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	<title>Stadtküste &#8211; Hafencity Zeitung</title>
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	<description>Nachrichten von der Hamburger Stadtküste</description>
	<lastBuildDate>Wed, 29 Jul 2026 15:50:02 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Stadtküste &#8211; Hafencity Zeitung</title>
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		<title>»Neuer Treffpunkt in der Innenstadt«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 23:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtküste]]></category>
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					<description><![CDATA[Stadtplanung. Nach einem langen Werkstattverfahren steht der »Rahmenplan Domachse«, die eine grüne Flaniermeile vom Jungfernstieg bis in die HafenCity werden soll – und die Kreuzung Willy-Brandt-Straße? Bestehende, am Autoverkehr orientierte [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong><em>Stadtplanung. Nach einem langen Werkstattverfahren steht der <a href="https://www.hamburg.de">»Rahmenplan Domachse«,</a> die eine grüne Flaniermeile vom Jungfernstieg bis in die HafenCity werden soll – und die Kreuzung Willy-Brandt-Straße?</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bestehende, am Autoverkehr orientierte Stadtteilverbindungen mit historischer Innenstadtarchitektur </strong>und verdichteten Plätzen in zeitgemäße urbane Stadtlandschaften zu entwickeln, braucht Zeit. Dass der Senat und die Behörden, die spätestens seit 2015 wussten, dass die HafenCity weiter wächst und das Westfield-Überseequartier kommt <em>(seit April 2025 eröffnet),</em> erst jetzt Pläne dafür vorlegt, ist kein Kavaliersdelikt, sondern Missmanagement. Was soll’s, nach vorne schauen ist immer wichtig. Zwischen Binnenalster und Elbe soll in den kommenden Jahren (!) eine Flaniermeile für die sogenannten <strong>Neue Mitte Hamburgs</strong> entstehen <em>(siehe HafenCity Zeitung Mai 2026). </em>Mit dem jetzt vorgestellten ­<strong><em>„Rahmenplan Domachse“</em></strong> legen die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) sowie die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) die Grundlage für eines der größten Innenstadtprojekte. Ziel ist eine durchgehende Promenade, die die historische Innenstadt und die HafenCity fußläufig und für Radfahrer:innen sowie den öffebtlichen Nahverkehr (ÖPNV) attraktiver verbindet und zugleich neue grünere Aufenthaltsqualitäten mit Außengastronomien schaffen soll.<br><em>Foto oben: <strong>Hammaburg-Platz mit Blick auf die Hauptkirche St. Petri.</strong> Durch 40 Prozent mehr Platz entstehen neue Spiel- und Bewegungsflächen.© Visualisierung: West 8</em></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-c47947b8be55b07b5df3ecda1c1b778a wp-block-paragraph"><strong><em>»Eine neue Promenade führt vom Jungfernstieg bis an den Magdeburger Hafen. Oft sind die einfachsten Ideen die besten.« </em></strong><br><strong>Franz-Josef Höing</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Herzstück der <em>Domachsen</em>-Planung ist der Hammaburg-Platz. Durch den Wegfall einer Fahrspur am Speersort wächst die Fläche um bis zu 40 Prozent und rückt näher an die St.-Petri-Kirche heran. Dort soll eine Parkanlage mit Bäumen sowie Spiel- und Bewegungsangeboten entstehen. Auch der Alte Fischmarkt und der Vorplatz von St. Petri werden aufgewertet. Stadtentwicklungssenatorin <strong><em>Karen Pein: </em></strong>„Die Domachse zählt zu den wichtigsten Verbindungen zwischen der historischen Innenstadt und der HafenCity, und ihre Nutzungsfrequenz hat sich seit der Eröffnung des Westfield-Überseequartiers noch einmal deutlich erhöht. Der in einem intensiven Dialogprozess erarbeitete Rahmenplan zeigt, wie wir diese Wegeverbindung durch mehr Raum für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende zu einer durchgehenden, von Bäumen gesäumten Promenade aufwerten können. Das absolute Highlight aber wird sicher der um bis zu 40 Prozent vergrößerte Hammaburg-Platz. Die historische Keimzelle Hamburgs wird zum neuen Treffpunkt in der Innenstadt.“&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="722" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Hammaburg-Platz-Vogelperspektive-1024x722.jpg" alt="" class="wp-image-2341215" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Hammaburg-Platz-Vogelperspektive-1024x722.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Hammaburg-Platz-Vogelperspektive-300x212.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Hammaburg-Platz-Vogelperspektive-768x542.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Hammaburg-Platz-Vogelperspektive-1536x1084.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Hammaburg-Platz-Vogelperspektive-2048x1445.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Hammaburg-Platz aus der Vogelperspektive. </strong>Der Rückbau des zweispurigen Speersort schafft Platz </em><br><em>für neue grüne Aufenthaltsqualität. © Visualisierung: West 8</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Oberbaudirektor <strong><em>Franz Josef Höing</em></strong> sieht großes Potenzial für die neu geplante <em>Domachse:</em> „Der Hammaburg-Platz wird zu einem neuen, großen und vielfältig nutzbaren Park in der historischen Mitte der Hamburger Innenstadt, und eine neue Promenade führt vom Jungfernstieg bis an den Magdeburger Hafen. Oft sind die einfachsten Ideen die besten.“ Verkehrs- und Mobilitätswendesenator <strong><em>Dr. Anjes Tjarks</em></strong> betont die Neuaufteilung des Straßenraums. „Viele Bereiche entlang der Domachse sind bisher stark durch den Kfz-Verkehr geprägt und wenig einladend. Wir teilen den Raum jetzt so auf, dass alle Verkehrsteilnehmenden gleichermaßen profitieren, und schaffen dadurch mehr Platz für den Rad- und Fußverkehr.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="681" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/2023_05_11_HCZ_Senatorin_KarinPein_005-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-2341195" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/2023_05_11_HCZ_Senatorin_KarinPein_005-1024x681.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/2023_05_11_HCZ_Senatorin_KarinPein_005-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/2023_05_11_HCZ_Senatorin_KarinPein_005-768x511.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/2023_05_11_HCZ_Senatorin_KarinPein_005.jpg 1444w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Karen Pein, Stadtentwicklungssenatorin, SPD:</strong> „Die Wegeverbindung durch mehr Raum für Fußgänger­innen, Fußgänger <br>und Radfahrende zu einer durchgehenden, von Bäumen gesäumten Promenade aufwerten.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Entlang der neuen <em>Domachse</em> sollen durch schmalere Fahrbahnen rund 6.500 Quadratmeter zusätzliche Flächen für breite Gehwege, Radwege und Grün entstehen. Die Strecke bleibt für den Autoverkehr in Nord-Süd-Richtung befahrbar. Der Durchgangsverkehr soll jedoch nachhaltig reduziert werden. Nach Angaben des Senats bleiben die HafenCity, Ladezonen und Parkhäuser jedoch weiterhin gut erreichbar. Dem Projekt ging ein mehrjähriger Beteiligungsprozess voraus. Bereits 2023 begann ein Werkstattverfahren. Bürger:innen und Fachleute (Architekten, Freiraum- und Verkehrsplaner) konnten ihre Ideen bei Veranstaltungen und über die digitale Plattform DIPAS einbringen. Daraus entstand der jetzt vorgestellte Rahmenplan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <strong><em>Jimmy Blum,</em></strong> Bezirksabgeordneter der FDP, begleitete das Projekt seit den ersten Gesprächen. Er sagt: „Vor bummelig drei Jahren sind wir mit der Deutschland-Koalition aus SPD, CDU und FDP in dem Werkstattverfahren zur <em>Domachse</em> gestartet. Nun stehen wir hoffentlich bald vor der konkreten Umsetzung. Der Hammaburg-Platz soll künftig eine neue Parkfläche mit Bäumen bieten, die Schatten und Aufenthaltsqualität mitten in der City schaffen.“ Zustimmung zu den aktuellen Plänen kommen auch aus der CDU. <strong><em>Dr. Gunter Böttcher,</em></strong> Vorsitzender der CDU-Bezirksfraktion Hamburg-Mitte, begrüßt die Entwicklung: „Der Hammaburg-Platz als historische Keimzelle Hamburgs wird hoffentlich nun endlich als Ursprung Hamburgs wieder wahrnehmbar werden.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/2024_07_24_HCZ_DrAFrieling_007-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2341197" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/2024_07_24_HCZ_DrAFrieling_007-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/2024_07_24_HCZ_DrAFrieling_007-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/2024_07_24_HCZ_DrAFrieling_007-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/2024_07_24_HCZ_DrAFrieling_007.jpg 1444w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Dr. Anke Frieling, CDU-Bürgerschaftsfraktion: </strong>„Es werden neue versiegelte Plätze und Wege geschaffen, </em><br><em>statt konsequent auf Entsiegelung und großflächige Begrünung zu setzen“. © Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Verkehr äußert der CDU-Mann jedoch deutliche Bedenken. <em>Böttcher</em> warnt: „Die Reduzierung von Fahrbahnen für Autos wird unweigerlich zu massiven Staus, Ausweichverkehr in angrenzende Wohnquartiere und längeren Fahrzeiten für Handwerker, Lieferdienste und Pflegedienste führen. Eine lebendige Innenstadt braucht Attraktivität <em>und</em> Erreichbarkeit.“ Dafür fordert die CDU eine Ausweitung der Metrobus Linie 4 in die HafenCity.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-692608a67d474a05257d58f0c9bef630 wp-block-paragraph"><strong><em>»Einzelne Baumreihen und ein etwas vergrößerter begrünter Domplatz reichen nicht aus, um die Innenstadt spürbar klimaresilienter zu machen.«</em> </strong><br><strong>Anke Frieling</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die CDU-Bürgerschaftsfraktion sieht Nachbesserungsbedarf. Stadtentwicklungspolitikerin und Stellvertretende Fraktionschefin <strong><em>Dr. Anke ­Frieling</em></strong> kritisiert, dass der Rahmenplan am Ende der Brandstwiete an der Kornhausbrücke ende und keine überzeugende Gesamtperspektive für den Übergang in die Speicherstadt und weiter in die HafenCity biete. Zudem vermisst sie ein deutlich ambitionierteres Konzept zur Klimaanpassung: „Angesichts der anhaltenden Debatten über versiegelte Flächen, fehlenden Hitzeschutz und die Notwendigkeit echter klimaresilienter Stadträume ist kaum nachvollziehbar, warum der Senat neue versiegelte Plätze und Wege schafft, statt konsequent auf Entsiegelung und großflächige Begrünung zu setzen. Einzelne Baumreihen und ein etwas vergrößerter begrünter Domplatz“, so <em>Frieling, </em>„reichen nicht aus, um die Innenstadt spürbar klimaresilienter zu machen. Es bleibt zu hoffen, dass die nun folgende Feinplanung deutlich ambitionierter ausfällt und die Chance nutzt, die Domachse zu einem wirklich zukunftsfähigen Stadtraum zu entwickeln.“&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ins gleiche Horn bläst auch die Bürgerschaftsfraktion der Linken. Ihr stadtentwicklungspolitischer Sprecher <strong><em>Marco Hosemann</em></strong> stimmt der Aufwertung der Domachse zu – und moniert: „Was wir aber kritisch sehen und als unzeitgemäß empfinden, ist der hohe Versiegelungsgrad in den Straßenräumen. Seit Jahren spricht der Senat davon, dass Hamburg zu einer ,Schwammstadt‘ umgebaut werden muss, und hat zuletzt einen Wettbewerb zum ,Abpflastern‘ initiiert, um unsere Stadt an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Neben Bäumen brauchen wir da aber dann viel mehr unversiegelte Flächen, die Starkregenereignisse aufnehmen und wieder abgeben können und damit im Sommer auch eine kühlende Wirkung haben. Der Senat muss jetzt die Chance nutzen, diesen Stadtraum an ­Extremwetter anzupassen.“&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/2025_07_15_HCZ_MathiasAdler_10-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2341199" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/2025_07_15_HCZ_MathiasAdler_10-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/2025_07_15_HCZ_MathiasAdler_10-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/2025_07_15_HCZ_MathiasAdler_10-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/2025_07_15_HCZ_MathiasAdler_10.jpg 1444w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Mathias Adler, Hrsg. „Hamburger Tagesjournal“: </strong>„Die Promenade endet ambitionslos an der Kornhaus­brücke, </em><br><em>wo sie zu einem 1,5 Meter breiten Nadelöhr in die HafenCity wird.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Einen weiteren neuralgischen Punkt benennt <strong><em>Mathias Adler,</em></strong> Herausgeber des digitalen Nachrichtenportals <em>„Hamburger Tagesjournal“:</em> „Das Hauptproblem der Achse bleibt jedoch die unattraktive Querung der Willy-Brandt-Straße, die bestehen bleiben wird. Die anschließende kurze Brandstwiete wird aufgehübscht, doch die Promenade endet dann ambitionslos an der Kornhausbrücke, wo sie zu einem 1,5 Meter breiten Nadelöhr des Zugangs zum Weltkulturerbe Speicherstadt und der modernen HafenCity wird.“ In der Tat ist enttäuschend, dass der <em>Rahmenplan Domachse</em> keine wirkliche Idee zur Neugestaltung der Querung der achtspurigen Willy-Brandt-Straße entwickelt hat, die der Verkehrsenator <em>Tjarks</em> aufgrund der neuen <em>Domachse</em> als „ein schönes Nadelöhr“ kommentierte. Doch was nützt eine geplante entspannte Flaniermeile <em>Domachse</em> drumherum, wenn man eine achtspurige Straße überqueren muss? Verkehrsplanerisch eher ein schwarzes Loch als ein „schönes Nadelöhr“.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-97def14e8405d4f49df7eab34f9d02a3 wp-block-paragraph"><em><strong>»Man muss sich dort sicher auch mal trauen, markant mit den städtebaulichen Gegebenheiten und Tradition</strong> <strong>en zu brechen. Für mich ist eine attraktive grüne Brückenversion über die Willy-Brandt-Straße nicht vom Tisch!“ </strong></em><br><strong>Dirk Kienscherf</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hatte doch Hamburgs Erster Bürgermeister <strong><em>Dr. Peter Tschentscher </em></strong>eine verkehrliche Prüfung zum Besseren empfohlen und unter anderem an die berühmte „Shibuya“-Kreuzung in Tokio erinnert, an der große Menschenströme auf extrem breiten Zebrastreifen geordnet eine Großkreuzung queren können. Oder die Idee des SPD-Bürgerschaftsfraktionschefs <strong><em>Dirk Kienscherf,</em></strong> der eine einfache, relativ kostenarme Holzbrücke für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen mit grünen Aufenthaltsflächen über die Willy Brandt-Straße vorgeschlagen hat. Ihm fehlten den bisherigen Ideen zur Querung der Willy-Brandt-Straße die „Visionen“, wie er schon im Januar 2025 der HafenCity Zeitung sagte. Man verlöre sich zu sehr im smarten „Kleinklein“.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/2023_08_16_HCZ_DirkKienscherf_52-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-2341196" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/2023_08_16_HCZ_DirkKienscherf_52-1024x681.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/2023_08_16_HCZ_DirkKienscherf_52-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/2023_08_16_HCZ_DirkKienscherf_52-768x511.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/2023_08_16_HCZ_DirkKienscherf_52.jpg 1444w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Dirk Kienscherf, Chef der SPD-Bürgerschaftsfraktion: </strong>„Man muss auch mal mit Traditionen brechen. Für mich ist eine attraktive grüne Brückenversion über die Willy-Brandt-Straße nicht vom Tisch!“ © Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Und zur Holzbrücke sagte er damals: „Es gibt nach wie vor kein überzeugendes Konzept, wie die Überquerung der Willy-Brandt-Straße vom Kontorhausviertel hinüber in die Brandstwiete und durch das Nadelöhr der Korn­hausbrücke am Zollkanal in die Speicherstadt zum St. Annen Platz und zum Überseeboulevard in die HafenCity gelöst werden kann. Das gelingt nicht mit stadtplanerischen Standardprogrammen. Man muss sich dort sicher auch mal trauen, markant mit den städtebaulichen Gegebenheiten und Traditionen zu brechen. Für mich ist eine attraktive grüne Brückenversion über die Willy-Brandt-Straße nicht vom Tisch!“ Die Kienscherf-Analyse vom Januar 2025 stimmt auch heute noch – nach der aktullen Vorstellung des Rahmenplans Domachse. <strong><em>Wolfgang Timpe</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Info </strong>Unter „Suche“ <em>Domachse </em>eingeben: <strong><a href="https://www.hamburg.de">hamburg.de</a></strong></p>
