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	<description>Nachrichten von der Hamburger Stadtküste</description>
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		<title>Breuninger: »Wir sind angekommen!«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 00:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Exklusiv-Gespräch. Mit Henning Riecken, Geschäftsführer des Mode-, Beauty- und Lifestyle-Hauses Breuninger Hamburg, spachen wir über ein Jahr Breuninger in der HafenCity, das erfolgreiche stationäre Omnichannel-Konzept und persönliche Leidenschaften Ja wie, [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Exklusiv-Gespräch. Mit Henning Riecken, Geschäftsführer des Mode-, Beauty- und Lifestyle-Hauses <a href="https://www.breuninger.com/de/hamburg/?btp_cpid=808&amp;btp_ctry=DE&amp;btp_cred=Google&amp;btp_adtp=Text&amp;btp_ac=4733856715&amp;btp_goal=&amp;btp_cp=11181828603&amp;btp_gr=108407144134&amp;btp_ad=467038459118&amp;btp_kw=breuninger%20hamburg&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=11181828603&amp;gbraid=0AAAAAD2Pv7n4k9n0lAFlx63FDiEMjb-pi&amp;gclid=EAIaIQobChMIy8CX05bHkwMVJ5eDBx2dhBi6EAAYASAAEgLaIPD_BwE">Breuninger Hamburg, </a>spachen wir über ein Jahr Breuninger in der HafenCity, das erfolgreiche stationäre Omnichannel-Konzept und persönliche Leidenschaften</em></strong></p>



<p style="font-size:16px"><strong><em> </em>Ja wie, kann denn Schmunzeln </strong>hinter dezent-stilvoller Brille Sünde sein? Natürlich nicht. Und wenn sich dann auch noch nordische Lässigkeit mit hanseatischem Understatement vermählt, entsteht gewinnende Kommunikation: <strong><em>Henning Riecken.<br></em></strong>Der smarte Geschäftsführer von ­<strong>Breuninger Hamburg</strong> feiert mit dem stationären Einzelhandel und klassischen wie juvenilen Hipster-Marken ersten Geburtstag in der HafenCity. Warum er sich über das Premierenjahr im <strong>Westfield-­Überseequartier</strong> freut und ihn mit seinen 150 Mitarbeiter:innen zum Start vor einem Jahr ein ganz besonderes Erlebnis verbindet, können Sie hier im Gespräch erfahren. Viel Spaß!&nbsp;<br><em>Foto oben: <strong>Henning Riecken, Geschäftsführer von Breuninger Hamburg, über das neue Westfield-Center:</strong> „Das Quartier hat in den kommenden Monaten noch enormes Potenzial.“ © Agnes Fitek</em></p>



<p><strong>Herr Riecken, vor einem Jahr öffneten sich die Türen zum ersten norddeutschen Breuninger-­Flagship-Store, nachdem die Eröffnung des Westfield Hamburg-Überseequartiers mehrmals verschoben worden war. Hat sich das millionenschwere Investment von ­Breuninger in den stationären Luxus-Einzelhandel direkt an der Elbe gelohnt? Welche Gefühle beschreiben Ihr Geschäftsführer-Resümee zum ersten Geburtstag? </strong>Das erste Jahr in Hamburg war für uns ein ganz besonderer Schritt. Mit dem Haus in der HafenCity ist Breuninger erstmals auch stationär im Norden vertreten – und wir haben von Beginn an eine sehr positive Resonanz erlebt. Viele Hamburgeri­nnen und Hamburger kannten uns bislang vor allem aus dem Online-Shop. Umso schöner ist es zu sehen, dass unser Haus inzwischen zu einem Ort geworden ist, an dem Menschen Mode, Beauty und Lifestyle entdecken und gerne Zeit verbringen. Für uns war wichtig, in Hamburg anzukommen und Teil der Stadt zu werden. Wenn wir sehen, wie gut das Haus angenommen wird und wie schnell sich eine Stammkundschaft entwickelt hat, dann ist das für mich ein sehr erfreuliches erstes Fazit.&nbsp;</p>



<p><strong>Als familiengeführtes Unternehmen ist die Breuninger GmbH &amp; Co. kein Fan von veröffentlichten Bilanzzahlen. Gleichwohl: Welche Eckdaten beschreiben Ihren kaufmännischen Erfolg im Premierenjahr in der HafenCity?&nbsp;</strong>Zu konkreten Kennzahlen äußern wir uns grundsätzlich nicht. Was ich aber sagen kann: Wir sind mit der Entwicklung unseres Hauses in Hamburg sehr zufrieden. Im ersten Jahr ging es für uns vor allem anderen darum, den Standort zu etablieren, unser Konzept erlebbar zu machen und Beziehungen zu unseren Kundinnen und Kunden aufzubauen. Gleichzeitig war es uns wichtig, als Unternehmen in Hamburg anzukommen und Schritt für Schritt Teil der Stadtgesellschaft zu werden. Diese Entwicklung verläuft sehr positiv.&nbsp;</p>



<p><strong>Welche Besucherzahlen können Sie nach einem Jahr Breuninger in der HafenCity bekannt geben, und was für Zielgruppen suchen Ihren stationären Luxushandel auf, ist Ihre Stammklientel in Hamburg vor Ort?&nbsp;</strong>Neben vielen Hamburgerinnen und Hamburgern kommen auch Gäste aus dem gesamten norddeutschen Raum zu uns. Gleichzeitig sehen wir immer wieder Touristen, die Hamburg entdecken und dabei auch bei uns vorbeischauen.&nbsp;</p>



<p><strong>Viele Mieter im Überseequartier, besonders die Gastronomie und Einzelhandel, beklagen, dass große Büromieter noch nicht eingezogen sind und die drei Accor-Hotels noch nicht einmal Eröffnungstermine für 2026 bekannt gegeben haben. Wie zufrieden sind Sie mit dem Centermanagement des Westfield?&nbsp;</strong>Das Überseequartier ist ein sehr spannendes Stadtentwicklungsprojekt für Hamburg. Solche Quartiere entwickeln sich Schritt für Schritt – und wir freuen uns, Teil dieser Entwicklung zu sein. Gerade das macht es auch interessant: Das Quartier hat in den kommenden Monaten noch enormes Potenzial. Wir erleben die Zusammenarbeit mit dem Center-­Management als partnerschaftlich und sind überzeugt, dass sich das Überseequartier weiter sehr dynamisch entwickeln wird.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/2023_10_25_HCZ_HenningRiecken-_14-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-2340281" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/2023_10_25_HCZ_HenningRiecken-_14-1024x681.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/2023_10_25_HCZ_HenningRiecken-_14-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/2023_10_25_HCZ_HenningRiecken-_14-768x511.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/2023_10_25_HCZ_HenningRiecken-_14.jpg 1444w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Henning Riecken: „Im ersten Jahr </strong>ging es für uns vor allem anderen darum, den Standort zu etablieren, unser Konzept erlebbar zu machen und Beziehungen zu unseren Kundinnen und Kunden aufzubauen. Gleichzeitig war es uns wichtig, als Unternehmen in Hamburg anzukommen und Schritt für Schritt Teil der Stadtgesellschaft zu werden. Diese Entwicklung verläuft sehr positiv.“&nbsp;© Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p><strong>Wir hören von mehreren Mietern, dass nach der großen Eröffnungssause mit Popsternchen Rita Ora der Vermieter Unibail-­Rodamco-Westfield außer „lieblosen Weihnachtshütten ohne klares Konzept“ keine Attraktionen im ersten Jahr des Bestehens geboten hätte. Noch mal: Wie zufrieden sind Sie denn mit der Eventleistung und dem qualitativen Centermarketing von Westfield?&nbsp;</strong>Wir konzentrieren uns in erster Linie darauf, in unserem Haus besondere Erlebnisse zu schaffen. Veranstaltungen, Aktionen und persönliche Services gehören für uns ganz selbstverständlich dazu – schließlich verstehen wir uns als Gastgeber. Gerade im ersten Jahr haben wir viele Formate umgesetzt: von besonderen Shopping-Events über Kooperationen bis hin zu Aktionen rund um Fashion und Lifestyle. Solche Begegnungen sind für uns ein wichtiger Teil der Breuninger-Markenwelt.&nbsp;</p>



<p><strong>Sie haben mit Ihrem Omnichannel-Store-Konzept unter anderem in Stuttgart, Nürnberg, Düsseldorf und Hamburg sowie der konsequenten Vermarktung Ihrer Produkte in Ihren Häusern, im Online-Shop und in der Breuninger-App sowie den Social-Media-Kanälen deutschlandweit Erfolg. Welches sind Ihre Top-Ten-Marken nach einem Jahr Breuninger Hamburg in der HafenCity?&nbsp;</strong>Unser Anspruch ist es, in jedem Haus ein sehr bewusst kuratiertes Sortiment zu präsentieren, das gut zu den Menschen vor Ort passt. Deshalb gleicht auch kein Breuninger Haus dem anderen. Auch in Hamburg haben wir eine Auswahl zusammengestellt, die internationale Designerlabels ebenso umfasst wie etablierte Premium-Marken und spannende Newcomer. Dieses Sortiment kuratieren und entwickeln wir kontinuierlich weiter – immer mit Blick auf die Wünsche unserer Kundinnen und Kunden hier vor Ort.&nbsp;</p>



<p><strong>Der stationäre Einzelhandel der Innenstädte klagt über extreme Umsatzverluste und steht unter sogenanntem Transformationsdruck. Wie hoch ist die Quote bei Breuninger, mit der Sie mit Ihrem Click-&amp;-Collect- sowie Ihren Online-Services die Menschen in Ihr neues Haus in der HafenCity locken?&nbsp;</strong>Unsere Kundinnen und Kunden denken nicht in Kanälen – also sollten wir es auch nicht tun. Für uns gehört der Online-Shop genauso selbstverständlich zum Einkaufserlebnis wie unsere stationären Häuser. Services wie Click &amp; Collect oder Online-Reservierung verbinden diese beiden Welten und werden auch in Hamburg sehr gut angenommen. Gleichzeitig bietet der stationäre Handel Dinge, die online so nicht möglich sind – Atmosphäre, persönliche Beratung, besondere Services und Events.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-baffaa24d77c8f59036d4acb0eca9ccf"><strong>VITA. Henning Riecken</strong> <em>wurde im Frühjahr 2022 zum Geschäftsführer des Mode-&nbsp;und Lifestyle-Hauses Breuninger Hamburg berufen, das vor einem Jahr am 8. April 2025 seinen ersten norddeutschen Flagship-Store auf drei Etagen mit einer Fläche von&nbsp;14.000 Quadratmetern im neuen Westfield Hamburg-Überseequartier in der HafenCity eröffnet hat. Der 58-jährige Riecken ist gebürtiger Kieler und seit 2018 im familiengeführten Unternehmen Breuninger, in dem er zwei Jahre lang den Breuninger Flagship-Store in Stuttgart und seit 2020&nbsp;das Breuninger Haus in Nürnberg führte.&nbsp;<br>Zuvor war der gelernte Schneider und BWL-Absolvent,&nbsp;der vor 30 Jahren seine Diplomarbeit über „Ökologische Kleidungsmarken“ (damals unter anderem Britta Steilmann, Wattenscheid) verfasste, als Director Retail Management für Peek &amp; Cloppenburg in Düsseldorf und Wien tätig.&nbsp;Henning Riecken ist verheiratet, hat zwei Kinder (Tochter 23&nbsp;Jahre, Sohn 29) und lebt in Hamburg-Eppendorf.</em></p>



<p><strong>Die Innenstadt und Hamburgs jüngster Stadtteil verfügen mit dem Cruise Center HafenCity über einen einzigartigen City-Kreuzfahrtterminal, von dem man fußläufig zentrale Kulturleuchttürme wie Elbphilharmonie, Miniatur Wunderland oder das Rathaus und die City an der Binnenalster erreichen kann. Prägt dieses internationale Publikum – in 2026 immerhin 92 Kreuzfahrtanläufe in der HafenCity – Ihren täglichen Umsatz im Unterschied zu den reinen Stadt-Häusern in Stuttgart oder Düsseldorf?&nbsp;</strong>Hamburg ist eine sehr internationale Stadt – und das spürt man natürlich auch bei uns im Haus. Neben vielen Hamburgerinnen und Hamburgern begrüßen wir regelmäßig Gäste aus dem gesamten norddeutschen Raum sowie Touristen, die die Stadt besuchen. Der Standort in der HafenCity bringt dabei eine besondere Dynamik mit sich. Gleichzeitig ist für uns die lokale Kundschaft sehr wichtig – auch viele Hamburgerinnen und Hamburger haben einen Besuch in unserem Haus inzwischen fest in ihren Alltag integriert.&nbsp;</p>



<p><strong>Sie haben, vergleichbar mit American Express, ein eigenes Breuninger-Card-System, dass Ihre Kunden je nach Jahresumsatz bis zur Platin-Card an die Marke Breuninger binden soll. Was zeichnet Ihr Kartensystem aus?&nbsp;</strong>Die Breuninger Card ist tatsächlich die älteste Kundenkarte Deutschlands – es gibt sie bereits seit 1959. Sie dient zugleich als Zahlungsmittel und hilft uns, Angebote noch maßgeschneiderter auf unsere Kundinnen und Kunden abzustimmen. Für Breuninger ist sie ein wichtiges Instrument der Kundenbindung. Sie verbindet den Einkauf mit verschiedenen Services. Je nach Statuslevel profitieren unsere Kundinnen und Kunden außerdem von besonderen Vorteilen und Einladungen zu exklusiven Events.&nbsp;</p>



<p><strong>Das Überseequartier an der Elbe wird auch als gewichtige Konkurrenz zur klassischen Innenstadt an der Binnenalster und dem dort kriselnden Einzelhandel gesehen. Wie hat sich das Wettbewerbsverhältnis zwischen Altem und Neuem Wall oder Mönckebergstraße und dem Überseequartier entwickelt?&nbsp;</strong>Wir sehen das Überseequartier nicht als Konkurrenz zur Hamburger Innenstadt, sondern als Ergänzung. Hamburg lebt von unterschiedlichen Einkaufsstandorten mit jeweils eigenen Profilen. Die HafenCity erweitert die Shoppinglandschaft der Stadt und kann neue Besucherinnen und Besucher nach Hamburg bringen. Davon profitiert am Ende die gesamte Innenstadt.&nbsp;</p>



<p><strong>Mit rund 14.000 Quadratmetern auf großzügig gestalteten drei Etagen ist Breuninger ein echtes Hamburger Edel-Schwergewicht in der Mode-, Beauty- und Lifestyle-Branche. Welcher Businessbereich hat sich bei Ihnen im Haus als umsatzstärkster Anker-Bereich entwickelt? Von zehn verkauften „Kelly“-Bags von Hermès mit Preisen bis zu mehreren Zehntausend Euro pro Luxustasche allein kann auch Breuninger nicht leben, oder?&nbsp;</strong>Unser Haus lebt von der Kombination aus Fashion, Beauty und Lifestyle. Genau dieses Zusammenspiel macht Breuninger aus und steht für uns auch in Hamburg im Vordergrund. Wir sehen eine sehr gute Nachfrage in verschiedenen Bereichen – von Designer-Fashion über Accessoires bis hin zu Beauty. Besonders gut entwickeln sich bei uns die Beauty-Welt und der Bereich Damenschuhe. Entscheidend ist für uns aber immer das Gesamtbild des Hauses.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="721" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-434-721x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2340296" style="aspect-ratio:0.704097047379263;width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-434-721x1024.jpg 721w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-434-211x300.jpg 211w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-434-768x1090.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-434.jpg 911w" sizes="(max-width: 721px) 100vw, 721px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Henning Riecken über das Breuninger-Konzept:</strong> „Gerade im ersten Jahr haben wir viele Formate umgesetzt: von besonderen Shopping-Events über Kooperationen bis hin zu Aktionen rund um Fashion und Lifestyle. Solche Begegnungen sind für uns ein wichtiger Teil der Breuninger-Markenwelt.“ © Agnes Fitek</em></figcaption></figure>



<p><strong>Alle Branchen klagen über Fachkräftemangel. Sie sind trotz Corona und den Westfield-Bauverzögerungen mit rund 150 Mitarbeiter:innen gestartet. Was zeichnet den offenbar vorhandenen Breuninger-„Spirit“ aus, dass Sie die Mitarbeiter:innen an Ihr Haus binden konnten, obwohl Breuninger vor zwei Jahren in Hamburg noch unbekannt war?&nbsp;</strong>Die Personalsituation im Handel ist tatsächlich eine Herausforderung. Umso mehr freut es mich, dass wir in Hamburg ein wirklich tolles Team aufbauen konnten. Viele kannten Breuninger bereits über unseren Online-Shop, sodass die Marke hier gar nicht so unbekannt war. Eine kleine Kuriosität gab es trotzdem: Wir hatten viele Kolleginnen und Kollegen bereits zum ursprünglich geplanten Eröffnungstermin eingestellt. Dadurch kam es tatsächlich vor, dass ich einzelnen Mitarbeitenden schon vor der Eröffnung zum ersten Jubiläum gratulieren durfte. Heute steht in Hamburg ein Team, das jeden Tag mit viel Engagement antritt, um unsere Kundinnen und Kunden zu begeistern – und genau das macht für mich den Breuninger-Spirit aus.&nbsp;</p>



