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	<title>Hafencity Zeitung</title>
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	<description>Nachrichten von der Hamburger Stadtküste</description>
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	<title>Hafencity Zeitung</title>
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		<title>»Ab in den Lohsepark und feiern!«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Festival. Mit dem 6. Nachbarschaftsfest feiert die HafenCity den Sommer 2026 und seine vielen Initiativen. Der Veranstalter, das Netzwerk HafenCity e. V., bietet ab 19 Uhr mit der Coverband Station 9 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Festival. Mit dem <a href="https://www.netzwerk-hafencity.de/projekte/nachbarschaftsfest">6. Nachbarschaftsfest</a> feiert die HafenCity den Sommer 2026 und seine vielen Initiativen. Der Veranstalter, das <a href="https://www.netzwerk-hafencity.de">Netzwerk HafenCity e. V.,</a> bietet ab 19 Uhr mit der Coverband Station 9 erstmals Tanzmusik an. Das Quartier bewegt sich&nbsp;</em></strong><br><strong><em>Und: 10 Fragen an: Marianne Wellershoff, 1. Vorsitzende des Netzwerks HafenCity e.V.</em></strong></p>



<p><strong>Schietwetter war es damals.</strong> Immer wieder Regenschauer, grau. Genau das Wetter also, bei dem man nicht so richtig Lust hat auf ein Fest im Park, sondern lieber gemütlich zu Hause sitzt mit Tee oder Latte macchiato. Dieser Tag war Freitag, der 8. Juli 2016, und mit einem kleinen Fest für die Nachbarschaft wurde der Lohsepark eröffnet. Kita-Kinder in Regenklamotten stapften mit ihren Eltern über eine matschige neue Wiese von Stand zu Stand, weil Kinder an die Luft sollen und was erleben möchten. Armbrustschießen boten damals zum Beispiel die Freunde des Lohsepark an, die die Patenschaft für die Obstbäume im Park übernommen hatten.<br><em>Foto oben: <strong>Familientreffen beim Flohmarkt auf dem Nachbarschaftsfest der HafenCity. </strong>Wer sich beeilt, kann bis Freitag, 3. Juli, 20 Uhr, noch letzte Standplätze ergattern. © Catrin-Anja Eichinger</em></p>



<p>Das große Fest für die ganz Stadt war dann am Samstag, der damalige Erste Bürgermeister Olaf Scholz kam, und Tausende Menschen aus ganz Hamburg feierten die Einweihung des Parks und dass die HafenCity nun endlich eine ernst zu nehmende Erholungsfläche hatte. Die Sonne schien da übrigens auch.</p>



<p>Das zweitägige Eröffnungfest war noch von der <strong>HafenCity Hamburg GmbH</strong> organisiert worden. Doch danach ergriff die Zivilgesellschaft die Initiative. Erst waren es kleine Kinderfeste der Freunde des Lohsepark, dann ging der Nachbarschaftsverein <strong>Netzwerk HafenCity e. V.</strong> an den Start mit einem Fest vom Quartier fürs Quartier – und die Freunde des Lohsepark fusionierten mit der <em>AG Grün</em> des <em>Netzwerks HafenCity.</em></p>



<p>Selbst in der Coronazeit gab es ein Sommerfest, auch bei mäßigem Wetter und mit strengen Eingangskontrollen und limitierter Gästezahl, damit alle Abstand halten konnten. Wobei die Idee des Nachbarschaftsfests eigentlich das genaue Gegenteil ist: Menschen sollen miteinander in Kontakt kommen. Das Wetter war auch an dem Julitag grau, es nieselte, und so hielt sich – in diesem Fall glücklicherweise – die Besuchermenge in den erlaubten Grenzen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/03-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2341033" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/03-819x1024.jpg 819w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/03-240x300.jpg 240w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/03-768x960.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/03.jpg 1080w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Der Lageplan</strong> für das Nachbarschaftsfest 2026 im Lohsepark. © Nice Idea Club</em></figcaption></figure>



<p>Und nun, fast auf den Tag genau zehn Jahre nach der Einweihung, feiert das <em>Netzwerk HafenCity</em> sein 6. Sommer- und Nachbarschaftsfest im Lohsepark: Am <strong>4. Juli 2026 um 14 Uhr</strong> geht es los, und das Angebot ist in diesem Jahr noch vielfältiger: mit neuen Gastroständen, Tanzmusikband und einem neuen Kinderprogramm. Auch der Aufbau das Fests ist neu. Die große, überdachte Bühne, die Gastrostände und der Infostand des <em>Netzwerks HafenCity</em> bilden bis 22 Uhr das Zentrum, Flohmarkt und Mitmach-Angebote sind auf den Wiesen nebenan platziert <em>(siehe Lageplan rechts).</em> Als Veranstalter präsentiert sich das <em>Netzwerk HafenCity</em> mit dem Sommerfest selbst und mit vielen kleinen, vom <em>HafenCity Zeitung</em>-Chefredakteur <em>Wolfgang Timpe</em> geführten Bühneninterviews mit Aktiven aus dem Verein. Und die Vereinsvorsitzende <strong><em>Marianne Wellershoff</em></strong> macht nachmittags Musik mit der Band <strong>Hansagold.</strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/IMG_3464-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-2341035" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/IMG_3464-1024x683.jpeg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/IMG_3464-300x200.jpeg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/IMG_3464-768x512.jpeg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/IMG_3464-1536x1024.jpeg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/IMG_3464-2048x1365.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Band <strong>Hansagold </strong>sorgt mit ­Indie-Rock und Deutsch-Pop für HafenCity-Sound. © Hansagold</em></figcaption></figure>



<p>Unter dem Motto <em>»Wir sind HafenCity«</em> informiert der <em>Netzwerk</em>-Verein über sein Engagement, darunter der unermüdliche Einsatz für Verkehrssicherheit und Tempo 30, für Stadtnatur und Gemeinschaft im wachsenden Quartier. Er stellt konkrete Mitmach-Möglichkeiten für Interessierte vor – etwa beim Biotop <em>Drachenwiese </em>oder im <em>Urban Gardening</em> oder auch bei Grün-Aktionen im Quartier Baakenhafen. Außerdem setzt sich das <em>Netzwerk</em> für mehr Sportangebote ein und geht mit gutem Beispiel voran: Am Stand des Vereins kann man Mini-Tischtennis spielen.</p>



<p>Das Kinderprogramm am Nachmittag wird dieses Mal organisiert von der <em>Agentur Brainy.</em> In der Stempelwerkstatt können Kinder und Jugendliche aus Nussschalen, Kartoffeln, Blüten und Blättern ihre eigenen Stempel basteln und damit einen kleinen Beutel, einen Rucksack oder ein mitgebrachtes T-Shirt mit Öko-Stoffmalfarben bedrucken. Die Farben sind, klar, ökologisch und schadstofffrei.</p>



<p>Ökologie ist ein großes Thema im Quartier – auch weil es mit seinem weit unterdurchschnittlichen Grünanteil von sieben Prozent stark versiegelt ist. Die <strong>Deutsche Wildtier Stiftung,</strong> die <strong>Loki-Schmidt-Stiftung</strong> und <strong>Greenpeace</strong> sind deshalb beim Sommerfest mit Ständen dabei, informieren über ihre Arbeit und möchten mit naturpädagogischen Mitmach-Angeboten das Interesse an Pflanzen, Insekten und deren bedrohten Lebensräumen wecken.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="819" height="1024" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/7-819x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2341036" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/7-819x1024.jpg 819w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/7-240x300.jpg 240w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/7-768x960.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/7.jpg 1080w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Premiere: Ab 19 Uhr gibt es die große Tanzparty mit der <strong>Coverband Station 9.</strong> © Netzwerk HafenCity e.V.</em></figcaption></figure>



<p>Wenn das Kinderprogramm gegen 18 Uhr endet, leitet der Sommerfest-Moderator <strong><em>„AC“ Andreas Clausen</em></strong> in das Abendangebot über. Das Café <strong><em>Elbfair </em></strong>eröffnet die Cocktailbar, und <em>­</em><strong><em>Beletage </em></strong>startet auf der Bühne. Die Bandmitglieder wohnen alle in der HafenCity, proben in der <em>Quarterpipe</em> im Baakenhafen und sind damit eine echte Quartiersband. Anschließend tritt ­<strong><em>Station 9</em></strong> auf. Die Gruppe ist zum ersten Mal beim Nachbarschaftsfest dabei. Als Coverband spielen sie bekannte Hits aus den 1980er-Jahren und wollen so aus dem Sommerfest eine Tanzparty machen.&nbsp;</p>



<p>Und falls am 4. Juli mal wieder Schietwetter ist? Da gilt dann der Slogan: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Und sicher haben alle Elb- und Stadtküsten-Bewohner:innen Regenklamotten im Schrank. Dann heißt es eben: schnell überziehen, los in den Lohespark und sich warm feiern! <strong><em>Kerstin Auer</em></strong></p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Info</strong><br>Weitere Informationen zum Nachbarschaftsfest 2026 finden Sie unter: <strong><a href="https://www.netzwerk-hafencity.de/projekte/nachbarschaftsfest">netzwerk-hafencity.de</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="599" height="918" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Marianne-Wellershoff-Kopie.jpg" alt="" class="wp-image-2341010" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Marianne-Wellershoff-Kopie.jpg 599w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Marianne-Wellershoff-Kopie-196x300.jpg 196w" sizes="(max-width: 599px) 100vw, 599px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Marianne Wellershoff,</strong> 1. Vorsitzendes des Netzwerks HafenCity e.V.: </em><br><em>„Das Netzwerk steht für nachbarschaftliche Gemeinschaft, nachhaltige Mobilität, Stadtnatur, </em><br><em>Urban Gardening, Sport, Angebote für Kinder und Jugendliche.“ © Privat</em></figcaption></figure>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-b93eccc8522492ebc0201a85213d3c2b"><strong>10 Fragen an &#8230;</strong></p>



<p class="has-large-font-size"><strong>Marianne Wellershoff</strong></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-a6f88046db8fc2e4641bff990be99790"><strong>über <em>das 6. Nachbarschaftsfest und aktuelle Ziele des Netzwerks HafenCity e. V.</em> </strong></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-large-font-size wp-elements-78bc31d2c453fe13c29082295a3dc591"><strong>1. </strong></p>



<p><strong>Frau Wellershoff, am 4. Juli feiert das Netzwerk HafenCity e.&nbsp;V. sein 6. Nachbarschaftsfest der HafenCity im Lohsepark, das im vergangenen Jahr mit 1.100 Besucher:innen einen Rekord verbucht hat. Wie wollen Sie das Ergebnis noch toppen?</strong> Auch wenn wir in einer Leistungsgesellschaft leben: Wir machen ein großes und schönes Fest im Park mit dem Ziel, dass alle dort Spaß haben und sich wohlfühlen. Wie viele Menschen kommen, hängt leider auch maßgeblich vom Wetter ab. Wenn es wie aus Eimern schüttet, wären 500 Besucher:innen auch schon toll – egal, wie attraktiv unser Programm ist. &nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-large-font-size wp-elements-29b19430066912970658771d21d9f041"><strong>2</strong>. </p>



<p><strong>Das Quartier wächst weiter. Präsentieren sich neue Initiativen und Angebote? </strong>Wir erweitern das gastronomische Angebot. Auch deshalb, um den Erwachsenen mehr zu bieten. Schon im vergangenen Jahr war Thomas Sampl mit der <em>Hobenköök</em> dabei. Neu dazugekommen ist <em>Aska,</em> die auf einer Feuerschale grillen. Und erstmals macht auch <em>Sugar Rush</em> mit, die unter anderem Galettes anbieten. Das <em>Netzwerk HafenCity</em> betreibt weiterhin den <em>Grillstand,</em> verkauft die Softgetränke sowie Kaffee und Kuchen. Die Kuchen bekommen wir als Standgebühr vom Flohmarkt. Diese Einnahmen sind für den Verein sehr wichtig, da sie einen Teil der doch sehr hohen Kosten des Fests tragen. Insbesondere die Bühne ist sehr teuer, aber für uns das Herz des Nachbarschaftsfests. Beim <em>Kinderprogramm</em> unterstützt uns das <em>Quartiersmanagement HafenCity e. V.</em> mit einem Zuschuss, sodass wir nun Drucken und Malen anbieten können. Das Quartiersmanagement selbst ist mit einer <em>Fotobox</em> dabei. Da kann man sich altersunabhängig verewigen.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-large-font-size wp-elements-82a7653566d7f2597897e2cdefb6dd18"><strong>3</strong>. </p>



<p><strong>Eine wesentliche Konzepterweiterung ist, dass es ab 18 Uhr eine Tanzparty im Lohsepark geben soll. Was haben Sie da vor? </strong>Unser Fest wird von vielen als Kinderfest wahrgenommen. Wir haben auch ein großes Kinderprogramm, und es gibt einen Flohmarkt, bei dem viel Kinderkleidung verkauft wird. Aber wir möchten alle Altersgruppen ansprechen. Deshalb eröffnet um 18 Uhr die Cocktailbar. Und dann kommen Bands auf die Bühne, die Musik zum Mittanzen spielen: <em>Beletage</em> mit eigenen Songs und die Coverband <em>Station 9</em> mit Stücken aus den Achtzigern.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-large-font-size wp-elements-66ae316aa3594896eed586542e4e25ef"><strong>4</strong>. </p>



<p><strong>Im Stadtteil kristallisieren sich immer stärker einzelne Quartiere heraus. Der westliche Teil rund um Am Kaiserkai, das Zentrum mit Überseeboulevard/Westfield-Center, der Lohsepark mit Campusschule/Anwohnern sowie im Osten das Baakenhafen-Viertel und das Elbbrückenquartier mit dem neuen studentischen Tide-Zentrum sowie der Oberhafen mit neuen Sportplätzen. Wie wirkt sich das aufs Nachbarschaftsfest aus? </strong>Wir verstehen die HafenCity als eine Nachbarschaft, die immer vielfältiger wird. Das freut uns und möchten wir auch auf dem Fest abbilden. Die <em>Campusschule</em> schickt drei Bands auf die Bühne, und die Kinder kommen aus der gesamten HafenCity und benachbarten Quartieren. Aus dem Baakenhafen kommen <em>Deutsche Wildtier Stiftung</em> und <em>Loki-Schmidt-Stiftung</em>. Mit dem <em>Spielhaus HafenCity e. V.,</em> das die Bolzplätze im Oberhafen betreibt, haben wir gerade erst ein Fußballfest gemacht, das <em>Quartiersmanagement HafenCity e. V.</em> war auch dabei. Das lässt sich leider nicht mit unserem Nachbarschaftsfest kombinieren, weil die Plätze einfach zu weit weg sind.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-large-font-size wp-elements-62c8e75ea28c7fe83d11ec5296b8e0db"><strong>5</strong>. </p>