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		<title>Knallige Ferien-Erlebnisse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 23:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtküste]]></category>
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					<description><![CDATA[Stadtferien. Mit dem »Entertainment Summer Special« bietet das Westfield-Center günstige Ferien-­Aktionen für Lego Discovery Center, KJ Adventure World und den Port des Lumières Pünktlich zur Halbzeit der großen Sommerferien in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong><em>Stadtferien. Mit dem »Entertainment Summer Special« bietet das <a href="https://www.westfield.com/de/germany/hamburg/summer-entertainment">Westfield-Center </a>günstige Ferien-­Aktionen für Lego Discovery Center, KJ Adventure World und den Port des Lumières</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pünktlich zur Halbzeit der großen Sommerferien</strong> in Hamburg und mit Beginn in Niedersachsen und Schleswig-Holstein präsentiert sich das <strong>Westfield Hamburg-Überseequartier</strong> als vielseitiges Ausflugsziel für Familien und Gruppen“, verkündet das Westfield-Management. Noch bis zum 31. August 2026 ergänzt das Quartier in der HafenCity die städtischen und privaten Ferienangebote oder etwa den <em>„Hamburger elbsommer“</em> um ein eigenes <strong>»Entertainment ­Summer Special«.</strong> Neben wetterunabhängigen Erlebnissen und Gastronomieangeboten direkt an der Elbe locken attraktive Rabatte für Club-Mitglieder sowie stark vergünstigte Parkgebühren. <br><em>Foto oben: <strong>»Entertainment Summer Special«bei der KJ Adventure World im Überseequartier: </strong>Mit 25 einzigartigen Räumen, Rätseln und Team-Challenges ist sie für Kinder, Teenager und Erwachsene gleichermaßen geeignet. © Westfield Hamburg-Überseequartier (AI-generated Image)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Areal des Centers verbindet maritimes Waterfront-Flair mit modernen Freizeitangeboten. Wer diesen Sommer bereits Mitglied im <strong>Westfield Club</strong> ist oder es vor Ort wird (!), kann von Montag bis Freitag von exklusiven Konditionen profitieren. Das Angebot deckt unterschiedliche Interessen ab:</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Lego-Discovery-Centre_Ninjago_cLego-Discovery-Centre-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2341360" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Lego-Discovery-Centre_Ninjago_cLego-Discovery-Centre-1024x1024.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Lego-Discovery-Centre_Ninjago_cLego-Discovery-Centre-300x300.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Lego-Discovery-Centre_Ninjago_cLego-Discovery-Centre-150x150.jpg 150w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Lego-Discovery-Centre_Ninjago_cLego-Discovery-Centre-768x768.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Lego-Discovery-Centre_Ninjago_cLego-Discovery-Centre-1536x1536.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Lego-Discovery-Centre_Ninjago_cLego-Discovery-Centre-2048x2048.jpg 2048w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Lego-Discovery-Centre_Ninjago_cLego-Discovery-Centre-650x650.jpg 650w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Lego-Discovery-Centre_Ninjago_cLego-Discovery-Centre-1300x1300.jpg 1300w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Der Lego Discovery Center im Westfield: </strong>Das Spektrum reicht vom DUPLO Park für die Kleinsten über die </em><br><em>Ninjago-Welt bis hin zur Weltraum Mission für ältere Kinder. © Lego Discovery Center</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lego Discovery Centre:</strong> Der Kinder-Hotspot bietet 25 Prozenz Ermäßigung. Die Indoor-Erlebniswelt begeistert mit rund 1,5 Millionen verbauten Legosteinen und zwölf verschiedenen Bereichen. Das Spektrum reicht vom „<em>DUPLO Park“</em> für die Kleinsten über die <em>„Ninjago“-Welt</em> bis hin zur <em>„Weltraum Mission“</em> für ältere Kinder. So funktioniert es: Bei der Onlinebuchung im Feld „Aktionscode“ den Begriff „Westfield Club“ eingeben. Der Rabatt gilt noch im August für bis zu vier Personen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>KJ Adventure World:</strong> Einmal zahlen für zwei. Direkt an der Uferpromenade wartet eine interaktive 360-Grad-Erlebniswelt. Mit 25 einzigartigen Räumen, Rätseln und Team-Challenges ist sie für Kinder, Teenager und Erwachsene gleichermaßen geeignet. Während des Summer Specials ist die <em>„Maxx Motion 7D Experience“</em> kostenlos inbegriffen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">So funktioniert es: Ticket für die <em>Adventure World</em> buchen und am Besuchstag die Club-Mitgliedschaft am Empfang vorzeigen, um ein kostenloses Zusatzticket freizuschalten.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Port-des-Lumieres_Oceans_c-Fabijan-Vuksic-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2341361" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Port-des-Lumieres_Oceans_c-Fabijan-Vuksic-1024x1024.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Port-des-Lumieres_Oceans_c-Fabijan-Vuksic-300x300.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Port-des-Lumieres_Oceans_c-Fabijan-Vuksic-150x150.jpg 150w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Port-des-Lumieres_Oceans_c-Fabijan-Vuksic-768x768.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Port-des-Lumieres_Oceans_c-Fabijan-Vuksic-1536x1536.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Port-des-Lumieres_Oceans_c-Fabijan-Vuksic-2048x2048.jpg 2048w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Port-des-Lumieres_Oceans_c-Fabijan-Vuksic-650x650.jpg 650w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Port-des-Lumieres_Oceans_c-Fabijan-Vuksic-1300x1300.jpg 1300w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>»Wunderwelt Ozean – Ein immersiver Tauchgang« im Port des Lumières:</strong> Man erlebt Haie, <br>Wale und Delfine in Lebensgröße. © Fabijan Vuskic </em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Port des Lumières:</strong> Die digitalen Erlebniswelten bieten 15&nbsp;Prozent Ermäßigung. Immersive Kunst mit Rundum-Projektionen auf 3.100 Quadratmetern zieht die Gäste durch visuelle Welten und abgestimmte Musik in den Bann. Im Kids-Atelier können Kinder eigene Kreidezeichnungen anfertigen, einscannen und auf über fünf Meter hohe Wände projizieren. So funktioniert es: Das Ticket direkt an der Tageskasse vor Ort erwerben und die Club-Mitgliedschaft vorzeigen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kinopolis HafenCity:</strong> Das legere Luxuskino bietet 20 Prozent Ermäßigung. Hamburgs modernstes Multiplex-Kino bietet mit zehn Sälen und neuester Technik Entertainment bei jedem Wetter. Schüler, Studierende und Auszubildende erhalten während des Aktionszeitraums einen Preisnachlass. So funktioniert es: Kinotickets vor Ort am Automaten auswählen, die Club-Mitgliedschaft einscannen und den Rabatt direkt einlösen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Kinopolis-Hafencity_cKinopolis-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2341357" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Kinopolis-Hafencity_cKinopolis-1024x1024.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Kinopolis-Hafencity_cKinopolis-300x300.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Kinopolis-Hafencity_cKinopolis-150x150.jpg 150w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Kinopolis-Hafencity_cKinopolis-768x768.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Kinopolis-Hafencity_cKinopolis-1536x1536.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Kinopolis-Hafencity_cKinopolis-2048x2048.jpg 2048w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Kinopolis-Hafencity_cKinopolis-650x650.jpg 650w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Kinopolis-Hafencity_cKinopolis-1300x1300.jpg 1300w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Kinopolis HafenCity: </strong>Das legere Luxuskino bietet 20 Prozent Ermäßigung. Hamburgs modernstes Multiplex-Kino </em><br><em>bietet mit zehn Sälen und neuester Technik Entertainment bei jedem Wetter. © Kinopolis</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Entertainment-Highlights lädt die ansässige Gastronomie zur Stärkung ein. Während sich die jüngeren Besucher auf dem Außenspielplatz an der frischen Luft austoben, bieten die vielen Sitzmöglichkeiten an der Waterfront den Eltern Raum zum Verweilen mit Elbblick.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anreise ist flexibel gestaltbar: Das Quartier ist bequem mit der U4-Bahn oder dem Fahrrad erreichbar, wobei im modernen Fahrradparkhaus über 1.400 Stellplätze bereitstehen. Wer das Auto bevorzugt, profitiert an den fünf Sonntagen im August von einem besonderen Tarif: Das Parken im hauseigenen Parkhaus kostet an diesen Tagen lediglich 1 Euro pro Stunde (statt regulär 3,00 bis 3,50 Euro). Ob Lego, KJ Adventure World, Port des Lumières oder die Außenflächen des Centers an der Elbe: Groß und Klein erleben viele erfrischende Sommer-Indoor- und -Outdoor-Erlebnisse.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gerne auch eine <em>HCZ-Sommer-Empfehlung</em> testen. Flanieren Sie mal von der Elbphilharmonie startend die drei Kilometer lange Uferpromenade entlang am Grasbrookhafen und -park, am Cruise Center HafenCity im Westfield und am Kirchenpauerkai bis zur U4-Station Elbbrücken. Mehr HafenCity-Elbe-Kultur geht nicht. Viel Spaß! <strong><em>Maria Bitter</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.westfield.com/de/germany/hamburg/summer-entertainment">westfield.com/de/germany/ hambur</a>g</strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Westfield-Hamburg-Ueberseequartier_Ueberseeplatz_c-Daniel-Schaefer_033-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2341356" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Westfield-Hamburg-Ueberseequartier_Ueberseeplatz_c-Daniel-Schaefer_033-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Westfield-Hamburg-Ueberseequartier_Ueberseeplatz_c-Daniel-Schaefer_033-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Westfield-Hamburg-Ueberseequartier_Ueberseeplatz_c-Daniel-Schaefer_033-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Westfield-Hamburg-Ueberseequartier_Ueberseeplatz_c-Daniel-Schaefer_033-1536x1024.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/Web_Westfield-Hamburg-Ueberseequartier_Ueberseeplatz_c-Daniel-Schaefer_033-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Pünktlich zur Halbzeit der großen Sommerferien </strong>in Hamburg und mit Beginn </em><br><em>in Niedersachsen und Schleswig-Holstein präsentiert sich das Westfield Hamburg-Überseequartier </em><br><em>als vielseitiges Ausflugsziel für Familien und Gruppen.“ © Daniel Schäfer</em></figcaption></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rooftop-Atmo trifft Porzellan und Veggi-Gastro</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/rooftop-atmo-trifft-porzellan-und-veggi-gastro/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rooftop-atmo-trifft-porzellan-und-veggi-gastro</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtküste]]></category>