<p><strong>Sie haben die Bauverzögerungen auch dazu genutzt, zwei Jahre lang bei fast jedem wichtigen Hamburger Kultur- und Gesellschaftsevent zu sein. Ist das Geschäftsführerbusiness, kaufmännisches Excel-Tabellen-Controlling hin oder her, nach wie vor ein Personal Business?&nbsp;</strong>Handel bleibt am Ende immer ein persönliches Geschäft. Der Austausch mit Kundinnen und Kunden, mit Partnern und mit der Stadt ist enorm wichtig. Gerade in den zwei Jahren vor der Eröffnung haben wir viele Gelegenheiten genutzt, Hamburg und seine Menschen besser kennenzulernen und uns zu vernetzen. Wir sehen uns als lokaler Partner und als Teil der Stadtgesellschaft. Und das gilt nicht nur für mich als Geschäftsführer, sondern für unser gesamtes Team. Wir verstehen uns als Gastgeber – und freuen uns, dass wir die Menschen seit einem Jahr auch in unserem eigenen Haus begrüßen dürfen.&nbsp;</p>



<p><strong>Ein wahrnehmbarer öffentlicher Erfolg sind Ihre markanten orangefarbenen Breuninger-Einkaufstüten, die inzwischen unübersehbar das Erscheinungsbild des Westfield-Centers und der HafenCity prägen. Darüber hinaus führen Ihre Marketing-Projekte wie ein spätabendliches „Christmas“-Shopping, das Sie mit der People-Zeitschrift-„Gala“ organisiert haben, oder ein Autogramm-Mode-Event mit Bandmitgliedern von Tokio-Hotel zu Besucheranstürmen und langen Schlangen. Ist das nur Kundenbindung oder auch Umsatzpusher?&nbsp;</strong>Events schaffen vor allem Begegnungen. Sie bringen Menschen zusammen, sorgen für Inspiration und ermöglichen besondere Breuninger-Momente. Genau das gehört für uns zur Markenwelt dazu. Solche Veranstaltungen stärken natürlich auch die Bindung zu unseren Kundinnen und Kunden. Für mich zeigt sich daran vor allem eines: Der stationäre Einzelhandel hat Zukunft – wenn er gut gemacht ist und Menschen mit Emotionen und echten Begegnungen begeistert.&nbsp;</p>



<p><strong>Man sagt, wie im Fußball, dass das erste Jahr bei Erfolg in einer neuen Liga eine angenehme Kür und das zweite Jahr dann die mühsame Pflicht als Bestätigung des Anfangserfolgs sei. Welche Ziele haben Sie für das zweite Jahr Breuninger in Hamburg und der HafenCity?&nbsp;</strong>Im ersten Jahr ging es für uns vor allem anderen darum, in Hamburg anzukommen und den Standort zu etablieren. Gleichzeitig konnten wir bereits eine schöne Stammkundschaft aufbauen. Im zweiten Jahr möchten wir unser Haus weiter mit Leben füllen – mit neuen Events, Services und Inspiration für unsere Kundinnen und Kunden. Unser Ziel ist es, Breuninger langfristig als festen Bestandteil der Hamburger Einkaufslandschaft zu etablieren.&nbsp;</p>



<p><strong>Bislang gibt es als eigene HafenCity-Netzwerk-Veranstaltung nur den Neujahrsempfang der Werbegemeinschaft Überseequartier e. V. vom Überseeboulevard mit der Quartiersmanagerin Dr. Claudia Weise. Ist, auch dank Breuninger, Westfield und den Kulturtempeln, die HafenCity inzwischen nicht so erwachsen, dass der jüngste Stadtteil Hamburgs einen großen Neujahrs­empfang von allen Playern an einem schillernden Ort wie zum Beispiel der Elbphilharmonie fürs Business-Netzwerken und für attraktive Sichtbarkeit braucht?&nbsp;</strong>Die HafenCity ist ein sehr dynamischer Stadtteil, der sich Schritt für Schritt weiterentwickelt. Veranstaltungen wie der Neujahrsempfang der Werbegemeinschaft Überseequartier sind wichtige Gelegenheiten, um Menschen aus Wirtschaft, Kultur und Stadtgesellschaft zusammenzubringen. Grundsätzlich begrüßen wir jede Initiative, die den Austausch und die Vernetzung im Quartier stärkt. Die HafenCity hat großes Potenzial, und wir freuen uns, gemeinsam mit vielen Partnern zur weiteren Entwicklung dieses besonderen Stadtteils beizutragen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="602" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-427-1024x602.jpg" alt="" class="wp-image-2340294" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-427-1024x602.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-427-300x176.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-427-768x452.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-427-1536x903.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-427.jpg 1646w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Henning Riecken im Sneaker-Bereich von Breuninger-Hamburg</strong> zum Wettbewerb mit der klassischen City: „Die HafenCity erweitert die Shoppinglandschaft der Stadt und kann neue Besucherinnen und Besucher nach Hamburg bringen. Davon profitiert am Ende die gesamte Innenstadt.“ © Agnes Fitek</em></figcaption></figure>



<p><strong>Als gebürtiger Kieler und Norddeutscher sind Sie nach Ihren Breuninger-Stationen in Stuttgart und Nürnberg gerne wieder nach Hamburg zurückgekommen, wo Ihre Karriere unter anderem mal bei Peek &amp; Cloppenburg begonnen hat. Breuninger hatte das Eröffnungsmotto „Moin Hamburg“. Welches war Ihr persönliches „Moin Hamburg“-Erlebnis nach Ihrer Rückkehr an die Elbe?&nbsp;</strong>Ein Moment ist mir besonders in Erinnerung geblieben: der Morgen des 8. April, kurz bevor wir die Türen geöffnet haben. Ich habe damals vor unserem Team gesprochen – nach den vielen Monaten der Vorbereitung ein sehr besonderer Augenblick. Wenn ich an diese Ansprache kurz vor der Eröffnung unseres Hauses und des gesamten Quartiers denke, bekomme ich heute noch Gänsehaut. Für mich war das ein ganz persönliches „Moin Hamburg“.&nbsp;</p>



<p><strong>Ein Jahr HafenCity bedeutet auch rund 320 Tage Mittagspause. Haben Sie einen Lunch-Lieblingsort?&nbsp;</strong>Zur Ruhe und zum Nachdenken komme ich gerne an den neu gestalteten Strandhöft am Ende des Strandkais. Dort fühlt man sich fast, als würde man direkt auf der Elbe sitzen – nur ohne gleich auf ein Schiff steigen zu müssen. Für einen Lunchtermin gehe ich ansonsten gerne zu Andronaco oder ins Claas. Die HafenCity bietet dafür zum Glück einige schöne Möglichkeiten.&nbsp;</p>



<p><strong>Hand aufs Herz: Welches hanseatische Kleidungsstück oder Accessoire mussten Sie nach Ihrem Umzug von Nürnberg nach Hamburg-Eppendorf neu in Ihr Sortiment aufnehmen?&nbsp;</strong>Definitiv eine gute Regenjacke. Nicht ständig im Einsatz – aber wenn, dann ist sie unverzichtbar. Regenschirme verschwinden hier nämlich erstaunlich schnell oder werden vom Wind weggeweht. Und wenn man schon eine Regenjacke braucht, dann darf sie natürlich trotzdem gut aussehen.&nbsp;</p>



<p><strong>Und bitte mal Ihre Expertise: Was ist für Sie persönlich ein modisches No-Go bei Frauen und Männern?&nbsp;</strong>Mode ist für mich vor allem Ausdruck der Persönlichkeit. Deshalb halte ich wenig von festen Regeln oder klassischen No-Gos. Wichtig ist, dass Kleidung authentisch wirkt und zur Person passt. Wenn man sich in dem, was man trägt, wohlfühlt, strahlt man das auch aus – und das ist am Ende der beste Stil.&nbsp;</p>



<p><strong>Und woran erkennt man die Hamburgerin oder den Hamburger anno 2026 sofort durch seine Kleidung?&nbsp;</strong>Einen einheitlichen Hamburger Stil gibt es eigentlich nicht – dafür ist die Stadt viel zu vielfältig. Was mir aber auffällt: Viele Menschen hier setzen auf eine Mischung aus hanseatischer Zurückhaltung und internationalen Einflüssen. Qualität spielt eine große Rolle und oft auch Funktionalität – was in einer Hafenstadt mit norddeutschem Wetter ja durchaus sinnvoll ist. Und wenn es richtig stürmt, sieht man dann doch wieder den klassischen Friesennerz.&nbsp;</p>



<p><strong>Wo verbringen Sie dieses Jahr Ihren Sommerurlaub, und wobei erholen Sie sich am besten?&nbsp;</strong>Einen Teil der Sommerferien verbringe ich traditionell auf einem Segelboot im Süden von England. Außerdem zieht es mich immer wieder an die Ostsee, nach Schönberg. Dort steht das Ferienhaus meiner Großeltern – ein Ort, der für mich seit vielen Jahren einfach dazugehört.&nbsp;<strong><em>Das Gespräch führte</em></strong> <strong><em>Wolfgang Timpe</em></strong></p>



<p>Mehr Informationen unter: <strong><a href="https://www.breuninger.com/de/hamburg/?btp_cpid=808&amp;btp_ctry=DE&amp;btp_cred=Google&amp;btp_adtp=Text&amp;btp_ac=4733856715&amp;btp_goal=&amp;btp_cp=11181828603&amp;btp_gr=108407144134&amp;btp_ad=467038459118&amp;btp_kw=breuninger%20hamburg&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=11181828603&amp;gbraid=0AAAAAD2Pv7n4k9n0lAFlx63FDiEMjb-pi&amp;gclid=EAIaIQobChMIy8CX05bHkwMVJ5eDBx2dhBi6EAAYASAAEgLaIPD_BwE">Breuninger Hamburg</a></strong></p>
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			</item>
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		<title>Olympia: »Eine Chance für alle!?«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/olympia-eine-chance-fuer-alle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=olympia-eine-chance-fuer-alle</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 00:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtküste]]></category>
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					<description><![CDATA[Endspurt. Der Senat präsentiert sein finales Konzept für Olympische und Paralympische Spiele und ein neue NDR-Umfrage belegt, dass die Hamburger mehrheitlich zurzeit keinen Bock auf Olympia an der Elbe haben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Endspurt. Der Senat präsentiert sein finales <a href="https://www.hamburg-activecity.de/olympia">Konzept für Olympische und Paralympische Spiele</a> und ein neue NDR-Umfrage belegt, dass die Hamburger mehrheitlich zurzeit keinen Bock auf Olympia an der Elbe haben</em></strong></p>



<p>Es gibt in ganz Deutschland keinen besseren Ort, um die olympische Idee im 21. Jahrhundert aufleben zu ­lassen“, sagte Hamburgs Erster Bürgermeister <strong>Dr. Peter ­Tschentscher</strong> selbstbewusst Mitte März bei der finalen Vorstellung des Bewerbungskonzepts für die <strong>Olympischen und Paralympischen Spiele</strong> 2036, 2040 und 2044. Hamburg muss im innerdeutschen Wettbewerb vor allem gegen die Mitfavoriten München <em>(mit breiter Zustimmung durch die Münchner:innen)</em> und Nordrhein-Westfalen sowie Zählkandidat Berlin durchsetzen. Entscheidend wird neben dem gelungenen Konzept und der offensiven kraftvollen PR-Kampagne die Zustimmung zum Referendum sein, zur Volksabstimmung am 31. Mai, bei der sich zeigen wird, ob die Menschen die Spiele mit überzeugender Mehrheit an der Elbe haben wollen. <br><em>Foto oben: <strong>Olympia-Bogenschießen auf der Binnenalster. Innensenator Andy Grote: </strong>„Wir wollen Olympia zu einem inspirierenden und unvergesslichen Gemeinschaftserlebnis machen.“ © neuland-concerts</em></p>



<p>Die Chancen dazu stehen aktuell jedoch nur 50:41: 50 Prozent finden Olympia in Hamburg „eher schlecht“ und nur 41 Prozent „eher gut“. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von <strong>infratest dimap</strong> im Auftrag des <strong>NDR,</strong> die am 25. März 2026 veröffentlicht wurde und den Optimismus der Olympia-Macher:innen ausbremst. Der rot-grüne Senat steht mit diesem Zwischenergebnis rund acht Wochen vor dem Referendum am 31. Mai fast mit leeren Händen da – nach einem mehrmonatigem intensiven Wahlkampfengagement vom Bürgermeister abwärts sowie aller relevanten Wirtschafts-, Handwerks-, Kultur- und Tourismusinstitutionen und einer großen Image- und Infokampagne mit faszinierenden Visualisierungen von Olympiaspielstätten am und auf dem Wasser wie der Binnenalster und mitten in den Straßen der Metropole. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="540" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/hamburg_olympia_radrennen_st.annen_copyright-neuland-concerts.jpg" alt="" class="wp-image-2340300" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/hamburg_olympia_radrennen_st.annen_copyright-neuland-concerts.jpg 960w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/hamburg_olympia_radrennen_st.annen_copyright-neuland-concerts-300x169.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/hamburg_olympia_radrennen_st.annen_copyright-neuland-concerts-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Olympia-Radrennwettbewerbe an St. Annen/Am Sandtorkai. Dr. Peter Tschentscher,</strong> Erster Bürgermeister: „Olympische und Paralympische Spiele geben der Wirtschaft Rückenwind für neue Investitionen und internationale Strahlkraft.“ © neuland-concerts</em></figcaption></figure>



<p>Nur bei den Anhängern der SPD gibt es laut <em>NDR</em>-Umfrage eine Zustimmung <em>(57 zu 35 %)</em>, während sich bei den Grünen eine satte Ablehnung <em>(37 zu 53 %) </em>zeigt. Und auch bei den CDU-Anhängern ist die Zustimmung mit nur <em>(50 zu 45 %)</em> äußerst bescheiden, während es bei der Linken <em>(23 zu 72 %)</em> und der AfD <em>(30 zu 57 %)</em> die erwartbare klare Ablehnung gibt. Interessant: Nur die Befragten zwischen 16 bis 34 Jahre sind für Olympia, alle anderen Altersgruppen sind gegen Olympia in Hamburg. Wie schon 2015 steuert die Freie und Hansestadt erneut auf ein Olympia-Desaster zu – einerseits.</p>



<p>Andererseits gilt wie in klassisch umkämpften Wahlen: Sieg oder Niederlage entscheiden sich gegen Ende. Das heißt: Bisher sind die Olympiabotschaften attraktiv verpackt und auch erklärt, aber sie wurden bei den Hamburger:innen nicht auf- beziehungsweise wahrgenommen, haben halt nicht gezündet. Senat und Olympiamacher:innen sollten bis zum 31. Mai der Volksentscheidung unverzüglich für sich klären, wie sie schnellstmöglich die Menschen <em>emotional </em>erreichen und für Olympia begeistern wollen. Alles muss auf den Prüfstand für die kommenden zwei Monate. Zugegeben: eine Herkules-Aufgabe, da die Hanseaten im Zweifel mit sich selbst zufrieden und gegen Veränderungen sind, und auch in Hamburg der Politik nicht automatisch abnehmen, dass Olympia kostenneutral sein könne. Und: Im Wohlfühl-Kleingarten Hamburg mag man keine Veränderungen. Dabei haben die Pariser Sommerspiele 2024 gezeigt, dass die Faszination von Sport, Wettkampf und emtionaler Begeisterung ein Großstadtpublikum begeistern kann. Anstatt wie München mit 66 Prozent Zustimmung seiner Bürger:innen voranzustürmen, verharrt die Mehrzahl der Hamburger:innen gerne in seinem Selbstzufriedenheitsmotto als „schönste Stadt der Welt“. Zaudern statt Aufbruch.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="540" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/hamburg_olympia_3x3_basketball_b_binnenalster_copyright-neuland-concerts.jpg" alt="" class="wp-image-2340299" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/hamburg_olympia_3x3_basketball_b_binnenalster_copyright-neuland-concerts.jpg 960w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/hamburg_olympia_3x3_basketball_b_binnenalster_copyright-neuland-concerts-300x169.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/hamburg_olympia_3x3_basketball_b_binnenalster_copyright-neuland-concerts-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Olympia-3&#215;3-Basketball auf der Binnenalster. Katharina Fegebank, </strong>Zweite Bürgermeisterin: „Wir wollen Spiele für alle und Spiele, von denen alle etwas haben.“ © neuland-concerts</em></figcaption></figure>



<p>Und nun? Der Ausgang für die Volksabstimmung über die Olympiabewerbung Hamburg? Ungewiss – und im Zweifel negativ. Zumal es die <strong>„NOlympia Hamburg“</strong>-Bewegung auf die Wahlzettel für den 31. Mai geschafft hat und mit ihren Gegenargumenten wie unkalkulierbare Steuerzahlermillionen und wirkliche Nachhaltigkeit der Spielstätten und des Olympiadorfes stärker wahrgenommen wird, als der Senat und das für sich werbende Olympia-Konzept. Seit dem 25. März und den negativen <em>NDR</em>-Umfrageergebnissen steht nun eine dickes Fragezeichen hinter dem Werbemotto von Mr. Olympia und „Actice City“-Macher <strong>Andy Grote,</strong> Innen- und Sportsenator: „Diese Spiele sind das, was wir gemeinsam daraus machen: eine Chance für alle!“ Wirklich für alle? <strong><em>Wolfgang Timpe</em></strong></p>



<p class="has-medium-font-size">Mehr Informationen unter:  <strong><a href="https://www.hamburg-activecity.de/olympia">hamburg-activecity.de/olympia</a></strong></p>
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		<title>»Von der Binnenalster bis zur Elbe!«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtküste]]></category>
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					<description><![CDATA[Stadtplanung. Die Infrastruktur der neuen City mit Innenstadt und HafenCity wird erneuert. Jetzt sind erste Entwürfe zur neuen »Domachse« da Gut Ding will Weile haben. Der Klischeespruch fürs Phrasenschwein muss [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Stadtplanung. Die Infrastruktur der neuen City mit Innenstadt und HafenCity wird erneuert. Jetzt sind erste <a href="https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/behoerde-fuer-stadtentwicklung-und-wohnen/themen/stadtentwicklung/konzepte-und-strategien/hamburgs-zentrum/projekte/domachse-1080954">Entwürfe zur neuen »Domachse«</a> da</em></strong></p>