<p><strong>Das Netzwerk hat sich ein neues Corporate Design gegeben und kommuniziert auch verstärkt über Social-Media-Kanäle wie Instagram. Wird die HafenCity erwachsener und das Netzwerk jünger? </strong>Interessante These! Tatsächlich haben wir ein leicht verändertes Design, das nun auch viele gezeichnete Figuren zeigt. Die symbolisieren, wofür das Netzwerk HafenCity sich engagiert: nachbarschaftliche Gemeinschaft, nachhaltige Mobilität, Stadtnatur, Urban Gardening, Sport, Angebote für Kinder und Jugendliche.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-large-font-size wp-elements-bf3a4c39f2c0a7978e4323a4addee848"><strong>6</strong>. </p>



<p><strong>Öffentlich wahrnehmbar sind im Netzwerk vor allem die Arbeitsgruppen wie zum Beispiel die AGs Grün, Verkehr&nbsp; oder Baakenhafen. Was tut sich aktuell im Verein? </strong>Wir engagieren uns zum Beispiel nun auch im Bereich Sport und haben als <em>Netzwerk HafenCity e. V.</em> gemeinsam mit dem <em>Spielhaus HafenCity e. V.</em> der <em>HafenCity Hamburg GmbH (HCH)</em> angeboten, einen temporären Beachvolleyballplatz zu bauen. Entweder im Oberhafen oder auf einer noch nicht anhand gegebenen Fläche. Die <em>HCH</em> hat das leider abgelehnt. So viel dazu, dass Hamburg eine ­<em>Active City</em> sein will. Die Ablehnung beendet natürlich nicht unser Engagement: Wir möchten es weiterhin möglich machen, dass in der HafenCity Beachvolleyball gespielt werden kann.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-large-font-size wp-elements-044619b2310ba1e02b752a10ea5c755e"><strong>7</strong>. </p>



<p><strong>Eine Grundidee des Festes ist, dass alle Künstler und angebotenen Aktivitäten aus dem Stadtteil heraus kommen sollen. Lässt sich dieser „Heimat“-Gedanke im 6. Jahr aufrechterhalten?</strong>Auf jeden Fall, denn mit der wachsenden Heimat wächst auch das Potenzial in der HafenCity.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-large-font-size wp-elements-4dc627600221fa3d15505af05f418188"><strong>8</strong>. </p>



<p><strong>Im Netzwerk gab es zuletzt mit Ihnen eine neue Vorsitzende und einen fast kompletten Generationenwechsel im Vorstand. Kehren die neuen Besen erfolgreich? </strong>Wir sehen uns nicht als Besen. Unsere politischen Erfolge sind immer Ergebnis monate- oder sogar jahrelanger Arbeit: <em>Tempo 30</em> auf den Bezirksstraßen, der <em>Fahrradweg</em> auf der Magdeburger Brücke. Und kürzlich hat die <em>HCH</em> immerhin unserem Vorschlag zugestimmt, zusätzliche fruchttragende einheimische Sträucher zu pflanzen. Das soll die Nahrungsgrundlage für die eingebrochene Spatzen-Population verbessern.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-large-font-size wp-elements-c54c7e27946d3c31579c2a68da455d90"><strong>9</strong>. </p>



<p><strong>Was sind die Big-Point-Ziele des Vereins Netzwerk HafenCity e. V. für die kommenden Monate im Jahr 2026? </strong>Wir haben in diesem Jahr erstmals ein Jahresprogramm mit vielen Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Unter dem Titel <em>»25 Jahre HafenCity – weiter geht’s«</em> rücken wir seit April die Zukunftsfelder in den Fokus. Nicht in Vorträgen, sondern in Aktivitäten. Wir haben zum Beispiel mit der Nachbarschaft Hochbeete und Vogeltränken gebaut, wir werden zum <em>Parking Day</em> eine Aktion machen und mit Bürgerschaftsabgeordneten über die künftige Stadtentwicklung diskutieren.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-large-font-size wp-elements-052509899328d319b4718d724bf37153"><strong>10. </strong></p>



<p><strong>Was wünschen Sie sich denn persönlich für das Nachbarschaftsfest im Lohsepark am 4. Juli? </strong>Sonne, 27 °C. Und sehr viele, gut gelaunte Menschen, die am nächsten Tag mit dem Gedanken aufwachen, dass sie einen tollen Tag beim Nachbarschaftsfest des <em>Netzwerks HafenCity</em> hatten.<br><strong><em>Fragen: Wolfgang Timpe<br><br></em></strong>________________________________________________________________<br><strong>Marianne Wellershoff,</strong> 63, ist Journalistin, 1. Vorsitzende des Netzwerks HafenCity e. V., Sprecherin der AG Grün im Netzwerk und lebt seit 2016 mit ihrem Mann Martin und ihren beiden Töchtern am Lohsepark.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li></li>
</ol>
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			</item>
		<item>
		<title>»Attraktiven Wohnraum direkt am Lohsepark realisieren!«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 23:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Exklusiv-Gespräch. Wir haben mit Dr. Andreas Kleinau,&#160;Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH, darüber gesprochen, warum Grundstücke der HafenCity schwer zu&#160;vermarkten sind, wann für ihn der Stadtteil fertig sein wird&#160;und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Exklusiv-Gespräch. Wir haben mit Dr. Andreas Kleinau,&nbsp;Vorsitzender der Geschäftsführung der <a href="https://www.hafencity.com">HafenCity Hamburg GmbH,</a> darüber gesprochen, warum Grundstücke der HafenCity schwer zu&nbsp;vermarkten sind, wann für ihn der Stadtteil fertig sein wird&nbsp;und warum er das extreme Spinning schätzt&nbsp;</em></strong></p>



<p><strong>Nö, eine Rolle als Anwalt der Bürger:innen, </strong>als eine Art Bürgermeister der HafenCity, hatte er nicht in der Lebensplanung: <strong><em>Dr. ­Andreas Kleinau,</em></strong> Vorsitzender der Geschäftsführung der <strong>HafenCity Hamburg GmbH</strong> (HCH), hält es für wichtig, trotz anderer Wünsche von Anwohnenden, nicht nur auf die grüne Stadt zu setzen, sondern „an Orten in der Stadt zu verdichten, an denen man zentral gelegenes bezahlbares Wohnen und gut angebundene Arbeitsplätze schaffen kann, statt mit der notwendigen Entwicklung weiter in die Fläche zu gehen“. Das betrifft die HafenCity, zum Beispiel mit der heutigen temporären Fläche der Schulcontainer im Lohsepark, aber auch in anderen Verantwortungsbereichen der HCH wie dem Grasbrook, dem Billebogen oder der Science City Bahrenfeld. Im exklusiven Gespräch mit der HafenCity Zeitung erläutert <em>Kleinau</em> seine Gedanken zur fertig gebauten HafenCity, zum urbanen Leben – und zur persönlichen Fitness und einem gesunden Wellbeing. <br><em>Foto oben: <strong>HafenCity-Chef Andreas Kleinau&nbsp;z</strong>um Wunsch der Anwohner für eine unbebaute Grünfläche auf der Fläche der temporären Schulcontainer im Lohsepark: „Demgegenüber steht jedoch der beschlossene&nbsp;und rechtskräftige&nbsp;Bebauungsplan.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></p>



<p><strong>Herr Kleinau, bei der Grundsteinlegung für die neue Schule Campus HafenCity im Lohsepark wirkten Sie sichtlich gelöst und optimistisch. Ist diese gute Stimmung in Zeiten, in denen die Baubranche allgemein wenige Anlässe zum Lachen hat, ein bewusstes Signal? </strong><em>Andreas Kleinau:</em> Grundsätzlich versuche ich stets, eine positive Grundhaltung zu bewahren. Der feierliche Akt der Grundsteinlegung war jedoch ein wahrhaftiger Anlass zur Freude, da diesem Moment eine langjährige, intensive Vorgeschichte vorausging. 2017 startete der städtebauliche Wettbewerb, dem 2022 der Architekturwettbewerb folgte. Über einen langen Zeitraum mussten die Schülerinnen und Schüler in provisorischen Containerbauten unterrichtet werden. Als Vater wünsche ich mir für heranwachsende Generationen dauerhafte, inspirierende Lernorte. Der sichtbare Baufortschritt ist ein Signal, dass dieses Provisorium bald ein Ende findet.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="629" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2023/05/Web_campus-hafencity-eingang_HCZ-1024x629.webp" alt="" class="wp-image-2330900" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2023/05/Web_campus-hafencity-eingang_HCZ-1024x629.webp 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2023/05/Web_campus-hafencity-eingang_HCZ-300x184.webp 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2023/05/Web_campus-hafencity-eingang_HCZ-768x472.webp 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2023/05/Web_campus-hafencity-eingang_HCZ-1536x943.webp 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2023/05/Web_campus-hafencity-eingang_HCZ-2048x1258.webp 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Visualisierung des Schulneubaus Campus HafenCity im Lohsepark,</strong> deren Tiefbau 2026 begonnen hat. </em><br><em>Die aktuellen Schüler:innen werden temporär bis zum Bezug der neuen Schule in den Schulcontainern im Norden des Lohseparks unterrichtet. © haas cook zemmrich Studio2050</em></figcaption></figure>



<p><strong>Die Dimensionen sind beachtlich. Die Schulgemeinschaft wird voraussichtlich rund 1.600 Jugendliche umfassen. Hamburg spendiert dem Stadtteil hier ein außergewöhnliches Projekt?&nbsp;</strong>Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Investition absolut notwendig und unverzichtbar ist. Das Konzept der Campusschule, das Zusammenführen von Kindern aus unterschiedlichen Stadtteilen und sozialen Milieus unter einem Dach, garantiert Bildungsgerechtigkeit. Modernste pädagogische Ansätze verlangen nach flexiblen Räumlichkeiten. Wir transformieren uns unaufhaltsam in eine Wissensgesellschaft. Vor diesem Hintergrund ist jeder Euro in Bildung eine direkte Investition in unsere Zukunft. Ein Kernaspekt des Entwurfs ist zudem die bewusste Öffnung der Schule Campus HafenCity zum Quartier hin. Die Schule soll nachmittags und abends den Bewohnerinnen und Bewohnern Raum für sportliche und gesellschaftliche Aktivitäten bieten.&nbsp;</p>



<p><strong>Dieses Konzept wird von der bestehenden Schul­gemeinschaft in den temporären Containerräumen bereits aktiv gelebt?&nbsp;</strong>Das kann ich vollkommen bestätigen. Die Vorfreude auf den finalen Bezug des Neubaus ist, soweit ich weiß, riesig, und die Schulgemeinschaft leistet schon heute einen unschätzbaren Beitrag für das soziale Gefüge in der HafenCity.&nbsp;</p>



<p><strong>Schauen wir auf die wirtschaftlichen Realitäten. Im Baakenhafen und im Elbbrückenquartier existieren derzeit elf freie, bislang nicht vermarktete Baufelder. Wie stellt sich die Stimmung unter potenziellen Investoren dar?&nbsp;</strong>Bei der Analyse dieser Flächen müssen wir differenziert vorgehen. Den gravierendsten Wandel erleben wir zweifellos im Segment der reinen Büroimmobilien. Die Bereitschaft, in diesem Bereich ins Risiko zu gehen, ist spürbar gesunken. Entwickler scheitern oft auch an der restriktiven Haltung der finanzierenden Banken. Die HafenCity Hamburg GmbH hat glücklicherweise historisch selten spekulative Büroflächen ohne konkreten Nutzerbezug vergeben. Unser Fokus lag stets auf dem Dialog mit Endnutzern, die ein maßgeschneidertes Objekt realisieren, wie aktuell zum Beispiel bei der Ansiedlung der Reederei MSC an der Stockme­yerstraße.&nbsp;</p>



<p><strong>Doch der Büroimmobilienmarkt ist in der Krise.&nbsp;</strong>Wir spüren die allgemeine Verunsicherung. Das mobile Arbeiten, zumindest für einen Teil der Arbeitszeit, ist zu einem dauerhaften Standard gereift, was Unternehmen dazu zwingt, ihre Flächenkonzepte grundlegend zu überdenken. Hinzu kommen fundamentale makroökonomische Fragen und globale Krisen …&nbsp;</p>



<p><strong>&#8230; wie die Kriege in der Ukraine und im Iran … &nbsp;</strong>… die unmittelbare Auswirkungen auf die Rohstoff- und Energiepreise und somit direkt auf die Bauindustrie haben. Ein dritter Faktor ist der Einzug der künstlichen Intelligenz, der den zukünftigen Flächenbedarf absehbar deutlich beeinflusst. In diesem Umfeld zögern viele Akteure, sich langfristig an Mietverträge zu binden. Wenn überhaupt Büroflächen nachgefragt werden, dann konzentriert sich dies vor allem auf Premiumlagen wie die HafenCity.&nbsp;</p>



<p><strong>Ein namhafter Projektentwickler aus der HafenCity sagte jüngst: Er baue vorerst gar nicht mehr. Und Büroflächen realisiere er höchstens dann, wenn eine Vorvermietung über mindestens 20 Jahre ohne jegliche Restrisiken vorliege. Nicht wirklich ermutigend, oder?&nbsp;</strong>Selbst bei einer theoretischen Vorvermietung über zwei Jahrzehnte verbleiben Restrisiken. Denken Sie an das Beispiel von Gruner + Jahr, die an den Lohsepark in der HafenCity ziehen wollten, was dann nicht stattfand. Trotz dieser Momentaufnahme zur Nachfrage für Büroflächen halte ich das Büro als Arbeitsort übrigens keineswegs für obsolet. Es wird eine Phase der Konsolidierung geben, und die Transformation einer gesamten Branche lässt sich schwer antizipieren. Dieser Prozess benötigt Zeit. In einem solchen Markt entscheidet schlussendlich die kompromisslose Standortqualität – und genau in diesem Punkt sehe ich die HafenCity langfristig hervorragend positioniert.&nbsp;</p>



<p><strong>Der Projektentwickler fügte an, dass der Wohnungsbau für ihn für eine lange Zeit kein Thema mehr sei, bis sich der Markt fundamental erholt habe. Wie beruhigen Sie angesichts solcher Marktzurückhaltung morgens Ihre Nerven? </strong>Der von Ihnen zitierte Entwickler bezog sich mit seiner Aussage mutmaßlich auf den frei finanzierten, hochpreisigen Eigentumswohnungsbau.&nbsp;</p>



<p><strong>Ja.&nbsp;</strong>Im Bereich der Eigentumswohnungen verzeichnen wir seit 2023 eine spürbare Kaufzurückhaltung. Ein gänzlich anderes Bild zeigt sich hingegen im klassischen Mietwohnungsbau sowie im geförderten, sozialen Wohnungsbau. In diesen Segmenten verzeichnen wir eine anhaltend robuste Nachfrage. Ein aktuelles Beispiel ist unsere Ausschreibung für das Baufeld 62. Die dort aktuell eingegangenen Gebote haben unsere ursprünglichen Erwartungen deutlich übertroffen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="990" height="720" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Visualisierung_Null-Emissionshaus_c_Heinle-Wischer-und-Partner.jpg" alt="" class="wp-image-2341026" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Visualisierung_Null-Emissionshaus_c_Heinle-Wischer-und-Partner.jpg 990w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Visualisierung_Null-Emissionshaus_c_Heinle-Wischer-und-Partner-300x218.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Visualisierung_Null-Emissionshaus_c_Heinle-Wischer-und-Partner-768x559.jpg 768w" sizes="(max-width: 990px) 100vw, 990px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Andreas Kleinau, Bauherr des „Nullemissionshauses“: </strong>„Die Fertigstellung des Gebäudes </em><br><em>wird im Laufe des Jahres 2027 erfolgen. Wir werden einen definierten Teil beziehen und die verbleibenden </em><br><em>Büroflächen am Immobilienmarkt platzieren.“ © Heinle Wischer und Partner</em></figcaption></figure>