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					<description><![CDATA[Der HCZ-Reporter Jimmy Blum über Events, People und Schnack aus dem QuartierDreihundertsechzig Grad im 13. Stock, 60 Meter über der Elbe. Es gibt Orte, die verändern den Blick auf unsere [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong><em>Der HCZ-Reporter Jimmy Blum über Events, People und Schnack aus dem Quartier</em></strong><br><strong>Dreihundertsechzig Grad im 13. Stock, 60 Meter über der Elbe. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Orte, die verändern den Blick auf unsere Stadt. Die neue ­<strong><em>Air Bar 13</em></strong> über den Dächern des Westfield-Überseequartiers gehört für mich genau dazu. Schon die Fahrt in die 13. Etage macht neugierig. Oben angekommen wartet ein Panorama, das mich jedes Mal aufs Neue begeistert. <br><em>Foto oben: <strong>Die Air Bar 13 des Restaurants Elemente </strong>befindet sich im 13. Stock, 60 Meter über der Elbe, im Westfield-Überseequartier mit einzigartigem Hafenblick. © Nils Hasenau Fotografie</em></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_elemente-air-bar-1190132-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2341225" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_elemente-air-bar-1190132-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_elemente-air-bar-1190132-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_elemente-air-bar-1190132-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_elemente-air-bar-1190132.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Air Bar 13-Cocktail Solar Flare:</strong> Tequila, Grapefruit, Rosa Pfeffer und Limette. © Nils Hasenau Fotografie</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich genieße es, den Blick über die gesamte HafenCity schweifen zu lassen. Die moderne Architektur, die Elbe, die Kräne des Hafens und die Hamburger Kirchen-Skyline verschmelzen zu einem beeindruckenden Gesamtbild. Von hier oben wirkt die Stadt lebendig und entspannt zugleich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist einer dieser Orte, an denen man den Alltag für einen Moment vergisst und einfach nur den Ausblick genießt. Die <em>Air Bar&nbsp;13</em> verbindet eine stilvolle Atmosphäre mit kreativen Cocktails, ausgewählten Weinen und einer Küche, die von den Aromen Lateinamerikas inspiriert ist. Schließlich wird sie betrieben und küchentechnisch versorgt vom neuen, südamerikanisch inspirierten <strong><em>Elemente</em></strong>-Restaurant im zweiten Stock. In den Abendstunden, wenn die Sonne langsam hinter der Elbphilharmonie verschwindet und die Lichter der Stadt angehen, entsteht eine ganz besondere Stimmung. Dann könnte ich stundenlang dort sitzen und beobachten, wie Schiffe über die Elbe ziehen und sich Hamburg von seiner schönsten Seite zeigt.<br></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_elemente-air-bar-1200327-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2341226" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_elemente-air-bar-1200327-683x1024.jpg 683w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_elemente-air-bar-1200327-200x300.jpg 200w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_elemente-air-bar-1200327.jpg 720w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Air Bar 13-Bier Puerto 53 und Snack Picada Argentina &amp; Chips</strong> mit hausgemachten </em><br><em>Chips, Salami picante, Salami Milano, Olivenvariation, Deichkäse, Pickles sowie Botanero Mix mit </em><br><em>Cantina Erdnüssen, Cancha Mais und Skinny Fries. © Nils Hasenau Fotografie</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist die <em>Air Bar 13</em> weit mehr als eine Rooftop-Bar. Sie ist ein Ort, an dem man die Größe und Schönheit unserer Stadt auf einen Blick erlebt. Wer Hamburg einmal aus einer anderen Perspektive entdecken möchte, sollte sich diesen Ausblick nicht entgehen lassen. Ich bin sicher, dass ich dort noch viele entspannte Stunden verbringen werde. Wer mich also mal persönlich treffen möchte, ich bin oben an der Bar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Air Bar 13, Überseeallee 7, Level 13, 20457 Hamburg</em>. <strong><a href="https://www.elementerestaurant.com/air-bar-13">elementerestaurant.com/air-bar-13</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom Kannenmobil zur Kussmundtasse. </strong>Mehr als 100 Jahre Geschichte stecken in der<strong> Porzellanwerkstatt</strong> in der Altstädter Straße 11, im Kontorhausviertel der Altstadt in direkter Nachbarschaft zur HafenCity. Und nun beginnt ein neues Kapitel. ­<strong><em>Caroline Liebing</em></strong> hat den traditionsreichen Betrieb übernommen und möchte bewahren, was Generationen aufgebaut haben. Gleichzeitig öffnet sie die Werkstatt für neue Ideen und ein jüngeres Publikum. Der Weg zur neuen Inhaberin begann für sie eher zufällig. Als Kundin brachte sie eine beschädigte Tasse zur Reparatur und kam mit ihrem Vorgänger ins Gespräch. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_IMG_8995-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-2341230" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_IMG_8995-1024x768.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_IMG_8995-300x225.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_IMG_8995-768x576.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_IMG_8995.jpg 1371w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Caroline Liebing, Inhaberin Die Porzellanwerkstatt: </strong>„Ich möchte die beste Porzellan- und </em><br><em>Keramikwerkstatt im deutschsprachigen Raum werden.“ © Jimmy Blum</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_IMG_8993-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2341229" style="width:318px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_IMG_8993-768x1024.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_IMG_8993-225x300.jpg 225w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_IMG_8993.jpg 1028w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Das legendäre Kannenmobil, </strong>Wahrzeichen der Porzellanwerkstatt. <br>© Jimmy Blum</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als sie erfuhr, dass eine Nachfolge gesucht wird, stand ihre Entscheidung schnell fest. „Solche Läden verschwinden immer mehr. Ich möchte alles dafür tun, dass diese Tradition erhalten bleibt“, sagt <em>Caroline Liebing. </em>Im Laden soll sich deshalb bewusst nicht alles verändern. Das historische Logo bleibt, ebenso viele markante Möbel. Auch das berühmte <strong><em>Kannen­mobil,</em></strong> das ich auch noch von früher gut kenne, soll wieder einen sichtbaren Platz bekommen. Für <em>Liebing</em> gehört all das zur Geschichte der Werkstatt, die seit mehr als einem Jahrhundert Porzellan und Keramik restauriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stillstand kommt für die umtriebige Unternehmerin nicht infrage. Neben der Restaurierung entstehen neue Angebote. Im <strong><em>Kreativstudio</em></strong> können Gäste Keramik bemalen, töpfern oder an Workshops teilnehmen. Neu ist der <strong><em>Kiss me</em></strong><strong>&#8211;</strong>Workshop. In entspannter Atelieratmosphäre gestalten die Teilnehmenden ihren eigenen Becher mit einem individuellen Kussmund. Das Angebot richtet sich an Gruppen, Ladies Nights oder alle, die sich eine kreative Auszeit gönnen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Jedes Stück wird durch die eigenen Hände zu einem echten Unikat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Begeisterung für Porzellan hat <em>Caroline Liebing</em> längst selbst gepackt. Besonders fasziniert sie, wie viel Geschichte hinter jedem einzelnen Stück steckt. Viele Kundinnen und Kunden bringen Familienerbstücke mit, an denen Erinnerungen hängen. Oft entstehen dabei bewegende Gespräche. Manchmal stehen aber auch zerknirschte Ehemänner mit einer versehentlich zerbrochenen Lieblingsvase ihrer Partnerin vor der Tür.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Zukunft hat <em>Caro­line ­Liebing</em> ein klares Ziel. „Ich möchte die beste Porzellan- und Keramikwerkstatt im deutschsprachigen Raum werden.“ Gleichzeitig möchte sie mit kreativen Angeboten, eigenen Designs und einer stärkeren Präsenz in den sozialen Medien auch jüngere Menschen für das traditionelle Handwerk begeistern. So hat der traditionsreiche Hamburger Ort, <strong>Die Porzellanwerkstatt,</strong> beste Chancen, auch in den kommenden Jahrzehnten ein besonderer Ort für Erinnerungen, Handwerkskunst und Kreativität zu bleiben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Die Porzellanwerkstatt, Altstädter Str. 11, 20095 Hamburg</em>. <strong><a href="https://www.dieporzellanwerkstatt.de">dieporzellanwerkstatt.de</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raver zwischen Lärmschutz und Großstadtgefühl. </strong>Das exklusive <strong>Paul Kalkbrenner</strong>-Konzert auf dem Heiligengeistfeld mit rund 20.000 Besucher:innen hat Hamburg in diesem Sommer weit über den Konzertabend hinaus beschäftigt. Ich finde, dass dieses erste Großkonzert auf der Open-Air-Fläche eine wichtige Diskussion angestoßen hat. Schon im Vorfeld war die Veranstaltung umstritten. Debattenzentrum: Die Anwohner:innen müssten geschützt werden. Das steht für mich außer Frage. Gleichzeitig wurde dieses Konzert ausdrücklich als Versuch gewertet, um Erfahrungen für mögliche künftige Großveranstaltungen auf dem Heiligengeistfeld zu sammeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rekordhitze von fast 40 Grad machte kurzfristige Änderungen notwendig. Der Konzertbeginn wurde um drei Stunden nach hinten verschoben, alle Vorbands fielen aus. Für jeden gab es drei Liter Wasser und Sonnenschutzcreme kostenlos. Veranstalter <strong><em>Adam Cieplak</em></strong> sagte anschließend: „Hamburg hat bewiesen, dass es auch unter Extrembedingungen absolut konzertsicher ist. Die Kulisse auf dem Heiligengeistfeld im Schatten des Stadions war phänomenal. Als <em>Paul Kalkbrenner </em>pünktlich zum Sonnenuntergang die Bühne betrat und die Abkühlung einsetzte, war die Energie auf dem Platz greifbar. Ein riesiges Danke an die Stadt Hamburg, die Einsatzkräfte und vor allem an die Fans, die trotz der Rekordhitze mit uns dieses unvergessliche Open Air gefeiert haben.“&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_PK_©IvanMaric_2706__004-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2341232" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_PK_©IvanMaric_2706__004-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_PK_©IvanMaric_2706__004-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_PK_©IvanMaric_2706__004-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_PK_©IvanMaric_2706__004-1536x1024.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/HCZ_PK_©IvanMaric_2706__004-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Paul Kalkbrenner,</strong> Open-Air-Konzert mit 20.000 Besucher:innen auf dem Heiligengeistfeld. © Ivan matic</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich stellt sich nun die entscheidende Frage: Wie viele solcher Veranstaltungen sind den Anwohnenden zumutbar und werden gleichzeitig dem öffentlichen Kulturanspruch einer Metropole wie Hamburg gerecht? Und sollten wir angesichts immer häufigerer Hitzewellen nicht auch darüber diskutieren, ob die starren Zeiten der Lärmschutzverordnung künftig in Ausnahmefällen flexibler gehandhabt werden sollten?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was mich zuversichtlich sein lässt: Die Beschwerdelage zu dieser Event-Premiere mit nur wenigen Meckermeldungen war im mittleren zweistelligen Bereich bei knapp 20.000 Teilnehmer:innen überschaubar. Gut so! <strong><a href="https://www.paulkalkbrenner.net">@paulkalkbrenner</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Seit Wochen habe ich die Umbauten am Überseeboulevard neugierig verfolgt </strong>und jedes Mal ein bisschen Vorfreude gespürt, wenn ich davor kniete, um die Standflächen für den Langschläfer Flohmarkt einzuplanen. Die bunte Einrichtung ließ schon von außen erahnen, dass hier etwas Besonderes entsteht, warm, einladend und voller Leben. Entsprechend konnte ich die Eröffnung des vegetarisch-veganen Restaurants ­<strong><em>Kaspar Schmauser</em></strong> kaum erwarten, denn die Bowls vom Gänsemarkt haben mich schon oft begeistert.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="891" height="578" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/IMG_5882.jpg" alt="" class="wp-image-2341244" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/IMG_5882.jpg 891w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/IMG_5882-300x195.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/07/IMG_5882-768x498.jpg 768w" sizes="(max-width: 891px) 100vw, 891px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Kaspar Schmauser-Restaurant: </strong>neue vegetarisch-vegane Küche auf dem <br>Überseeboulevard in der HafenCity. © Wolfgang Timpe</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ist das Restaurant auch in der HafenCity geöffnet. Auf der Speisekarte stehen frische Bowls, bunte Salate, würzige Currys, Frühstücks­bowls, Snacks und Sweets sowie selbst gemachte Limonaden – herrlich erfrischend, leicht säuerlich und genau richtig an einem warmen Tag. Alles wirkt unkompliziert, frisch und passt perfekt zur Mittagspause, zum Feierabend oder zum Essen mit Kolleginnen und Kollegen. Wer ein Meeting, Teamessen oder eine Veranstaltung plant, kann die Speisen auch bequem als Catering bestellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich sehr, dass der Überseeboulevard um ein weiteres gastronomisches Highlight reicher ist. Genau so stelle ich mir modernes, bewusstes Essen vor. <br><em>Kasper Schmauser, Überseeboulevard 4-10, 20457 Hamburg; Öffnungszeiten: 10.30 bis 21 Uhr.</em> <br><strong>k<a href="https://www.kaspar-schmauser.de/standorte/hamburg-2">aspar-schmauser.de/ standorte/hamburg-2</a></strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Alles Gute, euer Jimmy</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">___________________________<br><strong>Jimmy Blum</strong> ist Unternehmer und lebt in der HafenCity sowie in Nocera, Umbrien.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Worauf warte ich eigentlich gerade?«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/worauf-warte-ich-eigentlich-gerade/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=worauf-warte-ich-eigentlich-gerade</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 22:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtküste]]></category>