<p><strong>Gut Ding will Weile haben. </strong>Der Klischeespruch fürs Phrasenschwein muss leider immer wieder mal beim Thema Stadtplanung bemüht werden. Und so mussten die Verantwortlichen bei Stadt, Senat und angeschlossenen Behörden sowie bei Grundeigentümern und Gewerbetreibenden für Topqualitätswünsche an Aufenthaltqualitäten und städtbaulicher und freiraumplanerischer Attraktion erst in <em>ein</em> Boot geholt werden. Wenn es dann am Ende zufriedenstellende Qualität wird, sind doch vielleicht alle glücklich. <br><em>Foto oben: <strong>Attraktivere Aufenthaltsqualität mit viel Außengastronomie, </strong>Baumalleen und breiten Fuß- und Fahrradwegen – hier der Entwurf für den Alten Fischmarkt. © West8</em></p>



<p>Am dritten und letzten „Begleittreffen“ zum Werkstattverfahren <strong><em>„Domachse“</em></strong> wurden die finalen Pläne vorgestellt, die weitreichende Veränderungen für den Verkehrs- und Aufenthaltsraum in Hamburgs sogenannter neuer Mitte, der gemeinsamen City aus klassischer Innenstadt und HafenCity, vorsehen. Oberbaudirektor <strong><em>Franz-Josef Höing</em></strong> betonte in seiner Eröffnungsrede: „Wir stehen an einem Wendepunkt in der Stadtentwicklung. Es geht darum, den urbanen Raum lebendiger und attraktiver zu gestalten – sowohl für die Menschen, die hier leben, als auch für die Besucher.“</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="922" height="475" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Schmiedestrasse_1-e1774858132806.jpg" alt="" class="wp-image-2340336" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Schmiedestrasse_1-e1774858132806.jpg 922w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Schmiedestrasse_1-e1774858132806-300x155.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Schmiedestrasse_1-e1774858132806-768x396.jpg 768w" sizes="(max-width: 922px) 100vw, 922px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Weniger Autospuren, breite Fußwege und Fahrradstreifen in der Schmiedestraße</strong> auf dem Weg über Hammaburg-Platz und Alter Fischmarkt in die HafenCity. © West8</em></figcaption></figure>



<p>Die neuen Pläne für die <em>Domachse </em>sind in drei wesentliche Bereiche gegliedert, die dazu beitragen sollen, den zentralen Bereich zu beleben und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen.</p>



<p><strong>1. Die Bergstraße.</strong> Im ersten Abschnitt bleibt die Bergstraße für den Verkehr befahrbar und wird nun auch für Buslinien geöffnet. Dies erlaubt eine Verkleinerung des Kreuzungsbereichs an der Ecke Mönckebergstraße, der künftig primär für Fußgänger reserviert sein soll. Ein entscheidender Schritt zur Aufwertung des Gebiets wird das „Aufräumen“ der Bergstraße sein. Parkplätze und Fahrradbügel werden entfernt und in die Seitenstraßen verlagert. Dies schafft nicht nur einen freien Blick auf die markante Hauptkirche <em>St. Petri,</em> sondern ermöglicht auch die Anlage eines langen grünen Bandes mit neu gepflanzten Bäumen und künstlerisch gestalteten Lampen. So entsteht eine flanierbare Allee, die Fußgänger und Radfahrer über den Hammaburg-Platz, Brands­twiete und St. Annen-Platz attraktiv in Richtung Speicherstadt und HafenCity mit dem Westfield Hamburg-Überseequartier leitet.</p>



<p><strong>2. Der Hammaburg-Platz.</strong> Der zweite Bereich am Hammaburg-Platz sieht eine Fortführung des Baumbands und großzügige Gehwege vor. Auch hier wird die Fahrbahn verengt, und der Platz vor der St. Petri-Kirche wird auch neu gestaltet. Es gibt Überlegungen, am Alten Fischmarkt wieder einen Brunnen zu platzieren, was zur weiteren Belebung des Areals beitragen würde. Zudem könnte am neuen Hammaburg-Park ein Pavillon entstehen, der gastronomische Möglichkeiten bietet, wodurch ein einladender Ort für Begegnung und Erholung geschaffen wird. Ein gesonderter Wettbewerb wird für den Hammaburg-Platz ausgelobt, um kreative und ansprechende Gestaltungsvorschläge zu entwickeln.</p>



<p><strong>3. Die Brandstwiete.</strong> Besonders spannend wird der dritte Abschnitt an der Brandstwiete, wo die Straße für Autos um eine Spur verengt wird. Dadurch entstehen etwa elf Meter zusätzliche Fläche für Fußgänger und Radfahrer auf der Seite der Geschäfte. Auch hier werden neue Bäume gepflanzt, und es wird genügend Raum für Terrassen der Gastronomen geben. Ziel ist es, eine attraktive Flaniermeile zu schaffen, die Menschen zum Verweilen einlädt und den Einzelhandel fördert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="625" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Plan-Brandstwiete_1-625x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2340333" style="aspect-ratio:0.6103608758678569;width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Plan-Brandstwiete_1-625x1024.jpg 625w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Plan-Brandstwiete_1-183x300.jpg 183w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Plan-Brandstwiete_1-768x1258.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Plan-Brandstwiete_1-938x1536.jpg 938w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Plan-Brandstwiete_1.jpg 1131w" sizes="(max-width: 625px) 100vw, 625px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Entwurf mit Begrünung der Brandstwiete</strong> über den Zollkanal in die Speicherstadt/HafenCity und der Entschleunigung der Kreuzung Brandstwiete (Mitte). © West8</em></figcaption></figure>



<p>Die finalen Pläne präsentieren einen umfassenden Ansatz zur Verbesserung der urbanen Infrastruktur in Hamburg und die zukünftige Verbindung zwischen Binnenalster und Elbe zu gestalten. Sie bieten nicht nur mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer, sondern auch die Möglichkeit zur Schaffung eines lebendigeren Stadtbildes, das mehr Aufenthaltsqualität verspricht. Es bleibt abzuwarten, in welche Richtung die Menschen die neue <em>Domachse</em> nutzen werden. Vom Westfield-Überseequartier an der Elbe über Mönckebergstraße, Rathausviertel, Jungfernstieg und Binnenalster sowie von der HafenCity in die City.</p>



<p>Die Öffentlichkeit wird eingeladen, die Pläne näher kennenzulernen. Die Vorstellungen werden offiziell präsentiert, und es besteht die Chance, direkte Rückmeldungen und Anregungen zu geben. Das Interesse und die Beteiligung der Bevölkerung sind für die Macher:innen der neue <em>Domachse </em>entscheidend, um die Vision einer besseren Aufenthaltsqualität in die Realität umzusetzen. <strong><em>Jimmy Blum</em></strong></p>



<p><strong>Info </strong>Weitere Informationen unter: <strong><a href="https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/behoerde-fuer-stadtentwicklung-und-wohnen/themen/stadtentwicklung/konzepte-und-strategien/hamburgs-zentrum/projekte/domachse-1080954">hamburg.de/go/1080954</a></strong></p>
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		<title>»Wir sollten mehr Demokratie wagen!«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/wir-sollten-mehr-demokratie-wagen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wir-sollten-mehr-demokratie-wagen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Jubiläum. Nach 100 Kolumnen »Literatur zur Lage« haben wir mit HCZ-Autor Jan Ehlert über Weltliteratur, das Schreiben, die HafenCity, gute Laune und das Weltgeschehen gesprochen Wissen Sie was, heute verraten [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Jubiläum. Nach 100 Kolumnen »Literatur zur Lage« haben wir mit HCZ-Autor Jan Ehlert über Weltliteratur, das Schreiben, die HafenCity, gute Laune und das Weltgeschehen gesprochen</em></strong></p>



<p><strong>Wissen Sie was,</strong> heute verraten wir Ih­nen mal Geheimnisse der <em>HafenCity Zeitung (HCZ)</em> und lassen Sie in die Gedankenwelten unseres Autors und Kolumnisten <strong><em>Jan Ehlert </em></strong>schauen. Denn der Journalist und Moderator verdelt Monat für Monat unsere gedruckte Zeitung und unsere Website mit seiner wunderbaren Kolumne <strong><em>„Literatur zur Lage“.</em></strong> Und das nun seit über acht Jahren und in der April-Ausgabe mit seiner <strong>100. Kolumne</strong> <em>(Seite 2).</em> Lesen Sie mal, warum für <em>Jan ­Ehlert</em> Weltliteratur die Empathie fördert und der NDR-Podcast <strong><em><a href="https://www.ndr.de/kultur/buch/Podcast-eatREADsleep-Buecher-fuer-dich,podcasteatreadsleep100.html">„eat.READ.sleep“,</a></em></strong> der zu den beliebtesten literarischen Podcasts gehört, auf gute Laune setzt. Ihnen viel Spaß! Und wir bedanken uns bei <em>Jan Ehlert</em> für die treue und verlässliche Anregung, immer wieder über uns und das Weltgeschehen im Kleinen vor Ort nachzudenken und für uns und vor allem für Sie, die Leser:innen, zu schreiben.&nbsp;<br><em>Foto oben: <strong>Jan Ehlert zum Krimi „Tod in der HafenCity“: </strong>„Mir hat besonders gefallen, dass Toni Fabrizi nicht nur<br>diese Disziplin aufgebracht hat, nach Club-20457-Nachtschichten und an den wenigen freien Tagen seinen Krimi zu schreiben, sondern auch seine Figuren aus dem wahren Leben nie verraten hat.“ © Agnes Fitek</em><br><em>Hier finden Sie die <strong>100. Kolumne „Literatur zur Lage«</strong> unter: bbb</em></p>



<p><strong>Herr Ehlert, nach über acht Jahren veröffentlichen wir in der April-Ausgabe 2026 der <em>HafenCity Zeitung </em>wie immer auf Seite zwei Ihre inzwischen 100. Kolumne „Literatur zur Lage“. Was empfinden Sie bei diesem Jubiläum?&nbsp;</strong>Ich bin ein bisschen überrascht und auch ein wenig stolz, dass es jetzt schon eine kleine Tradition geworden ist. Als wir damals 2018 damit anfingen, hätte ich nicht gedacht, dass mir so viel einfallen würde und es auch ein Publikum dafür gibt, das regelmäßig auf diese Art etwas über Literatur erfahren möchte. Leider hat sich die Weltlage seit 2018 nicht so positiv entwickelt, wie ich es gehofft hatte. Umso dringender ist es, dass wir mit dem von uns für diese Kolumne gewählten Blick, mit der Literatur, auf die Weltlage schauen. Dieser kann dabei helfen, uns andere und neue Perspektiven zu eröffnen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-399-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-2340289" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-399-1024x681.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-399-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-399-768x511.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-399-1536x1022.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-399.jpg 1814w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>HCZ-Kolumnist Jan Ehlert </strong>brachte zum Fototermin auf der Pontonbrücke im Sandtorhafen unterhalb der Elbphilharmonie den ersten Band der Sammlung »Weltliteratur – 58 ausgewählte Verführungen« von Autor und NDR-Redakteur Hanjo Kesting mit: „Er war für meinen persönlichen Werdegang wichtig. Es ist meine Hommage an einen Menschen, der mir ­gezeigt hat, dass man mit Weltliteratur auf unsere jetzige Zeit blicken und Menschen damit begeistern und auch ein bisschen klüger und empathischer machen kann.“ © Agnes Fitek</em></figcaption></figure>



<p><strong>Was ist die Grundidee Ihres journalistisch-literarischen Blicks auf Klassiker und aktuelle Bücher sowie deren Korrespondenzen zu gesellschaftspolitischen Ereignissen in Deutschland und zum Weltgeschehen?&nbsp;</strong>Dass es seit Jahrhunderten viel klügere Menschen als Sie und mich gibt, die sich Gedanken darüber gemacht haben, wie man denn mit den Problemen in der Welt und im Umgang mit anderen Menschen am besten verfahren sollte. Und auch: was es für Lösungen gibt. Die Schriftsteller:innen haben das in ihre Essays, Gedichte, Kurzgeschichten und Romane einfließen lassen. Mein Grundgedanke war zu Beginn, dass wir zurückschauen, wie denn Menschen vor uns zum Beispiel mit dem Aufstieg von Autokraten umgegangen sind. Das war seinerzeit eine Veranstaltung, die ich unter dem Titel „Literatur zur Lage“ erstmals 2017 mit der Zeit Stiftung Bucerius gemacht habe. Donald Trump war zum ersten Mal zum US-Präsidenten gewählt worden, und wir sahen damals zugleich, dass auch in Europa autokratische Stimmen immer lauter wurden.&nbsp;<br><br>Und der Zeit Stiftung und mir war bewusst, dass das nicht zum ersten Mal passiert in der Geschichte. Der US-amerikanische Schriftsteller Sinclair Lewis, Literaturnobelpreisträger von 1930, hat damals schon darauf reagiert und in seinem Roman „Das ist bei uns nicht möglich“ dazu geschrieben; auch der britische Dichter und Schriftsteller William Shakespeare hat autokratisches Verhalten wahrgenommen und es in seinen Stücken und Texten verarbeitet, besonders in den Königsdramen. Der Gedanke für die Kolumne „Literatur zur Lage“ war: Vielleicht finden wir in den literarischen Werken der Welt Lösungsansätze und neue Gedanken, wie man auf solche Entwicklungen reagieren kann und ihnen nicht nur hilflos gegenübersteht. Dabei geht es nie darum, Dinge zu bewerten, sondern neue Perspektiven anzubieten. Es gibt halt immer mehr als den eigenen Blick aufs Thema, den man selbst gerade hat. Salopp gesagt: „Schaut mal hier oder lest mal dort“, um neue Türen zu öffnen. Das gab dann 2018 den Anstoß dazu, es zu versuchen, diese Idee monatlich in eine Kolumne zu gießen.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-1ef5bbecd779c351e8647509b44aac4b"><strong><em>»Es gibt halt immer mehr als den eigenen Blick aufs Thema,&nbsp;den man selbst&nbsp;gerade hat. Salopp&nbsp;gesagt: ›Schaut mal hier oder lest mal dort‹, um neue Türen zu öffnen.«&nbsp;</em></strong><br><strong>Jan Ehlert über Weltliteratur</strong></p>



<p><strong>Kennen Sie als Kolumnist die berühmte Angst des Autors und des Journalisten vor dem leeren weißen Blatt Papier?&nbsp;</strong>Ja, natürlich kenne ich die. Sie wissen, wie oft Sie mir manchmal sagen müssen: „Es drängt jetzt wirklich, wann kommt denn der Text?“ Und mir fiel bis dahin nichts Überzeugendes ein. Es gibt selbstverständlich Ereignisse, die sich aufdrängen, wie zum Beispiel der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, als uns beiden sofort klar war, dass das eine Lage ist, auf die wir eingehen müssen und wollen. Zum Glück gibt’s jedoch auch viele Monate, wo nichts wirklich Weltbewegendes oder Schlimmes, Gutes und Wichtiges passiert. Dann trotzdem einen Ansatz für die Idee zur Kolumne zu finden, ist nicht immer einfach. Und da entwickelt sich schon die Sorge vor dem leeren Blatt, und man startet drei- oder viermal neu, bis die richtige Idee zündet. Dabei hilft auch Disziplin, den Text abzugeben, auch wenn bei 100 Kolumnen sicher auch welche dabei waren, die mal weniger gelungen waren.&nbsp;</p>



<p><strong>Was machen Sie, wenn Sie nicht sofort eine Idee für Ihre Kolumne haben?&nbsp;</strong>Indem ich an die Gedanken anknüpfe, die ich beim Lesen von Büchern mit Hamburg-Bezug hatte, gerne auch Bücher junger Autorinnen und Autoren, oder auch von Klassikern, die ich gelesen oder aus einem bestimmten Anlass wiedergelesen habe. Zum Beispiel an „König Lear“ und die Figur des bis zum tragischen Ende unerschütterlich treuen Dieners Graf von Kent, der sinngemäß sagt: „In dem Moment, wo wir anfangen, den Mächtigen zu schmeicheln und nicht mehr Widerrede zu geben, sind wir verloren.“ Da denke ich schon beim Lesen des viel schöneren Originaltextes von Shakespeare: „Damit kannst du mal was machen.“ Das Eingangstor zur Kolumne „Literatur zur Lage“ sind bei weniger überzeugenden Gedanken von mir also immer wieder Bücher, deren Ideen ich dann ausweite.&nbsp;</p>



