="wp-image-2339925" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/01/AlexanderOtto_©WT_IMG_4871-e1769764927894-1024x540.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/01/AlexanderOtto_©WT_IMG_4871-e1769764927894-300x158.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/01/AlexanderOtto_©WT_IMG_4871-e1769764927894-768x405.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/01/AlexanderOtto_©WT_IMG_4871-e1769764927894.jpg 1028w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Auch <strong>Unternehmer Alexander Otto</strong> will am Freitag am Jungfernstieg die Hamburger:innen für Olympische und Paralympische Spiele motivieren.</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_Kundgebung_Plakat-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2340465" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_Kundgebung_Plakat-819x1024.jpg 819w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_Kundgebung_Plakat-240x300.jpg 240w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_Kundgebung_Plakat-768x960.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_Kundgebung_Plakat-1229x1536.jpg 1229w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_Kundgebung_Plakat-1638x2048.jpg 1638w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/04/Web_HCZ_OlympJA-24.04.26_Kundgebung_Plakat-scaled.jpg 2048w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>© OlympJA Hamburg</strong></em></figcaption></figure>
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