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					<description><![CDATA[Coaching. Smarte 5 Tipps, wie Sie nach dem Urlaub nicht an Ihren großen Vorhaben scheitern Schon drei Wochen der großen Sommerferien in Hamburg sind vorüber. Und während die ersten schon [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong><em>Coaching. Smarte 5 Tipps, wie Sie nach dem Urlaub nicht an Ihren großen Vorhaben scheitern</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schon drei Wochen der großen Sommerferien in Hamburg sind vorüber. </strong>Und während die ersten schon wieder Koffer ausgepacken, Fotos sortieren und sich langsam der Alltag Stück für Stück zurückmeldet, freuen sich andere noch auf die ersehnte Auszeit. Oft haben wir das ganze Jahr auf diese kurzen Wochen hingefiebert. Endlich Urlaub. Endlich ausschlafen. Endlich Zeit für die Familie. Endlich durchatmen. Ein Stückchen Freiheit! Doch kaum sind wir wieder zu Hause angekommen, beginnt oft schon das nächste Warten. Auf mehr Zeit für sich: Wenn das aktuelle Projekt abgeschlossen ist, wenn die Kinder größer sind oder wenn die Beförderung da ist. Fast unbemerkt verschieben wir unser Leben immer wieder in die Zukunft. <br><em>Foto oben:<strong> „Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt, kriegt augenblicklich Junge“, </strong>wusste schon Wilhelm Busch. Vielleicht beginnt Zufriedenheit genau dort, wo wir nicht sofort den nächsten Wunsch verfolgen.© picture alliance / Westend61 | Irina Heß</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbstverständlich ist Vorfreude etwas Wunderbares. Sie motiviert uns, schenkt Hoffnung und macht das Leben reicher. Problematisch wird es dann, wenn wir anfangen zu glauben, dass sich das ersehnte Glücksgefühl dann schon einstellen wird – wenn das Ziel erreicht ist, der Wunsch sich realisiert, später!</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Druck_1-Kopie-2-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2334556" style="aspect-ratio:0.6670028576231299;width:226px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Druck_1-Kopie-2-683x1024.jpg 683w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Druck_1-Kopie-2-200x300.jpg 200w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Druck_1-Kopie-2-768x1152.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Druck_1-Kopie-2.jpg 774w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Coachin Andrea K. Huber: </strong>Coachin Andrea Huber: <br>„Den Alltag nicht als bloße Wartezeit auf etwas <br>Besseres betrachten.“© Privat</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das sogenannte Wenn-dann-Prinzip begleitet viele Menschen über Jahre hinweg. „Wenn ich erst einmal abgenommen habe, dann &#8230;“ oder „Wenn ich den richtigen Partner gefunden habe, dann &#8230;“ oder „Wenn ich mehr Zeit habe, dann &#8230;“. Die Bedingungen ändern sich, das Muster bleibt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Gehirn liebt Ziele, denn sie geben Orientierung und helfen uns, Herausforderungen zu meistern. Doch diese Fähigkeit hat auch eine Schattenseite: Kaum ist ein Ziel erreicht, taucht oft schon das nächste auf. Aus „Wenn ich endlich Urlaub habe“ wird „Wenn ich mich wieder eingelebt habe“. Aus „Wenn ich die Gehaltserhöhung bekomme“ wird „Wenn ich die nächste Karrierestufe erreiche“. Und so wandert das Glück immer ein Stück weiter nach vorne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist das Ende der Ferien deshalb ein guter Zeitpunkt, sich eine einfache Frage zu stellen: Worauf warte ich eigentlich gerade? Meist geht es nicht darum, große Lebensentscheidungen zu treffen. Häufig reichen kleine Veränderungen, um das Leben stärker im Hier und Jetzt zu verankern. <em>Hier fünf Ideen, die weiterhelfen können:</em></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-c53c4a0b18cf5a51968d4b72d0a284b8 wp-block-paragraph"><strong>1. Entdecken Sie Ihr „Wenn-dann“.</strong> </p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-819bc177b7c5d14e1f144c69afb05482 wp-block-paragraph">Welchen Satz erzählen Sie sich immer wieder? „Wenn ich mehr Zeit habe …“ oder „Wenn die stressige Phase vorbei ist …“? Bewusstheit ist der erste Schritt, um Gewohnheiten zu verändern. Hinterfragen Sie Ihre Aussage. Stimmt sie wirklich? Was wäre jetzt schon möglich? Denn was wir uns häufig erzählen, halten wir irgendwann für eine Tatsache – obwohl es vielleicht nur eine Annahme ist.</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-ac024c88a5e23953ec1e5b6451001d6f wp-block-paragraph"><strong>2. Holen Sie sich ein Stück Zukunft in die Gegenwart. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie wünschen sich mehr Zeit für Freunde? Vereinbaren Sie einen Termin. Sie möchten kreativer sein? Reservieren Sie sich eine Stunde in der Woche dafür. Das Leben muss nicht warten, bis die Umstände perfekt sind. Oft reicht schon ein kleiner Anfang, um das Gefühl zu erleben, nach dem wir uns eigentlich sehnen. </p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-2fd3651d57f4a9b7dbf392c58817711e wp-block-paragraph"><strong>3. Feiern Sie Zwischenstände.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir feiern Abschlüsse, Beförderungen und Jubiläen. Doch die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir auf dem Weg dorthin. Auch kleine Fortschritte verdienen Anerkennung. Wer nur die Ziellinie würdigt, übersieht viele gelungene Schritte auf dem Weg.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-74ba3f639d5794d7b724a1922cc74610 wp-block-paragraph"><strong>4. Ersetzen Sie Ihr „später“ durch einen konkreten Zeitpunkt. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Irgendwann“ hat keinen Platz im Kalender. Wer etwas wirklich tun möchte, sollte den ersten Schritt möglichst konkret planen. Denn ein Wunsch mit Datum wird deutlich eher zu einer Entscheidung als ein Wunsch ohne Termin.</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-253f1ace1df43b43dc674a8897c8ebd5 wp-block-paragraph"><strong>5. Fragen Sie sich: Was wäre heute möglich? </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nächste Woche, nicht im nächsten Urlaub. Nicht im kommenden Jahr. Was könnten Sie heute tun, das Ihrem Leben ein Stück mehr von dem gibt, wonach Sie sich sehnen? Manchmal genügt ein Telefonat, ein Spaziergang oder eine Google-Recherche, um aus dem Warten wieder ins Handeln zu kommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorfreude und Ziele sind sinnvoll und notwendig. Doch wenn wir unser Glück ausschließlich an zukünftige Ereignisse knüpfen, laufen wir Gefahr, die Gegenwart zu übersehen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die eigentliche Kunst besteht darin, den Alltag nicht als bloße Wartezeit auf etwas Besseres zu betrachten. Denn auch ein ganz gewöhnlicher Dienstag ist ein Stück Ihres Lebens. <em><strong>Ihre Andrea Huber</strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Info&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">_____________________________<br><strong>Andrea K. Huber</strong> ist ­Coachin im Leistungssport, hat sich auf Stress­management spe­zialisiert und berät Unternehmen und Privatpersonen in heraus­fordernden Situa­tionen. Kontakt: <strong><em>info@andrea- huber-coaching.de</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Neue Köhlbrandbrücke: »Mich hat der Entwurf angefixt!«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 23:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtküste]]></category>
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					<description><![CDATA[Hafen. Im Jahr 2040 oder früher soll die neue Köhlbrandbrücke wieder das Wahrzeichen eines modernen Hamburgs sein – und ein stolzes nationales Seehafen-Symbol Höher, weiter, eleganter. Die neue 73,5 Meter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong><em>Hafen. Im Jahr 2040 oder früher soll die neue Köhlbrandbrücke wieder das Wahrzeichen eines modernen Hamburgs sein – und ein stolzes nationales Seehafen-Symbol</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Höher, weiter, eleganter. </strong>Die neue 73,5 Meter hohe und 3,8 Kilometer lange <strong>Köhlbrandbrücke </strong><em>(mit Strombrücke und ihren Rampen)</em> soll „so schnell wie möglich“ fertiggestellt werden, sagt Wirtschaftssenatorin ­<strong><em>Dr. Melanie Leonhard</em></strong> zum Mitte Juni vorgestellten Siegerentwurf der Ingenieurs- und Architekten-Bietergemeinschaft aus <strong>GRASSL, sbp und WTM Engineers</strong> sowie <strong>gmp </strong>und <strong>PPL.</strong> „Wir drücken aufs Tempo“, so die Senatorin zum offiziellen Eröffnungstermin 2040 oder eben früher. Und <strong><em>Jens Meier,</em></strong> Hafenchef und CEO der <strong>HPA, der Hamburg Port Authority,</strong> klingt für seine sonst knochentrockene Sachlichkeit auf der Pressekonferenz euphorisiert: „Mich hat der Entwurf der Brücke, die Leichtigkeit des Bauwerks angefixt.“ Und Hamburgs Oberbaudirektor <strong><em>Franz-Josef Höing</em></strong> fasziniert die Funktionalität: „Der Entwurf überzeugt durch seine klare und elegante Form und eine konsequent durchdachte Konstruktion. Er nimmt die ikonische Gestalt der bestehenden Brücke auf und entwickelt sie sensibel weiter. So entsteht ein Bauwerk, das sich gleichermaßen funktional wie städtebaulich überzeugend in das Hafenbild einfügt. Die neue Köhlbrandbrücke wird wieder ein Hamburger Wahrzeichen werden!“<br><em>Foto oben: <strong>Mit 73,5 Meter Höhe ist die neue Köhlbrandbrücke vergleichbar </strong>mit modernen Brücken auf internationalen Seeschifffahrtswegen wie der El Qantara-Brücke über den Sueskanal und der Stonecutters’Bridge im Hafen von Hongkong. © GRassl, sbp, gmp, PPL | RenderingsGärtner + Christ</em></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="679" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_Koehlbrandbuecke_©-picture-alliancedpa-Georg-Wendt_600044861-2-Kopie-1024x679.jpg" alt="" class="wp-image-2340984" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_Koehlbrandbuecke_©-picture-alliancedpa-Georg-Wendt_600044861-2-Kopie-1024x679.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_Koehlbrandbuecke_©-picture-alliancedpa-Georg-Wendt_600044861-2-Kopie-300x199.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_Koehlbrandbuecke_©-picture-alliancedpa-Georg-Wendt_600044861-2-Kopie-768x509.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_Koehlbrandbuecke_©-picture-alliancedpa-Georg-Wendt_600044861-2-Kopie.jpg 1396w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Präsentierten den Siegerentwurf der Köhlbrandbrücke</strong> (v. l.): Franz-Josef Höing, Hamburgs Oberbaudirektor, </em><br><em>Jens Meier, Geschäftsführer Hamburg Port Authority (HPA), und Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation. © picture alliance/dpa | Georg Wendt</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In einem mehrstufigen Wettbewerb konnte die Arbeitsgemeinschaft der Ingenieurbüros <em>sbp, Grassl und WTM Engineers</em> sowie der Architektenbüros <em>gmp und PPL</em> das 21-köpfige Jurygremium überzeugen. Insgesamt hatten sieben Bietergemeinschaften ihre Konzepte eingereicht. Senatorin Leonhard überzeugte der Siegerentwurf des Brückenneubaus nicht nur städtebaulich, sondern auch ökonomisch: Mit geplanten Kosten von 5,3 Milliarden Euro ist die Brücke im Vergleich zur lange geplanten Tunnelalternative um bis zu 1,9 Milliarden Euro preiswerter, wie die Drucksache 22/14809 ausweist, die der Bürgerschaft zur Erörterung und Abstimmung vorliegt.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-2c70c0e0f6e5d429e24fb2dadebbd8d5 wp-block-paragraph"><em><strong>»Weitere Beschleunigungspotenziale sollen im Verlauf der anstehenden Planungsschritte identi­fiziert und umgesetzt werden.«</strong> </em><br><strong>Melanie Leonhard</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und der Neubau ist, trotz der verkehrlichen und planerischen Komplexität im Hafen und den neuen Rampen mit Direktanschlüssen an die A7 deutlich zügiger zu realisieren. „Der Ersatzneubau der Köhlbrandbrücke hat eine herausragende Bedeutung für unsere Stadt und für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Wir treiben dieses Schlüsselprojekt konsequent voran.“ Das Vorantreiben meint Tempo machen. So seien, ungewöhnlich für ein solches Verfahren, parallel zum Auswahlverfahren schon einzelne Planungsschritte auf den Weg gebracht und umgesetzt worden. „Die weiterhin beschleunigte Realisierung des Projekts hat für den Senat eine zentrale Bedeutung. Die Freie und Hansestadt Hamburg, die <em>Hamburg Port Authority</em> (HPA) und die mit der Realisierung beauftragte <strong>ReGe Hamburg</strong> arbeiten hierzu eng zusammen. Weitere Beschleunigungspotenziale sollen im Verlauf der anstehenden Planungsschritte identifiziert und umgesetzt werden“, so die Senatsmitteilung.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_bild-koehlbrandbruecke-fahrbahnblick-data-Kopie-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-2340947" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_bild-koehlbrandbruecke-fahrbahnblick-data-Kopie-1024x576.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_bild-koehlbrandbruecke-fahrbahnblick-data-Kopie-300x169.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_bild-koehlbrandbruecke-fahrbahnblick-data-Kopie-768x432.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_bild-koehlbrandbruecke-fahrbahnblick-data-Kopie-1536x864.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_bild-koehlbrandbruecke-fahrbahnblick-data-Kopie-2048x1153.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Das LED-Beleuchtungskonzept </strong>der neuen Köhlbrandbrücke. © GRassl, sbp, gmp, PPL | Renderings Gärtner + Christ</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für HPA-Chef <em>Jens Meier</em> ist wegen der wichtigen Infrastrukturbedeutung der neuen <em>Köhlbrandbrücke</em> für den Hafen und für Deutschland als einzigem Seehafen jeder Monat früher ein nachhaltiger Gewinn. „Die neue <em>Köhlbrandbrücke</em> ist für die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens von zentraler Bedeutung. Wir treiben die Planungen gemeinsam mit unseren Partnern zielstrebig weiter voran.“ Und so heißt es in der Senatsdrucksache optimistisch zum offiziellen Bauziel 2040: „Ziel ist die Verkehrsfreigabe der neuen Köhlbrandbrücke bis Ende der 2030er-Jahre.“</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-d9b4e070aa4cbe6db30342c0edcd588f wp-block-paragraph"><strong><em>»Ziel war es, eine Brücke zu entwerfen, die technische Effizienz, Nachhaltigkeit und gestalterische Qualität in Einklang bringt.«</em><br>Maren Wolf</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für <strong><em>Dennis Thering,</em></strong> den CDU-Oppositionschef in der Hamburgischen Bürgerschaft, ist „Tempo weiterhin Fehlanzeige“. Ihm geht es alles nicht schnell genug: „Auf Entwürfen kann man nicht fahren. Es ist höchste Zeit, dass endlich Tempo in die Realisierung kommt. Wenn der rot-grüne Senat weiter so trödelt, droht eine Komplettsperrung, bevor der Neubau fertig ist. Das wäre das endgültige Desaster für Hafen und Stadt.“ Immerhin hat Wirtschaftssenatorin Leonhard nach ihrem Amtsantritt dafür gesorgt, dass in einem transparenten Verfahren die teure und langwierige Untertunnelungs-Variante des Köhlbrands ad acta gelegt wurde. Der Opposition reicht das nicht. <strong><em>Kay Jäger,</em></strong> der hafenpolitische Sprecher der Linken-Fraktion, sieht es grundsätzlich: „Der Senat muss jetzt Nägel mit Köpfen machen. Die Sanierung der alten Brücke wurde über viele Jahre verschleppt, eine günstigere Lösung sehenden Auges unmöglich gemacht. Nun muss der Senat sicherstellen, dass die alte Brücke noch bis zur Eröffnung der neuen Brücke durchhält und für einen sauberen Übergang mit möglichst wenig Einschränkungen sorgen.“ Schwerlasttransporte über 44 Tonnen dürfen schon heute die Brücke nicht mehr nutzen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_d-koehlbrandbruecke-bild-rosshafen-data-Kopie-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-2340946" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_d-koehlbrandbruecke-bild-rosshafen-data-Kopie-1024x768.