<p><strong>Häufig erlebt man als Leser:in Ihrer Kolumne, dass seit vielen 100 Jahren die Schriftsteller:innen in ihren Werken häufig Ereignisse, ob persönliche Dramen oder gesellschaftspolitische Konstellationen, schon einmal verarbeitet oder antizipiert haben. Ist das Leben denn eine einzige Folge von Wiederholungen? Lernen wir nichts aus der (Kultur-)Geschichte?&nbsp;</strong>Doch. Das Schöne ist, dass wir schon viel gelernt haben. Glücklicherweise leben wir aktuell trotz aller Kriege und Krisen immer noch mit in den friedlichsten Zeiten, die es weltgeschichtlich je gegeben hat. Wir leben in einer Gesellschaft, in der wir uns ganz neue Fragen des Minderheitenschutzes und des Zusammenlebens stellen, die über Jahrhunderte hinweg keine Rolle spielten. Und wir lernen auch ständig weiter dank der Literatur, die immer auch Minderheiten eine Stimme gegeben hat und uns dadurch immer wieder ein Fenster zur Empathie öffnet, wir können uns durch die Literatur immer wieder in neue, andere Lebensentwürfe hineinversetzen. Trotzdem, ja, stehen wir als Menschen immer wieder vor ähnlichen oder gleichen Lebensfragen: Wie entscheide und verhalte ich mich? Werde ich von anderen Menschen gemocht? Was will ich wie in Zukunft anders und besser machen? Oder wie schaffe ich es, für mich ein sozial erträgliches und finanziell abgesichertes Leben zu führen? Ähnliche Fragen stellen sich in unterschiedlichen Jahrhunderten und unterschiedlichen Kulturen immer wieder.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-408-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-2340292" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-408-1024x682.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-408-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-408-768x511.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-408-1536x1022.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-408.jpg 1779w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Jan Ehlert an seinem Lieblingsort Traditionsschiffhafen:</strong> „Wir lernen auch ständig weiter dank der Literatur, die immer auch Minderheiten eine Stimme gegeben hat und uns dadurch immer wieder ein Fenster zur Empathie öffnet. <br>Durch die Literatur können wir uns in neue und andere Lebensentwürfe hineinversetzen.“ © Agnes Fitek</em></figcaption></figure>



<p><strong>Oder wie gehe ich mit Eifersucht um?&nbsp;</strong>Auch das. Uns bewegen immer wieder urmenschliche Themen und Bedürfnisse und Fragen: Wie gehen wir damit um, dass Menschen an die Macht kommen, die vielleicht andere Vorstellungen davon haben, wie man Macht ausüben sollte, als wir? Deswegen sind Shakespeares Stücke mit ihren Macht- und Liebe-Themen, die er auf der Bühne verhandelt, immer wieder in unterschiedlichsten Inszenierungen und Interpretationen gut anzuschauen – wie zum Beispiel „Romeo und Julia“. Ich liebe jemanden, den oder die ich nicht lieben darf, doch die Liebe ist so groß, dass sie sich über alle Hindernisse hinwegsetzt. Das Gefühl kennen weltweit viele Menschen und können sich in die Lage der Figuren hineinversetzen.&nbsp;<br>Das Schöne an der Literatur ist für mich, dass wir mit jedem Buch neue Blicke auf dieses alte Thema kennenlernen, weil dieses Thema immer wieder neu erzählt wird. Insofern helfen Bücher dabei, dass wir etwas über die großen Fragen der Menschheit, noch mehr aber über uns Menschen lernen. Literatur bietet die einzigartige Möglichkeit, unseren Empathie-Muskel mit jeder weiteren Seite zu stärken. Das braucht unsere Gesellschaft unbedingt.&nbsp;</p>



<p><strong>In Ihrem erfolgreichen literarischen Podcast „eat.READ.sleep“, den Sie als Host gestalten, zeigen Sie sich und Ihre Kollegen locker vom Hocker und sind fast immer guter Laune. Sind Sie ein lesender Romantiker, für den das Glas immer halb voll ist?&nbsp;</strong>Natürlich wäre ich gerne Romantiker. Es hilft ja auch nichts, das Glas immer nur halb leer zu sehen. Bei allen Sorgen, die sich die Menschen zu Recht machen, geht es uns gesamtgesellschaftlich noch sehr gut, und es gibt viele großartige Bücher, die sich mit großartigen Themen beschäftigen. Warum soll ich darüber nicht Freude empfinden? Wenn man immer nur Sorgen mit sich herumschleppt, muss man ja verzweifeln. In der Tat versuchen wir mit unserem Podcast „eat.READ.sleep“ gute Laune zu verbreiten, denn wir wollen doch zum Lesen animieren! Das gelingt besser mit guter Laune und Leichtigkeit, auch wenn wir im Podcast natürlich auch über sehr ernste Themen reden. Ernste Themen werden nicht dadurch weniger wichtig, wenn man sie mit einer gewissen Leichtigkeit angeht.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-0247a67b800fd0c292b13193e34364a3"><strong><em>»Man muss&nbsp;Konzentration und ganze Nachmittage aufbringen, um sich in die ›Buddenbrooks‹-Welten hineinzufühlen und hineinzudenken. Die Klick-Kultur&nbsp;könnte dafür sorgen, dass wir die Fähigkeit verlieren, uns auf bestimmte Medien&nbsp;intensiv einzulassen.«<br></em>Jan Ehlert</strong></p>



<p><strong>Leider noch was Ernstes: Wohin entwickelt sich die deutsche Gesellschaft und somit auch Hamburg und die HafenCity, wenn fast alle politischen Akteure und gesellschaftlichen Kräfte die militärische Aufrüstung und Wehrhaftigkeit von Deutschland und propagieren, die AfD demnächst offenbar im Osten regieren wird und zugleich viele Hundert Schüler:innen gegen den Zwangseinzug zur Bundeswehr demonstrieren?&nbsp;</strong>Ich denke, dass wir in Deutschland zu schnell in „ihr seid links oder rechts, ihr seid dafür oder dagegen“ einteilen, statt mit Menschen, die andere Ansichten als wir selbst haben, erst einmal ins Gespräch zu kommen und zuzuhören und Fragen zu stellen: Warum seid ihr so emotional und konfrontativ? Warum denkt ihr das, was ihr denkt? Am Ende ist Demokratie im Idealfall der Konsens, den diejenigen mit den besten Argumenten bestimmen und der die meisten Menschen überzeugt – und sie müssen zulassen, dass die anderen ihre Meinung sagen und ihre Haltung zeigen dürfen. Wir blenden zu oft diejenigen Stimmen aus, die Zweifel anmelden und andere Wege für richtig halten. Wir sollten mehr Demokratie wagen, dann brauchen wir uns auch um die Demokratie keine Sorgen machen. &nbsp;</p>



<p><strong>Zurück zu Literatur und Leichtigkeit. In „eat.READ.sleep“ haben Sie bekannt, dass Sie Bücher wie „Gelb, auch ein schöner Gedanke“ oder „Zweckfreie Kuchenanwendungen“ nur aufgrund des Titels lesen, weil Sie wissen möchten, was sich hinter den Verlockungen des Buchtitels verbirgt. Sind Sie Abenteurer oder Buchkritiker?&nbsp;</strong>Zum Glück sind das nicht die einzigen Bücher, die ich lese <em>(lächelt vielsagend; Anm. d. Red.), </em>sondern Bücher, bei denen mich zunächst nur die Titel ansprechen. Ich mag kreative Titel wie „Zweckfreie Kuchenanwendungen“, bei denen ich nicht so genau weiß, wohin sie mich führen werden. Abenteuerlust gehört zu meinem Beruf dazu, immer wieder Neues zu entdecken auch in Genres, die nicht mein Kerngeschäft sind, wie Fantasy oder Romantasy und Heated Rivalry <em>(Liebesgeschichten mit Magie und leidenschaftliche Rivalität; Anm. d. Red.).</em></p>



<p>Das gehört für mich als Literatur- und Buchkritiker dazu, kennenzulernen, was sich dahinter verbirgt und durch das Lesen angesagte Trends nicht nur zur Kenntnis zu nehmen, sondern sie auch inhaltlich beurteilen zu können. Ich bin oft überrascht, was für eine gute Qualität sich in solchen Genres verbirgt, die ich sonst nicht gelesen hätte.&nbsp;</p>



<p><strong>Wie viele Bücher lesen Sie pro Woche?&nbsp;</strong>Ich lese immer gleichzeitig viele Bücher, wobei ich für ein Buch mit tausend Seiten natürlich ein wenig länger brauche als für eins mit hundert Seiten. Ich lese mindestens so um die 150 bis 200 Seiten pro Tag.&nbsp; &nbsp;</p>



<p><strong>Wie hoch ist die literarische Trefferquote?&nbsp;</strong>Alles in allem erfreulich hoch. Natürlich gibt es immer wieder Phasen, in denen ich viele Bücher anlese und feststelle: Irgendwie ist nichts dabei. Und dann gibt es wieder Monate, da kann ich mich nicht entscheiden, weil es so viele tolle Bücher gibt, auch von jungen, noch unbekannten Autor:innen. Zum Beispiel das Buch „Gelb, auch ein schöner Gedanke“ von Nefeli Kavouras. Sie schreibt in einer poetischen Sprache darüber, wie das Sterben unser aller Leben verändert. So lange wir solche jungen Stimmen von Schriftsteller:innen haben, mache ich mir um die deutschsprachige Literatur keine Sorgen.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-d8f61c20a39a213ef90852925606cacb"><strong>VITA. Jan Ehlert </strong><em>schreibt seit 2018 jeden Monat für die HafenCity Zeitung (HCZ) die Kolumne <strong>„Literatur zur Lage“</strong> und feiert in der April-HCZ ein Jubiläum mit seiner <strong>100. Kolumne.</strong> Für den 46-jährigen Reporter und Moderator bestimmen Bücher und Kultur sein (Berufs-)Leben und seine Leidenschaft. Jan Ehlert ist seit 2021 Abteilungsleiter Kulturportal im Norddeutschen Rundfunk (NDR). Ferner bestreitet er als Host zusammen mit Katharina Mahrenholtz und Daniel Kaiser seit 2020 mit über 160 Folgen den erfolgreichen Podcast <strong>„eat.READ.sleep“,</strong> in dem die drei Journalisten und Buchkritiker alle 14 Tage Lieblingsbücher, Neuerscheinungen und Bestseller vor­stellen, Tipps und Orientierung geben und ferner „Interviews mit ­Büchermenschen, Fun-Facts und eine literarische Vorspeise“ servieren. „eat.READ.sleep“ gehört mit seiner lässigen Tonlage und literarischen Sachkenntnis zu den beliebtesten Literatur-Podcasts in Deutschland. <br>2005 beendete Jan Ehlert sein Studium als Magister Artium der Film- und Fernsehwissenschaft sowie der Publizistik an der Ruhr-Universität Bochum. Anschließend kehrte der gebürtige Schleswig-Holsteiner aus Bad Oldesloe wieder in den Norden zurück, um sein Volontariat beim NDR anzutreten. Dort entdeckte er schnell seine Liebe zum Radio. Seit 2008 arbeitet er für NDR Kultur als Reporter und Moderator, hauptsächlich zu Themen aus der Literatur und der Kulturpolitik. Für seine journalistische Arbeit wurde er 2012 mit dem Medienpreis der Kinderhospizstiftung ausgezeichnet. Er war von 2014 bis 2017 für die Vernetzung von Kulturthemen im Internet auf den Seiten von ndr.de zuständig. Von 2017 bis 2021 war er Redakteur für die Themen „Religion und Gesellschaft“. Jan Ehlert lebt mit seinem Ehemann in Hannover, wohnte lange in der HafenCity und pendelt aktuell zwischen den NDR-Funkhäusern Hamburg und Hannover.</em></p>



<p><strong>Was ist Ihr jüngstes Lieblingsbuch und warum?&nbsp;</strong>„Die Wut ist ein heller Stern“ von Anja Kampmann liegt mir gerade sehr am Herzen. Ein Buch, in dem sie zurückreist in die 30er-Jahre in Hamburg und am Beispiel einer Artistin erzählt, wie langsam aus dem Blick aus der Zirkuskuppel der Blick auf eine finanziell nicht abgesicherte junge Frau wird, deren Verhältnisse sich in Deutschland Schritt für Schritt verschieben. Es gibt da nicht den einen großen Knall, sondern es sind ganz leise, vorsichtige Verschiebungen, weil Menschen wegschauen, weil Menschen plötzlich nicht mehr füreinander da sind. Das Buch sagt viel darüber aus, wie am Ende demokratiefeindliche Systeme an die Macht kommen können: In dem Augenblick, wo wir selbst alle anfangen zu vergessen, dass wir eine Verantwortung auch für unsere Mitmenschen haben und für sie da sein müssen.&nbsp; &nbsp;</p>



<p><strong>Was muss ein Buch generell leisten, damit Sie dabeibleiben und es bis zum Schluss lesen?&nbsp;</strong>Mir ist Sprache unglaublich wichtig. Man muss merken, dass eine Autorin oder ein Autor ein Gespür für das richtige Wort hat, neue Wörter erfindet und die Sprache ein Abenteuer ermöglicht, weil sie mich überrascht und ich es so nicht schon zwei- oder dreihundertmal gelesen habe. Darüber hinaus wünsche ich mir, dass die Literatur mich mit menschlichen Fragen konfrontiert, die ich mir noch nicht gestellt habe. Ich möchte eine Entwicklung von Figuren im Buch erleben, in die Köpfe anderer Menschen eintauchen, in ihren Welten leben und an ihren Problemen, Herausforderungen, Zielen und Träumen teilhaben. Wenn das gelingt, bleibe ich gerne bis zum Ende dabei. &nbsp;</p>



<p><strong>Sie interviewen und porträtieren Literaturnobelpreisträger und Bestsellerautoren. Was unterscheidet erfolgreiche Schriftsteller:innen von Tausenden von Buchautoren, die im Selbstverlag bei Amazon veröffentlichen und es nie in ein Verlagsprogramm oder auf die „Spiegel“-Bestsellerliste schaffen?&nbsp;</strong>Alle, die einen Roman oder ein Sachbuch beenden, haben meine volle Hochachtung, denn das ist ein anstrengender Prozess. Und sich mit den Themen und Figuren auseinanderzusetzen und die Disziplin aufzubringen, es bis zum Ende auch schreiben zu wollen, ist großartig und verdient allergrößten Respekt. Doch dann beginnt erst die eigentliche Arbeit am Manuskript, die Offenheit, das eigene Buch, das noch nicht perfekt ist, besser zu machen. Das ist die Hauptarbeit, die Lektorinnen und Lektoren von Verlagen leisten.&nbsp;<br>Selbst große Schriftsteller:innen mussten oft Ablehnungen ihrer Werke hinnehmen. Wirklich gute Schreibende nehmen sich das zu Herzen und schreiben ihr Buch teilweise um. Der russische Schriftsteller Nikolai Wassiljewitsch Gogol <em>(1809–1852; Anm. d. Red.) </em>hat seine Romane und Dramen bis zu siebenmal jeweils mit der Hand neu geschrieben, ehe er sie zur Veröffentlichung freigab. Das hervorragende Buch „Die Geschichten in uns“ von Benedict Wells handelt davon, wie lange es dauert, nicht aufzugeben, in einem richtigen Verlag unterzukommen, und von der Überzeugung, dass das eigene Schreiben mit jedem Schreiben immer besser wird. Dieser Wille, selbst immer besser werden zu wollen, bestimmt das Handwerk des Schreibens. Und wirklich gute Autorinnen und Autoren wissen das auch.&nbsp;</p>



<p><strong>Wie beurteilen Sie, dass die Generation Z wie auch die Mehrheit der Gesellschaft Texte nur noch digital als News-Häppchen oder Online-Storys scannt oder Podcasts konsumiert? Lesen im klassischen Sinn ist out, aber der Bücher­absatz steigt jedes Jahr. Wie erklären Sie diesen Widerspruch?&nbsp;</strong>Damit, dass Ihre erste These falsch ist. Lesen ist nicht out. Das zeigt der Bücherabsatz, und das zeigen die langen Schlangen auf den Buchmessen, wo junge Menschen anstehen, um ein Autogramm ihrer Lieblingsautorin oder ihres Lieblingsautors zu bekommen. Weshalb auch die Buchreihe „Save“ der Hamburger Schriftstellerin Mona Kasten, die als „Maxton Hall“-Serie für Prime Video verfilmt wurde, so erfolgreich war. Im Gegenteil: Viele junge Menschen, die lesen, die sich Bücher kaufen, lassen sich mit ihnen vor Bücherregalen auf TikTok und Instagram abbilden. Nein, Lesen ist weiterhin im Trend, und vielleicht sind es eben die neuen Genres wie Romantasy oder Kastens Young-Adult-Bücher „Save“ und Plattformen wie BookTok auf TikTok. Ja, man liest weniger die Klassiker. Aber mal ehrlich, ich habe als Kind auch nicht Dostojewski gelesen. Dafür brauchte ich erst ein bisschen Lebenserfahrung und, ja, auch Muße.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-415-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-2340293" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-415-1024x681.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-415-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-415-768x511.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-415-1536x1022.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-415.jpg 1733w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Jan Ehlert: „ Ich wünsche mir, </strong>dass die Literatur mich mit menschlichen Fragen konfrontiert, die ich mir noch nicht gestellt habe. Ich möchte eine Entwicklung von Figuren im Buch erleben, in die Köpfe anderer Menschen eintauchen, in ihren Welten leben und an ihren Problemen, Herausforderungen, Zielen und Träumen teilhaben. Wenn das gelingt, bleibe ich gerne bis zum Ende dabei. © Agnes Fitek</em></figcaption></figure>