<p><strong>Um welches Areal handelt es sich beim Baufeld 62?&nbsp;</strong>Das ist das prominente Grundstück westlich des Breuninger-Hauses im Westfield Hamburg-Überseequartier sowie des Cruise Center HafenCity. Dieses Beispiel belegt, dass man den Wohnungsbau immer differenziert betrachten muss. Neben den klassischen Projektentwicklern existieren am Markt solide Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und soziale Investoren, deren Geschäftsmodelle weniger stark von kurzfristigen Marktzyklen abhängen.&nbsp;</p>



<p><strong>Die temporären Leerstände und unbebauten Freiflächen bereiten Ihnen demnach keine schlaflosen Nächte?&nbsp;</strong>Wir betrachten die Verzögerungen mit der gebotenen Ernsthaftigkeit. Unser Ziel bleibt es, die entsprechenden Einnahmen durch Grundstücksverkäufe zeitnah zu realisieren. Aus diesem Grund haben wir die Vergabe von Grundstücken gezielt wieder hochgefahren. Der Erfolg bei Baufeld 62 bestärkt uns darin, weitere Flächen an den Markt zu bringen, wobei der Fokus klar auf dem Wohnungsbau liegen wird. Die HafenCity basiert auf dem bewährten Drittelmix, und im Mietwohnungsbau sowie im geförderten Segment sehen wir weiterhin großes Potenzial. Zugleich prüfen wir bei einigen verbleibenden Flächen intensiv, ob wir den Nutzungsmix anpassen können, indem wir den Wohnungsanteil erhöhen. Die Attraktivität des Standorts HafenCity bleibt ungebrochen.&nbsp;</p>



<p><strong>Ursprünglich war auf dem Baufeld 119 an der Versmannstraße direkt am U-/S-Bahnhof Elbbrücken ein großes Kongresshotel durch den Hamburger Projektentwickler ECE geplant. Der sah am Kongress- und Tagungshotelmarkt dafür keine Chance mehr und löste die Anhandgabe zusammen mit der HCH wieder auf. Was ist der aktuelle Sachstand beim Baufeld 119?&nbsp;</strong>Wir haben der ECE-Gruppe Zeit eingeräumt, um das Vorhaben unter den veränderten Marktbedingungen zu überprüfen, da das Unternehmen dort bereits erhebliche eigene Ressourcen investiert hatte. Aus städtischer Sicht ist der strukturelle Bedarf für ein leistungsfähiges Kongresshotel in Hamburg nach wie vor gegeben. Die Herausforderung besteht darin, in der aktuellen Marktphase einen Investor und Betreiber zu finden, der bereit ist, dieses erhebliche Investitionsvolumen zu stemmen. Wir führen dazu vertrauliche Hintergrundgespräche. Von einem kurzfristigen Durchbruch zu sprechen, wäre verfehlt.&nbsp;</p>



<p><strong>Also zähe Geduld?&nbsp;</strong>Ohne Frage. Aufgrund der Lage des Grundstücks an einer Kurve, sozusagen fast schon eingezwängt durch die U-Bahn-Trasse und den Güterverkehr, ist eine klassische Wohnbebauung an dieser Stelle aus Schallschutzgründen nahezu ausgeschlossen. Gesetzliche Vorgaben verlangen, dass Wohn- und Schlafräume zwingend zu einer schallabgewandten Seite orientiert sein müssen. Das schränkt die planerische Freiheit massiv ein. Dennoch analysieren wir solche Fragestellungen derzeit bei mehreren Grundstücken, um festzustellen, wo städtebauliche Anpassungen möglich sind, um mehr Wohnungen anbieten zu können. Dafür existiert jedoch keine Blaupause, die man einfach kopieren könnte. Wir müssen maßgeschneiderte individuelle Lösungen für einzelne Baufelder entwickeln.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-cbb91652a48bf5e7ab0c5e8eb86118a6"><strong>VITA <br>Dr. Andreas Kleinau</strong> <em>ist Vorsitzender der Geschäftsführung der&nbsp;<strong>HafenCity Hamburg GmbH</strong> (HCH). Der 59-Jährige ist seit September 2020 im Unternehmen, sein Vertrag läuft&nbsp;noch bis 2028. Darüber hinaus liegt neben der Gesamtverantwortung für die Konzeption und die Realisierung der&nbsp;HafenCity auch die der Realisierung des Grasbrooks, des&nbsp;Billebogens und der Science City Hamburg Bahrenfeld bei der HCH und ihren Tochtergesellschaften, die Kleinau&nbsp;jeweils führt.&nbsp;<br>Vor der HCH-Aufgabe hatte er gemeinsam mit Partnern&nbsp;die internationale Immobilienberatungsgesellschaft&nbsp;Combine Consulting GmbH aufgebaut. Beratend begleitete er in dieser Zeit zahlreiche Großprojekte, unter anderem auch in der HafenCity, etwa die neue Unternehmenszentrale von „Spiegel“ oder New Work SE.&nbsp;<br>Der gebürtige Hamburger studierte Betriebswirtschaftslehre an der Uni Hamburg und absolvierte dort 1993&nbsp;auch seine Promotion. Andreas Kleinau hat zwei erwachsene Söhne aus erster Ehe und lebt mit seiner Frau und zwei&nbsp;noch minderjährigen Kindern in Hamburg-Hoheluft.</em>&nbsp;</p>



<p><strong>Ein Thema sind auch Grundstücke, die seit Jahren anhand gegeben sind, auf denen jedoch kein Bagger rollt – wie zum Beispiel bei den geplanten drei Wasserhäusern im Baakenhafen. Ein Bauherr hat die Baugenehmigung, startet aber nicht, weil er abwarten will, bis das Bauen wieder preiswerter wird und die Banken bessere Konditionen ermöglichen. Kann die HCH da nicht eingreifen?&nbsp;</strong>Jedes dieser Unternehmen hat bereits signifikante Beträge in die Planung investiert. Ich kann Ihnen versichern: Niemand investiert solche Summen ohne die feste Absicht, das Projekt am Ende auch zu realisieren. Zeitverzögerungen kosten die Unternehmen viel Geld. Ich kann und werde einen Partner nicht juristisch zum Bauen zwingen. Das Instrument der Anhandgabe ist eine gegenseitige Absichtserklärung. Wenn potenzielle Bauherren fundierte Gründe für Verzögerungen anführen, prüfen wir diese Anträge wohlwollend. Was wir konsequent unterbinden, ist jegliche Form der Grundstücksspekulation. Bei den Akteuren der Wasserhäuser sprechen wir über hochsolide Unternehmen, daher ist hier eine gewisse hanseatische Geduld angebracht.&nbsp;</p>



<p><strong>Warum baut das Hauptzollamt an der Ecke Shanghaiallee und Koreastraße nicht das lange geplante Gebäude inklusive des vom Quartier lang ersehnten Cafés zum Lohsepark hin?&nbsp;</strong>Die feste Bauabsicht steht außer Frage. Im vergangenen Jahr wurde ein Architekturwettbewerb ausgelobt und ein Siegerentwurf gekürt. Der Baubeginn war stets für Anfang 2028 vorgesehen. Ein strittiger Punkt im Vorfeld war die Logistik: Der Bund als Bauherr präferierte eine Tiefgaragenzufahrt parallel zum Lohsepark. Da es sich dort jedoch um eine Fahrradstraße handelt, haben wir diese Planung im Sinne der Aufenthaltsqualität abgelehnt und uns durchgesetzt. Das Gebäude wird sich mit einem öffentlichen Bereich und Gastronomie zum Park hin öffnen.&nbsp;</p>



<p><strong>Für die ehemaligen Vorhalteflächen für den Bau des Westfield Hamburg-Überseequartiers, die Baufelder 48 und 51, suchen Sie noch nach Nutzungen. Welche Marktchancen sehen Sie dort?&nbsp;</strong>Wir betrachten die Baufelder 48 and 51 als zwei völlig voneinander unabhängige Projekte. Das Baufeld 48 ist ein kleineres Grundstück, das die Blockrandbebauung schließt. Hier liegt ein Mischgebiet vor, welches eine Kombination aus Wohnen und Gewerbe erlaubt. Wir verzeichnen eine interessante Nachfrage von kleineren, inhabergeführten Unternehmen. Das Baufeld 51 hingegen ist mit rund 30.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche ein echtes Schwergewicht. Unser städtebauliches Ziel ist auch hier, eine lebendige, gemischte Nutzung aus einem Hotel, Wohnflächen und Gewerbeeinheiten. Da es sich um ein wertvolles Grundstück handelt, wägen wir den optimalen Zeitpunkt für den Markteintritt sehr sorgfältig ab.&nbsp;</p>



<p><strong>Ein zeitnaher Verkauf zu heutigen Marktpreisen kommt für Sie also nicht infrage?&nbsp;</strong>Das kommt immer auf den Preis an, den man letztlich verhandelt. Bei den Baufeldern 48 und 51 sprechen wir über die finalen Schlusssteine des zentralen Quartiers in der HafenCity. Diese setzen wir mit Bedacht und zu optimalen Bedingungen. Das sind wir nicht zuletzt den Hamburger Steuerzahlenden schuldig.&nbsp;</p>



<p><strong>Einige Anwohnende des Lohseparks und der Nachbarschaftsverein Netzwerk HafenCity e. V. äußern den Wunsch, die Fläche der aktuell temporären Campusschule nach dem Rückbau der Container als eine wilde, selbstverwaltete öffentliche Grünfläche zu erhalten. Wie sehen Sie das?&nbsp;</strong>Es ist psychologisch vollkommen nachvollziehbar, dass sich<br>Menschen eine unbebaute Freifläche vor ihrer Haustür wünschen. Demgegenüber steht jedoch der im üblichen demokratischen Verfahren beschlossene und rechtskräftige Bebauungsplan. Diesen Plan setzen wir konsequent um. Als Geschäftsführer bin ich den Steuerzahlenden gegenüber zu wirtschaftlichem Handeln verpflichtet. Die Stadt investiert große Summen in die Infrastruktur der HafenCity. Diese Aufwendungen müssen an anderer Stelle durch die Verwertung von Baufeldern refinanziert werden. Die bauliche Fassung des Lohseparks ist zudem für das städtebauliche Gesamtgefüge essenziell. Auf den zwei Baufeldern überprüfen wir auch, wie wir unter Berücksichtigung des planrechtlichen Rahmens attraktiven Wohnraum direkt am Park realisieren können.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-f7ea0e9655b86154a8c5e277e6663462"><strong><em>»Ich halte mich an die Maxime, vor dem finalen Projektabschluss keine ungesicherten Zahlen zu kommentieren.«</em><br>Andreas Kleinau</strong></p>



<p><strong>Wann wird die HafenCity eigentlich offiziell fertiggestellt sein?&nbsp;</strong>Man könnte philosophisch kontern: Ist die HafenCity nicht in weiten Teilen heute schon fertig? Das Vorhandensein unbewirtschafteter Flächen nimmt einem Quartier nicht zwangsläufig seine Urbanität. Und um die Erwartungen der Leserschaft realistisch zu bedienen: Die Fertigstellung der Baaken­allee und der finalen Straßenabschnitte in der östlichen HafenCity …&nbsp;</p>



<p><strong>… in dem Baakenhafen- und Elbbrückenquartier …&nbsp;</strong>&#8230; ist eine Grundvoraussetzung, um von einem Abschluss der HafenCity zu sprechen. Mein Ziel ist es, dass wir diesen Zustand in den mittleren 2030er-Jahren erreichen – einschließlich der Realisierung von zusätzlichem bezahlbaren Wohnraum unter den finalen Bausteinen.&nbsp;</p>



<p><strong>Eine Klimastudie der Umweltbehörde BUKEA belegt, dass Hamburg vor spürbaren Hitzeproblemen steht. Fließen diese Erkenntnisse in künftige Planungen ein?&nbsp;</strong>Ich halte es grundsätzlich weiter für richtig, an Orten in der Stadt zu verdichten, an denen man zentral gelegenes bezahlbares Wohnen und gut angebundene Arbeitsplätze schaffen kann, statt mit der notwendigen Entwicklung weiter in die Fläche zu gehen. Aber dafür müssen wir natürlich vorausschauend planen. Nehmen Sie den Grasbrook: Dort planen wir eine konsequente blau-grüne Infrastruktur. Neben dem Phänomen der mikroklimatischen Erhitzung widmen wir uns intensiv dem Management von Starkregenereignissen. Wie lässt sich Regenwasser im Quartier zwischenspeichern und kontrolliert verdunsten, um die Vegetation zu versorgen? Wir verfolgen eine stringente Strategie zur vertikalen Gebäudebegrünung. Eine bestehende Struktur wie die HafenCity, deren Entwicklung inzwischen 25 Jahre dauert, lässt sich rückwirkend nicht so grundlegend verändern. Was wir jedoch intensiv tun, sind komplexe Computersimulationen von Luftströmen. Diese klimatischen Parameter fließen direkt in Wettbewerbsanforderungen sowie in die Planung der Hochbauten ein.&nbsp;</p>



<p><strong>Seit rund zwei Jahren existiert der Verein Quartiersmanagement HafenCity e. V. Wie fällt Ihr erstes Resümee zu dessen Arbeit aus?&nbsp;</strong>Die entscheidende Messgröße ist die Zufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner, für die dieses Konzept ins Leben gerufen wurde. Im Rückblick muss man einräumen, dass wir dieses Quartiersmanagement gerne noch früher an den Start hätten bringen können. Meine Wahrnehmung ist, dass die Menschen, die die Angebote aktiv nutzen, von der Arbeit begeistert sind. Gleichzeitig erfasst er die Bedarfe und Entwicklungen im Quartier systematisch, um seine Angebote passgenau weiterzuentwickeln.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_2025_10_21_HCZ_RotesGemeinschaftshaus_Baakenpark_28-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2340948" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_2025_10_21_HCZ_RotesGemeinschaftshaus_Baakenpark_28-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_2025_10_21_HCZ_RotesGemeinschaftshaus_Baakenpark_28-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_2025_10_21_HCZ_RotesGemeinschaftshaus_Baakenpark_28-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_2025_10_21_HCZ_RotesGemeinschaftshaus_Baakenpark_28.jpg 1444w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Andreas Kleinau, Bauherr des Gemeinschaftshauses im Baakenpark: </strong>„Die Eröffnung </em><br><em>ist definitiv für das zweite Halbjahr 2026 vorgesehen. Mein Versprechen steht: Wir werden noch vor dem </em><br><em>Einbruch des Winters gemeinsam vor Ort einen Glühwein trinken.“ © Catrin-Anja Eichinger</em></figcaption></figure>