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_d-koehlbrandbruecke-bild-rosshafen-data-Kopie-300x225.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_d-koehlbrandbruecke-bild-rosshafen-data-Kopie-768x576.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_d-koehlbrandbruecke-bild-rosshafen-data-Kopie-1536x1152.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_d-koehlbrandbruecke-bild-rosshafen-data-Kopie-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>»Ziel ist die Verkehrsfreigabe« </strong>bis Ende der 2030er-Jahre. © GRassl, sbp, gmp, PPL | Renderings Gärtner + Christ</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Unabhängig von den politischen Auseinandersetzungen knüpft der Siegerentwurf an die charakteristische heutige Brückenform mit zwei Pylonen und Schrägseilen an und überführt sie in eine moderne Form. Die neue Köhlbrandbrücke setzt technisch neue Maßstäbe, etwa durch einen reduzierten und effizienteren Einsatz CO₂-intensiver Materialien wie Stahl. <strong><em>Maren Wolf,</em></strong> Projektleiterin im Ingenieurbüro Grassl: „Unser Ziel war es, eine Brücke zu entwerfen, die technische Effizienz, Nachhaltigkeit und gestalterische Qualität in Einklang bringt. Der Entwurf zeigt, wie sich innovative Ingenieurlösungen und eine klare architektonische Haltung zu einem zukunftsfähigen Gesamtkonzept verbinden lassen.“ Für Oberbaudirektor <em>Höing</em> hat sich das eingelöst: „Es ist ein elegantes Brückenbauwerk und hat eine unglaubliche Filigranität.“ <strong><em>Wolfgang Timpe</em></strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="318" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ-bild-koehlbrandbruecke-rainville-data-Kopie-1024x318.jpg" alt="" class="wp-image-2340986" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ-bild-koehlbrandbruecke-rainville-data-Kopie-1024x318.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ-bild-koehlbrandbruecke-rainville-data-Kopie-300x93.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ-bild-koehlbrandbruecke-rainville-data-Kopie-768x239.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ-bild-koehlbrandbruecke-rainville-data-Kopie-1536x477.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ-bild-koehlbrandbruecke-rainville-data-Kopie-2048x636.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Die neue Köhlbrandbrücke</strong> mit ihren markanten zwei Pylonen und den Schrägseilen fügt sich beim Blick vom Altonaer Balkon an der Elbe elegant in den Köhlbrand mit Waltershof-Containerumschlag ein. © GRassl, sbp, gmp, PPL | Renderings Gärtner + Christ</em></figcaption></figure>
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		<title>City: »Ein Stadtdschungel mit üppiger Begrünung«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 23:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtküste]]></category>
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					<description><![CDATA[Innenstadt. Die City schmückt sich und schafft mit Hamburgs Sommergärten 2026 vom 7. Juli bis 18. August wieder Farbreisen fürs Auge und grüne Rückzugsorte in den Quartieren Wenn farbenfrohe Blumenskulpturen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong><em>Innenstadt. Die City schmückt sich und schafft mit <a href="https://www.instagram.com/sommergaertenhh/?hl=de">Hamburgs Sommergärten 2026</a> vom 7. Juli bis 18. August wieder Farbreisen fürs Auge und grüne Rückzugsorte in den Quartieren</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn farbenfrohe Blumenskulpturen den Neuen Wall bevölkern, </strong>Lampions die Alsterpromenade am Ballindamm in ein Farbenmeer tauchen und großformatige Kunstinstallationen den Hamburger Sommerhimmel füllen, dann ist es wieder so weit“, freuen sich die BID-Manager:innen und beteiligten Innenstadt-Akteure über <strong><em>»Hamburgs Sommergärten 2026«:</em></strong> Vom 7. Juli bis 18. August 2026 verwandeln „neun Hamburger Innenstadtquartiere gemeinsam die City in einen blühenden Stadtgarten. Was 2018 mit zwei Quartieren begann, hat sich inzwischen als fester Bestandteil im Hamburger Stadtsommer etabliert – und erreicht 2026 mit der bislang größten Beteiligung innerstädtischer Quartiere eine neue Dimension.“ <br><em>Foto oben:<strong> Blütenpracht im Passagenviertel. </strong>Innenstadt-Managerin Nicole C. Unger: „Wir schaffen neue Orte mit viel Aufenthaltsqualität in der Innenstadt, die zum Verweilen einladen.“ © Zum Felde BID</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes Quartier gestaltet seinen öffentlichen Raum mit einer eigenen Handschrift. Was alle neun verbindet, ist eine gemeinsame Haltung: Fußgängerzonen, Straßen und Plätze, die zum Verweilen einladen – und gleichzeitig dem Auge und der Seele guttun. „Gut für die Menschen, die hier ﬂanieren, pausieren, einkaufen und entdecken. Und gut für Bienen und Insekten, die in einem Meer aus insektenfreundlichen Blüten ein innerstädtisches Sommerbuffet finden“, halten die Macher:innen der Sommergärten 2026 fest.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HH-Sommergaerten_Hohe_Bleichen_2_©Zum-Felde-BID-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2340989" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HH-Sommergaerten_Hohe_Bleichen_2_©Zum-Felde-BID-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HH-Sommergaerten_Hohe_Bleichen_2_©Zum-Felde-BID-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HH-Sommergaerten_Hohe_Bleichen_2_©Zum-Felde-BID-768x513.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HH-Sommergaerten_Hohe_Bleichen_2_©Zum-Felde-BID.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Grüne Oase Hohe Bleichen:</strong> Neun Business ­Improvement Districts <br>gestalten die Hamburger Innenstadt. © Zum Felde BID</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den beliebten Elementen aus den Vorjahren hält der Sommer 2026 neue Überraschungen bereit – was genau, wird am 7. Juli zur Eröffnung enthüllt. In mehreren Quartieren ergänzt zudem ein Rahmenprogramm mit Musik und weiteren Aktionen die sommerlichen Gestaltungen. Neu dabei ist in diesem Jahr das <strong>BID Rathausquartier.</strong> Gemeinsam gestalten damit erstmals neun <strong>Business ­Improvement Districts</strong> (BIDs) die Hamburger Innenstadt: <em>BID Ballindamm, BID Dammtorstraße, BID Mönckebergstraße, BID Neuer Wall, BID Nikolai-Quartier, BID Quartier Gänsemarkt, BID Hohebleichen/Heuberg, BID Passagenviertel</em> und <em>BID Rathausquartier.</em> Die BIDs sind privat initiierte Zusammenschlüsse von Eigentümer:innen, die sich „gemeinsam für die Attraktivität und Entwicklung ihrer Stand­orte engagieren“, so das Selbstverständnis. Die gemeinsame Initiative zeige dabei, „wie privates Engagement und öffentlich zugängliche Stadträume zusammenwirken können“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sommergärten sind längst mehr als saisonale Dekoration. „Als Initiatorin der <em>Hamburger Sommergärten</em> in 2018 mit nur zwei Quartieren freue ich mich sehr, dass wir in diesem Jahr mit allen neun Innenstadt-BIDs die Hamburger Sommergärten 2026 inszenieren“, sagt <strong><em>Nicole C. ­Unger,</em></strong> Immobilienmanagerin und Innenstadt-Expertin. „Das Rathausquartier ist zum ersten Mal dabei und wird mit vielen Blumentöpfen und bunten Deko-Häuschen in den Bäumen das gesamte Quartier schmücken. Und im Nikolai-Quartier“, so <em>Unger </em>weiter, „werden wir eine neue Luftraum-Inszenierung an verschiedenen Stellen haben und wieder die Bänke mit den Segeln zum Verweilen. Im Neuen Wall sind wieder die Schafe los, und auf dem Bürgermeister-Petersen-Platz lädt ein kleiner Stadtdschungel mit üppiger Begrünung mit der Containerbar zum Ausruhen ein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein privates Engagement von City-Unterneher:innen, das seinen Preis hat: „Die <em>Hamburger Sommergärten</em> sind ein fester Bestandteil in der Innenstadt, die mit über 300.000 Euro privat durch die BIDs im öffentlichen Raum finanziert werden“, sagt die überzeugte Citymacherin. Und nicht ohne Stolz zieht <em>Unger</em> Zwischenbilanz: „Wir schaffen neue Orte mit viel Aufenthaltsqualität in der Innenstadt, die zum Verweilen einladen.“ <strong><em>Maria Bitter</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>I</strong>NFO Mehr Infos auf den Social-­Media-Kanälen. Instagram: <a href="https://www.instagram.com/sommergaertenhh/?hl=de"><strong>@</strong>s<strong>ommergaertenhh</strong>,</a> <strong><a href="https://www.instagram.com/sommergaertenhh/?hl=de">#sommergaertenhh</a></strong></p>



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		<title>Gewinnspiel: Historische Werke werden lebendig!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 23:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtküste]]></category>
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					<description><![CDATA[Jubiläum. Das Hotel Louis C. Jacob an der Elbchaussee in Nienstedten feiert 235. Geburtstag. Und das berühmte Lindenterrassen-Gemälde von 1902 von Max Liebermann erlebt eine kunsthistorische Enthüllung Es gehört zu den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong><em>Jubiläum. Das <a href="https://hotel-jacob.de">Hotel Louis C. Jacob</a> an der Elbchaussee in Nienstedten feiert <a href="https://hotel-jacob.de/jubilaeumsfest.html">235. Geburtstag. </a>Und das berühmte Lindenterrassen-Gemälde von 1902 von Max Liebermann erlebt eine kunsthistorische Enthüllung</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es gehört zu den bekanntesten und historischen</strong> Adressen Hamburgs: das <strong>Hotel Louis C. Jacob.</strong> Seit 1791 empfängt das Haus an der Elbchaussee Gäste aus aller Welt. Nun steht ein besonderes Jubiläum an. Das traditionsreiche Hotel feiert seinen 235. Geburtstag und lädt am Sonntag, 5. Juli 2026, zu einem großen Fest an der Elbe ein. Zwischen 13 und 18 Uhr erwartet die Besucher ein Programm aus Musik, Kunst, Geschichte und Genuss. Das Motto lautet „Entdecken. Zuhören. Genießen“. <br><em>Foto oben: <strong>Eine kunsthistorische Entdeckung:</strong> Hoteldirektorin Judith Fuchs-Eckhoff vom Louis C. Jacob mit Jürgen Wendt, dem Enkel des Mädchens Irma Jacob am weißen Tisch am Kopfende der Gesellschaft, vor dem berühmten Lindenterrassen-Gemälde von Max Liebermann. © Hamburger Kunsthalle / Luisa Birke</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die <em>HafenCity Zeitung</em> beteiligt sich am Jubiläum. Unter den Leser:innen wird ein Frühstück für zwei Personen im <em>Louis C. Jacob</em> verlost. Damit erhalten die Gewinner die Gelegenheit, die besondere Atmosphäre des Hauses und den einzigartigen Blick auf die Elbe selbst zu erleben.</p>



<p class="has-vivid-red-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-2b0ddf3afaada0b82ea0947ee5d67090 wp-block-paragraph"><strong>Gewinnspiel </strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="441" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Lindenterrasse_Credit-DSR-Hotel-Holding-3.jpg" alt="" class="wp-image-2341007" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Lindenterrasse_Credit-DSR-Hotel-Holding-3.jpg 600w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Lindenterrasse_Credit-DSR-Hotel-Holding-3-300x221.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Lust auf ein Genuss-Idyll 2026</strong> auf der Lindenterrasse? <br>Einfach mal mitmachen beim HCZ-Gewinnspiel. © DSR Hotel Holding</em></figcaption></figure>



<p class="has-vivid-red-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-82228e93d8ca0cca8b2aa3183a062a85 wp-block-paragraph"><em>Die <strong>HafenCity Zeitung </strong>verlost<strong>1x 2 Frühstücksarrangements</strong> im <strong>Hotel Louis C. ­Jacob,</strong> das seinen 235. Geburtstag feiert. Bitte schrei­ben Sie uns eine <strong>E-Mail </strong>mit Ihrer Adresse und Ihrer Handynummer sowie mit dem Betreff<strong>­»Lindenterrasse«</strong> an: gewinnspiel@­hafencityzeitung.com. <strong>Einsendeschluss ist Samstag, 4. Juli 2026, 16 Uhr.</strong>Der Rechtsweg ist aus­ge­schlossen. </em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Jubiläumsfest des legendären Hauses soll zeigen, warum das Hotel seit Generationen eine feste Größe in Hamburg und Europa ist. Für die Gäste öffnen sich an diesem Tag auch Bereiche, die sonst nicht zugänglich sind. Bei Hausführungen geht es unter anderem in die Ballsaal­suite und in den historischen Eiskeller. So wird die Geschichte des Hauses auf besondere Weise erlebbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Höhepunkt des Nachmittags sind drei Kurzkonzerte des international bekannten Tenors <strong><em>Julian Prégardien.</em></strong> Der Sänger ist mit seinem <strong><em>»Liedstadt­festival«</em></strong> zu Gast im <em>Louis C. Jacob</em> und gibt einen Vorgeschmack auf die kommende Ausgabe des Festivals. Die Konzerte dauern jeweils 15 Minuten und finden in besonderer Atmosphäre statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Große Aufmerksamkeit gilt auch der Verbindung des Hotels zum Maler <strong><em>Max Liebermann.</em></strong> Der berühmte Künstler hielt die Lindenterrasse des Hauses im Jahr 1902 in seinem Gemälde <em>„Die Terrasse des Restaurants Jacob“</em> in Nienstedten an der Elbe fest. Das Werk zählt heute zu den bekanntesten Ansichten des historischen Hauses und hat wesentlich dazu beigetragen, die Terrasse weit über Hamburg hinaus bekannt zu machen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Louis-C.-Jacob-2-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-2341009" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Louis-C.-Jacob-2-1024x682.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Louis-C.-Jacob-2-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Louis-C.-Jacob-2-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Louis-C.-Jacob-2-1536x1024.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Louis-C.