<p><strong>Immersive Erlebnisshows wie „Gustav Klimt“ oder „Von Vermeer bis Van Gogh“ im digitalen Port des Lumières im Westfield-Center boomen. Ende 2026 kommt die global massenerfolgreiche Digitalschau der TeamLab-Künstler aus Tokio mit ihrer ersten Europa-Location, dem UBS Digital Art Museum, in den Baakenhafen. Tritt Erleben an die Stelle von Lesen und ­Virtual Reality an die Stelle von Kunstwerken im Original?&nbsp;</strong>Wie großartig, dass Gustav Klimt, Vermeer und Van Gogh auf diese Art vielen Menschen zugänglich gemacht werden, die sonst eventuell nie einen Bezug zu ihnen bekommen hätten und es sich eben nicht leisten können, nach Wien, Paris oder Amsterdam zu reisen und sich dort die Werke im Original anzuschauen. Warum sollte Kultur nicht auch die neuen digitalen Möglichkeiten umarmen und sich mit ihnen auseinandersetzen und die Möglichkeiten ausnutzen, die es dafür gibt? Als um 1450 Johannes Gutenberg den Buchdruck eingeführt hat, prophezeiten alle den „Untergang des Abendlandes“, weil nicht mehr handschriftlich geschrieben, sondern plötzlich in Massenauflagen gedruckt wurde. Und was ist passiert? Jenseits von mittelalterlichen Zirkeln von Eingeweihten konnten später weltweit viele Millionen von Menschen lesen. So wie heute zum Beispiel durch das Internet alle Werke von Goethe, Schiller oder Shakespeare auf projekt-gutenberg.org mit einem Klick zugänglich sind. Was für ein Geschenk!&nbsp;<br>Nur weil es neue Techniken und Rezeptionen gibt, verschwindet nicht das gute Alte, es wird nur in neue Formen integriert. Ich mache mir eher Sorgen darüber, dass etwas so Wichtiges wie Zeit, die Muße, verloren zu gehen scheint. Zeit, in irgendeine Kulturform, zum Beispiel Bücher, einzutauchen. Denn ein Buch wie die „Buddenbrooks“ von Thomas Mann braucht Zeit. Da kann man nicht mal eben durchscannen, um den Kosmos der Lübecker Unternehmerfamilie, seiner komplexen Figuren und den zeitgeschichtlichen Bezug zu begreifen. Man muss Konzentration und ganze Nachmittage aufbringen, um sich in die „Buddenbrooks“-Welt hineinzufühlen und hineinzudenken. Die Klick-Kultur könnte dafür sorgen, dass wir die Fähigkeit verlieren, uns auf bestimmte Medien intensiv einzulassen.&nbsp;</p>



<p><strong>Sie haben lange in der HafenCity gelebt. Es sollen offenbar 2034 eine begehbare begrünte Kühne-Oper als Hamburgische Staatsoper auf das Baakenhöft kommen und das Naturkundemuseum „Evolutioneum“ in den noch fertig zu bauenden Elbtower. Wie finden Sie diese Kultur-Leuchtturmprojekte?&nbsp;</strong>Ich finde es großartig, dass wir über Kulturprojekte sprechen, die kommen sollen. Dass spannende neue Kulturorte und Leichtturmprojekte in der HafenCity wie offenbar die Kühne-Oper entstehen werden, bringt Menschen in den Stadtteil, die sich sonst für das Quartier nicht interessieren würden – und sie stoßen lebendige Debatten im Stadtteil an. Sie sehen doch an der Elbphilharmonie, so umstritten sie anfangs war, wie sie die HafenCity international sichtbar gemacht hat.&nbsp;</p>



<p><strong>Das stimmt einerseits. Andererseits monieren viele Bewohner:innen, Einzelhandel und Gastronomie, dass sie ein Ufo sei. Die Menschen kommen direkt in die Elbphilharmonie und verlassen sie direkt wieder, ohne sich im Quartier aufzuhalten und zu konsumieren. Das befürchten viele auch von der Kühne-Oper. Außer Verkehrs-, Lärm- und Schadstoffemissionen nix gewonnen für den Stadtteil?&nbsp;</strong>Vielleicht muss man dann auch entsprechende attraktive Angebote machen. Ich erinnere viele Abende in der Elbphilharmonie, wo wir nach 22 Uhr noch etwas trinken und essen wollten, aber es gab kein Angebot in der HafenCity, also sind wir woanders hingegangen in Hamburg. Dass die Elbphilharmonie-Besucher:innen nach einem Konzert den Abend in der HafenCity in einem Restaurant, Bistro oder einer Weinbar ausklingen lassen wollen, halte ich für sehr wahrscheinlich.&nbsp;</p>



<p><strong>Gibt es ein Lieblingslokal in der HafenCity?&nbsp;</strong>Es gab mein Lieblingslokal, den berühmten Club 20457, der jetzt leider seit Jahresbeginn geschlossen hat. Es war nicht nur ein Ort, an den man mit jeder und jedem hingehen konnte, sondern wo ich mich einfach gerne aufgehalten habe. Der Raum hat auf eine wunderbare Art Demokratie gelebt, weil man in diesem Raum schlicht sein durfte, egal, wer man war. Ob ich nach einem Elbphilharmonie-Besuch im Anzug oder im Kapuzenpulli zu einem Treffen mit alten Schulfreunden dorthin ging, man war dort immer willkommen und kam auch in den Austausch mit ganz anderen Menschen. Der Ort hat der HafenCity richtig gut getan, und es fehlen meiner Meinung nach grundsätzlich auch gesamtgesellschaftlich solche Orte, an denen Menschen aus unterschiedlichsten Lebenswelten zusammenkommen können.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-ddc34ffa597b253297968fa643d2ea21"><strong><em>»Für mich ist&nbsp;vollendeter Genuss aber auch eine&nbsp;wunderbar gedeckte Tafel, an der ich mit Freunden und guten Getränken sitze&nbsp;und bis spät in die Nacht gemeinsam über Bücher und Weltpolitik rede. Man schafft einen Ort,&nbsp;wo jeder sein darf, wie er ist, man sich auch mal streitet und&nbsp;am Ende trotzdem nach einem guten&nbsp;Essen und einem letzten Absacker&nbsp;als Freunde wieder auseinandergeht.«<br></em>Jan Ehlert</strong></p>



<p><strong>Wie hat sich die HafenCity verändert, nachdem Sie 2019 umständehalber nach Hannover gezogen sind?&nbsp;</strong>Sie hat sich stark verändert, strahlt nicht mehr diesen Pioniergeist aus, den ich noch kennengelernt habe, als ich ab 2014 hier fünf Jahre gelebt habe – und das ist gut so.&nbsp;</p>



<p><strong>Warum?&nbsp;</strong>Weil sie sich erweitert hat, viele junge Familien sind dazugezogen, heute ist alles viel diverser. Durch diese Erweiterung, unter anderem auch Richtung Osten mit dem Baakenhafen, wird es ein anderer Stadtteil, und die Menschen müssen neu miteinander aushandeln, wie sie sich in der HafenCity begegnen, welche Orte sie haben und wo sie sich treffen wollen. Das ist für alle ein spannender Prozess, den hoffentlich viele Bewohner:innen mitbestimmen werden.&nbsp;</p>



<p><strong>Zum Jahreswechsel ist der erste Stadtteil-Krimi „Tod in der HafenCity“ des Club-20457-Gründers Antonio „Toni“ Fabrizi mit viel Lokalkolorit erschienen, der an echten Quartiersorten spielt. Wie finden Sie das?&nbsp;</strong>Absolut großartig. Wo, wenn nicht in einer persönlich geführten Bar – ich weiß, wovon ich rede, da ich selbst mal hinter der Theke gestanden habe –, erfährt man so viele Geheimnisse, Träume und Geschichten von Menschen. Das Material liegt quasi auf dem Tresen. Mir hat besonders gefallen, dass Toni Fabrizi nicht nur diese Disziplin aufgebracht hat, nach Nachtschichten und an den wenigen freien Tagen seinen Krimi zu schreiben, sondern auch seine Figuren aus dem wahren Leben nie verraten hat.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="609" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-407-1024x609.jpg" alt="" class="wp-image-2340291" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-407-1024x609.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-407-300x179.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-407-768x457.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/by.mo-407.jpg 1198w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Jan Ehlert: „&nbsp;Lesen ist für mich Erholung</strong> und der so oft zitierte Urlaub im Kopf. Ich bin mit meinen Gedanken ganz plötzlich anderswo und kann all meine Sorgen ausblenden. Lesen ist für mich das beste Mittel gegen Stress im Alltag!“ © Agnes Fitek </em></figcaption></figure>



<p><strong>Viele Leser:innen erkennen sich wieder, obwohl sie nicht immer den Anstoß für Toni Fabrizis Figuren gegeben haben.&nbsp;</strong>Eben weil er niemanden von seinen Clubgästen bloßgestellt und es zugleich geschafft hat, sie charakterlich so einzufangen, dass sie sich wiederzuerkennen glauben. Das zeigt Toni Fabrizis große Beobachtungsgabe. Für die HafenCity ist es ein Geschenk, weil man gemeinsam liest, gemeinsam rätselt und gemeinsam Orte wieder- oder neu entdeckt. Das trägt zur starken Identifikation mit dem Stadtteil bei.&nbsp;</p>



<p><strong>Welches sind Ihre Lieblingsorte?&nbsp;</strong>Ich liebe den Traditionsschiffhafen, den Sandtorhafen zu Füßen der Elbphilharmonie. Gerade wenn das Wetter nicht so schön ist und man nur zuschauen kann, wie das Wasser anbrandet, Schiffe an- und ablegen. Oder die Terrasse des früheren Unilever-Hauses am Strandkai zur Elbe hin, wo die Schiffe vorüberziehen. Das Wasser ist das Besondere dieses Stadtteils, der für mich deshalb besonders lebenswert ist.&nbsp;</p>



<p><strong>Beim <em>HCZ</em>-Fotoshooting im Sandtorhafen haben Sie Band eins der dreibändigen Ausgabe „Weltliteratur“ von Hanjo Kesting mitgebracht. Warum?&nbsp;</strong>Weil der Titel „Weltliteratur“ gut zu meiner Kolumne „Literatur zur Lage“ passt, in der ich Werke der Weltgeschichte mir und den Leser:innen wieder ins Gedächtnis rufe. Und Hanjo Kesting, NDR-Redakteur und Autor, war für meinen persönlichen Werdegang wichtig. Es ist meine Hommage an einen Menschen, der mir gezeigt hat, dass man mit Weltliteratur auf unsere jetzige Zeit blicken und Menschen damit begeistern und auch ein bisschen klüger und empathischer machen kann.&nbsp;</p>



<p><strong>Wie erholen Sie sich vom täglichen Lesestress?&nbsp;</strong>Lesen ist für mich Erholung und der so oft zitierte Urlaub im Kopf. Ich bin mit meinen Gedanken ganz plötzlich anderswo und kann all meine Sorgen ausblenden. Lesen ist für mich das beste Mittel gegen Stress im Alltag!&nbsp;</p>



<p><strong>Im Podcast „eat.READ.sleep“ geht es immer auch literarisch garniert ums Essen. Was ist für Sie vollendeter Genuss? </strong>Lesen ist erst mal eine sehr einsame Tätigkeit. Essen hingegen verbindet. Da kommen Menschen zusammen, lassen es sich gemeinsam gut gehen, man isst und kommt dann ins Gespräch – wie im Podcast. Man sitzt gemeinsam am Tisch und redet. Für mich ist vollendeter Genuss aber auch eine wunderbar gedeckte Tafel, an der ich mit Freunden und guten Getränken sitze und bis spät in die Nacht gemeinsam über Bücher und Weltpolitik rede. Man schafft einen Ort, wo jeder sein darf, wie er ist, man sich auch mal streitet und am Ende trotzdem nach einem guten Essen und einem letzten Absacker als Freunde wieder auseinandergeht. <strong><em>Das Gespräch führte</em></strong> <strong><em>Wolfgang Timpe</em></strong></p>



<p>Mehr von Jan Ehlert im <strong><em>NDR-Podcast </em></strong>unter: <strong><a href="https://www.ndr.de/kultur/buch/Podcast-eatREADsleep-Buecher-fuer-dich,podcasteatreadsleep100.html">»eat.READ.sleep«</a></strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Coaching: »Gesundheit und emotionale Balance!«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/coaching-gesundheit-und-emotionale-balance/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=coaching-gesundheit-und-emotionale-balance</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 23:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtküste]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hafencityzeitung.com/?p=2340365</guid>

					<description><![CDATA[Coaching. Für Andrea Huber ist Tanzen ein Hirn-Booster – drei Tipps für den Alltag Lassen Sie uns tanzen! Denn es gibt kaum etwas Vergleichbares, das so gut fürs Gehirn und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Coaching. Für <a href="https://andrea-huber-coaching.de">Andrea Huber </a>ist Tanzen ein Hirn-Booster – drei Tipps für den Alltag<br></em></strong></p>



<p><strong>Lassen Sie uns tanzen! </strong>Denn es gibt kaum etwas Vergleichbares, das so gut fürs Gehirn und die mentale Leistungsfähigkeit ist. Tanzen ist eine komplexe Aktivität, die unser Gehirn auf vielfältige Weise stimuliert und fördert, darin ist sich die moderne Neurowissenschaft sicher. Aktuelle Forschungen zeigen, dass regelmäßiges Tanzen unsere kognitive Gesundheit, emotionale Balance und neurologischen Funktionen signifikant beeinflusst. So haben Studien eine um 76 Prozent verbesserte Aufmerksamkeitsspanne ergeben, ein um 67 Prozent gesteigertes Arbeitsgedächtnis und um 53 Prozent verbesserte Problemlösungsfähigkeiten. <br><em>Foto oben: <strong>Coachin Andrea K. Huber: </strong>„Bewegung, Musik und Rhythmus sind Werkzeuge, um wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen – gerade dann, wenn der Kopf allein nicht weiterweiß.“ © mauritius images | Pikselstock | Alamy Stock Photos</em></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Druck_1-Kopie-2-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2334556" style="aspect-ratio:0.6669871061264973;width:306px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Druck_1-Kopie-2-683x1024.jpg 683w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Druck_1-Kopie-2-200x300.jpg 200w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Druck_1-Kopie-2-768x1152.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2024/05/Druck_1-Kopie-2.jpg 774w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Coachin Andrea K. Huber:</strong> Coachin Andrea Huber: „Es geht nicht um ,schön‘, sondern um Rhythmus. Der Körper darf führen, der Kopf Pause machen.“ © Privat</em></figcaption></figure>



<p>Eine 21-jährige Untersuchung des <em>Albert Einstein College of Medicine</em> kam darüber hinaus zu dem Schluss, dass Tanzen das Demenzrisiko um bis zu 76 Prozent reduzieren kann – mehr als jede andere untersuchte Freizeitaktivität wie zum Beispiel Lesen und Kreuzworträtsel lösen. Wenn Sie sich zu Musik bewegen, zwingen Sie die verschiedenen Gehirnbereiche zur Zusammenarbeit. Vereinfacht gesagt ist die linke Gehirnhälfte zuständig für Struktur, Zählen, Reihenfolge oder auch Logik. In der rechten Gehirnhälfte geht es um Rhythmus, Raumgefühl, Emotion und Intuition. Im Alltag – besonders im Berufsleben – dominieren oft lineare, linkshirnige Prozesse; wir denken, planen, entscheiden. Ein Ungleichgewicht entsteht, das Tanzen wunderbar ausbalancieren kann.&nbsp;</p>



<p>Die Bewegung fördert Durchblutung und Neuroplastizität, die Musik aktiviert Erinnerungs- und Emotionszentren, beim Lernen von Tanzabfolgen trainieren wir das Gedächtnis, und nicht zuletzt senkt die Freude zusammen mit der sozialen Komponente den Stress. Tanzen bezieht Körper, Gefühl und Denken gleichzeitig ein und ist deshalb so effektiv.</p>



<p><em>Drei einfache Wege, um im Alltag öfter das Tanzbein zu schwingen:</em></p>



<p><strong>1. Fünf Minuten freies Bewegen zu Musik:</strong> Stellen Sie einen Timer auf fünf Minuten und bewegen Sie sich zu einem Lied, ohne Choreografie, ohne Ziel. Es geht nicht um „schön“, sondern um Rhythmus. Der Körper darf führen, der Kopf Pause machen. Das hilft, Spannungen abzubauen und das Nervensystem zu regulieren – besonders nach einem langen Arbeitstag oder vor dem Einschlafen.&nbsp;</p>



<p>Wann sinnvoll? Bei innerer Unruhe, Grübeln oder dem Gefühl „festzustecken“.</p>



<p><strong>2. Summen oder Klatschen beim Denken:</strong> Wenn Gedanken kreisen oder sich Entscheidungen schwer anfühlen, können einfaches Summen oder rhythmisches Klatschen helfen. Beides aktiviert den Körper und bringt Struktur in den Denkprozess.</p>



<p>Wann sinnvoll? Beim Sortieren von Gedanken, Schreiben, Planen oder vor wichtigen Gesprächen.</p>



<p><strong>3. Gehen mit Musik bei Entscheidungsfindung:</strong> Statt Entscheidungen ausschließlich im Sitzen zu treffen, gehen Sie ein paar Minuten spazieren – am besten mit Musik, die weder zu ruhig noch zu aufwühlend ist. Das ordnet die Gedanken, und nicht selten tauchen Lösungen unterwegs auf, die am Schreibtisch blockiert waren. Wann sinnvoll? Bei offenen Fragen, Unsicherheit oder innerem Hin und Her.</p>



<p><em>Generell gilt: </em>Tanzen Sie nicht, um etwas zu erreichen – sondern um sich selbst zu regulieren. Speziell bei Überforderung, Erschöpfung oder emotionalem Druck. Es gibt weltweit schätzungsweise mehrere Hundert bis über tausend verschiedene Tanzarten, von klassischen und gesellschaftlichen Tänzen über traditionelle Volkstänze bis hin zu modernen und urbanen Stilen, nicht zu vergessen die Improvisation.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-059d648b59e17e55db68fb95d726885e"><strong><em>»Beim Lernen von Tanzabfolgen trainieren wir das Gedächtnis, und nicht zuletzt senkt die Freude zusammen mit der sozialen Komponente den Stress. Tanzen bezieht Körper, Gefühl und Denken gleichzeitig ein und ist deshalb so effektiv.« </em></strong></p>