<p><strong>Die Stimmung im Quartiersmanagement wäre wohl noch besser, wenn das rote Gemeinschaftshaus im Baakenpark endlich offen wäre. Wann wird eröffnet, und wo landen die finalen Kosten?&nbsp;</strong>Dieses Vorhaben hat uns in der Tat ein Höchstmaß an Durchhaltevermögen abverlangt. Wir hatten bei diesem kleinen Gebäude eine beispiellose Kettung von unglücklichen Umständen und Insolvenzen der beauftragten Bauunternehmen zu verkraften. Da das Sondervermögen Stadt und Hafen der Stadt Hamburg hier als Bauherr fungiert, unterliegen wir vollumfänglich dem strengen öffentlichen Vergaberecht. Wir müssen bei der Insolvenz eines Auftragnehmers das rechtlich vorgeschriebene Verfahren exakt einhalten und Leistungen aufwendig neu ausschreiben. Wir erlebten Phasen, in denen wir auf ordnungsgemäße Ausschreibungen schlicht kein einziges Angebot aus dem Markt erhielten, weil die Kapazitäten der Firmen erschöpft waren.&nbsp;</p>



<p><strong>Und die Kosten?&nbsp;</strong>Ich halte mich an die ­Maxime, vor dem finalen Projektabschluss keine ungesicherten Zahlen zu kommentieren. Die Eröffnung ist definitiv für das zweite Halbjahr 2026 vorgesehen. Mein Versprechen steht: Wir werden noch vor dem Einbruch des Winters gemeinsam vor Ort einen Glühwein trinken.&nbsp;</p>



<p><strong>Das Thema Nachhaltigkeit führt uns direkt zum „Nullemissionshaus“ der HCH. Wie sieht der Fahrplan für dieses ambitionierte Projekt aus, und wie stellt sich die Kostensituation dar?&nbsp;</strong>Auch dieses Projekt weist eine anspruchsvolle Historie auf. Wir sahen uns gezwungen, die ursprüngliche Ausschreibung für das zentrale Holzbaugewerk aufzuheben und komplett neu aufzusetzen. In der jetzigen Phase arbeiten wir mit einem besonders leistungsfähigen, spezialisierten Holzbauunternehmen zusammen. Es handelt sich um eine innovative Modulholzbauweise, bei der wesentliche Teile des Gebäudes mit höchster Präzision im Werk vorgefertigt wurden. Das Bürogebäude wird über den gesamten Lebenszyklus, von der Errichtung über den Betrieb bis zu Rückbau und Entsorgung, in der Bilanz CO₂-neutral sein. Zudem ist das kreislauffähige Bauen konzeptionell angelegt. Mit diesem ambitionierten Nachhaltigkeitskonzept nimmt das Gebäude europaweit eine Vorreiterrolle ein. Bei der Vergabe der technischen Gebäudeausrüstung erlebten wir eine positive Überraschung: Der überhitzte Baumarkt beruhigt sich spürbar, sodass die Angebote unter unseren Kostenschätzungen lagen. Die Fertigstellung des Gebäudes wird im Laufe des Jahres 2027 erfolgen. Wir werden einen definierten Teil beziehen und die verbleibenden Büroflächen am Immobilienmarkt platzieren.&nbsp;</p>



<p><strong>Wird sich der Vorteil, dass eine städtische Tochtergesellschaft als Vermieterin auftritt, in günstigen Konditionen für künftige Mieter widerspiegeln?&nbsp;</strong>Nein, keineswegs. Wir werden die marktüblichen Konditionen realisieren. Es ist nicht unsere Aufgabe, in Konkurrenz zu unseren privaten Bauherren im Stadtteil zu treten, indem wir künstliche Dumpingpreise offerieren. Unser Wettbewerbsvorteil definiert sich ausschließlich über die herausragende, zukunftsweisende Qualität des Objekts. Ich bin bezüglich der Nachfrage sehr zuversichtlich und frage mich sogar, was wir machen, wenn wir alle Flächen zu guten Preisen vermieten könnten &#8230;&nbsp;</p>



<p><strong>Ein mythischer Ort der Kommunikation war über viele Jahre das Infocenter der HCH im historischen Kesselhaus. Dieses Kapitel haben Sie vor Kurzem beendet und sind in neue Räumlichkeiten an der Baakenallee gezogen. Was verbirgt sich hinter dem neuen Namen „Hafen. City. Horizonte“?&nbsp;</strong>Im alltäglichen Sprachgebrauch nennen wir den Ort schlicht&nbsp; „Horizonte“. Die Transformation vom klassischen Infocenter ist ein logischer und notwendiger Schritt. Das Kesselhaus war über Jahre hinweg ein fantastischer Ort, um den Menschen anhand des analogen Stadtmodells das Entstehen der HafenCity zu veranschaulichen. Dieser Ansatz stieß jedoch an seine natürlichen Grenzen. Der Fokus verschiebt sich unaufhaltsam in Richtung der östlichen HafenCity, zum Grasbrook und dem Billebogen, während die westliche und zentrale HafenCity weitgehend abgeschlossen sind. Wir benötigen einen lebendigen Ort, der räumlich und konzeptionell näher an den aktuellen Entwicklungsgebieten liegt.&nbsp; Das Infocenter im Kesselhaus drohte zu einem rein touristischen Anlaufpunkt zu geraten. Im „Horizonte“ setzen wir auf eine völlig neue, hybride Form der Informationsvermittlung: eine Symbiose aus einem physischen Holzmodell und einer hochmodernen, digitalen Datenaufbereitung. Ein angenehmer Nebeneffekt für den Kaufmann in mir: Das Kesselhaus war dauerhaft angemietet, die neuen Flächen in der Grundschule am Baakenhafen sind in unserem Eigentum.&nbsp;</p>



<p><strong>Apropos Nachbarn: Wann starten, von der HafenCity aus gesehen, gegenüber auf dem Grasbrook die Baumaßnahmen? Der spektakuläre Brückenbau für die U-Bahn über den Moldauhafen soll bereits im Jahr 2027 beginnen?&nbsp;</strong>Ja, die technischen Planungen für dieses Brückenbauwerk laufen auf Hochtouren. Im Jahr 2031 wird die neue U-Bahn-Linie offiziell die Haltestelle Moldauhafen ansteuern. Wir erwarten die sogenannte Vorweggenehmigungsreife für den Bebauungsplan dieses Quartiers bereits im zweiten Halbjahr 2026. Das ist ein entscheidender Schritt, da ab diesem Zeitpunkt rein rechtlich konkrete Bauanträge eingereicht und positiv beschieden werden können. Wir bereiten die gezielte Ansprache der Marktteilnehmer im Hintergrund akribisch vor und werden unmittelbar nach Erreichen der Genehmigungsreife an den Markt gehen. Die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner erwartet dort ein einzigartiges Panorama auf den Hamburger Elbstrom. Wir realisieren einen sechs Hektar großen zentralen Park in einem konsequent auf attraktiven Fuß- und Radverkehr ausgerichteten Stadtteil, der über eine exzellente Nahversorgung verfügen wird. Hinzu kommen kulturelle Highlights wie das geplante Deutsche HafenMuseum. Der Grasbrook wird ein absolut lebenswerter Ort.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-e9eed616f84deb280d804227574a6c39"><strong><em>»Mein Ziel ist es, dass wir diesen Zustand in den mittleren 2030er-Jahren erreichen – einschließlich der Realisierung von zusätzlichem bezahlbaren Wohn­raum unter den ­finalen Bausteinen.«</em><br>Andreas Kleinau zur Fertigstellung der HafenCity</strong></p>



<p><strong>Wird dort unter dem viel diskutierten Begriff des „Bauturbos“ gearbeitet, der das bewusste Absenken bestimmter baulicher Standards bedeutet?&nbsp;</strong>Der Begriff „Bauturbo“ zielt primär auf die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren durch die Kommunen ab. Unter dem Begriff „Hamburg-Standard“ arbeiten Politik, Verwaltung und Bauwirtschaft derzeit intensiv daran, bestehende Standards kritisch zu hinterfragen. Ein wichtiges Stichwort ist hierbei der „Gebäudetyp E“, der innovatives, experimentelles Bauen abseits starrer Normen rechtlich absichern soll. Diese Entwicklung müssen wir konsequent mit den Methoden des modularen und seriellen Bauens verknüpfen. Es wäre ein Fehler, wirtschaftliche Effizienz und architektonische Qualität als unvereinbare Gegensätze zu betrachten. Wir halten als HCH an den erfolgreichen Qualitätskriterien in der HafenCity fest.&nbsp;</p>



<p><strong>Wenn Sie auf das Westfield Hamburg-Überseequartier blicken, das seit April 2025 geöffnet ist: Wie fällt Ihre Bilanz aus?&nbsp;</strong>Mein primäres Gefühl ist Erleichterung über die erfolgreiche Eröffnung. Mein Dank gilt insbesondere den französischen Investoren von Unibail-Rodamco-Westfield, die dieses Projekt trotz aller globalen Verwerfungen konsequent durchgezogen haben.&nbsp;</p>



<p><strong>Statt geplanter Investitionen von einer Milliarde Euro sind es am Ende rund 2,3 Milliarden geworden.&nbsp;</strong>Man darf sich nicht ausmalen, welche gravierenden Folgen es für die gesamte Stadt gehabt hätte, wenn ein internationaler Großinvestor mitten in der Krise das Interesse verloren hätte. Die Rückmeldungen aus der Händlerschaft spiegeln eine überwiegend positive Bilanz des ersten Betriebsjahres wider. Ein Wermutstropfen bleibt die Tatsache, dass die integrierten Hotels der Accor-Gruppe nach wie vor nicht eröffnet sind.&nbsp;</p>



<p><strong>Für Außenstehende ist diese Verzögerung schwer nachvollziehbar. Viele Händler im Quartier sind verärgert, weil ihnen die Gäste von rund 830 Hotelzimmern der drei Häuser fehlen. Wie erklären Sie sich diesen Stillstand?&nbsp;</strong>Aus rein ökonomischer Perspektive betrachtet existiert kein vernünftiger Grund, warum beide Vertragsparteien das Projekt nicht mit höchster Priorität an den Start bringen sollten. Wir als HCH haben keinerlei Einblick in die internen, vertraglichen Absprachen. Daher betrachten wir die Situation mit derselben Verwunderung von außen. Eine zeitnahe Eröffnung wäre für das gesamte Quartier von großer Bedeutung.&nbsp;</p>



<p><strong>Die derzeit 92 geplanten Kreuzfahrtschiff-Anläufe am Cruise Center HafenCity im Jahr 2026 sind oftmals Umsteigeanläufe mit Ein- und Ausschiffen der Gäste. Gerade die wären potenzielle Nutzer des Hotelangebots.&nbsp;</strong>Was wir unabhängig von den Hotels verzeichnen, ist eine enorme Nachfrage nach dem neuen Terminal in der Kreuzfahrtbranche. Die Buchung von Liegeplätzen für die kommenden Jahre ist bereits heute sehr hoch. Allerdings erleben wir auch im Kreuzfahrtsegment einen strukturellen Wandel: Hamburg wird von vielen Reedereien zunehmend als klassischer Transithafen angelaufen, bei dem die Passagiere für einen Tagesausflug von Bord gehen. Ein zentrales Thema, das uns intensiv beschäftigt, ist die Nutzung der Landstromtechnologie. Wer unsere Stadt anläuft, muss diese umweltfreundliche Technologie aktiv nutzen. Ich erwarte, dass wir langfristig Schiffen, die sich dieser Technologie verweigern, die Anlaufgenehmigung schlichtweg verweigern – aber das hat nicht der Geschäftsführer der HCH zu entscheiden.&nbsp;</p>



<p><strong>Hat sich die Eröffnung des Westfield-Centers spürbar auf bestehende Handels- und Infrastruktur auf dem älteren nördlichen Überseeboulevard ausgewirkt?&nbsp;</strong>Definitiv ja. Besonders spannend ist die Beobachtung, dass wir im direkten Umfeld zahlreiche Neugründungen verzeichnen, die bewusst auf den umliegenden Flächen entstehen. Insgesamt bewährte sich der Impuls für den gesamten Stadtteil als positiv. Ich sehe ja selbst die enormen Fußgängerströme, die sich von der Binnenalster über die Domachse direkt in das Überseequartier bewegen.&nbsp;</p>



<p><strong>Wird sich die von der Politik artikulierte Vision einer „Neuen Mitte Hamburgs“, das Zusammenwachsen der historischen Innenstadt mit der modernen HafenCity, einlösen?&nbsp;</strong>Das hoffe ich sehr, und die gesamte strategische Stadtplanung ist konsequent auf dieses Ziel ausgerichtet. Die gezielte Aufwertung des Domplatzes und die Attraktivierung der gesamten Domachse sind wesentliche Bausteine dieses Prozesses. Die moderne Definition der Hamburger Innenstadt umfasst die Altstadt, die Neustadt und die HafenCity.&nbsp;</p>



<p><strong>Wie gelingt es Ihnen als Geschäftsführer der HCH und angesichts von Krisen und der Gesamtverantwortung, nachts ruhig zu schlafen?&nbsp;</strong>Entscheidend ist die psychologische Fähigkeit, die beruflichen Probleme nach Feierabend nicht physisch mit nach Hause zu nehmen. Das ist eine Frage der mentalen Gesundheit. Wichtig ist auch, stets aktiv nach neuen Lösungsräumen zu suchen. Das heißt nicht, dass ich jede Nacht ungestört durchschlafe, aber ich begreife mich als Teil eines komplexen Gesamtsystems. Ein Soloerfolg existiert in der Stadtentwicklung nicht. Wir sind nur dann erfolgreich, wenn wir die gesamte Immobilienwirtschaft und die Stadtgesellschaft partnerschaftlich mitnehmen.&nbsp;</p>



<p><strong>Sie haben vor rund sechs Jahren die Perspektive gewechselt: Vom selbstständigen Unternehmensberater zum Topmanager eines städtischen Tochterunternehmens. Was war die größte Umstellung?&nbsp;</strong>Dieser Schritt ist mir überwiegend sehr gut bekommen. Die gravierendste Umstellung bestand in der Feststellung, mit welchen vielfältigen und teils mikrolokalen Fragestellungen die Menschen an mich herantreten. Plötzlich wird von mir erwartet, dass ich persönlich ordnend eingreife, wenn Motorradfahrer zu laut durch das Quartier rasen. Gewöhnungsbedürftig war anfänglich zudem der bisweilen sehr zugespitzte Umgang mit Großprojekten in der medialen Öffentlichkeit. Das Fazit steht jedoch felsenfest: Ich habe diesen Schritt nicht eine einzige Sekunde bereut. Diese Aufgabe bereitet mir unverändert große Freude.&nbsp;</p>



<p><strong>Ihr aktueller Vertrag läuft mindestens bis zum Jahr 2028?&nbsp;</strong>Ja, mein Vertrag läuft bis 2028. Mit der Führung dieses Unternehmens geht eine enorme Verantwortung für die bauliche Zukunft dieser Stadt einher. Dieser Verantwortung stelle ich mich mit vollem persönlichen Einsatz.&nbsp;</p>