-Jacob-2.jpg 1685w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Eine Hotel-Ikone am Elbstrom</strong> mit berühmter Lindenterrasse: das Hotel Louis C. Jacob. © DSR Hotel Holding</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Gemälde verbindet sich auch eine bemerkenswerte Familiengeschichte. Der heute 83 Jahre alte <strong><em>Jürgen Wendt</em></strong> hat seine Großmutter <strong><em>Irma Jacob </em></strong>auf dem berühmten Bild identifiziert. Die Frau sitzt als Kind auf der Terrasse und wurde damit Teil eines Werkes, das bis heute eng mit der Geschichte des Hotels verbunden ist. Für die Familie ist dies eine besondere Entdeckung, schlägt sie doch eine Brücke zwischen der Vergangenheit des Hauses und den Menschen, die dort einst ihren Alltag verbrachten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Dr. ­Markus Bertsch</em></strong> von der ­<strong>Hamburger ­Kunsthall</strong><strong><em>e</em></strong> spricht über <em>Max Liebermann</em> und seine Verbindung zu Hamburg. Unter dem Titel <em>„Alster und Elbe im Blick“</em> erläutert der Kunsthistoriker die Bedeutung der Stadt für den Maler und die Rolle des <em>Louis C. Jacob</em> in seinem Werk. Die Lindenterrasse wird dabei erneut zum Mittelpunkt der Betrachtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Musikalisch geht das Programm mit französischen Chansons weiter. Véronique Elling und ihre Band treten auf der Terrasse auf und sorgen für sommerliche Stimmung. Hinzu kommen Arbeiten des Hamburger Künstlers <em>Luk Schäfer.</em> Außerdem können Besucher die Kunst der Kalligrafie kennenlernen. <strong><em>Jeannine Platz</em></strong> präsentiert gemeinsam mit dem <em>Montblanc Haus</em> ihre Arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Historische Figuren werden ebenfalls lebendig. <em>Patricia Witzigmann</em> schlüpft in verschiedene Rollen und erzählt Geschichten aus vergangenen Zeiten. Dabei begegnen die Gäste unter anderem <em>Maria Burmester</em> und <em>Daniel Louis Jacob.</em> Auch das Thema Wohlbefinden findet seinen Platz. <em>Natasha Jaeger</em> gibt Einblicke in ihre Retreats und zeigt mit ihrem Programm <em>„Glow to go“</em> Wege zu mehr Ausgeglichenheit.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Lindenterrasse_Credit-DSR-Hotel-Holding-2-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2341006" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Lindenterrasse_Credit-DSR-Hotel-Holding-2-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Lindenterrasse_Credit-DSR-Hotel-Holding-2-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Lindenterrasse_Credit-DSR-Hotel-Holding-2-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Lindenterrasse_Credit-DSR-Hotel-Holding-2-1536x1025.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Lindenterrasse_Credit-DSR-Hotel-Holding-2.jpg 1847w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ausflugs- und Chillort Lindenterrasse im Hotel Louis C. Jacob, das legendäre<br>Gemäldemotiv des Malers Max Liebermann. © DSR Hotel Holding</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss des Festes findet um 17.30 Uhr eine Versteigerung auf der Lindenterrasse statt. Der Erlös unterstützt besondere Konzertformate des Liedstadtfestivals. Versteigert wird unter anderem ein Treffen mit <em>Julian Prégardien.</em> Zum Paket gehören Konzertkarten für die Laeiszhalle sowie eine Übernachtung im Louis C. Jacob.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Eintritt zum Jubiläumsfest kostet 20 Euro. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Im Preis enthalten sind ein Stück Geburtstagstorte und ein Glas Cuvée. Der Einlass erfolgt stündlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute verfügt das Haus über 84 individuell gestaltete Zimmer und Suiten. Seit dem Sommer 2025 gehört das Hotel zur ­<strong>Autograph Collection</strong> von <strong>Marriott International.</strong> Dennoch ist vieles geblieben, was das <em>Louis C. Jacob</em> seit Jahrhunderten auszeichnet. Dazu zählen hanseatische Gastlichkeit, kulturelle Offenheit und die enge Verbindung zur Elbe. Das Jubiläum ist deshalb mehr als ein Geburtstag. Es ist eine Reise durch die Geschichte eines Hauses, das Hamburg repräsentiert und bis heute Menschen zusammenbringt. Wer am 5. Juli dabei ist, erlebt nicht nur ein Hotel, sondern ein Stück Stadtgeschichte am Fluss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Hamburger verbinden mit dem <em>Louis C. Jacob</em> Erinnerungen. Familienfeiern, Hochzeiten, Geschäftsessen und kulturelle Veranstaltungen haben das Haus über Jahrzehnte begleitet. Gerade diese Mischung aus Tradition und Offenheit macht den besonderen Reiz des Hauses aus. Während sich die Stadt ständig verändert hat, blieb die Lage an der Elbe ein Ort der Ruhe. Vor der Lindenterrasse ziehen die großen Pötte und kleinen Schiffe vorbei, während unter den Linden Gäste aus aller Welt zusammenkommen. Das Jubiläumsfest knüpft an dieses Gefühl an. Es soll Menschen miteinander ins Gespräch bringen und die Geschichte des Hauses für neue Generationen sichtbar machen. Gleichzeitig zeigt das Programm, dass das <em>Louis C. Jacob</em> nicht nur auf seine Vergangenheit blickt, sondern Kultur und Gastlichkeit aktiv gestaltet. <strong><em>Jimmy Blum</em></strong></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-8563dc92e6ab3b2d33d42dd8c05ff3ce wp-block-paragraph"><strong>Info I</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am <strong>5. Juli 2026</strong> feiert das <strong><a href="https://hotel-jacob.de/jubilaeumsfest.html">Louis C. Jacob 235. Geburtstag</a></strong> und lädt unter dem Motto <strong>„Entdecken, Zuhören, Genießen“ von 13 bis 18 Uhr</strong> zum Kulturprogramm ein. Eintritt: 20 € inklusive eines Stücks Jacobs-Geburtstagstorte und eines Glases Cuvée, Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. </p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-0bc53f39d290f7f698ee209e52e639a9 wp-block-paragraph"><strong>Info II</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Buchungen und Informationen unter: <strong><a href="https://hotel-jacob.de">hotel-jacob.de</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Charity: »Den Weg ins Leben und zu sich selbst finden!«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 22:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtküste]]></category>
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					<description><![CDATA[Auktion. Die Ausstellung »Pinsel &#38; Pizza« der Stiftung Kinderjahre versteigerte in der ­Galerie im Levantehaus Werke junger Künstler:innen – um Klassenfahrten zu finanzieren  Mit dem Projekt »Pinsel &#38; ­Pizza – [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong><em>Auktion. Die Ausstellung »Pinsel &amp; Pizza« der <a href="https://stiftung-kinderjahre.de">Stiftung Kinderjahre </a>versteigerte in der ­Galerie im Levantehaus Werke junger Künstler:innen – um Klassenfahrten zu finanzieren </em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Projekt <strong><em>»Pinsel &amp; ­Pizza – ein Projekt für Kinder und Jugendliche«</em></strong> hat die <strong>Stiftung ­Kinderjahre</strong> erneut junge Menschen für Kunst begeistert. Seit mehr als 20 Jahren setzt sich die <em>Stiftung Kinderjahre</em> für bessere Chancen von Kindern und Jugendlichen ein. Bildung, Förderung und kreative Angebote stehen dabei vor allem im Mittelpunkt. <br><em>Foto oben: <strong>Hannelore Lay, Gründerin und Vorstandsvorsitzende der Stiftung Kinderjahre,</strong>mit Projektinitiator und Maler Albrecht Behmel (l.) und Unternehmer und Schirmherr Enno von Ruffin, Gut Basthorst. © Stiftung Kinderjahre</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schüler:innen aus zwei ausgelosten Schulen arbeiteten gemeinsam mit Künstlern auf <strong>Gut Basthorst,</strong> dem Sitz des Unternehmers und Schirmherrn von <em>„Pinsel &amp; Pizza“,</em> <strong><em>Enno von Ruffin.</em></strong> Dort lernten sie verschiedene Maltechniken kennen und entwickelten eigene Werke. Ziel war es, ihre Kreativität zu fördern, Selbstvertrauen zu stärken und neue Erfahrungen zu ermöglichen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="739" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/LayHannelore_20262105_SH_009_PublicAddress-1024x739.jpg" alt="" class="wp-image-2341002" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/LayHannelore_20262105_SH_009_PublicAddress-1024x739.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/LayHannelore_20262105_SH_009_PublicAddress-300x216.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/LayHannelore_20262105_SH_009_PublicAddress-768x554.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/LayHannelore_20262105_SH_009_PublicAddress.jpg 1073w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Künstlerische Poplegende,</strong> Maler Ole Ohlendorff, mit Udo-Collage <br>in den Ausstellungsräumen der Galerie des Levantehauses. © Stiftung Kinderjahre</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gründerin und Vorstandsvorsitzende von <em>Stiftung Kinderjahre,</em> <strong><em>Hannelore Lay,</em></strong> sagt: „Mein Mann und ich gründeten im Jahr 2004 die <em>Stiftung Kinderjahre.</em> Es ging uns vor allem darum, Kindern in sehr jungen Jahren zu helfen, ihren Weg ins Leben und zu sich selbst zu finden. Wir wollen kein Kind verloren geben.“ Am 20. Mai wurden die Bilder Familien, Freunden und Mitschülern in der Galerie im <strong>Levantehaus</strong> vorgestellt. Einen Tag später folgte die Vernissage für geladene Gäste. Viele Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, die Arbeiten der jungen Künstler zu betrachten.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="921" height="605" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/LayHannelore_20262105_SH_004_PublicAddress.jpg" alt="" class="wp-image-2341001" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/LayHannelore_20262105_SH_004_PublicAddress.jpg 921w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/LayHannelore_20262105_SH_004_PublicAddress-300x197.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/LayHannelore_20262105_SH_004_PublicAddress-768x504.jpg 768w" sizes="(max-width: 921px) 100vw, 921px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Macherin und Unterstützer:</strong> Stiftungsgründerin Hannelore Lay <br>und Dennis Schulze, Geschäftsführer der Stage School Hamburg. © Stiftung Kinderjahre</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen einer <em>„Stillen Auktion“ </em>wurde für geplante Klassenfahrten geboten. Initiator des Projekts ist der Hamburger Autor und Künstler <strong><em>Albrecht Behmel.</em></strong> Ein kunsthistorischer Beitrag von Dr. Carlos Boerner ergänzte den Abend. Die <em>Stiftung Kinderjahre</em> dankte allen beteiligten Künstlern, Förderern und Unterstützern, besonders der <strong>Kontorhausverwaltung Bach GmbH,</strong> die im <em>Levantehaus</em> die Räume zur Verfügung stellte.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="789" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/LayHannelore_20262105_SH_030_PublicAddress-1024x789.jpg" alt="" class="wp-image-2341005" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/LayHannelore_20262105_SH_030_PublicAddress-1024x789.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/LayHannelore_20262105_SH_030_PublicAddress-300x231.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/LayHannelore_20262105_SH_030_PublicAddress-768x591.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/LayHannelore_20262105_SH_030_PublicAddress.jpg 1053w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Werke au<em>s der Ausstellung »Pinsel &amp; Pizza – Ein Projekt für </em><br><em>Kinder und Jugendliche«. Hannelore Lay: „In einer ,Stillen Auktion‘ zugunsten geplanter </em><br><em>Klassenfahrten wurde großzügig ersteigert.“ © Stiftung Kinderjahre</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Levantehaus gehört zu den bekanntesten Kontorhäusern Hamburgs. Es verbindet historische Architektur mit Einzelhandel, Gastronomie und Kultur. Seit Kurzem befindet sich dort auch das Conrad Hamburg. Das Luxushotel bringt internationales Flair in das traditionsreiche Gebäude und bot einen passenden Rahmen für die Ausstellung. Die Bilder wurden verkauft, versteigert, verschenkt oder von den jungen Künstlern behalten. Damit endete ein Projekt, das vielen Kindern neue Perspektiven eröffnete.<strong><em> Jimmy Blum</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>I</strong>NFO Mehr Infos zur <strong>»Stiftung Kinderjahre – eine Chance für alle Kinder« </strong>unter: <strong><a href="https://stiftung-kinderjahre.de">stiftung-kinderjahre.de</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="717" height="708" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/LayHannelore_20262105_SH_024_PublicAddress.jpg" alt="" class="wp-image-2341004" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/LayHannelore_20262105_SH_024_PublicAddress.jpg 717w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/LayHannelore_20262105_SH_024_PublicAddress-300x296.jpg 300w" sizes="(max-width: 717px) 100vw, 717px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Kunst, Kultur und Leben:</strong> Hannelore Lay mit <br>Wolfgang Raike, Vorstandsvorsitzender Tourismusverband Hamburg e. V.: </em><br><em>„Wir wollen kein Kind verloren geben.“ © Stiftung Kinderjahre</em></figcaption></figure>
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		<title>»Speicherstadt für die nächsten 100 Jahre sichern!«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/speicherstadt-fuer-die-naechsten-100-jahre-sichern/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=speicherstadt-fuer-die-naechsten-100-jahre-sichern</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 22:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtküste]]></category>