<p><em>Sie haben die Wahl. </em>Wofür Sie sich auch immer begeistern, zwei Aspekte sind wichtig: Zum einen ist Regelmäßigkeit wichtiger als Intensität – tanzen Sie mindestens zwei- oder dreimal pro Woche. Zum anderen gewinnt Variation – probieren Sie verschiedene Tänze aus, wechseln Sie Schrittfolgen und Musikstile. <em><strong>Ihre Andrea Huber</strong></em></p>



<p><strong>Info Andrea K. Huber</strong> ist ­Coachin im Leistungssport, hat sich auf Stress­management spe­zialisiert und berät Unternehmen und Privatpersonen in heraus­fordernden Situa­tionen. Infos: <strong><a href="https://andrea-huber-coaching.de"><em>andrea-­ huber-coaching.de</em> </a></strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jimmys Parkett: Gastro-Pioniere treffen Interiormöbel und »Lindi«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/jimmys-parkett-gastro-pioniere-treffen-interiormoebel-und-lindi/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=jimmys-parkett-gastro-pioniere-treffen-interiormoebel-und-lindi</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 23:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Der HCZ-Reporter Jimmy Blum über Events, People, Udo Lindenberg und Schnack aus dem Quartier Vom Kap an die Elbe. Chefs Warehouse Hamburg – Canteen &#38; Bar hat Am Sandtorkai eröffnet. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Der HCZ-Reporter Jimmy Blum über Events, People, <a href="https://www.udo-lindenberg.de/udoversum/">Udo Lindenberg</a> und Schnack aus dem Quartier</em></strong></p>



<p><strong>Vom Kap an die Elbe. <a href="https://www.chefswarehouse.de">Chefs Warehouse Hamburg – Canteen &amp; Ba</a>r </strong>hat Am Sandtorkai eröffnet. Die HafenCity bekommt einen neuen kulinarischen Ankerpunkt. Mit dem <em>Chefs Warehouse</em> ist jetzt erstmals das international erfolgreiche Restaurantkonzept aus Kapstadt in Hamburg angekommen. Der neue Standort liegt am Sandtorkai in einem Gebäude, das selbst Geschichte geschrieben hat. <br><em>Foto oben: Die <strong>Chefs Warehouse Hamburg-Gründer und -Macher:in</strong> (v. l.) Lina Koch, Liam Tomlin und Christoph Strenger. HafenCity-Pioniergastronom&nbsp;Strenger: „Qualität entsteht durch Sorgfalt – bei Produkten genauso wie bei Menschen.“ © Jimmy Blum</em></p>



<p>Die ehemalige Maschinenzentralstation aus dem Jahr 1888 wurde von der HHLA aufwendig saniert. Backstein, hohe Decken, ein moderner Lichthof. Der Raum wirkt offen und rau zugleich. Genau die richtige Bühne für ein Konzept, das auf Klarheit setzt. <em>Chefs Warehouse</em> steht für „Tapas for Two“. Kleine Gerichte, die geteilt werden. International gedacht, handwerklich präzise umgesetzt. Das erste Restaurant eröffnete 2014 in Kapstadt. Heute gibt es neun Standorte weltweit. Hamburg ist Nummer zehn.</p>



<p>Die Idee für diesen Schritt entstand schon vor Jahren. <strong>Liam Tomlin,</strong> Gründer des Originals, traf 2016 auf <strong>Christoph ­Strenger. </strong>Beide verbindet bis heute eine gemeinsame Haltung: Qualität braucht Zeit, Sorgfalt und gute Produkte. Aus der Begegnung wurde eine Freundschaft und schließlich ein gemeinsames Projekt. Bei der Eröffnung strahlen beide in die Kamera, man merkt den beiden die jahrelange Freundschaft sofort an.</p>



<p>In Hamburg führen <strong>Lina Koch </strong>und <em>Christoph Strenger</em> das Restaurant. Beide sind in der Stadt längst feste Größen. <em>Strenger</em> ist ein Pionier der Gastronomie in der HafenCity, unter anderem mit dem<em> CHILLI Club </em>und <em>Coast by east. </em>Gemeinsam prägen sie mit den <em>east</em>-Konzepten seit Jahren die Szene. Lina Koch treibt das Projekt operativ voran. Sie bringt Erfahrung, Netzwerk und ein klares Verständnis für moderne Gastronomie mit. Ihr Anspruch ist spürbar, kein lauter Auftritt, sondern Substanz.</p>



<p>Das Restaurant bietet Platz für knapp 300 Gäste, dazu eine Galerie-Bar und mehrere Bereiche für private Runden. Auch ein Außenbereich gehört dazu. Abends öffnet die Küche, mittelfristig soll auch ein Lunch-Angebot folgen. Beim Presse-Dinner Ende Februar zeigt sich, wohin die Reise geht. Präzise Gerichte, klar im Geschmack, ohne Überladung. Produkte stehen im Mittelpunkt. Der Stil bleibt international, aber zugänglich. Mir schmecken besonders die <em>Austern mit Tartare,</em> sie sollen das neue Signature-Highlight auf der Speisekarte sein. Das Konzept „Sharing is Caring“ bietet eine große Auswahl an geschmacklichen Genüssen. Und das ist <em>Christoph Strenger </em>auch wichtig: „Qualität entsteht durch Sorgfalt – bei Produkten genauso wie bei Menschen.“ Ein Satz, der gut in diese Stadt passt. Und vielleicht genau zur richtigen Zeit kommt. <br><em>Chefs Warehouse, Am Sandtorkai 29, 20457 Hamburg</em> <strong><a href="https://www.chefswarehouse.de">chefswarehouse.de</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/20260219_Boutique_Hambourg_019-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2340370" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/20260219_Boutique_Hambourg_019-1-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/20260219_Boutique_Hambourg_019-1-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/20260219_Boutique_Hambourg_019-1-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/20260219_Boutique_Hambourg_019-1-1536x1025.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/20260219_Boutique_Hambourg_019-1-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Das Tikamoon-Team </strong>­des neuen Flagship-Stores an den Hohe Bleichen: „Tikamoon ist mehr als ein Möbelgeschäft, es ist ein Gegenentwurf zum schnellen Konsum.“ © Tikamoon</em></figcaption></figure>



<p><strong>Französisches Design, norddeutsche Leichtigkeit.</strong> In den Hohe Bleichen hat ein neuer Ort für Interior-Fans eröffnet. <strong><a href="https://www.tikamoon.de">Tikamoon</a></strong> aus Frankreich, bislang vor allem als Online-Marke bekannt, zeigt sich jetzt erstmals mit einem großen Store in Deutschland – und Hamburg hat den Zuschlag bekommen. Ich war bei der Eröffnung, die kein klassischer Store-Launch war, eher ein lässiges Fest. Locker, laut, viele bekannte Gesichter aus der Hamburger Szene. Kreative, Architekten, Gastronomen, Designer. Man kennt sich, man kommt ins Gespräch und: mittendrin Möbel, die nicht nach Showroom aussehen, sondern nach echten Räumen.</p>



<p><em>Tikamoon</em> denkt Möbel nicht als schnelle Ware, sondern als Begleiter. „Es ist Zeit, seltener und bewusster zu kaufen“, so <em>Tikamoon</em>-CEO <strong>Arnaud ­Vanpoperinghe.</strong> Sein Ansatz zieht sich durch die gesamte Kollektion und Ausstellung. Auf rund 500 Quadratmetern und zwei Etagen sind komplette Wohnwelten aufgebaut. Wohnzimmer, Bad, Schlafzimmer. Nichts wirkt inszeniert. Man läuft durch Räume, nicht durch Regale. Holz ist überall. Teak, Eiche, Nussbaum. Man kann es anfassen, vergleichen, spüren. Die Möbel sind massiv, schlicht, klar im Design, kein Schnickschnack. Dafür viel Handwerk. <em>Tikamoon</em> setzt bewusst auf langlebige Materialien und traditionelle Verarbeitung. Viele Stücke kommen ohne Metallverbindungen aus. Stattdessen klassische Holzarbeiten. Das spürt man.</p>



<p>Der Store versteht sich nicht nur als Verkaufsfläche. Halt ein Ort für Austausch und Inspiration. Workshops sind geplant, Gespräche über Materialien, Pflege, Nachhaltigkeit. Auch das ist Teil der Idee, Möbel nicht nur verkaufen und kaufen, sondern auch verstehen. In Hamburg trifft das einen Nerv. Unsere Heimatstadt ist geprägt von Kontrasten. Hafen, Industrie, aber auch ein starkes Bewusstsein für Gestaltung und Nachhaltigkeit. Genau da setzt <em>Tikamoon</em> an. Das Konzept ist klar. Weniger Masse, mehr Qualität. Produkte, die reparierbar sind. Materialien, die lange halten. Teilweise mit Blick auf Kreislaufwirtschaft und Wiederverwertung. Insofern ist <em>Tikamoon</em> mehr als ein Möbelgeschäft, ein Gegenentwurf zum schnellen Konsum.</p>



<p>Am Ende bleibt vor allem dieser Eindruck vom Abend: gute Gespräche und entspannte Stimmung und viele, die geblieben sind. Niemand wollte schnell wieder weg. Ein neues Geschäft, eine neue stationäre Marke kann ein Quartier, manchmal eine Stadt verändern. <em>Tikamoon</em> hat das Potenzial dazu. Nicht laut, sondern als Haltung. <br><em>Tikamoon, Hohe Bleichen 24-26, 20354 Hamburg </em><a href="https://www.tikamoon.de"><strong>tikamoon.de</strong></a></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="544" height="968" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/IMG_0116.jpg" alt="" class="wp-image-2340323" style="aspect-ratio:0.5619764007037821;width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/IMG_0116.jpg 544w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/IMG_0116-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 544px) 100vw, 544px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Das Genussgipfel-Macherteam ­</strong>mit (v. l.) Matthias Gförer, Gut Wulksfelde, Cora Schwarz, foodlab, Thomas Sampl, Hobenköök, Maurizio Oster, Zeik, und Benjamin Cordes, Journalist. © Hobenköök</em></figcaption></figure>



<p><strong>Ein Abend für die Region.</strong> In der <strong>Hobenköök </strong>wurde zur Internorga ein neuer Treffpunkt für die Gastro-Branche veranstaltet. Der <strong>„Genussgipfel“</strong> bringt das zusammen, was oft getrennt läuft. Produzenten, Gastronomen, Start-ups und Händler. Alle an einem Ort. Alle mit dem gleichen Fokus.&nbsp;</p>



<p>Es geht um regionale Lebensmittel und darum, wie sie wirklich ihren Weg auf den Teller finden. Dafür steht <em>Hobenköök</em>-Inhaber <strong>Thomas Sampl</strong> seit vielen Jahren mit seinem Frischekonzept von Lieferanten aus der Region. Die Idee ist einfach. Weniger Masse, mehr Gespräch und mehr direkte Begegnung. Genau dafür wurde der Genussgipfel geschaffen. Das merkt man sofort. Rund 25 Produzenten stehen in der Markthalle. Käse, Gemüse, Getränke, Manufakturprodukte und wunderschöne Blumenkreationen von <strong>Ute Reimers.</strong> Ur-HafenCity-Bewohner:innen kennen sie noch, denn <em>Ute Reimers</em> war eine der ersten Gewerbetreibenden auf dem neu eröffneten Kaiserkai mit ihrem Blumengeschäft.</p>



<p>Beim <em>Hobenköök</em>-Genussgipfel probiert man, kommt ins Gespräch, tauscht Nummern aus. Es geht nicht um Show. Es geht um Beziehungen. Als Gegenentwurf zu großen Hallen und schnellen Kontakten. Wer die Internorga schon mal besucht hat, versteht sofort, was ich damit meine. In den riesigen Hallen der Messe Hamburg wird man als Gast wie auf dem Laufband von Stand zu Stand geschoben, und mit etwas Glück bekommt man eine kleine Kostprobe und unzähliges Werbematerial zugesteckt.</p>



<p>„Regionale Lebensmittel funktionieren nur über langfristige Zusammenarbeit“, sagt Thomas Sampl. „Genau dafür wollen wir eine Plattform schaffen.“</p>



<p>Im Mittelpunkt steht ein Wettbewerb. Teams aus Köchen, Auszubildenden und Start-ups des Genussgipfels entwickeln live Gerichte. Die Zutaten kommen aus der Region. Das Publikum probiert, diskutiert, stimmt ab. Parallel bewertet eine Jury. Mit dabei sind bekannte Namen. <strong>Maurizio Oster</strong> vom <em>Zeik</em>-Restaurant, <strong>Caro Schwarz</strong> vom <em>foodlab,</em> <strong>Matthias Gförer</strong> vom <em>Hof Wulksfelde</em> und <em>Journalist ­</em><strong>Benjamin Cordes.</strong> Sie schauen genau hin: auf Kreativität, auf Produktqualität, auf handwerkliche Umsetzung. Der Wettbewerb ist nur ein Teil des Abends. Immer wieder wird gekocht, angerichtet, erklärt. An den Ständen wird probiert. An der Bar gemixt. Dazwischen Gespräche. Viele neue Kontakte. Und im Hintergrund Musik vom DJ, der sich, je später der Abend wird, immer mehr in den Vordergrund spielt und ab 21 Uhr alle Besucher:innen auf den Dancefloor lockt und bis späte in die Nacht für eine ausgelassene Party sorgt. Mega. Die <em>Hobenköök</em> nimmt schon Reservierungen für den Tanz in den Mai am 30. April 2026 an. <br><em>Hobenköök, Stockmeyerstr. 43, 20457 Hamburg</em> <strong><a href="https://hobenkoeoek.de">hobenkoeoek.de</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="982" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/©-Tine-Acke-Udo-mit-Plakat-I-2N5A0152-982x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2340277" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/©-Tine-Acke-Udo-mit-Plakat-I-2N5A0152-982x1024.jpg 982w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/©-Tine-Acke-Udo-mit-Plakat-I-2N5A0152-288x300.jpg 288w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/©-Tine-Acke-Udo-mit-Plakat-I-2N5A0152-768x800.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/©-Tine-Acke-Udo-mit-Plakat-I-2N5A0152.jpg 1229w" sizes="(max-width: 982px) 100vw, 982px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Udo Lindenberg </strong>präsentiert seine UDOVERSUM-­Schau im Stilwerk an der Elbmeile. © Tine Acke</em></figcaption></figure>



<p><strong>Mit <a href="https://www.udo-lindenberg.de/udoversum/">Udo Lindenberg</a> wieder auf die Karte.</strong> Die <a href="https://www.elbmeile.de">Elbmeile</a> gehört zu den eindrucksvollsten Abschnitten an Hamburgs Hafenkante. Vom U-Boot-Museum bis nach Övelgönne zieht sich das Quartier entlang der Elbe. Von der Kaikante blickt man auf die strahlende Elbphi und die neuen Türme auf dem Strandkai in der HafenCity. Wasser, Weite, Geschichte. Und doch wurde es in den letzten Jahren oft übersehen.&nbsp;</p>



<p>Das soll sich ändern. Mit <strong>Boie Baumann</strong> hat die Elbmeile einen neuen Quartiersmanager. Seit rund zehn Monaten ist er im Amt. „Ich habe relativ schnell Ja gesagt“, erzählt er. „Ich habe hier gewohnt, gearbeitet, gelebt.“ Die Verbindung ist persönlich. Sein Ziel ist klar. „Wir wollen die Elbmeile wieder mehr auf die Karte setzen.“ Mehr Sichtbarkeit, mehr Besucher, mehr Leben. Erste Ideen gibt es viele. Der Hafengeburtstag soll stärker ins Quartier gezogen werden. Dazu neue Formate wie ein Seafood Festival oder ein großes Straßenfest. Auch ein Wassertaxi ist im Gespräch.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/IMG_4954-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-2340324" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/IMG_4954-1024x768.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/IMG_4954-300x225.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/IMG_4954-768x576.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/IMG_4954.jpg 1371w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Boie Baumann</strong> ist neuer Quartiers­manager der Elbmeile. © Jimmy Blum</em></figcaption></figure>



<p>Unterstützung bekommt Baumann von einem starken Netzwerk. Der Gewerbeverbund existiert seit 30 Jahren. Vorsitzender ist <strong>Jens Stacklies,</strong> Betreiber der Fischauktionshalle und Gründungsmitglied. Für ihn ist die Elbmeile mehr als ein Standort. „Das ist eine Herzensangelegenheit“, sagt er. „Ich bin hier groß geworden.“ Er sieht die Entwicklung auch kritisch. Die HafenCity habe viel Aufmerksamkeit bekommen. „Dieses alte Quartier hier darf nicht hinten runterfallen.“ Deshalb sei Zusammenarbeit der Gewerbetreibenden entscheidend. „Eine Gemeinschaft ist immer stark.“</p>



<p>Ein wichtiger Impuls kommt jetzt aus dem Stilwerk. Ab dem 30. April startet dort eine große <em>Udo Lindenberg</em>-Ausstellung. Das <strong>UDOVERSUM</strong> zeigt das Leben des Künstlers in all seinen Facetten. Musik, Kunst, persönliche Stücke. Natürlich sind auch seine berühmten <em>Likörelle</em>-Bilder zu bestaunen. Hamburg spielt die zentrale Rolle, hier entstand in den 70ern der „Lindi“-Mythos. <em>Baumann</em> hat das Projekt mit angeschoben. „Wir haben ein bisschen darauf hingearbeitet“, sagt er. Gemeinsam mit dem Stilwerk wurde die Idee entwickelt. Jetzt soll sie Besucher anziehen und das Quartier neu beleben.</p>