<p><strong>Sie sind ein Segelfan. Wie bekommen Sie im Alltag den Kopf frei?&nbsp;</strong>Ich versuche konsequent, mich dreimal pro Woche beim intensiven Spinning – das ist Radfahren auf dem Indoor-Bike – an meine physischen Grenzen zu bringen. Bereits nach fünf Minuten auf dem Rad setzt ein bemerkenswerter Effekt ein: Das Gehirn schaltet sämtliche beruflichen Synapsen ab. Das System konzentriert sich.&nbsp;</p>



<p><strong>Welche Literatur liegt auf Ihrem Nachttisch?&nbsp;</strong>Derzeit liegt dort der Spionagethriller <em>Slow Horses</em> von Mick Herron – eine ausdrückliche Empfehlung meines Sohnes. Ich lese die deutsche Übersetzung und genieße dieses reine Unterhaltungsgenre sehr. Ich habe mir fest vorgenommen, wieder regelmäßiger abseits von Fachliteratur zu lesen.&nbsp;</p>



<p><strong>Würden Sie sich selbst als glücklichen Menschen bezeichnen?&nbsp;</strong>Ich antworte mit einem klaren Ja. Wenn ich mir klarmache, welche Möglichkeiten ich habe, schärft sich mein Bewusstsein für das Riesenglück, in einer großartigen Stadt wie Hamburg unter derart positiven Lebensumständen leben und arbeiten zu dürfen. Es gehört jedoch auch die Erkenntnis dazu, dass das Leben in Teilen immer die Züge einer Tragikomödie trägt.&nbsp;<br><strong><em>Das Gespräch führte</em></strong> <strong><em>Wolfgang Timpe</em></strong></p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>INFO Mehr Informationen unter: <a href="https://www.hafencity.com">hafencity.de</a></strong></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Köhlbrandbrücke: »Mich hat der Entwurf angefixt!«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/neue-koehlbrandbruecke-mich-hat-der-entwurf-angefixt/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=neue-koehlbrandbruecke-mich-hat-der-entwurf-angefixt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 23:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtküste]]></category>
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					<description><![CDATA[Hafen. Im Jahr 2040 oder früher soll die neue Köhlbrandbrücke wieder das Wahrzeichen eines modernen Hamburgs sein – und ein stolzes nationales Seehafen-Symbol Höher, weiter, eleganter. Die neue 73,5 Meter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Hafen. Im Jahr 2040 oder früher soll die neue Köhlbrandbrücke wieder das Wahrzeichen eines modernen Hamburgs sein – und ein stolzes nationales Seehafen-Symbol</em></strong></p>



<p><strong>Höher, weiter, eleganter. </strong>Die neue 73,5 Meter hohe und 3,8 Kilometer lange <strong>Köhlbrandbrücke </strong><em>(mit Strombrücke und ihren Rampen)</em> soll „so schnell wie möglich“ fertiggestellt werden, sagt Wirtschaftssenatorin ­<strong><em>Dr. Melanie Leonhard</em></strong> zum Mitte Juni vorgestellten Siegerentwurf der Ingenieurs- und Architekten-Bietergemeinschaft aus <strong>GRASSL, sbp und WTM Engineers</strong> sowie <strong>gmp </strong>und <strong>PPL.</strong> „Wir drücken aufs Tempo“, so die Senatorin zum offiziellen Eröffnungstermin 2040 oder eben früher. Und <strong><em>Jens Meier,</em></strong> Hafenchef und CEO der <strong>HPA, der Hamburg Port Authority,</strong> klingt für seine sonst knochentrockene Sachlichkeit auf der Pressekonferenz euphorisiert: „Mich hat der Entwurf der Brücke, die Leichtigkeit des Bauwerks angefixt.“ Und Hamburgs Oberbaudirektor <strong><em>Franz-Josef Höing</em></strong> fasziniert die Funktionalität: „Der Entwurf überzeugt durch seine klare und elegante Form und eine konsequent durchdachte Konstruktion. Er nimmt die ikonische Gestalt der bestehenden Brücke auf und entwickelt sie sensibel weiter. So entsteht ein Bauwerk, das sich gleichermaßen funktional wie städtebaulich überzeugend in das Hafenbild einfügt. Die neue Köhlbrandbrücke wird wieder ein Hamburger Wahrzeichen werden!“<br><em>Foto oben: <strong>Mit 73,5 Meter Höhe ist die neue Köhlbrandbrücke vergleichbar </strong>mit modernen Brücken auf internationalen Seeschifffahrtswegen wie der El Qantara-Brücke über den Sueskanal und der Stonecutters’Bridge im Hafen von Hongkong. © GRassl, sbp, gmp, PPL | RenderingsGärtner + Christ</em></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="679" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_Koehlbrandbuecke_©-picture-alliancedpa-Georg-Wendt_600044861-2-Kopie-1024x679.jpg" alt="" class="wp-image-2340984" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_Koehlbrandbuecke_©-picture-alliancedpa-Georg-Wendt_600044861-2-Kopie-1024x679.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_Koehlbrandbuecke_©-picture-alliancedpa-Georg-Wendt_600044861-2-Kopie-300x199.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_Koehlbrandbuecke_©-picture-alliancedpa-Georg-Wendt_600044861-2-Kopie-768x509.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_Koehlbrandbuecke_©-picture-alliancedpa-Georg-Wendt_600044861-2-Kopie.jpg 1396w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Präsentierten den Siegerentwurf der Köhlbrandbrücke</strong> (v. l.): Franz-Josef Höing, Hamburgs Oberbaudirektor, </em><br><em>Jens Meier, Geschäftsführer Hamburg Port Authority (HPA), und Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation. © picture alliance/dpa | Georg Wendt</em></figcaption></figure>



<p>In einem mehrstufigen Wettbewerb konnte die Arbeitsgemeinschaft der Ingenieurbüros <em>sbp, Grassl und WTM Engineers</em> sowie der Architektenbüros <em>gmp und PPL</em> das 21-köpfige Jurygremium überzeugen. Insgesamt hatten sieben Bietergemeinschaften ihre Konzepte eingereicht. Senatorin Leonhard überzeugte der Siegerentwurf des Brückenneubaus nicht nur städtebaulich, sondern auch ökonomisch: Mit geplanten Kosten von 5,3 Milliarden Euro ist die Brücke im Vergleich zur lange geplanten Tunnelalternative um bis zu 1,9 Milliarden Euro preiswerter, wie die Drucksache 22/14809 ausweist, die der Bürgerschaft zur Erörterung und Abstimmung vorliegt.&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-2c70c0e0f6e5d429e24fb2dadebbd8d5"><em><strong>»Weitere Beschleunigungspotenziale sollen im Verlauf der anstehenden Planungsschritte identi­fiziert und umgesetzt werden.«</strong> </em><br><strong>Melanie Leonhard</strong></p>



<p>Und der Neubau ist, trotz der verkehrlichen und planerischen Komplexität im Hafen und den neuen Rampen mit Direktanschlüssen an die A7 deutlich zügiger zu realisieren. „Der Ersatzneubau der Köhlbrandbrücke hat eine herausragende Bedeutung für unsere Stadt und für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Wir treiben dieses Schlüsselprojekt konsequent voran.“ Das Vorantreiben meint Tempo machen. So seien, ungewöhnlich für ein solches Verfahren, parallel zum Auswahlverfahren schon einzelne Planungsschritte auf den Weg gebracht und umgesetzt worden. „Die weiterhin beschleunigte Realisierung des Projekts hat für den Senat eine zentrale Bedeutung. Die Freie und Hansestadt Hamburg, die <em>Hamburg Port Authority</em> (HPA) und die mit der Realisierung beauftragte <strong>ReGe Hamburg</strong> arbeiten hierzu eng zusammen. Weitere Beschleunigungspotenziale sollen im Verlauf der anstehenden Planungsschritte identifiziert und umgesetzt werden“, so die Senatsmitteilung.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_bild-koehlbrandbruecke-fahrbahnblick-data-Kopie-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-2340947" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_bild-koehlbrandbruecke-fahrbahnblick-data-Kopie-1024x576.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_bild-koehlbrandbruecke-fahrbahnblick-data-Kopie-300x169.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_bild-koehlbrandbruecke-fahrbahnblick-data-Kopie-768x432.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_bild-koehlbrandbruecke-fahrbahnblick-data-Kopie-1536x864.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_bild-koehlbrandbruecke-fahrbahnblick-data-Kopie-2048x1153.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Das LED-Beleuchtungskonzept </strong>der neuen Köhlbrandbrücke. © GRassl, sbp, gmp, PPL | Renderings Gärtner + Christ</em></figcaption></figure>



<p>Für HPA-Chef <em>Jens Meier</em> ist wegen der wichtigen Infrastrukturbedeutung der neuen <em>Köhlbrandbrücke</em> für den Hafen und für Deutschland als einzigem Seehafen jeder Monat früher ein nachhaltiger Gewinn. „Die neue <em>Köhlbrandbrücke</em> ist für die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens von zentraler Bedeutung. Wir treiben die Planungen gemeinsam mit unseren Partnern zielstrebig weiter voran.“ Und so heißt es in der Senatsdrucksache optimistisch zum offiziellen Bauziel 2040: „Ziel ist die Verkehrsfreigabe der neuen Köhlbrandbrücke bis Ende der 2030er-Jahre.“</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-d9b4e070aa4cbe6db30342c0edcd588f"><strong><em>»Ziel war es, eine Brücke zu entwerfen, die technische Effizienz, Nachhaltigkeit und gestalterische Qualität in Einklang bringt.«</em><br>Maren Wolf</strong></p>



<p>Für <strong><em>Dennis Thering,</em></strong> den CDU-Oppositionschef in der Hamburgischen Bürgerschaft, ist „Tempo weiterhin Fehlanzeige“. Ihm geht es alles nicht schnell genug: „Auf Entwürfen kann man nicht fahren. Es ist höchste Zeit, dass endlich Tempo in die Realisierung kommt. Wenn der rot-grüne Senat weiter so trödelt, droht eine Komplettsperrung, bevor der Neubau fertig ist. Das wäre das endgültige Desaster für Hafen und Stadt.“ Immerhin hat Wirtschaftssenatorin Leonhard nach ihrem Amtsantritt dafür gesorgt, dass in einem transparenten Verfahren die teure und langwierige Untertunnelungs-Variante des Köhlbrands ad acta gelegt wurde. Der Opposition reicht das nicht. <strong><em>Kay Jäger,</em></strong> der hafenpolitische Sprecher der Linken-Fraktion, sieht es grundsätzlich: „Der Senat muss jetzt Nägel mit Köpfen machen. Die Sanierung der alten Brücke wurde über viele Jahre verschleppt, eine günstigere Lösung sehenden Auges unmöglich gemacht. Nun muss der Senat sicherstellen, dass die alte Brücke noch bis zur Eröffnung der neuen Brücke durchhält und für einen sauberen Übergang mit möglichst wenig Einschränkungen sorgen.“ Schwerlasttransporte über 44 Tonnen dürfen schon heute die Brücke nicht mehr nutzen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_d-koehlbrandbruecke-bild-rosshafen-data-Kopie-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-2340946" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_d-koehlbrandbruecke-bild-rosshafen-data-Kopie-1024x768.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_d-koehlbrandbruecke-bild-rosshafen-data-Kopie-300x225.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_d-koehlbrandbruecke-bild-rosshafen-data-Kopie-768x576.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_d-koehlbrandbruecke-bild-rosshafen-data-Kopie-1536x1152.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ_d-koehlbrandbruecke-bild-rosshafen-data-Kopie-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>»Ziel ist die Verkehrsfreigabe« </strong>bis Ende der 2030er-Jahre. © GRassl, sbp, gmp, PPL | Renderings Gärtner + Christ</em></figcaption></figure>



<p>Unabhängig von den politischen Auseinandersetzungen knüpft der Siegerentwurf an die charakteristische heutige Brückenform mit zwei Pylonen und Schrägseilen an und überführt sie in eine moderne Form. Die neue Köhlbrandbrücke setzt technisch neue Maßstäbe, etwa durch einen reduzierten und effizienteren Einsatz CO₂-intensiver Materialien wie Stahl. <strong><em>Maren Wolf,</em></strong> Projektleiterin im Ingenieurbüro Grassl: „Unser Ziel war es, eine Brücke zu entwerfen, die technische Effizienz, Nachhaltigkeit und gestalterische Qualität in Einklang bringt. Der Entwurf zeigt, wie sich innovative Ingenieurlösungen und eine klare architektonische Haltung zu einem zukunftsfähigen Gesamtkonzept verbinden lassen.“ Für Oberbaudirektor <em>Höing</em> hat sich das eingelöst: „Es ist ein elegantes Brückenbauwerk und hat eine unglaubliche Filigranität.“ <strong><em>Wolfgang Timpe</em></strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="318" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ-bild-koehlbrandbruecke-rainville-data-Kopie-1024x318.jpg" alt="" class="wp-image-2340986" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ-bild-koehlbrandbruecke-rainville-data-Kopie-1024x318.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ-bild-koehlbrandbruecke-rainville-data-Kopie-300x93.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ-bild-koehlbrandbruecke-rainville-data-Kopie-768x239.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ-bild-koehlbrandbruecke-rainville-data-Kopie-1536x477.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCZ-bild-koehlbrandbruecke-rainville-data-Kopie-2048x636.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Die neue Köhlbrandbrücke</strong> mit ihren markanten zwei Pylonen und den Schrägseilen fügt sich beim Blick vom Altonaer Balkon an der Elbe elegant in den Köhlbrand mit Waltershof-Containerumschlag ein. © GRassl, sbp, gmp, PPL | Renderings Gärtner + Christ</em></figcaption></figure>
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		<title>City: »Ein Stadtdschungel mit üppiger Begrünung«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/city-ein-stadtdschungel-mit-ueppiger-begruenung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=city-ein-stadtdschungel-mit-ueppiger-begruenung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 23:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtküste]]></category>
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					<description><![CDATA[Innenstadt. Die City schmückt sich und schafft mit Hamburgs Sommergärten 2026 vom 7. Juli bis 18. August wieder Farbreisen fürs Auge und grüne Rückzugsorte in den Quartieren Wenn farbenfrohe Blumenskulpturen [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Innenstadt. Die City schmückt sich und schafft mit <a href="https://www.instagram.com/sommergaertenhh/?hl=de">Hamburgs Sommergärten 2026</a> vom 7. Juli bis 18. August wieder Farbreisen fürs Auge und grüne Rückzugsorte in den Quartieren</em></strong></p>



<p><strong>Wenn farbenfrohe Blumenskulpturen den Neuen Wall bevölkern, </strong>Lampions die Alsterpromenade am Ballindamm in ein Farbenmeer tauchen und großformatige Kunstinstallationen den Hamburger Sommerhimmel füllen, dann ist es wieder so weit“, freuen sich die BID-Manager:innen und beteiligten Innenstadt-Akteure über <strong><em>»Hamburgs Sommergärten 2026«:</em></strong> Vom 7. Juli bis 18. August 2026 verwandeln „neun Hamburger Innenstadtquartiere gemeinsam die City in einen blühenden Stadtgarten. Was 2018 mit zwei Quartieren begann, hat sich inzwischen als fester Bestandteil im Hamburger Stadtsommer etabliert – und erreicht 2026 mit der bislang größten Beteiligung innerstädtischer Quartiere eine neue Dimension.“ <br><em>Foto oben:<strong> Blütenpracht im Passagenviertel. </strong>Innenstadt-Managerin Nicole C. Unger: „Wir schaffen neue Orte mit viel Aufenthaltsqualität in der Innenstadt, die zum Verweilen einladen.“ © Zum Felde BID</em></p>