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					<description><![CDATA[Fleete. Um den sicheren Untergrund des UNESCO-Welterbes Speicherstadt zu sichern, finden aktuell umfangreiche Sandaufspülungen und Kaimauerrenovierungen statt Die Speicherstadt wird fit für die Zukunft gemacht. Mit umfangreichen Sandaufspülungen und weiteren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong><em>Fleete. Um den sicheren Untergrund des <a href="https://www.hamburger-speicherstadt.de">UNESCO-Welterbes Speicherstadt</a> zu sichern, finden aktuell umfangreiche Sandaufspülungen und Kaimauerrenovierungen statt</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Speicherstadt wird fit für die Zukunft gemacht. </strong>Mit umfangreichen Sandaufspülungen und weiteren Sanierungsmaßnahmen sichern die <em>Freie und Hansestadt Hamburg,</em> der <em>Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) </em>sowie die <em>ReGe Hamburg</em> die Standsicherheit des <strong>UNESCO-Welterbes ­Speicherstadt.</strong> Damit wird das historische Herz der HafenCity langfristig gestärkt und für kommende Generationen erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kaimauern der Speicherstadt prägen seit mehr als 100 Jahren das Bild des welweit größten zusammenhängenden Lagerhausensembles. Sie begrenzen die Fleete und bilden zugleich die Verlängerung der markanten Backsteinfassaden. Doch die Konstruktionen stehen zunehmend unter Druck. Ursache sind unter anderem die bakterielle Zersetzung der historischen Gründungspfähle aus Kiefernholz sowie Veränderungen im Gewässer. Hinzu kommen die frühere Vertiefung der Fleetsohlen und der vergrößerte Tidenhub.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unser gemeinsames Ziel ist es, die Speicherstadt auch für die nächsten Generationen zu erhalten“, betont ­<strong><em>Christof Otto, </em></strong>Geschäftsführer des Landesbetriebs Immobilienmanagement und Grundvermögen. Die praktische Umsetzung erfolgt durch die <em>ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Element der Sanierung ist die Anhebung der Fleetsohlen auf ihr historisches Niveau. Derzeit werden in mehreren Bereichen der <em>Inneren Speicherstadt</em> große Mengen Sand eingebracht. Betroffen sind unter anderem die Abschnitte bei den Speichern S, T und U sowie die Bereiche bei Speicher G, der Kaffeebörse und Speicher O. Die Fleetsohle wird dabei in der Mitte um bis zu einen Meter und an den Randbereichen um bis zu 1,5 Meter angehoben. Ziel ist eine dauerhafte Stabilisierung des Baugrunds vor den Kaimauern der <em>Speicherstadt.</em> Nach dem Einbringen des Sands werden neue sogenannte Rückverankerungen eingebaut und das historische Mauerwerk instandgesetzt. So können die Kaimauern heutigen Sicherheitsstandards entsprechen, ohne dass Sichtachsen oder historische Architektur verändert werden. <br><em>Foto oben: <strong>Sandaufspülungen im Brooksfleet. </strong>Die Fleetsohle wird dabei in der Mitte um bis zu einen Meter und an den Randbereichen um bis zu 1,5 Meter angehoben. © Jimmy Blum</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Baugrundverbesserung wurden zwei Verfahren getestet. Beim Bodenaustausch wird weicher Untergrund bis in eine Tiefe von 4,5 Metern entfernt und durch tragfähigen Sand ersetzt. Dafür entstehen vor den Kaimauern schmale Spundwandkästen, in denen abschnittsweise gearbeitet wird.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu wurde die sogenannte Massenstabilisierung erprobt. Dabei wird unterhalb der Fleetsohle Zement in den vorhandenen Weichboden eingefräst. Eine Sandschicht verhindert weitgehend, dass Material ins Wasser gelangt. Begleitend werden Umweltparameter wie der pH-Wert überwacht. Die Untersuchungen zeigen, dass beide Verfahren langfristig einen stabilen Baugrund schaffen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/IMG_8495-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-2340997" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/IMG_8495-1024x768.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/IMG_8495-300x225.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/IMG_8495-768x576.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/IMG_8495.jpg 1371w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Brooksfleet Richtung Miniatur Wunderland. </strong>Auch die Kaimauern werden für die </em><br><em>Zukunft der Speicherstadt ertüchtigt. © Jimmy Blum</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits abgeschlossen sind mehrere vorgezogene Maßnahmen. So wurden die Kaimauern vor Speicher D6, am Zollamt&nbsp;4 und am Brook bereits 2019 saniert. Weitere Arbeiten folgten am Speicher L, im Wand­rahmfleet sowie am Zollkanal vor Speicher P und am Kehrwiederplatz. Aktuell laufen zudem Sanierungsarbeiten an der Kehrwiederspitze. Dort entstehen neue, rückverankerte Bohrpfahlwände und tief gegründete Stahlbetonkonstruktionen. Auch diese Arbeiten erfolgen unter den strengen denkmalpflegerischen Vorgaben des <em>UNESCO-Welterbes.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sanierung ist ein Jahrhundertprojekt. Die ersten Kaimauern wurden zwischen 1880 und 1920 errichtet. Nach umfangreichen Untersuchungen begann 2017 die konkrete Planung. Der Abschluss der Arbeiten am Zollkanal zum Beispiel wird derzeit für 2030 erwartet, die Fertigstellung der Maßnahmen in der <em>Inneren Speicherstadt</em> für 2035. Anschließend sollen unter anderem eine neue Promenade am Zollkanal und weitere Verbesserungen der Erschließung folgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den Sandaufspülungen und den begleitenden Sanierungsarbeiten wird die <em>Speicherstadt</em> nicht nur vor den Folgen der Verwitterungen der Zeit geschützt. Die Maßnahmen sichern dauerhaft das historische Herz der HafenCity und schaffen die Grundlage dafür, dass eines der bedeutendsten Wahrzeichen Hamburgs auch künftig erhalten und weiterhin von Büros, Gewerbe und Gastronomie genutzt werden kann. <strong><em>Robert Bockelmann</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>I</strong>NFO Mehr Informationen unter: <strong><a href="https://www.hamburger-speicherstadt.de">hamburger-speicherstadt.de</a></strong></p>
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		<title>»Mehr Mut zum berechenbaren Risiko!«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/mehr-mut-zum-berechenbaren-risiko/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mehr-mut-zum-berechenbaren-risiko</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 23:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtküste]]></category>
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					<description><![CDATA[Innenstadt. Die Cityexpertin für Immobilienwirtschaft, Handel und Marketing, Nicole C. Unger von der NCU Immobilien Concept GmbH, über neuen Schwung in Hamburgs klassischer Mitte und fehlendes Entscheidungsmanagement der Stadt Sie [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong><em>Innenstadt. Die Cityexpertin für Immobilienwirtschaft, Handel und Marketing, Nicole C. Unger von der NCU Immobilien Concept GmbH, über neuen Schwung in Hamburgs klassischer Mitte und fehlendes Entscheidungsmanagement der Stadt</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sie ist seit vielen Jahren</strong> das Aushängeschild der klassischen City, der „gewachsenen Innenstadt“, wie sie betont: <strong>Nicole C. Unger, </strong>Inhaberin der <strong>NCU Immobilien Concept GmbH </strong>und eng vernetzt mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Hamburgs Mitte. Durch die HafenCity und besonders durch das neu eröffnete Shopping-Entertainment-Center Westfield-Überseequartier mit zusätzlich 92.000 Quadratmetern Vermietungsfläche kommt die Innenstadt kräftig unter Druck. Wo sieht die Stimme wichtiger Grundeigentümer und Händler dringenden Handlungsbedarf für das bessere Zusammenwachsen von City und HafenCity, der sogenannten <em>Neuen Mitte</em> Hamburgs?<br><em>Foto oben:<strong> Innenstadt-Expertin Nicole C. Unger</strong> ist genervt von den städtischen Behörden: „Es fehlt den handelnden Personen in den Verantwortungsbereichen schlicht an Rückgrat, Entscheidungen zu fällen und das Prinzip ,Einfach mal machen‘ anzuwenden.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frau Unger, das neue Westfield-Überseequartier hat einjährigen Geburtstag gefeiert. Haben die HafenCity und das Westfield bislang der Innenstadt eher Besucher:innen entzogen oder womöglich der City und der HafenCity, der sogenannten <em>Neue Mitte</em>Hamburgs, sogar neue Kundschaft beschert? </strong>Ein Jahr nach der Eröffnung kann man feststellen, dass das neue Westfield-Überseequartier der gewachsenen Innenstadt nicht drastisch Besucher entzogen hat. Es zeichnet sich ein differenziertes Bild ab: Insgesamt sind die Frequenzen in der Hamburger City sogar leicht gestiegen, gleichzeitig verstärkt sich die geografische und strukturelle Zweiteilung des Zentrums: Die westliche Innenstadt mit Neuer Wall, Große Bleichen und Passagenviertel präsentiert sich stabil. Der dortige „Besatz“, die Angebote fokussieren sich traditionell auf das hohe Luxussegment. Da dieser absolute Premium-Bereich im Überseequartier kaum stattfindet, gibt es hier so gut wie keine Verdrängungseffekte. In der östlichen Innenstadt hingegen mit Mönckebergstraße und Spitalerstraße zeigt sich eine etwas andere Situation. Insbesondere an Samstagen und bei schlechtem Wetter sind deutliche Frequenzverluste spürbar. Diese „konsumigeren“ Haupteinkaufsstraßen stehen in direkterem Wettbewerb mit dem überdachten Angebot des Überseequartiers in der HafenCity. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Überseequartier zieht besonders ein junges Publikum an, das gezielt einzelne Angebote kauft, aber weniger für kräftigen Umsatz steht. Wie sieht das in der City aus? </strong>Während das Überseequartier ein auffallend junges Publikum anzieht, profitiert die gewachsene Innenstadt insgesamt von einem stark gestiegenen Tourismus, der das Stadtbild merklich belebt. Um die City auch für jüngere Zielgruppen wieder attraktiver zu machen, setzen die privatwirtschaftlichen Initiativen verstärkt auf Trend-Gastronomie. Im Nikolai- und Rathausquartier (etwa am Alten Wall) zeigen neue, stark frequentierte Konzepte wie Matcha-Tee-Bars oder spezialisierte Frucht- und Joghurtbars, dass die Jugend bereit ist, viel Geld für Lifestyle-Gastronomie auszugeben – Preise von 8,50 Euro für ein Trendgetränk oder bis zu 15 Euro für einen Snack werden dort klaglos gezahlt und führen zu langen Warteschlangen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="682" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_19_HCZ_NicoleCUnger_18-b-682x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2340817" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_19_HCZ_NicoleCUnger_18-b-682x1024.jpg 682w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_19_HCZ_NicoleCUnger_18-b-200x300.jpg 200w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_19_HCZ_NicoleCUnger_18-b-768x1153.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_19_HCZ_NicoleCUnger_18-b.jpg 783w" sizes="(max-width: 682px) 100vw, 682px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Nicole C. Unger zum Innenstadt-Wettbewerb mit der HafenCity:</strong> „Das Westfield ist primär als städtische Erweiterung und nicht als existenzielle Bedrohung für das Zentrum zu verstehen. Die gewachsene Innenstadt verfügt mit dem Rathausmarkt, der historischen Architektur, den Fleeten und der Alster über ein einzigartiges, europäisches Flair, das kein künstlich auf dem Reißbrett entworfenes Quartier kopieren kann.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In der Vergangenheit gab es viel Kritik an der Verbindung zwischen der Innenstadt mit Rathausmarkt und der HafenCity und dem Überseequartier. Flanieren die Besucher:innen heute problemlos zwischen den Quartieren mit der achtspurigen Willy-Brandt-Straße dazwischen hin und her? </strong>Die verkehrliche und städtebauliche Verbindung zwischen dem Rathausmarkt und der HafenCity bleibt das größte Nadelöhr der Hamburger Stadtplanung. Oft wird die achtspurige Willy-Brandt-Straße als unüberwindbares, hässliches Hindernis beklagt. Das eigentliche Versäumnis liegt jedoch bei der Hamburger Verwaltung: Die Stadt hat zehn Jahre lang buchstäblich nichts getan, um diese Verbindung adäquat zu gestalten, obwohl der Eröffnungstermin des Überseequartiers langfristig bekannt war. Um das aktuelle städtische Konzept der sogenannten Dom­achse, die von der Alster über die Domstraße und Sankt Annen zur Elbe führen soll, wird mir viel zu viel Brimborium gemacht. Aus städtebaulicher Sicht handelt es sich dabei um eine reine Verbindungsachse für den Bus- und Individualverkehr, die für Fußgänger aufgrund der bestehenden Bebauung weder attraktiv noch auf natürlichem Wege einladend ist. Zudem kommen die neu geplanten städtischen Ausschreibungen für Verschönerungsmaßnahmen und die Verbesserungen der Aufenthaltsqualitäten entlang der Domachse mit viel Außengastronomie viel zu spät: Bis diese bürokratisch und baulich umgesetzt sind, werden erneut fünf bis zehn Jahre vergehen. </p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-5fb4faa94581b9d2dcef5951d18d59b7 wp-block-paragraph"><strong><em>»Die Verwaltung der Stadt bewegt sich oft nach dem frustrierenden Prinzip ›zwei Schritte vor, drei Schritte zurück‹.« </em></strong><br>Nicole C. Unger</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aber qualitativ ist das doch wünschenswert? </strong>Ja, nichts dagegen, es besser zu machen. Nur noch einmal: zehn Jahre zu spät. Und: Mir wird deutlich zu wenig über schon existierende alternative fußläufige Verbindungswege und deren Verbesserung und kluge Gestaltung gesprochen. Die weitaus bessere und von den Besuchern bereits intuitiv genutzte Alternative existiert längst abseits der offiziellen Planungen: der historische Katharinenweg. Dieser führt vom Rathausmarkt über die Kleine Johannisstraße und den Brodschrangen, beides heute bereits etablierte moderne Fußgängerzonen mit attraktiver Außengastronomie. Dann geht es künftig über den Ness, das neu bebaute ehemalige Commerzbank-Grundstück, direkt zur Willy-Brandt-Straße, auf deren gegenüberliegender Seite sich sofort die Katharinenkirche und St. Annen anschließen. Dieser historische Laufweg bietet schöne Architektur und weist eine hohe Aufenthaltsqualität auf. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und die Willy-Brandt-Straße ist für Sie keine Hürde? </strong>Um die vielspurige Willy-Brandt-Straße an dieser Stelle sicher und komfortabel zu überqueren, bedarf es keines langwierigen Großprojekts, sondern schlicht pragmatischer Lösungen nach internationalem Vorbild: In Metropolen wie London überqueren Fußgänger völlig selbstverständlich vier- oder sechsspurige Straßen wie die Oxford Street. Nötig wären hier lediglich breitere Überwege, eine auffällige farbliche Markierung des Zebrastreifens, eine optimierte Ampelschaltung und eine einladende Mittelinsel, die den Verkehr natürlich abbremst und mobilitätseingeschränkten Menschen einen sicheren Zwischenstopp ermöglicht. Statt unendlich Ressourcen nur in die Domachse zu stecken, sollte der Fokus viel stärker auf die ständige Verbesserung und Verschönerung klassischer Laufwege und Plätze liegen – zum Beispiel des Hammaburgplatzes. Und man sollte endlich mal in eine attraktive plakative Beschilderung mit historischen und kulturellen Informationen entlang der Wege von der City in die HafenCity und umgekehrt investieren. Kleine Schritte können große Wirkung entfalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum fällt das Naheliegende wie attraktive Beschilderung mit überschaubaren Kosten der Stadt so schwer? </strong>Während die Privatwirtschaft und die Business Improvement Districts, BIDs, Projekte zügig konzipieren und finanzieren <em>(BIDs kümmern sich um Marketing und Entwicklung einzelner Straßenzüge und Quartiere, Anm. d. Red.),</em> krankt es in den Behörden an endlosen Abstimmungsschleifen, Genehmigungsverfahren und einer lähmenden Bürokratie. Es fehlt den handelnden Personen in den Verantwortungsbereichen schlicht an Rückgrat, Entscheidungen zu fällen und das Prinzip „Einfach mal machen“ anzuwenden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein aktuelles Beispiel aus der HafenCity: Trotz politischer Beschlüsse in der Bürgerschaft, der Bezirksversammlung, der Verkehrsbehörde und des Bezirksamts Hamburg-Mitte zur Einführung von Tempo 30 auf den Bezirksstraßen der HafenCity scheitert die Umsetzung seit vielen Monaten. Die HafenCity ist der einzige Stadtteil Hamburgs ohne Tempo-30-Straßen. Die Polizeibehörde prüft, und nix passiert. </strong>Ohne das immense private Engagement der Grundeigentümer und die über die BIDs organisierten Investitionen von 120 Millionen Euro in den vergangenen 20 Jahren in den öffentlichen Raum würde die Hamburger Innenstadt heute visuell und strukturell nicht auf diesem Niveau dastehen. Zwar gibt es durch die personelle Verjüngung in der Geschäftsführung des City Management Hamburg mit Mimi Salewski, die verstärkt auf Social-Media-Präsenz und zeitgemäße Perspektiven setzt, sowie durch den neuen Innenstadtkoordinator Dr. Julian Petrin frischen Wind, dennoch bewegt sich die Verwaltung der Stadt oft nach dem frustrierenden Prinzip „zwei Schritte vor, drei Schritte zurück“. </p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-c7ad87b1274787c036d40f9f86b90d98 wp-block-paragraph"><strong>Vita NICOLE C: UNGER</strong><em> ist <strong>geschäftsführende Gesellschafterin</strong> der <strong>NCU Immobilien Concept GmbH</strong> mit Sitz in Hamburg. Ihr Unternehmen ist auf die Beratung von Grundeigentümern sowie auf die Vermietung und das Management von Gewerbeimmobilien in Hamburger Bestandslagen spezialisiert. Ferner ist sie als sogenannte Innenstadt-Stakeholderin unter anderem Stv. Vorsitzende des Trägerverbund Projekt Innenstadt e. V. sowie Initiatorin und Sprecherin der enkungsausschüsse diverser Business Improvement Districts (BIDs) in der Innenstadt. In diesen Funktionen vertritt sie die Interessen von Einzelhändlern und Immobilieneigentümern gegenüber der Politik und der Stadtverwaltung. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Stadtentwicklung, der Steigerung der Frequenzen in der Hamburger City sowie der Koordination zwischen den verschiedenen Quartieren der Innenstadt und der HafenCity. Nicole C. Unger, 56, hat eine Tochter, 28, und beide sind in Hamburg-Harvestehude zu Hause.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit der Eröffnung des Westfield-Komplexes sind der Stadt auf einen Schlag 92.000 Quadratmeter Verkaufs-, Miet- und Einzelhandelsfläche hinzugefügt worden. Eine kräftige Konkurrenz? </strong>Dass dies den Wettbewerb verschärft, ist unbestritten und zeigt sich in ersten Konsolidierungen: So schloss die Modekette Zara ihre Filialen in der Poststraße sowie im Elbe-Einkaufszentrum, um sich strategisch auf die Standorte Mönckebergstraße und Westfield-Überseequartier zu konzentrieren. Dennoch ist das Westfield primär als städtische Erweiterung und nicht als existenzielle Bedrohung für das Zentrum zu verstehen. Die gewachsene Innenstadt verfügt mit dem Rathausmarkt, der historischen Architektur, den Fleeten und der Alster über ein einzigartiges, europäisches Flair, das kein künstlich auf dem Reißbrett entworfenes Quartier kopieren kann. Touristen und Hamburger werden immer beide Orte besuchen. Die aktuelle allgemeine Kaufzurückhaltung und das veränderte Konsumverhalten sind zudem primär der weltpolitischen Lage und wirtschaftlichen Unsicherheiten geschuldet und dürfen nicht allein der neuen Konkurrenz in der HafenCity angelastet werden. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_19_HCZ_NicoleCUnger_02-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2340756" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_19_HCZ_NicoleCUnger_02-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_19_HCZ_NicoleCUnger_02-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_19_HCZ_NicoleCUnger_02-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/05/2026_05_19_HCZ_NicoleCUnger_02.jpg 1444w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Bücherfan Nicole C. Unger:</strong> „Ich lese immer Bücher, meistens abends im Bett, um herunterzukommen, um meine Tagesgedanken beiseitezuschieben und um gut einzuschlafen. Mich hat jüngst der Spiegel-Bestseller ,Fünf Sommer mit Dir‘ von ­Carley Fortune begeistert.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was tut die City, um neue Aufmerksamkeit und Attraktionen zu schaffen? </strong>Um die Anziehungskraft der klassischen City hochzuhalten, investieren zum Beispiel die BIDs kontinuierlich in den öffentlichen Raum: Die „Sommergärten“ werden mittlerweile zum neunten Mal realisiert, in diesem Jahr unter erstmaliger Beteiligung des BID Rathausquartier. Die Weihnachtsbeleuchtung und die dazugehörigen Weihnachtsmärkte sind im europäischen Großstadtvergleich führend. Wichtig zu betonen ist hierbei, dass diese Weihnachts-Illuminationen komplett privatwirtschaftlich von den Eigentümern finanziert und betrieben werden. Zum Teil mit vollkommen übertriebenen Gebühren seitens der Stadt. Allein dafür, dass Hubsteiger öffentliche Flächen benutzen, um an den Auf- und Abbautagen in einzelnen Straßen oder auf Plätzen der City die Beleuchtungen aufzuhängen, kassiert die Stadt über 150.000 Euro Gebühren pro Jahr. Eine Abzocke, die viele Grundeigentümer, Unternehmen und BIDs-Macher zu Recht empört. </p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-2d79edb3bfae93447d1018957552ddbe wp-block-paragraph"><strong><em>»Allein dafür, dass Hubsteiger öffentliche Flächen benutzen, um an den Auf- und Abbautagen in einzelnen Straßen oder auf Plätzen der City die Beleuchtungen aufzuhängen, kassiert die Stadt über 150.000 Euro Gebühren pro Jahr. Eine Abzocke, die viele Grundeigentümer, Unternehmen und BIDs-Macher zu Recht empört.«</em></strong><br>Nicole C. Unger über die privat finanzierte Weihnachtsbeleuchtung der City</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Inwiefern? </strong>Während das Überseequartier als Privateigentum agiert und seine Sonderflächen flexibel bespielen kann, bewegen sich die Akteure der City im öffentlichen Raum. Sie müssen für jede Aktion aufwendige Sondernutzungsanträge stellen und wie gesagt extrem hohe Gebühren an die Stadt entrichten. Zudem leidet der Handel in der City unter der immensen Dichte an permanenten Großdemonstrationen von Donnerstag bis Samstag sowie an Sportgroßveranstaltungen, die den Zugang zu den Geschäften regelmäßig blockieren. Der Handel selbst reagiert auf den Wandel konstruktiv durch die zunehmende Verschmelzung von Online- und Stationärgeschäft wie mit Omnichannel-Systemen und Click-&amp;-Collect-Angeboten sowie integrierte In-Store-Gastronomie. Dass da für einige Innenstadtakteure immer noch Luft nach oben ist, will ich nicht verhehlen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es gibt in der Innenstadt Gewerbe-Leerstände, und der Markt zwingt zu niedrigeren Mieten. Was heißt das für die City? </strong>Die öffentliche Debatte über den angeblichen Massenleerstand in der City hält einer genauen Überprüfung nicht ansatzweise stand. Viele vermeintlich leere Schaufenster sind längst nachvermietet, befinden sich jedoch in langwierigen, aufwendigen Umbauphasen oder warten in den Amtsstuben auf Nutzungsänderungsgenehmigungen. Namhafte und vor allem internationale Labels schließen neue Verträge und siedeln sich erstmals in der Hamburger Innenstadt an. Zum Beispiel in der Gerhofstraße gibt es viele spannende Veränderungen mit Arc’teryx-Mode für <em>Superdry</em> aus Kanada, <em>Mammut </em>aus der Schweiz, <em>Moscot</em> aus New York im Frühjahr 2027. Und in den Großen Bleichen schließt Ganni demnächst, dafür zieht der österreichische Optiker <em>Silhouette</em> ein. <em>Colorful Standard </em>zieht innerhalb des Hanse-Viertels um, und <em>John Henric</em> aus Schweden wird im Herbst in die Große Bleichen 30-36 ziehen. In den Hohen Bleichen ersetzt <em>Baobab</em> aus Belgien das Label Jacadi. Rivera Maison wurde von <em>Tikamoon</em> aus Frankreich ersetzt, in die Hohe Bleichen 21 zieht <em>Raini</em> aus Baden-Württemberg, am Gänsemarkt 45 übernimmt <em>Coolblue</em> aus den Nierderlanden die Fläche von Möbel Haredeck. Im Kaufmannshaus an der Bleichenbrücke zieht <em>Skins</em> aus den Niederlanden ein und beerbt <em>Rains,</em> die in die Gerhofstraße 2-8 gezogen sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sorry, wann ist es zu Ende?</strong> Entschuldigung, aber das muss gegen falsche Images mal gesagt werden: am Neuen Wall 13 zieht <em>APM Monaco</em> aus Frankreich in die Fläche von <em>Tumi,</em> die ein Haus weiterziehen. In der Nummer 20 wird <em>ALO</em> aus den USA in die bisherigen Räume von Balenciaga ziehen. Der Neue Wall hat zudem zahlreiche neue Marken wie <em>Saint Laurent, Zimmermann</em> und <em>Polène</em> dazubekommen. Weiterhin ist <em>AKRIS</em> umgezogen, und <em>Armani </em>wird es demnächst auch tun. <em>Chanel</em> wird sich noch einmal maßgeblich vergrößern. <em>Louis Vitto</em>n hat komplett saniert. In der City Ost hat auf der Spitalerstraße 1-3 <em>Snipes</em> aus NRW eröffnet, direkt gegenüber befindet sich <em>Jack &amp; Jones</em> aus Dänemark, <em>Moida</em> aus Korea tritt seinen ersten Flagship-Store in Deutschland als Nachfolge von Das Depot in der Nummer 10 an. Und, zum Schluss: In der Mö 13 feiert <em>Skechers</em> aus den USA seine Neueröffnung, während <em>Apollo Optik</em> aus Italien/Frankreich in der Nummer 11 eröffnet hat. <em>Miin Kosmetik</em> aus Korea ist in die Nummer 10 eingezogen, und <em>Victoria’s Secret</em> aus den USA folgt auf 800 Quadratmetern im ehemaligen Schuhhaus Görtz. Ich finde, das kann sich an internationalen Neuvermietungen in der Innenstadt sehen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was muss noch passieren, um die City aufzuwerten? </strong>Was Hamburg im Vergleich zu touristischen Magneten wie Amsterdam mit seinem weihnachtlichen „Lichterfestival“ und fünf Millionen zusätzlichen Besuchern noch völlig fehlt, ist eine professionelle Lichtinszenierung in der traditionell frequenzarmen, dunklen Jahreszeit zu Beginn des Jahres. Entsprechende Planungen für eine visuelle „Lichtwelle“, die sich von der Alster bis zur Elbe zieht, liegen vor, müssten von der Stadt jedoch finanziert und unbürokratisch genehmigt werden. Hier stoßen private Initiativen an systemische Grenzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und die Mietpreise in der City?</strong> Die haben sich in jüngster Zeit moderat nach unten angepasst, was jedoch einer allgemeinen Marktkorrektur von einem extrem hohen Niveau aus geschul-det ist und nicht primär im Zusammenhang mit dem Westfield-Überseequartier steht. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Blicken Sie mal Jahre voraus. Was muss passieren? </strong>Sorge bereitet den Akteuren die langfristige Entwicklung der östlichen Innenstadt rund um die ehemaligen Traditionskaufhäuser. Das von der Stadt erworbene ehemalige HSH-Nordbank-Gebäude am Gerhart-Hauptmann-Platz soll künftig das „Haus der digitalen Welt“ und die Zentralbibliothek beherbergen. Die vorliegenden Entwürfe für den Umbau und die Neugestaltung des Platzes sind architektonisch gelungen und versprechen ein schönes Flair auf dem dann neu gestalteten Platz. Das Problem liegt auch hier im Faktor Zeit: Bis zur finalen Realisierung werden mindestens 10 bis 15 Jahre vergehen. Für diesen langen Zeitraum droht der östlichen Mönckebergstraße ein massiver städtebaulicher Stillstand, der dringend durch kreative, hochwertige Zwischennutzungen überbrückt werden muss. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Viele City-Fans beklagen, dass das neue Naturkundemuseum in die HafenCity und den Elbtower kommen soll. Fehlen der City Leuchtturmprojekte? </strong>Ein kulturelles Highlight und ein Publikumsmagnet wie das Naturkundemuseum gehört zwingend in das Herz der gewachsenen Innenstadt und nicht an die Peripherie zum Elbtower. Die Fertigstellung des Elbtowers steht aufgrund von Kapital- und Ressourcenproblemen des privaten Investors ohnehin in den Sternen. Da von Anfang an feststand, dass für dieses Hochhausprojekt keine Steuergelder aufgewendet werden dürfen, verbietet sich die Platzierung einer staatlichen Kultureinrichtung an diesem Standort von selbst. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wo sollte es künftig sein? </strong>Der einzig sinnvolle, zentrale und durch die jahrelangen Verzögerungen überhaupt noch verfügbare Standort für das Naturkundemuseum ist der Besenbinderhof in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof. Ein Museum an dieser Stelle würde eine enorme strategische Hebelwirkung entfalten: Es würde die dringend notwendige städtebauliche Aufwertung und Erweiterung des Hauptbahnhof-Umfelds massiv beschleunigen. Gleichzeitig würde es als gewaltiger Frequenzbringer fungieren, der Besucherströme direkt in den Eingangsbereich der östlichen Innenstadt leitet und somit die Mönckebergstraße strukturell nachhaltig stärkt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sie gelten als konservativ. Was ist für Sie wichtig? </strong>Ich wünsche mir mehr Realismus und Pragmatismus angesichts der wirtschaftlichen Lage und der Herausforderungen. Wir brauchen mehr unternehmerischen Mut zum berechenbaren Risko! </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie schalten Sie vom City-Alltag ab? </strong>Dann fahre ich nach Sylt, gehe am Strand und an der Nordsee spazieren, besuche den Golfplatz und bin dann einfach mal weg. Sylt ist einfach eine andere Welt, Natur pur, Ruhe und Stille – besonders in der Nebensaison.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sie wären um 100 Prozent glücklicher &#8230; </strong>wenn wir wichtige und zukunftsorientierte Dinge nicht endlos bürokratisch prüfen würden, sondern mit Mut und Entscheidungsfreude einfach mal umsetzen!  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was lesen Sie gerade für ein Buch? Zum Blättern oder auf dem Tablet? </strong>Ich lese immer Bücher, meistens abends im Bett, um herunterzukommen, um meine Tagesgedanken beiseitezuschieben und um gut einzuschlafen. Mich hat jüngst der <em>Spiegel</em>-Bestseller „Fünf Sommer mit Dir“ von ­Carley Fortune begeistert. Für mich kamen Erinnerungen an die drei Jahre in Kanada (Westküste) auf, da die Geschichte dort spielt. <br><strong><em>Das Gespräch führte Wolfgang Timpe</em></strong></p>
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