<p>Die Ausstellung läuft bis Oktober. Für die Elbmeile ist das mehr als ein Event. Es ist ein Signal. Kultur, Gastronomie und Handel können hier zusammen funktionieren. Mit neuem Schwung, klaren Ideen und starken Partnern könnte die Elbmeile wieder das werden, was sie lange war: ein Ort, an dem Hamburg sich zeigt. Direkt an der Elbe.&nbsp;<strong><a href="https://www.elbmeile.de">elbmeile.de</a></strong> und&nbsp;<strong><a href="https://www.udo-lindenberg.de/udoversum/">udo-lindenberg.de</a></strong> <br><strong><em>Alles Gute, euer Jimmy</em></strong></p>



<p>_______________________<br><strong>Jimmy Blum</strong> ist Unternehmer und lebt in der HafenCity und Nocera, Umbrien.&nbsp;</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>33. Open Art: »Unverfälschte Erlebnisse und Begegnungen!«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/33-open-art-unverfaelschte-erlebnisse-und-begegnungen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=33-open-art-unverfaelschte-erlebnisse-und-begegnungen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 23:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hafencityzeitung.com/?p=2340375</guid>

					<description><![CDATA[Vorschau. Das nördliche Überseequartier präsentiert ab 23. April die 33. Open Art-Ausstellung zum ­Thema »Kanada – Von Natur aus vielfältig« auf dem Überseeboulevard Einfach mal in Natur, Tiere und unendliche [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Vorschau. Das <a href="https://www.überseequartier-nord.de">nördliche Überseequartier</a> präsentiert ab 23. April die 33. Open Art-Ausstellung zum ­Thema »Kanada – Von Natur aus vielfältig« auf dem Überseeboulevard</em></strong></p>



<p><strong>Einfach mal in Natur, Tiere und unendliche Landschaften und Meere wegträumen.</strong> Der Überseeboulevard hat sich nach der zu Ende gehenden Florida-Ausstellung mit der <strong>33. <em>Open Art</em>-Ausstellung</strong> ein weiteres Natur-Reise-Sehnsuchtsland für seine großformatigen Fotobildtafeln im Zentrum der HafenCity ausgewählt: ­<strong><em>»Kanada – Von Natur aus ­vielfältig«, </em></strong>das zweitgrößte Land der Erde. Das nördlicheÜberseequartier, der ReiseveranstalterCRD Touristik und dieDestination Canadastellen 50 großformatige Aufnahmen von den zahlreichen Reisen des Hamburger Fotografen-Paares <strong><em>Krim Grüttner</em></strong> und <strong><em>Reinhard Prinzmeier</em></strong> aus: Insgesamt mehr als neun Monate waren sie in Kanada mit ihrem Camper Van unterwegs und zeigen eine Bandbreite von dem, was das Land so anziehend macht. Sie nehmen die Betrachter mit in grandiose Landschaften, zu wilden Tieren und zur indigenen Kultur der First Nations. <br><em>Foto oben: <strong>Der Schwatka-Stausee </strong>entstand durch die Stauung des Yukon River in Whitehorse im Yukon Territory, Kanada. © Krim Grüttner</em></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-9df046150afd36ebe67f3fd399014c8d"><strong><em>Von Neufundland bis zu den Rocky ­Mountains: Kanadas Natur vor der Linse</em></strong></p>



<p>Eröffnet wird die Outdoor-Ausstellung am 23. April von dem Fotografen-Paar <em>Krim Grüttner </em>und <em>Reinhard Prinzmeier,</em> <strong><em>Dr. Claudia Weise,</em></strong> Quartiersmanagerin des nördlichen Überseequartiers von BNP Paribas Real Estate Property Management Deutschland, <strong><em>Pia Hambrock,</em></strong> Stellvertretende Geschäftsführerin von CRD Touristik, und ­<strong><em>Andreas Schunck,</em></strong> Managing Director von Destination Canada. Bis zum 20. September 2026 sind die Bilder und Geschichten rund um die Uhr kostenlos auf dem Überseeboulevard zugänglich.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Nordlichter-bei-Vogar-Manitoba-C-Reinhard-Prinzmeier-Druck-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2340331" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Nordlichter-bei-Vogar-Manitoba-C-Reinhard-Prinzmeier-Druck-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Nordlichter-bei-Vogar-Manitoba-C-Reinhard-Prinzmeier-Druck-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Nordlichter-bei-Vogar-Manitoba-C-Reinhard-Prinzmeier-Druck-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Nordlichter-bei-Vogar-Manitoba-C-Reinhard-Prinzmeier-Druck.jpg 1236w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Nordlichter bei Vogar in der Provinz Manitoba</strong> rund 158 Kilometer von Winnipeg in der Mitte von Kanadas Süden. © Reinhard Prinzmeier </em></figcaption></figure>



<p>Kanada war schon lange ein Sehnsuchtsland für <em>Krim Grüttner</em> und <em>Reinhard Prinzmeier</em>.Dreimal sind sie bisher diesem „Ruf der Wildnis“ gefolgt. 2014 haben sie mit einem dort gemieteten Wohnmobil vier Wochen das Yukon Territory bereist. Alle anderen Provinzen und Territorien (außer Nunavut, das auf der Straße nicht erreichbar ist) haben sie 2018 erkundet. Das eigene Wohnmobil haben sie von Hamburg nach Halifax verschiffen lassen und sind damit sechs Monate, von Mai bis November, durch das zweitgrößte Land der Erde gereist, von Ost nach West und zurück. Seitdem ist Kanada ein Lieblingsland der beiden. 2024 sind sie mit ihrem Wohnmobil neun Monate durch Nordamerika getourt, dabei erneut drei Monate durch den Westen und den Osten ­Kanadas.</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-94232c4a070717f92a615b8c2e0e08cf"><strong><em>Vom Camper Van aufs Pflaster: ­Fotokunst unter freiem Himmel</em></strong></p>



<p>Höhepunkte ihrer Reisen waren Neufundland, die Niagarafälle, die Rocky Mountains, ­Vancouver Island, eine Fährfahrt durch die ­Inside Passage, Nordlichter, die „Dinosaurier-Welthauptstadt“ Drumheller, der Indian Summer, Traumstraßen wie der Trans-Labrador Highway, Icefields ­Parkway und Alaska Highway. Sie besuchten Veranstaltungen wie ein Jamboree, ein Powwow der First Nations und ein Rodeo und hatten immer wieder Tierbegegnungen: Wale, Elche, Luchse, Pelikane, Papageitaucher, Kraniche, Schwärme von Schnee- und Kanadagänsen, Weißkopf­seeadler, Präriehunde, Steinschafe, Gabelböcke, Bisonherden, Schwarzbären und Grizzlys lichteten sie ab.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Peggys-Point-Peggys-Cove-Nova-Scotia-C-Reinhard-Prinzmeier-Druck-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-2340332" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Peggys-Point-Peggys-Cove-Nova-Scotia-C-Reinhard-Prinzmeier-Druck-1024x682.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Peggys-Point-Peggys-Cove-Nova-Scotia-C-Reinhard-Prinzmeier-Druck-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Peggys-Point-Peggys-Cove-Nova-Scotia-C-Reinhard-Prinzmeier-Druck-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Peggys-Point-Peggys-Cove-Nova-Scotia-C-Reinhard-Prinzmeier-Druck.jpg 1232w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Leuchtturm an Peggy’s Point</strong> in Nova Scotia an der Ostküste Kanadas. © Reinhard Prinzmeier </em></figcaption></figure>



<p>„Auf unseren Reisen haben wir einen Eindruck von der Vielfalt Kanadas bekommen“, so das Fotografen-Paar <em>Krim Grüttner</em> und <em>Reinhard ­Prinzmeier.</em> „Wir sind immer wieder fasziniert von der einzigartigen Natur und diesem unfassbaren, schützenswerten Naturreichtum. Diese Bandbreite, die Kanada zu bieten hat, möchten wir jetzt mit der Ausstellung greifbar machen und den ein oder anderen vielleicht überraschen“, so die beiden Landschafts- und Tierfotografen über die Entstehung ihrer Bildwelten, die jetzt erstmals so kuratiert aus ihren Reportagereisen auf dem Überseeboulevard in der HafenCity zu sehen sind.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Niagarafaelle-Ontario-C-Krim-Gruettner-Druck-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2340329" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Niagarafaelle-Ontario-C-Krim-Gruettner-Druck-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Niagarafaelle-Ontario-C-Krim-Gruettner-Druck-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Niagarafaelle-Ontario-C-Krim-Gruettner-Druck-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Niagarafaelle-Ontario-C-Krim-Gruettner-Druck.jpg 1172w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Niagarafälle: </strong>Überlauf des Erie-Sees in den Ontario-See, Kanada. © Krim Grüttner</em></figcaption></figure>



<p>„Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll die Vielfalt und Schönheit Kanadas, die uns als Spezialreiseveranstalter für individuelle Nordamerikareisen besonders am Herzen liegt“, sagt <em>Pia Hambrock </em>von CRD Touristik. Und <em>Andreas Schunck </em>von Destination Canada ergänzt: „Mit ihren Aufnahmen bringen <em>Krim Grüttner</em> und <em>Reinhard Prinzmeier</em> den kulturellen Reichtum und die Authentizität Kanadas eindrucksvoll zum Ausdruck. Sie zeigen das echte Kanada, das Land und seine Leute. Dass wir diese Arbeiten im Überseequartier in der Hamburger HafenCity öffentlich zugänglich machen und damit die Sehnsucht nach dem Echten wecken dürfen, freut uns sehr. Gerade in einer Zeit, in der vieles gefiltert und inszeniert wirkt, steht Kanada für unverfälschte Erlebnisse und Begegnungen.“&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="727" height="485" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Weisskopfseeadler-Northwest-Territories-C-Reinhard-Prinzmeier-Druck.jpg" alt="" class="wp-image-2340339" style="aspect-ratio:1.498936855670103;width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Weisskopfseeadler-Northwest-Territories-C-Reinhard-Prinzmeier-Druck.jpg 727w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Weisskopfseeadler-Northwest-Territories-C-Reinhard-Prinzmeier-Druck-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 727px) 100vw, 727px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Weißkopfseeadler </strong>im Northwest Territory von Kanada. © Reinhard Prinzmeier </em></figcaption></figure>



<p>Und <em>Claudia Weise,</em> Quartiersmanagerin des Überseequartiers der BNP Paribas Real Es­tate Property Management Deutschland, ist die öffentliche Präsenz für alle wichtig: „Die neue Ausstellung über Kanada lädt die Betrachter dazu ein, in die weiten Landschaften, lebendigen Kulturen und stillen Naturmomente des Landes einzutauchen und die Vielfalt dieses beeindruckenden Landes mit neuen Augen zu entdecken. Durch die Konzeption im öffentlichen Raum steht die Ausstellung kostenlos und zu jeder Tageszeit für Groß und Klein zur Verfügung.“ <strong><em>Vivian Brodersen</em></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/In-Sicherheit-Trans-Labrador-Highway-Labrador-C-Krim-Gruettner-Druck-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2340325" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/In-Sicherheit-Trans-Labrador-Highway-Labrador-C-Krim-Gruettner-Druck-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/In-Sicherheit-Trans-Labrador-Highway-Labrador-C-Krim-Gruettner-Druck-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/In-Sicherheit-Trans-Labrador-Highway-Labrador-C-Krim-Gruettner-Druck-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/In-Sicherheit-Trans-Labrador-Highway-Labrador-C-Krim-Gruettner-Druck.jpg 1086w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Junger Schwarzbär</strong> im Baumwipfel am Trans-Labrador Highway, Neufundland, Kanada. © Krim Grüttner</em></figcaption></figure>



<p><strong>Info</strong> Mehr Informationen zur <strong>33. <em>Open Art</em></strong>-Ausstellung <strong><em>„Kanada – von Natur aus vielfältig“ </em></strong>vom 23. April bis 20. September 2026 auf dem Überseeboulevard unter: <strong><a href="http://echt-hafencity.de">echt-hafencity.de</a></strong> und <strong><a href="https://www.überseequartier-nord.de">überseequartier-nord.de</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Wild-Bight-Strait-of-Belle-Isle-Newfoundland-C-Reinhard-Prinzmeier-Druck-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-2340340" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Wild-Bight-Strait-of-Belle-Isle-Newfoundland-C-Reinhard-Prinzmeier-Druck-1024x682.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Wild-Bight-Strait-of-Belle-Isle-Newfoundland-C-Reinhard-Prinzmeier-Druck-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Wild-Bight-Strait-of-Belle-Isle-Newfoundland-C-Reinhard-Prinzmeier-Druck-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/Wild-Bight-Strait-of-Belle-Isle-Newfoundland-C-Reinhard-Prinzmeier-Druck.jpg 1244w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Tausende meterhohe Eisberge vor der Küste von Wild Bight </strong>in der Nähe von Cape Norman, Neufundland. © Reinhard Prinzmeier </em></figcaption></figure>



<p></p>
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		<title>ALDI Nord sorgt für Energie beim HafenCity Run</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/aldi-nord-sorgt-fuer-energie-beim-hafencity-run/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=aldi-nord-sorgt-fuer-energie-beim-hafencity-run</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 23:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hafencityzeitung.com/?p=2340378</guid>

					<description><![CDATA[Event. Am 30. Mai werden über 20.000 Teilnehmende zu Norddeutschlands größtem Firmen- und Spendenlauf erwartet Beim HafenCity Run 2026 ist ALDI Nord auch in diesem Jahr wieder als Partner mit dabei und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Event. Am 30. Mai werden über 20.000 Teilnehmende zu Norddeutschlands <a href="https://www.hafencityrun.de">größtem Firmen- und Spendenlauf </a>erwartet</em></strong></p>



<p>Beim <strong><em>HafenCity Run 2026</em></strong> ist <strong>ALDI Nord</strong> auch in diesem Jahr wieder als Partner mit dabei und versorgt die Läuferinnen und Läufer mit leckeren Snacks. Im Zielbereich hält <em>ALDI Nord</em> erneut frische Äpfel und Bananen für die Läuferinnen und Läufer bereit, um die Energiereserven nach dem Lauf wieder aufzufüllen. Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es Müsliriegel der <em>ALDI</em>-Eigenmarke <em>GOLDEN BRIDGE. </em>Die schmecken nicht nur gut, sondern liefern auch genau die Energie, die man nach dem rund vier Kilometer langen Lauf benötigt. <br><em>Foto oben: Selbstverständlich ist <strong>ALDI Nord auch 2026 wieder mit einem eigenen Team </strong>am Start. Es wird die dritte Teilnahme in Folge sein. © Witters GmbH</em></p>



<p>Doch das Engagement des Discounters geht noch weiter: Er lässt es sich nicht nehmen, selbst mit einem Team aus <em>ALDI</em>-Mitarbeitenden für den guten Zweck an den Start zu gehen. „Wir freuen uns, in diesem Jahr zum dritten Mal mit <em>ALDI Nord</em> beim <em>HafenCity Run</em> dabei zu sein und die Läuferinnen und Läufer als offizieller Verpflegungspartner mit Obst und Müsliriegeln zu versorgen“, sagt <strong><em>Dino Lo Giudice,</em></strong> Managing Director der für Hamburg zuständigen <em>ALDI</em>-Regionalgesellschaft Seevetal. „Der gute Zweck, die Stimmung der letzten Jahre und die Nähe zu unserer Filiale in der Baakenallee haben uns direkt überzeugt, wieder die Laufschuhe in der HafenCity zu schnüren.“ Seit Juli 2021 ist <em>ALDI Nord</em> mit der Filiale an der Baakenallee 38 in der HafenCity vertreten, um die Kundinnen und Kunden vor Ort mit einer großen Vielfalt an Lebensmitteln zu versorgen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/HafenCity-Run-2025-©Johannes-Schoelermann-10-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-2340298" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/HafenCity-Run-2025-©Johannes-Schoelermann-10-1024x682.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/HafenCity-Run-2025-©Johannes-Schoelermann-10-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/HafenCity-Run-2025-©Johannes-Schoelermann-10-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/HafenCity-Run-2025-©Johannes-Schoelermann-10.jpg 1219w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Im Ziel wartet erneut </strong>frisches Obst und mehr aus dem ALDI Nord-Sortiment auf die Teilnehmer:innen. © Witters GmbH</em></figcaption></figure>



<p>Auch der Regional Sales Manager der Filiale in der HafenCity, <strong><em>Christoph Franzke,</em></strong> fiebert dem beliebten Laufevent entgegen: „Das Verkaufsteam aus der <em>ALDI</em>-Filiale in der HafenCity und ich sind begeistert, auch in diesem Jahr wieder ganz nah am Geschehen zu sein. Wir freuen uns, den einen oder anderen Teilnehmenden vor oder nach dem Lauf in unserer Filiale begrüßen zu dürfen und mit unserem vielfältigen Sortiment zur Stärkung beizutragen.“</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-f0fe9e9aae1b9497f3123d0a668a5eee"><strong><em>»Der gute Zweck, die Stimmung der letzten Jahre und die Nähe zu unserer Filiale in der Baakenallee haben uns direkt überzeugt, wieder die Laufschuhe in der HafenCity zu schnüren.«<br></em>Dino Lo Giudice, Managing Director ALDI Seevetal</strong></p>