<p>Jedes Quartier gestaltet seinen öffentlichen Raum mit einer eigenen Handschrift. Was alle neun verbindet, ist eine gemeinsame Haltung: Fußgängerzonen, Straßen und Plätze, die zum Verweilen einladen – und gleichzeitig dem Auge und der Seele guttun. „Gut für die Menschen, die hier ﬂanieren, pausieren, einkaufen und entdecken. Und gut für Bienen und Insekten, die in einem Meer aus insektenfreundlichen Blüten ein innerstädtisches Sommerbuffet finden“, halten die Macher:innen der Sommergärten 2026 fest.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HH-Sommergaerten_Hohe_Bleichen_2_©Zum-Felde-BID-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2340989" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HH-Sommergaerten_Hohe_Bleichen_2_©Zum-Felde-BID-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HH-Sommergaerten_Hohe_Bleichen_2_©Zum-Felde-BID-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HH-Sommergaerten_Hohe_Bleichen_2_©Zum-Felde-BID-768x513.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HH-Sommergaerten_Hohe_Bleichen_2_©Zum-Felde-BID.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Grüne Oase Hohe Bleichen:</strong> Neun Business ­Improvement Districts <br>gestalten die Hamburger Innenstadt. © Zum Felde BID</figcaption></figure>



<p>Neben den beliebten Elementen aus den Vorjahren hält der Sommer 2026 neue Überraschungen bereit – was genau, wird am 7. Juli zur Eröffnung enthüllt. In mehreren Quartieren ergänzt zudem ein Rahmenprogramm mit Musik und weiteren Aktionen die sommerlichen Gestaltungen. Neu dabei ist in diesem Jahr das <strong>BID Rathausquartier.</strong> Gemeinsam gestalten damit erstmals neun <strong>Business ­Improvement Districts</strong> (BIDs) die Hamburger Innenstadt: <em>BID Ballindamm, BID Dammtorstraße, BID Mönckebergstraße, BID Neuer Wall, BID Nikolai-Quartier, BID Quartier Gänsemarkt, BID Hohebleichen/Heuberg, BID Passagenviertel</em> und <em>BID Rathausquartier.</em> Die BIDs sind privat initiierte Zusammenschlüsse von Eigentümer:innen, die sich „gemeinsam für die Attraktivität und Entwicklung ihrer Stand­orte engagieren“, so das Selbstverständnis. Die gemeinsame Initiative zeige dabei, „wie privates Engagement und öffentlich zugängliche Stadträume zusammenwirken können“.</p>



<p>Die Sommergärten sind längst mehr als saisonale Dekoration. „Als Initiatorin der <em>Hamburger Sommergärten</em> in 2018 mit nur zwei Quartieren freue ich mich sehr, dass wir in diesem Jahr mit allen neun Innenstadt-BIDs die Hamburger Sommergärten 2026 inszenieren“, sagt <strong><em>Nicole C. ­Unger,</em></strong> Immobilienmanagerin und Innenstadt-Expertin. „Das Rathausquartier ist zum ersten Mal dabei und wird mit vielen Blumentöpfen und bunten Deko-Häuschen in den Bäumen das gesamte Quartier schmücken. Und im Nikolai-Quartier“, so <em>Unger </em>weiter, „werden wir eine neue Luftraum-Inszenierung an verschiedenen Stellen haben und wieder die Bänke mit den Segeln zum Verweilen. Im Neuen Wall sind wieder die Schafe los, und auf dem Bürgermeister-Petersen-Platz lädt ein kleiner Stadtdschungel mit üppiger Begrünung mit der Containerbar zum Ausruhen ein.“</p>



<p>Ein privates Engagement von City-Unterneher:innen, das seinen Preis hat: „Die <em>Hamburger Sommergärten</em> sind ein fester Bestandteil in der Innenstadt, die mit über 300.000 Euro privat durch die BIDs im öffentlichen Raum finanziert werden“, sagt die überzeugte Citymacherin. Und nicht ohne Stolz zieht <em>Unger</em> Zwischenbilanz: „Wir schaffen neue Orte mit viel Aufenthaltsqualität in der Innenstadt, die zum Verweilen einladen.“ <strong><em>Maria Bitter</em></strong></p>



<p><strong>I</strong>NFO Mehr Infos auf den Social-­Media-Kanälen. Instagram: <a href="https://www.instagram.com/sommergaertenhh/?hl=de"><strong>@</strong>s<strong>ommergaertenhh</strong>,</a> <strong><a href="https://www.instagram.com/sommergaertenhh/?hl=de">#sommergaertenhh</a></strong></p>



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		<title>Buchtipps: Lesen, Chillen, Summertime</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/lesen-chillen-summertime/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=lesen-chillen-summertime</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 23:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hafencityzeitung.com/?p=2341066</guid>

					<description><![CDATA[Literatur. Unser HCZ-Autor und Kolumnist Jan Ehlert hat für Sie seine 10 Buchtipps füreine relaxte und anregende Lektüre in den Sommerferien 2026 zusammengestellt&#160; Viel Sommeratmosphäre Jahrzehntelang hat Anna den Haushalt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Literatur. Unser HCZ-Autor und Kolumnist Jan Ehlert hat für Sie seine 10 Buchtipps für<br>eine relaxte und anregende Lektüre in den Sommerferien 2026 zusammengestellt&nbsp;</em></strong></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-b16178674ed09fd18b804cc46187d7da"><strong>Viel Sommeratmosphäre</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="384" height="619" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/MirabellentgeU1_978-3-462-01354-2.jpg" alt="" class="wp-image-2341011" style="aspect-ratio:0.6203666727173716;width:162px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/MirabellentgeU1_978-3-462-01354-2.jpg 384w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/MirabellentgeU1_978-3-462-01354-2-186x300.jpg 186w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></figure>



<p><strong>Jahrzehntelang hat </strong>Anna den Haushalt des Dorfpastors geführt. Als dieser plötzlich stirbt und ein neuer, sehr norddeutscher&nbsp;Pastor ins tiefbayerische Blumfeld kommt, braucht sie viel Fantasie und Diplomatie, um ihn an das Leben im Süden zu gewöhnen. Vielleicht zu viel Fantasie, denn schon bald glauben alle, dass „der Neue“ ein leiblicher Sohn von Papst Benedikt ist. In vielen weiteren Anekdoten zeigt sich, wie sehr Anna das Dorf zusammenhält. Ein absolutes Wohlfühlbuch mit viel Sommeratmosphäre, ein klein wenig Herzschmerz und der richtigen Prise Tiefgang. <strong><em>Jan Ehlert</em>&nbsp;</strong><br><em>Foto oben:<strong> Sonne, Sand und Buch. </strong>Viel Spaß mit den Lese-Welten unseres HCZ-Autors Jan Ehlert.© picture alliance / Westend61 | Gabi Dilly</em></p>



<p><strong>Martina Bogdahn,</strong> <strong><em>»Mirabellentage«;</em></strong> Kiepenheuer &amp; Witsch, 352 Seiten, Hardcover, 23 Euro.&nbsp;</p>



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<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-d9a5226864b7021a5c4d1954a75a9579"><strong>Was Liebe ausmacht</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="364" height="532" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/TheDeal.jpg" alt="" class="wp-image-2341025" style="aspect-ratio:0.6842124800475148;width:142px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/TheDeal.jpg 364w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/TheDeal-205x300.jpg 205w" sizes="(max-width: 364px) 100vw, 364px" /></figure>



<p><strong>Eine romantische</strong> Enemies-to-Lovers-Geschichte mit Tiefgang: Der Star des Eishockeyteams braucht dringend Nachhilfe, um seinen Notenschnitt zu halten. Er macht mit Musikstudentin Hannah einen Deal: Er gibt vor, ihr Freund zu sein, damit ihr heimlicher Schwarm auf sie aufmerksam wird. Wie zu erwarten, verlieben sich beide ineinander. Wie sie sich aber annähern und dabei schwere Traumata überwinden, das ist sensibel und einfühlsam erzählt. Und ein paar Wahrheiten, was Liebe wirklich ausmacht, finden sich hier auch. Das Buch ist die Vorlage für die Erfolgsserie „Off Campus“ auf Amazon Prime, aber weitaus besser und vielschichtiger. <em><strong>Jan Ehlert</strong></em></p>



<p><strong>Elle Kennedy,</strong> <strong><em>»The Deal – Reine Verhandlungs­sache«;</em></strong> Piper Verlag, 464 Seiten, Hardcover, 22 Euro.&nbsp;</p>



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<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-63822c2042a3b9d7251cb4fa919b6d66"><strong>Kraftvoll weiterleben</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="156" height="238" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Im-ersten-Licht_ARTK_CT1_9783446282971_0001.jpg" alt="" class="wp-image-2340991" style="aspect-ratio:0.6554765291607397;width:158px;height:auto"/></figure>



<p><strong>Ein Axthieb rettet</strong> den jungen Adrian vor dem Krieg: Wegen seiner Verletzung kann er nicht eingezogen werden. Später sieht er am Beispiel von in schwerstem Maße Kriegsversehrten, was Gewalt und Grausamkeit mit Menschen macht, während der nächste Krieg schon am Horizont dämmert. Ein aufwühlender Roman von sprachlicher Größe über die furchtbaren Verletzungen, die das 20. Jahrhundert hinterlassen hat, und über&nbsp;die Kraft, dennoch weiterzuleben. Ein würdiges<br>Buch für den diesjährigen Siegfried-Lenz-Preis in Hamburg. <strong><em>Jan Ehlert</em>&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Norbert Gstrein,</strong> <strong><em>»Im ersten Licht«;</em></strong> Hanser,&nbsp;416 Seiten, Hardcover, 27 Euro.&nbsp;</p>



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<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-46e5c93cd6d9d20458653260560c6fae"><strong>Wie wir werden</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="156" height="247" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Sanditz.jpg" alt="" class="wp-image-2341018"/></figure>



<p><strong>In einer fiktiven Stadt</strong> nahe der polnischen Grenze kreuzen sich die Schicksale ganz unterschiedlicher ­Menschen. Tom sucht nach etwas, was seinem Leben endlich Bedeutung gibt. Marie kämpft damit, es&nbsp;jenseits von Sanditz nicht geschafft zu haben, und&nbsp;Roland verliebt sich bei einem Diebeszug in einen Mann. Rietzschel erzählt von Menschen, die sich in einer&nbsp;härter werdenden Welt zu behaupten suchen, und&nbsp;von den Träumen und Hoffnungen, die sich mit der Wende nicht erfüllten. Sprachgewaltig und&nbsp;lebensnah.<em><strong> Jan Ehlert</strong></em></p>



<p><strong>Lukas Rietzschel,</strong> <strong><em>»Sanditz«;</em></strong> dtv Verlag, 480 Seiten,&nbsp;Hardcover, 26 Euro.&nbsp;</p>



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<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-57532c939cf4451414721e4e43289df1"><strong>Etwas Neues aufbauen</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="389" height="602" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Statt-aus-dem-Fenster-zu-schauen.ipg_.jpg" alt="" class="wp-image-2341019" style="aspect-ratio:0.6461849127361893;width:151px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Statt-aus-dem-Fenster-zu-schauen.ipg_.jpg 389w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Statt-aus-dem-Fenster-zu-schauen.ipg_-194x300.jpg 194w" sizes="(max-width: 389px) 100vw, 389px" /></figure>



<p><strong>Wenn draußen die Sonne scheint,</strong> fällt die Büroarbeit drinnen umso schwerer. Die junge Sophie schmeißt daher spontan ihr Praktikum und kauft sich ein Haus in der ostdeutschen Provinz. Das ist allerdings ziemlich heruntergekommen. Doch mithilfe von YouTube-Tutorials und freundlichen Nachbarn gelingt es ihr, sich dort etwas Neues aufzubauen. Ein wunderschöner Sommerroman über Freud und Leid des Landlebens, über den Mut,&nbsp;einfach einmal auszubrechen, und über die Frage, wie&nbsp;man eigentlich artgerecht Hühner hält. Vorsicht: Die&nbsp;Rückkehr ins Büro fällt nach der Lektüre deutlich&nbsp;schwerer.<strong> <em>Jan Ehlert&nbsp;</em></strong></p>



<p><strong>Anna Katharina Scheidemantel,</strong> <strong><em>»Statt aus dem Fenster zu schauen«;</em></strong> Pola Verlag, 352 S., 22 Euro.&nbsp;</p>



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<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-db050ef62e27a988d239aac788a607bc"><strong>Ein atmosphärischer Sog</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="221" height="336" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/DieStrasse.jpg" alt="" class="wp-image-2340973" style="width:159px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/DieStrasse.jpg 221w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/DieStrasse-197x300.jpg 197w" sizes="(max-width: 221px) 100vw, 221px" /></figure>



<p><strong>Ein Antiquar wagt sich</strong> endlich an sein eigenes Geschäft. Eine Blumenhändlerin schwärmt heimlich für einen Nachbarn. Ein junger Mann weiß nicht, wohin mit seiner Wut. Sie alle wohnen in der gleichen Straße. Und Robert Seethaler ist einfach ein Meister darin, mit wenigen Worten ganze Biografien zu erschaffen. Hier sind es nicht nur diese drei, sondern viele Stimmen, die sich zu einem Chor aus Gefühlen, Ängsten und Sorgen zusammenfügen. Nicht immer ist klar, wer hier eigentlich gerade spricht, und dennoch kann man sich dem Sog dieses großen atmosphärisch starken Perspektivenpanoramas nicht entziehen. <em><strong>Jan Ehlert</strong></em></p>



<p><strong>Robert Seethaler,</strong> <strong><em>»Die Straße«;</em></strong> Claassen Verlag, 240 Seiten, Hardcover, 25 Euro.&nbsp;</p>



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<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="229" height="350" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Erzaehl-mit-alles.jpg" alt="" class="wp-image-2340976" style="width:151px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Erzaehl-mit-alles.jpg 229w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Erzaehl-mit-alles-196x300.jpg 196w" sizes="(max-width: 229px) 100vw, 229px" /><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot</figcaption></figure>



<p><strong>Ein Wiedersehen mit alten Bekannten</strong> aus&nbsp;dem so liebenswerten Strout-Universum: Olive&nbsp;Kitteridge, die knarzige alte Dame, ist wieder da und zieht aus dem Altenheim heraus noch immer die&nbsp;Fäden. Bob Burgess, ein alternder Anwalt, versucht&nbsp;indes rauszufinden, was es mit seiner Beziehung zu&nbsp;Lucy auf sich hat: Freundschaft oder doch noch&nbsp;mehr? Ein wunderschönes Buch über die Frage,&nbsp;warum wir uns manchen Menschen näher fühlen als&nbsp;anderen. Und warum es am Ende doch immer gut ist, sich voneinander zu erzählen, auch – oder gerade – wenn&nbsp;es wehtut.<em> <strong>Jan Ehlert</strong></em></p>



<p><strong>Elizabeth Strout,</strong> <strong><em>»Erzähl mir alles«;</em></strong> Luchterhand, 400 Seiten, Hardcover, 25 Euro.&nbsp;</p>



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<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-506fc3946ac8a530ab3af5af2fa00779"><strong>Plädoyer für Toleranz</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="249" height="360" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Weltenwechsel71-6f1N-erL._SL1500_.jpg" alt="" class="wp-image-2341029" style="width:158px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Weltenwechsel71-6f1N-erL._SL1500_.jpg 249w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Weltenwechsel71-6f1N-erL._SL1500_-208x300.jpg 208w" sizes="(max-width: 249px) 100vw, 249px" /></figure>



<p><strong>Julia wächst als Kind</strong> eines schwarzen US-Soldaten und einer weißen deutschen Mutter in der Nach­kriegsbundesrepublik auf. Trotz der Erfahrungen mit alltäglichem Rassismus und dem Gefühl des&nbsp;Ausgeschlossenseins entwickelt Julia ein starkes Selbstbewusstsein, was vor allem ihrer unermüdlichen Oma Berta zu verdanken ist – eine meiner literarischen Lieblingsfiguren dieses Frühjahrs. Ein selten erzählter Blick auf die frühen Jahre im deutschen Wirtschaftswunderland und ein Mut machendes Plädoyer für&nbsp;Toleranz und Allyship.<em> <strong>Jan Ehlert</strong></em></p>



<p><strong>Marion Kraft,</strong> <strong><em>»Weltenwechsel«;</em></strong> Orlanda,&nbsp;416 Seiten, Hardcover, 26 Euro.&nbsp;</p>



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<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-1f024dc549bacdbb7e65dcf0fbca35f4"><strong>Dating und Vertrauen</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="363" height="595" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/AntiMueller_9783988160652.jpg" alt="" class="wp-image-2340966" style="width:144px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/AntiMueller_9783988160652.jpg 363w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/AntiMueller_9783988160652-183x300.jpg 183w" sizes="(max-width: 363px) 100vw, 363px" /></figure>



<p><strong>Was tun, wenn die große Liebe</strong> zerbricht und für&nbsp;das Kinderkriegen nicht mehr viel Zeit bleibt? Die Protagonistin dieses humorvoll geschriebenen Romans versucht es mit Tinder-Dates, Patchworkaffären&nbsp;und Paketboten-Verführung. Neben diesen rasant&nbsp;geschriebenen Passagen geht es aber auch um die&nbsp;große Frage, wie man in einer Welt von Onlinedating und perfekten Social-Profilen trotzdem so etwas&nbsp;wie Vertrauen und tiefere Verbindungen aufbauen kann. Lebensklug und lustig zugleich.<em><strong> Jan Ehlert</strong></em></p>



<p><strong>Yade Yasemin Önder,</strong> <strong><em>»Anti-Müller«;</em></strong> Park X Ullstein, 240 Seiten, Hardcover, 23 Euro.&nbsp;</p>



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<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="363" height="593" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/DieEnthusiasten_U1_978-3-86971-330-4.jpg" alt="" class="wp-image-2340972" style="width:157px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/DieEnthusiasten_U1_978-3-86971-330-4.jpg 363w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/DieEnthusiasten_U1_978-3-86971-330-4-184x300.jpg 184w" sizes="(max-width: 363px) 100vw, 363px" /></figure>



<p><strong>Schon lange träumt Vincent davon</strong>, den legendären verschollenen zehnten Band von Laurence Sternes&nbsp;Meisterwerk „Tristram Shandy“ zu finden. Dann&nbsp;bekommt er die Chance, doch woher nimmt man so schnell 150.000 Euro? Gleichzeitig sucht Vincent noch immer nach seiner Mutter, einer begnadeten Geschichtenerzählerin, die vor vielen Jahren verschwand. Ein&nbsp;unglaublich witziges Buch, in dem es viel um die Liebe zu Büchern geht und in dem die Grenze zwischen Wahrheit und Erfindung sehr, sehr fließend ist. Besonders schön ist, was ChatGPT über dieses Buch sagt: Das hätte ich gern geschrieben.<em> <strong>Jan Ehlert</strong></em></p>



<p><strong>Markus Orths,</strong> <strong><em>»Die Enthusiasten«;</em></strong> Galiani Berlin, 368 Seiten, Hardcover, 24 Euro.&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>»Anschauliche Stadtentwicklung!«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/anschauliche-stadtentwicklung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=anschauliche-stadtentwicklung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 23:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hafencityzeitung.com/?p=2341084</guid>

					<description><![CDATA[Forum. Das neue Stadtentwicklungs-Forum »Horizonte« im Baakenhafen löst das frühere Kesselhaus ab und fokussiert sich auf die östliche HafenCity und ihre Nachbarquartiere  Die HafenCity Hamburg GmbH hat ihre zentrale Informationsplattform [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Forum. Das neue Stadtentwicklungs-Forum <a href="https://www.hafencity.com/news/hafen-city-horizonte">»Horizonte«</a> im Baakenhafen löst das frühere Kesselhaus ab und fokussiert sich auf die östliche HafenCity und ihre Nachbarquartiere </em></strong></p>



<p>Die <strong>HafenCity Hamburg GmbH</strong> hat ihre zentrale Informationsplattform zur Stadtentwicklung an einen neuen Standort verlegt. Mit <strong><em>»Horizonte«</em></strong> im Baakenhafen entstand ein Forum, das die Entwicklung der <strong>östlichen HafenCity</strong> sowie der angrenzenden Zukunftsgebiete anschaulich vermittelt. Der neue Ausstellungsort ersetzt das bisherige <em>InfoCenter Kesselhaus</em> in der Speicherstadt, und <em>Horizonte</em> rückt mit seinem neuen Standort im Baakenhafen näher an die Gebiete heran, in denen Hamburgs größte Stadtentwicklungsprojekte immer mehr Gestalt annehmen: den <strong>Grasbrook</strong> und den ­<strong>Billebogen. </strong><br><em>Foto oben: <strong>HafenCity-Chef Andreas Kleinau: </strong>„Das großformatige dreidimensionale Modell mit seiner digitalen Bespielung eröffnet neue Perspektiven auf die Quartiere.“ © Miguel Ferraz</em></p>



<p>Mehr als zwei Jahrzehnte lang war das Kesselhaus die erste Anlaufstelle für alle, die sich über die Entwicklung der HafenCity informieren wollten. Seit der Eröffnung im Jahr 2000 verfolgten dort Millionen Besucher:innen die Entstehung des größten Stadtentwicklungsprojekts in Europa. Mit dem Fortschreiten der Bauarbeiten verlagerte sich das Zentrum der Entwicklung jedoch immer weiter nach Osten bis an die Elbbrücken. Gleichzeitig werden künftig auch die benachbarten Gebiete <em>Grasbrook</em> gegenüber auf der anderen Seite der Norderelbe und der <em>Billebogen</em> im nördlichen Teil von Rothenburgsort eine wichtige Rolle für die Stadtentwicklung spielen. Der bisherige Standort Am Sandtorkai lag somit zunehmend außerhalb des aktuellen Geschehens.</p>



<p>Mit dem Umzug in den Baakenhafen reagiert die <em>HafenCity Hamburg GmbH</em> auf diese Entwicklung. Das neue <strong><em>Horizonte</em></strong><strong>-Forum</strong> befindet sich mitten im letzten großen Bauabschnitt der HafenCity. Von hier aus lassen sich die Veränderungen in den benachbarten Quartieren unmittelbar erleben. Auch die künftigen Entwicklungsgebiete südlich und östlich der HafenCity sollen für die Bewohner:innen und die interessierte Öffentlichkeit stärker in den Fokus gerückt werden.</p>



<p>Im Mittelpunkt der Ausstellung steht ein großformatiges dreidimensionales Holzmodell. Es zeigt die HafenCity, den Grasbrook und den Billebogen im Maßstab 1:750. Digitale Projektionen ergänzen das Modell und machen unterschiedliche Themen sichtbar. Besucher:innen können verfolgen, wie neue Quartiere entstehen, welche Nutzungen geplant sind oder wie Mobilität, Energieversorgung und Freiräume miteinander verknüpft werden. Auch Fragen des Hochwasserschutzes und der nachhaltigen Infrastruktur werden dargestellt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="475" height="317" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCH_Horizonte@Miguel_Ferraz_04.jpg" alt="" class="wp-image-2340979" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCH_Horizonte@Miguel_Ferraz_04.jpg 475w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/HCH_Horizonte@Miguel_Ferraz_04-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 475px) 100vw, 475px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Das digitale Holzmodell </strong>von Hamburgs Süden mit HafenCity, Grasbrook und Billebogen. © Miguel Ferraz</em></figcaption></figure>



<p><strong><em>Dr. Andreas Kleinau, </em></strong>Vorsitzender der Geschäftsführung der <em>HafenCity Hamburg GmbH,</em> sieht darin einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Vermittlung von Stadtentwicklung: „Im HafenCity-<em>Horizonte</em> wird Stadtentwicklung transparent, verständlich und anschaulich erlebbar. Das großformatige dreidimensionale Modell mit seiner digitalen Bespielung eröffnet neue Perspektiven auf die Quartiere. Gleichzeitig macht das nachhaltige Raumkonzept Zukunftsthemen schon im Kleinen sichtbar. Wir laden alle Hamburgerinnen und Hamburger sowie Besuchende ein, das Angebot zu nutzen und mit uns ins Gespräch zu kommen.“</p>



<p>Das neue Forum richtet sich nicht nur an Fachleute aus Architektur, Stadtplanung oder Immobilienwirtschaft. Auch Schulklassen, Studierende, Touristen sowie Anwohner:innen sollen durch <em>Horizonte</em> angesprochen werden. Regelmäßige kostenlose Führungen, Workshops und Veranstaltungen ermöglichen einen direkten Einblick in die Entwicklung der Quartiere in und um die HafenCity herum. Ziel ist es, komplexe Planungsprozesse verständlich zu machen und den Dialog zwischen Fachwelt und Öffentlichkeit zu fördern.</p>



<p>Untergebracht ist das <em>Horizonte</em> im Erdgeschoss der Grundschule Baakenhafen. Der mehr als 200 Quadratmeter große Raum bietet Platz für bis zu einhundert Personen. Bereits bei der Planung des Gebäudes war vorgesehen worden, die Fläche außerhalb des Schulbetriebs für öffentliche Veranstaltungen zu nutzen. Dadurch entstand ein Ort, an dem Lernen, Begegnung und Stadtentwicklung zusammenfinden. Bei der Gestaltung der Räume spielte Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Für die Dämmung wurden unter anderem Materialien auf Hanfbasis eingesetzt. Der Boden besteht aus verarbeitetem „Totholz“. Ergänzt wird das Konzept durch eine energieeffiziente Beleuchtung. Die Möblierung und die technische Umsetzung der Ausstellung entstanden in Zusammenarbeit mit der <strong>HafenCity Universität </strong>(HCU). Damit soll das Forum nicht nur über nachhaltige Stadtentwicklung informieren, sondern diese auch selbst sichtbar machen.</p>



<p>Ein wichtiger Bestandteil des Angebots sind die kostenlosen Führungen durch die HafenCity. Jeden Samstag steht das urbane Leben in den Quartieren im Mittelpunkt. Sonntags geht es um nachhaltige Infrastruktur und die Entwicklung des öffentlichen Raums. Die Rundgänge verbinden die Ausstellung mit den realen Orten der Stadtentwicklung, den HafenCity-Quartieren, und machen sichtbar, wie aus Planungen gebaute Wirklichkeit wird.</p>



<p>Mit dem <em>Horizonte</em> beginnt für die <em>HafenCity Hamburg GmbH</em> eine neue Phase der Öffentlichkeitsarbeit. Während das Kesselhaus über viele Jahre die Entstehung der HafenCity begleitete, richtet sich der Blick nun stärker auf die kommenden Entwicklungsräume Hamburgs. Der neue Standort macht deutlich, wohin die Reise geht. Die Stadt wächst weiter und mit ihr die Herausforderungen und Chancen moderner Stadtentwicklung. Im Baakenhafen gibt es dafür nun einen Ort, an dem diese Veränderungen sichtbar und verständlich nachvollzogen und begleitet werden können. <strong><em>Jimmy Blum</em></strong></p>



<p><strong>I</strong>NFO Das <strong><a href="https://www.hafencity.com/news/hafen-city-horizonte">HafenCity-„Horizonte“</a></strong>, Baakenallee 33, 20457 Hamburg. Weitere Informationen unter: <strong>hafencity.com/news/hafen-city-horizonte</strong></p>
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		<title>»Einmalige Momente und spektakuläre Perspektiven«</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/einmalige-momente-und-spektakulaere-perspektiven/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=einmalige-momente-und-spektakulaere-perspektiven</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 23:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hafencityzeitung.com/?p=2341087</guid>

					<description><![CDATA[Fotokunst. In der Rathausdiele werden mit »HafenCity TRIFOKAL« drei fotografische Annäherungen an Hamburgs jüngsten Stadtteil präsentiert. Eine kollegiale Ausstellung im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers 2026 Im Hamburger Rathaus, wo [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Fotokunst. In der Rathausdiele werden mit <a href="https://trifokal.info">»HafenCity TRIFOKAL«</a> drei fotografische Annäherungen an Hamburgs jüngsten Stadtteil präsentiert. Eine kollegiale Ausstellung im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers 2026</em></strong></p>



<p>Im Hamburger Rathaus, wo vor mehr als 25 Jahren die ersten Entscheidungen über das damalige Geheimprojekt HafenCity getroffen wurden, präsentieren die drei Fotografen <strong>Kurt W. Hamann, Thomas Hampel</strong> und ­<strong>Wolfgang Huppertz</strong> ab Mitte Juli in einer gemeinsamen Fotoausstellung ihre Sicht auf die ersten beiden Jahrzehnte der HafenCity – und zwar auf sehr unterschiedlichem Niveau. Diese Niveauangabe bezieht sich natürlich nicht etwa auf die qualitative Beurteilung der Fotos, das soll jede Besucherin und jeder Betrachter für sich einschätzen – es geht um die Höhe beziehungsweise Tiefe des jeweiligen Einsatzortes! Von unten nach oben: <em>Wolfgang Huppertz</em> ist mit dem Bau für die U-Bahn-Linie 4 in den frisch aufgebohrten Untergrund gegangen, <em>Kurt W. Hamann</em> erkundete mit fotografischem Spürsinn den oft sandigen Boden der Tatsachen, und <em>Thomas Hampel</em> versuchte, sich im Hubschrauber einen Überblick über die damals noch etwas unsortierte HafenCity zu verschaffen.<br><em>Foto oben: <strong>Blick vom Hansahöft über die Elbe auf die HafenCity </strong>und die Elbphilharmonie im Mai 2012. © Thomas Hampel</em></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="680" height="1021" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/W15_whu50517.jpg" alt="" class="wp-image-2341027" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/W15_whu50517.jpg 680w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/W15_whu50517-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Am 20. Oktober 2009</strong> hat die Vortriebsmaschine auf ihrem Weg <br>von der HafenCity zum Jungfernstieg einen ersten 2,8 Kilometer langen Tunnel gebohrt <br>und dabei fast 100.000 Kubikmeter Erde abgebaut. © Wolfgang Huppertz</em></figcaption></figure>