<p>Nicht nur die <em>ALDI</em>-Regionalgesellschaft Seevetal unterstützt die Veranstaltung, sondern auch die Regionalgesellschaft Bargteheide, die auch Filialen in Hamburg verwaltet. „Mit unserem Engagement möchten wir nicht nur die Läuferinnen und Läufer nach dem Lauf mit stärkenden Snacks versorgen, sondern auch den guten Zweck unterstützen“, sagt <strong><em>Viktor Dik,</em></strong> Managing Director der ebenfalls für Hamburg zuständigen <em>ALDI</em>-Regionalgesellschaft Bargteheide. „Wir freuen uns, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden für Hamburg zuständigen Regionalgesellschaften gemeinsam als Team <em>ALDI Nord</em> an den Start gehen.“</p>



<p>Wen jetzt die Vorfreude packt und wer noch kein Team gemeldet hat, sollte sich beeilen. Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Startplätzen – aktuell zwölf Prozent im Meldeplus im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt – werden die beliebten Startfenster am Vormittag allmählich rar. Die Anmeldung schließt endgültig am Mittwoch, den 6. Mai 2026. <strong><em>Emanuel von Böselager</em></strong></p>



<p><strong>Info</strong> Weitere Informationen und <strong>Anmeldung</strong> zum <strong>HafenCity Run 2026</strong> finden Sie unter: <strong><a href="https://www.hafencityrun.de">hafencityrun.de</a></strong></p>



<p></p>
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		<title>»Wenn die Sonne lacht, lachen die Blumen mit!«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/wenn-die-sonne-lacht-lachen-die-blumen-mit/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wenn-die-sonne-lacht-lachen-die-blumen-mit</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 23:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hafencityzeitung.com/?p=2340380</guid>

					<description><![CDATA[Event. Die Loki Schmidt Stiftung hat mit der Ausstellung ­»NaturRaum HafenCity – zwischen Elbe und Asphalt« ihre neue Dependance an der Versmannstraße eingeweiht In der Versmannstraße 60 hat die Loki [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Event. Die <a href="https://loki-schmidt-stiftung.de">Loki Schmidt Stiftung </a>hat mit der Ausstellung ­»NaturRaum HafenCity – zwischen Elbe und Asphalt« ihre neue Dependance an der Versmannstraße eingeweiht</em></strong></p>



<p>In der Versmannstraße 60 hat die <strong>Loki Schmidt Stiftung</strong> ihre neuen Räume mit der Ausstellung <strong><em>»NaturRaum HafenCity – ­zwischen Elbe und Asphalt«</em></strong> eröffnet. Es ist kein klassisches Museum. Es ist ein Ort zum Entdecken, Stehenbleiben und genauem Hinschauen. Genau das, wofür <strong><em>Loki Schmidt </em></strong>stand. Zum Auftakt spricht Lothar Frenz, Biologe, Autor und langjähriger Wegbegleiter der Stiftung. Er erinnert an die Namensgeberin. <em>Loki Schmidt</em> wäre an diesem Tag 107 Jahre alt geworden. Ihr Geburtstag fällt auf den internationalen Tag des Artenschutzes. Für Frenz kein Zufall, sondern ein Zeichen. <br><em>Foto oben:<strong> Eröffnungs-Paten der Ausstellung „NaturRaum HafenCity“</strong> (v. l.):Biologe und Festredner Lothar Frenz, Umweltsenatorin Katharina Fegebank und Axel Jahn, Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung. © Loki Schmidt Stiftung</em></p>



<p>Er erzählt von gemeinsamen Momenten, vom genauen Beobachten, vom Blick für das Kleine. „Wenn die Sonne lacht, dann lachen die Blumen mit“, habe <em>Loki Schmidt</em> gesagt. Und doch ging es ihr nie nur um Blumen. Als Kind habe sie den Frühling an den Spuren der Regenwürmer erkannt. An kleinen Erdhäufchen. Für Frenz steckt darin ihr ganzes Denken: „beobachten, verstehen, schützen“.</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-6fde8acd1f0b28505fea811733e4b1a2"><strong><em>Das Denken von Loki Schmidt: »Beobachten, verstehen, schützen.« </em>Biologe Lothar Frenz</strong></p>



<p>„Natur beginnt nicht im Nationalpark“, sagt er. „Natur beginnt in dem Moment, in dem wir stehen bleiben und hinschauen.“ Genau das will die neue Ausstellung leisten. Sie führt entlang eines gedanklichen Flusses durch die Stadt. Zeigt, wie sich Natur ihren Platz nimmt. Zwischen Hafen, Industrie und Wohngebieten. Es geht um Wandel. Um Verantwortung. Und um die Frage, wie Stadt und Natur zusammen funktionieren können. Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Umwelt- und Klimasenatorin <em>­</em><strong><em>Katharina ­Fegeban</em></strong><strong>k</strong> knüpft direkt daran an. Ihre Perspektive ist politischer, aber nicht weniger eindringlich. „Wir haben zwei große Menschheitsaufgaben“, sagt sie. „Der Klimawandel ist die eine. Die viel stillere Krise ist das Artensterben.“</p>



<p>Diese Krise sei weniger sichtbar, aber nicht weniger gefährlich. „Man merkt vielleicht nicht sofort, wenn ein Insekt verschwindet“, sagt Fegebank. „Aber es fehlt dann im System.“ Sie verweist auf internationale Studien und wirtschaftliche Risiken. Der Verlust von Biodiversität gehöre längst zu den größten globalen Bedrohungen. Umso wichtiger sei es, Menschen zu erreichen. Genau hier setzt die Ausstellung an. Sie will nicht belehren. Sie will neugierig machen. Besucherinnen und Besucher gehen durch verschiedene Stationen. Sie erleben Flora und Fauna entlang der Elbe. Sie sehen, wie sich Natur trotz Eingriffen behauptet. Und wie sie gleichzeitig unter Druck steht. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1002" height="685" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/LokiSchmidt_picture-alliance-dpa-Maurizio-Gambarini_3763793.jpg" alt="" class="wp-image-2340326" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/LokiSchmidt_picture-alliance-dpa-Maurizio-Gambarini_3763793.jpg 1002w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/LokiSchmidt_picture-alliance-dpa-Maurizio-Gambarini_3763793-300x205.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/LokiSchmidt_picture-alliance-dpa-Maurizio-Gambarini_3763793-768x525.jpg 768w" sizes="(max-width: 1002px) 100vw, 1002px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Natur- und Umweltlegende Loki Schmidt.</strong> © picture-alliance/ dpa | Maurizio Gambarini</em></figcaption></figure>



<p>Fegebank greift ein bekanntes Zitat von Loki Schmidt auf: „Man liebt nur, was man kennt. Und man schützt nur, was man liebt.“ Für sie ist das der Kern der Ausstellung. Kinder, Nachbarschaften, Besucher sollen Natur neu kennenlernen. Direkt vor der eigenen Haustür.</p>



<p>Die Räume sind bewusst offen gestaltet. Es gibt keine strengen Wege. Stattdessen viele Punkte, an denen man stehen bleibt, hinhört, mitmacht. Kleine Spiele laden dazu ein, selbst zu entdecken. Was lebt im Boden? Was wächst am Ufer? Was verändert sich mit den Jahreszeiten?</p>



<p>Die Ausstellung versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Alltag, Wissen und Handeln, und sie schlägt konkrete Möglichkeiten vor: mehr Grün auf Balkonen, weniger Versiegelung, kleine Lebensräume in der Stadt. Es sind keine großen Projekte, aber viele kleine Schritte, die einfach in der Umsetzung sind.</p>



<p>Fegebank nennt das „Selbstwirksamkeit“. Jeder könne etwas tun. „Es geht nicht nur um große Programme“, sagt sie. „Es geht auch um die vielen kleinen Entscheidungen im Alltag.“ Hamburg habe hier bereits einiges erreicht. Zehn Prozent der Landesfläche stehen inzwischen unter Naturschutz. Dazu kommen Initiativen wie neue Stadtgrün-Projekte oder Entsiegelungsprogramme.</p>



<p>Doch sie macht auch klar, dass der Druck wächst. In politischen Debatten rücke der Naturschutz oft in den Hintergrund. „Manchmal wirkt es wie ein Nice-to-have“, sagt sie. „Das halte ich für grundfalsch.“ Gerade bei großen Infrastrukturprojekten müsse Natur von Anfang an mitgedacht werden.</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-1e24db0f775e4f583ec26e05171cd7ed"><strong><em>»Wir haben zwei große Menschheitsaufgaben. Der Klimawandel ist die eine. Die viel stillere Krise ist das Artensterben.«<br></em>Umwelt- und Klimasenatorin Katharina Fegebank</strong></p>



<p>Die Ausstellung zeigt genau diese Spannungen von Hafen und Natur, Wachstum und Schutz, Nutzung und Erhalt. Sie vermeidet einfache Antworten. Stattdessen stellt sie Fragen. Und lädt dazu ein, selbst Position zu beziehen. Am Ende bleibt ein Eindruck: Natur ist nichts Entferntes. Sie ist direkt da. Zwischen Beton und Wasser. Zwischen Straßen und Gleisen. Man muss nur hinsehen.</p>



<p>Vielleicht ist das die eigentliche Botschaft dieses Ortes. Und vielleicht auch die passendste Erinnerung an <em>Loki Schmidt.</em> Eine Frau, die genau das ihr Leben lang getan hat. Hinschauen, verstehen und daraus Verantwortung ableiten. Sie ist in kleinen Piktogrammen überall in den Räumen zu finden. Das Organisationsteam hat sich lange Gedanken gemacht, ob <em>„Loki“</em> mit Zigarette auf dem Piktogramm abgebildet werden sollte. Man hat sich dagegen entschieden, die Piktogramme erkennt man auch so direkt als Loki.</p>



<p>Dieser Ort hat das Potenzial, viele Menschen zu erreichen. Nicht laut. Sondern genau so, wie es <em>Loki Schmidt</em> wohl gefallen hätte. Leise. Präzise. Und nachhaltig. <strong><em>Jimmy Blum</em></strong></p>



<p><strong>InfoLoki Schmidt Stiftung,</strong> Versmannstr. 60, 20457 Hamburg, 040-284 09 98-0, info@loki-schmidt-stiftung.de. Weitere Informationen zur Ausstellung <strong>„NaturRaum HafenCity“</strong> und zur Loki Schmidt Stiftung unter: <strong><a href="https://loki-schmidt-stiftung.de">loki-schmidt-stiftung.de</a></strong></p>
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		<title>»Al Lido bringt Leben an die Elbe!«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/al-lido-bringt-leben-an-die-elbe/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=al-lido-bringt-leben-an-die-elbe</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 23:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hafencityzeitung.com/?p=2340383</guid>

					<description><![CDATA[Gastronomie. Die beiden Inhaber Daniel Saini und sein Papa Baccoführen seit 2020 erfolgreich das Al Lido Ristorante Pizzeria am Kaiserkai in der HafenCity – mehr als ein Italiener Zwischen Elbphilharmonie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Gastronomie. Die beiden Inhaber Daniel Saini und sein Papa Baccoführen seit 2020 erfolgreich das<a href="http://allido-hamburg.de"> Al Lido Ristorante Pizzeria </a>am Kaiserkai in der HafenCity – mehr als ein Italiener</em></strong></p>



<p><strong>Zwischen Elbphilharmonie und dem Westfield-Überseequartier, </strong>dort, wo die HafenCity pulsiert und die Promenade auf die Elbe trifft, liegt ein Ort, mehr als ein Restaurant: <strong><em>Al Lido Ristorante Pizzeria.</em></strong>Das familiengeführte Restaurant, das bereits seit 1999 besteht und seit 2020 seinen festen Platz in der HafenCity gefunden hat, wird von Vater und Sohn mit viel Leidenschaft betrieben. Hier trifft echte italienische Gastfreundschaft auf eine moderne, lockere Atmosphäre – lebendig, entspannt und immer mit einem Augenzwinkern. <br><em>Foto oben: <strong>Ein beliebter Al Lido-Klassiker:</strong>„Wer einmal die Gnocchi mit Ziegenkäse und Trüffel in Butter-Salbei probiert hat, weiß: Hier steckt mehr dahinter als Standard.“ © Al Lido</em></p>



<p>Die Philosophie ist dabei so einfach wie überzeugend: „Jeder Gast ist willkommen. Ob Familien, Nachbarn aus der HafenCity oder Besucher der Stadt – im <em>Al Lido</em> begegnet man sich auf Augenhöhe. Für viele Stammgäste ist das Restaurant längst zu einem festen Treffpunkt geworden, an den sie immer wieder gern zurückkehren“, so Geschäftsführer <strong><em>Daniel Saini.</em></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/HCZ_Zeitung_02-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2340316" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/HCZ_Zeitung_02-819x1024.jpg 819w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/HCZ_Zeitung_02-240x300.jpg 240w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/HCZ_Zeitung_02-768x960.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/HCZ_Zeitung_02-1229x1536.jpg 1229w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/HCZ_Zeitung_02.jpg 1248w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Geschäftsführer Daniel Saini und Papa Bacco </strong>führen das Al Lido Ristorante Pizzeria am Kaiserkai: „Weitere Formate <br>wie Weinverkostungen und saisonale Themenabende sind bereits in Planung und versprechen zusätzliche Highlights.“ © Al Lido</em></figcaption></figure>



<p>Die Küche? Modern Italian mit Charakter. Klassische Gerichte treffen auf kreative Ideen, hochwertige Zutaten auf ehrliche Zubereitung. Pizza, Pasta, Fisch und Fleisch bilden die Basis – aber wer einmal die Gnocchi mit Ziegenkäse und Trüffel in Butter-Salbei probiert hat, weiß: Hier steckt mehr dahinter als Standard.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-9869c0c6299cc03d58540d1f5fe0c297"><strong><em>»Ob Familien, Nachbarn aus der HafenCity oder Besucher der Stadt – im Al Lido ­begegnet man sich auf Augenhöhe. Für viele Stammgäste ist das Restaurant längst zu einem festen Treffpunkt ­geworden, an den sie immer wieder gern zurück­kehren.«</em> Daniel Saini</strong></p>



<p>Tagsüber lockt der Mittagstisch, abends die volle Karte plus saisonale Highlights. Dazu eine eigene Wein- und Dessertkarte, die den Übergang vom Essen zum Abend fließend macht. Auch unter der Woche gibt es feste Highlights: Beim ­<strong>Pizza-Mittwoch</strong> und <strong>Pasta-Donnerstag</strong> werden ausgewählte Gerichte – von Klassikern bis hin zu hochwertigen Varianten – zu besonderen Konditionen angeboten. So wird ein Besuch auch mitten in der Woche schnell zum kleinen Genussmoment. Auch räumlich bietet das Restaurant vielseitige Möglichkeiten: Zwei Terrassen – eine davon direkt an der Elbe mit rund 70&nbsp;Plätzen – laden bei gutem Wetter zum Verweilen ein. Innen erstreckt sich das <em>Al Lido</em> über zwei Ebenen mit insgesamt über 120 Sitzplätzen. Owb entspanntes Dinner, Geschäftsessen oder größere Veranstaltungen – von gesetzten Menüs bis hin zu Empfängen mit DJ und Tanzfläche ist hier vieles möglich.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="492" height="328" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/HCZ_6a783941-48e2-4a30-9307-7652ab7e2fed.jpg" alt="" class="wp-image-2340302" style="aspect-ratio:1.5000238197322662;width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/HCZ_6a783941-48e2-4a30-9307-7652ab7e2fed.jpg 492w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/03/HCZ_6a783941-48e2-4a30-9307-7652ab7e2fed-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 492px) 100vw, 492px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Das Restaurant: Innen erstreckt sich das Al Lido</strong> über zwei Ebenen mit insgesamt über 120 Sitzplätzen. Zwei Terrassen – eine davon direkt an der Elbe mit rund 70 Plätzen – laden bei gutem Wetter zum Verweilen ein. © Al Lido</em></figcaption></figure>



<p>Ein fester Bestandteil des Konzepts sind regelmäßige Events: Beim <strong>monatlichen After-Work am letzten Donnerstag ab 17 Uhr </strong>sorgen Welcome-Drink, DJ und Livemusik für eine lebendige Stimmung. „Weitere Formate wie Weinverkostungen und saisonale Themenabende sind bereits in Planung und versprechen zusätzliche Highlights“, sagt <em>Saini.</em></p>



<p>Mit seiner Lage im Herzen der HafenCity spricht das <em>Al Lido </em>eine vielfältige Gästeschaft an – von Anwohnern über Familien bis hin zu Besucherinnen und Besuchern der umliegenden Kultur- und Freizeitangebote. Viele kommen nicht nur einmal.</p>



<p>Geöffnet ist das Restaurant von Dienstag bis Freitagvon 11.30 bis 22 Uhr und Samstag, Sonntag sowie an Feiertagen von 12 bis 22 Uhr. Montag ist Ruhetag. Wer also auf der Suche nach einem Ort ist, an dem sich „italienische Küche, besondere Atmosphäre und ein Hauch Dolce Vita“ verbinden, wird hier fündig. <strong><em>Martha Bitter</em></strong></p>



<p><strong>Info Al Lido Ristorante Pizzeria,</strong> Am Kaiserkai 13, 20457 Hamburg, <strong>Telefon: </strong>040-23 88 25 75, <strong>Mail:</strong> info@allido-hamburg.de, <strong>Öffnungszeiten: </strong>Di.–Fr., 11.30–22 Uhr, Sa., So. und feiertags, 12–22 Uhr. Mehr Informationen und <strong>­Reservierungen</strong> unter: <strong><a href="http://allido-hamburg.de">allido-hamburg.de</a></strong></p>
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