<p>Vor mehr als einem Jahr hatte Kurt uns in seiner Eimsbütteler Küche zusammengetrommelt und in den Raum gerufen: „Leute, 2026 ist Hamburger Architektur Sommer, wollen wir nicht endlich mal was zusammen machen?“ So kam es, und das liegt am vierten Mann im Bunde. <strong>Heinz Oberlach</strong> war nicht nur mit von der Partie, sondern von Kurts dreischichtiger Ausstellungsidee mit Fotos aus der Entstehungszeit der HafenCity begeistert und stellte sich spontan als Koordinator und Texter zur Verfügung. Nicht viel anderes hatte er bereits von 1996 bis 2000 als Pressesprecher der HHLA getan und dabei auch uns Fotografen kennengelernt. Mit der Entwicklung der HafenCity ist er bis heute, als Guide im Gelände, bestens vertraut. &nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="647" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/K09_HafenCity-394-1024x647.jpg" alt="" class="wp-image-2340999" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/K09_HafenCity-394-1024x647.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/K09_HafenCity-394-300x190.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/K09_HafenCity-394-768x486.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/K09_HafenCity-394.jpg 1259w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Arbeiter machen »Fofftein« </strong>auf der Baustelle des Marco-Polo-Towers am Strandkai. © Kurt W. Hamann</em></figcaption></figure>



<p>Er hielt das Team in den vergangenen Monaten auf Kurs, setzte die Termine, verteilte die Aufgaben, protokollierte den Fortschritt. Das Konzept musste ausgefeilt, beim Architektur Sommer angedockt, die Finanzierung gesichert, der Druck vorbereitet, ein Ausstellungsort gefunden werden. Heinz hat uns samt unserer Ausstellung <strong><em>»HafenCity ­TRIFOKAL«</em></strong> organisiert und die Tafeln betextet, und so ist sie ab dem 10. Juli in der Rathausdiele zu sehen. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1021" height="680" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/T44_209088_THB0946.jpg" alt="" class="wp-image-2341020" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/T44_209088_THB0946.jpg 1021w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/T44_209088_THB0946-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/T44_209088_THB0946-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 1021px) 100vw, 1021px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Der spektakuläre Pausenhof </strong>auf dem Dach der im Sommer 2009 eröffneten </em><br><em>Katharinenschule am Sandtorpark. © Thomas Hampel</em></figcaption></figure>



<p>Apropos <em>TRIFOKAL:</em> Schon in der ersten Küchenrunde ging es auch um einen griffigen Namen. Und da, „wer hat’s eigentlich erfunden?“, stand der Begriff <em>TRIFOKAL</em> für die drei unterschiedlich hohen beziehungsweise tiefen Perspektiven auf dasselbe Thema im Raum. Insgesamt ergeben sich durch die Zusammenschau der unterschiedlichen Perspektiven ebenso kompakte wie differenzierte Ansichten der Ästhetik von Lost Places und der Dynamik des Aufbaus. Die dokumentarisch eindringlichen Aufnahmen ermöglichen eine Zeitreise und bieten ein Panorama der Transformation des vormaligen Hafenareals zum zentralen Teil der heutigen Hamburger Stadtküste. Die drei Perspektiven der Fotografen verbinden sich dabei auf mehr als 40 Tafeln zu einem bisher ungesehenen Zeitdokument.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1021" height="680" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/W34_whu157290.jpg" alt="" class="wp-image-2341028" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/W34_whu157290.jpg 1021w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/W34_whu157290-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/W34_whu157290-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 1021px) 100vw, 1021px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Herbst 2014 – Armierungsarbeiten</strong> für die Ausfahrtrampe der U4 aus <br>dem Tunnel kurz vor den Elbbrücken. © Wolfgang Huppertz</em></figcaption></figure>



<p>Dabei werden viele einmalige Momente gezeigt, der Blick für Details geschärft und spektakuläre Perspektiven eröffnet. In den mit Informationen gespickten, knapp gefassten Texten von Heinz, seit Jahrzehnten genau wie die drei Fotografen in der HafenCity unterwegs, werden die Fotos thematisch und chronologisch eingeordnet und erschlossen. Den Bewohnern und Besuchern der HafenCity viel Spaß beim Betrachten der Genese des heutigen Hamburger Vorzeige-Stadtteils! <strong><em>Thomas Hampel &amp; Heinz Oberlach</em></strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="680" height="1021" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/K40_KWH7703.jpg" alt="" class="wp-image-2341000" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/K40_KWH7703.jpg 680w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/K40_KWH7703-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Hinter der nach Westen</strong> ausgerichteten Fassade der <br>Elbphilharmonie verbergen sich die trotz ihres hohen Preises sehr begehrten <br>mehr als 40 Apartments der Luxusklasse. © Kurt W. Hamann</em></figcaption></figure>



<p><strong>INFO </strong>Die Ausstellung <strong>„HafenCity TRIFOKAL“ </strong>ist vom <strong>10. bis 30. Juli 2026 </strong>in der Diele des ­Hamburger Rathauses zu besichtigen. Täglich von 9&nbsp;bis 19 Uhr, Eintritt frei. Mehr&nbsp;</p>



<p>Informationen unter: <strong><a href="https://trifokal.info">trifokal.info</a></strong></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-large-font-size wp-elements-2b23a60c532112e0c06dca999933b1ad"><strong>Die Fotografen:</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="541" height="702" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Tafel-2_Portrait-1_Kurt-W.jpg" alt="" class="wp-image-2341022" style="width:122px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Tafel-2_Portrait-1_Kurt-W.jpg 541w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Tafel-2_Portrait-1_Kurt-W-231x300.jpg 231w" sizes="(max-width: 541px) 100vw, 541px" /></figure>



<p><strong><em>Kurt W. Hamann</em></strong> wurde 1951 in Uetersen bei Hamburg geboren. In der Elbmetropole studierte er zunächst Sozialpädagogik und war in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Daran schlossen sich drei Jahre als Hörfunkreporter an. Seit 1990 arbeitet Kurt W. Hamann als freiberuflicher Fotograf – unter anderem für den NDR, den <em>stern,</em> den <em>Spiegel,</em> <em>GEO</em> und die <em>ZEIT</em>. </p>



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<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="287" height="302" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Portrait-_Thomas-Hampel-e1782890977663.jpg" alt="" class="wp-image-2341017" style="width:134px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Portrait-_Thomas-Hampel-e1782890977663.jpg 287w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Portrait-_Thomas-Hampel-e1782890977663-285x300.jpg 285w" sizes="(max-width: 287px) 100vw, 287px" /></figure>



<p><strong><em>Thomas Hampel</em></strong> wurde 1955 in Bremen geboren, studierte in Göttingen und Hamburg Kunstgeschichte und Archäologie. Auf die fotografische Erforschung des Hafens und der Speicherstadt seit den frühen 1980er-Jahren folgten mit Gründung der Foto- und Gestaltungsagentur <em>ELBE&amp;FLUT</em> eigene Buch-, Magazin- und Zeitungsprojekte. Seit 2006 ist Thomas Hampel für die <em>HafenCity Hamburg GmbH</em> an der Stadtküste tätig. </p>



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<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="329" height="375" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Tafel-2_Portrait-3_Wolfgang-Huppertz_int.jpg" alt="" class="wp-image-2341023" style="aspect-ratio:0.8773800456968773;width:119px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Tafel-2_Portrait-3_Wolfgang-Huppertz_int.jpg 329w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Tafel-2_Portrait-3_Wolfgang-Huppertz_int-263x300.jpg 263w" sizes="(max-width: 329px) 100vw, 329px" /></figure>



<p><strong><em>Wolfgang Huppertz</em></strong> wurde 1953 in Würselen bei Aachen geboren und studierte Philosophie sowie Kunstgeschichte in Freiburg, Tübingen und Hamburg. Seit Anfang der 1980er-Jahre arbeitete er dort als freier Fotograf, unter anderem für das <em>Hamburger Abendblatt</em> und <em>Spiegel.</em> 1989 gründete er mit <em>Kurt W. Hamann</em> die Agentur <em>„agenda, Fotografen und Journalisten“.</em> </p>



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<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Neu_HeinzOberlachTHF2875-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-2341012" style="width:157px;height:auto"/></figure>



<p><strong>Heinz Oberlach </strong>wurde 1955 in Hamburg geboren und ist Diplom-Pädagoge. Er arbeitete als freier Journalist für <em>NDR,</em> <em>Hamburger Abendblatt</em> und <em>RTLplus</em>. Ab 1990 war er als Pressesprecher und Kommunikationsleiter für mehrere Unternehmen tätig, auch für die <em>HHLA.</em> Er koordiniert und betreut textlich <em>»HafenCity TRIFOKAL«.</em></p>
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		<title>»Porsche bügelt den Elfer wieder zum Targa auf«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 23:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[PS-Lifestyle. Mit Überrollbügel und Glasdach ist der Porsche 911 Targa zur Stilikone gereift. Im August fährt er als Porsche 911 Targa 4 oder 4S vor und erweitert die Sportfamilie aus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>PS-Lifestyle. Mit Überrollbügel und Glasdach ist der <a href="https://www.porsche.com/germany/models/911/targa-models/911-targa-4s/">Porsche 911 Targa </a>zur Stilikone gereift. Im August fährt er als Porsche 911 Targa 4 oder 4S vor und erweitert die Sportfamilie aus Zuffenhausen </em></strong></p>



<p><strong>Es gibt Cabrios,</strong> die lassen ihre Hüllen schneller fallen, es gibt welche, die offenherziger anmachen, und andere, die mehr frische Luft bieten. Aber es gibt kaum ein anderes Open-Air-Modell, das den Striptease so spektakulär inszeniert wie der <strong>Porsche 911 Targa.</strong> Nicht umsonst ist der Sportwagen mit Überrollbügel und Glashaube in den letzten 55 Jahren zur Stilikone gereift. Ein gutes Jahr nach dem Generationswechsel beim Elfer geht deshalb jetzt auch der <em>Targa</em> in die nächste Runde. Porsche bügelt den 911er zum Targa auf und erweitert zum August 2026 die Familie des Sportwagens. Angeboten wird er als <em>911 Targa 4</em> für 128.486 Euro oder als <em>4S</em> für 143.956 Euro. <br><em>Foto oben: <strong>Der 19-Sekunden-Spaß mit dem neuen Targa: </strong>Der Sechszylinder-Sportler hat ein Verdeck, das auf Knopfdruck zum eindrucksvollen Ballett startet. Erst hebt sich die Glashaube über den Rücksitzen und schiebt sich nach hinten, damit der Weg frei wird für das Stoffelement zwischen A- und B-Säule, das daraufhin im Nirgendwo über dem Motor verschwindet, bevor sich die Kuppel wieder senkt. © Porsche AG</em></p>



<p>Dafür gibt es den Sechszylinder-Sportler mit einem Verdeck, das auf Knopfdruck zum eindrucksvollen Ballett startet: Erst hebt sich die Glashaube über den Rücksitzen und schiebt sich nach hinten, damit der Weg frei wird für das Stoffelement zwischen A- und B-Säule, das daraufhin im Nirgendwo über dem Motor verschwindet, bevor sich die Kuppel wieder senkt. Dass der ganze Spaß stolze 19 Sekunden und damit doppelt so lange dauert wie beim Cabrio, ist kein Schaden. Denn erstens ist dieser Striptease ein Schauspiel, dem man gerne beiwohnt, und zweitens fährt man die verlorene Zeit danach schnell wieder rein. Schließlich fährt schon das Basismodell mit 385 und der Targa S sogar mit 450 PS. Immer mit Allrad und üblicherweise mit Achtgang-Doppelkupplung, auf Wunsch und ohne Aufpreis aber auch als Handschalter, reicht das im besten Fall für einen Sprintwert von 3,6 Sekunden und ein Spitzentempo von 304 km/h.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="595" height="335" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/b-P20_0132_a3_rgb.jpg" alt="" class="wp-image-2340968" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/b-P20_0132_a3_rgb.jpg 595w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/b-P20_0132_a3_rgb-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 595px) 100vw, 595px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Während der Targa für Kritiker</strong> nur ein schlechter Kompromiss zwischen Coupé und Cabrio ist, <br>vereint er für die Fans das Beste aus zwei Welten. © Porsche AG</em></figcaption></figure>



<p>Während der <em>Targa</em> für Kritiker nur ein schlechter Kompromiss zwischen Coupé und Cabrio ist, vereint er für die Fans das Beste aus zwei Welten. Und die werden immer mehr. Früher, als der <em>Targa</em> kaum mehr war als ein Coupé mit Schiebedach, lag der Verkaufsanteil im einstelligen Prozentbereich. Mittlerweile ist er auf rund ein Viertel geklettert und liegt damit auf dem Niveau des Cabrio.&nbsp;</p>



<p>Kein Wunder. Denn ob sich Open-Air-Fans für die Glashaube entscheiden oder für das Stoffdach, ist allein eine Frage des Geschmacks. Am Geld soll es dagegen nicht liegen, sagen sie bei Porsche – und verkaufen beide Frischluftmodelle deshalb auf den Euro genau zum gleichen Preis. <strong><em>Thomas Geiger</em></strong></p>



<p><strong>Info </strong>Weitere Informationen unter:<a href="https://www.porsche.com/germany/models/911/targa-models/911-targa-4s/"> <strong>porsche.com/germany</strong></a></p>
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		<title>Gewinnspiel: Historische Werke werden lebendig!</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/gewinnspiel-historische-werke-werden-lebendig/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gewinnspiel-historische-werke-werden-lebendig</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 23:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtküste]]></category>
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					<description><![CDATA[Jubiläum. Das Hotel Louis C. Jacob an der Elbchaussee in Nienstedten feiert 235. Geburtstag. Und das berühmte Lindenterrassen-Gemälde von 1902 von Max Liebermann erlebt eine kunsthistorische Enthüllung Es gehört zu den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Jubiläum. Das <a href="https://hotel-jacob.de">Hotel Louis C. Jacob</a> an der Elbchaussee in Nienstedten feiert <a href="https://hotel-jacob.de/jubilaeumsfest.html">235. Geburtstag. </a>Und das berühmte Lindenterrassen-Gemälde von 1902 von Max Liebermann erlebt eine kunsthistorische Enthüllung</em></strong></p>



<p><strong>Es gehört zu den bekanntesten und historischen</strong> Adressen Hamburgs: das <strong>Hotel Louis C. Jacob.</strong> Seit 1791 empfängt das Haus an der Elbchaussee Gäste aus aller Welt. Nun steht ein besonderes Jubiläum an. Das traditionsreiche Hotel feiert seinen 235. Geburtstag und lädt am Sonntag, 5. Juli 2026, zu einem großen Fest an der Elbe ein. Zwischen 13 und 18 Uhr erwartet die Besucher ein Programm aus Musik, Kunst, Geschichte und Genuss. Das Motto lautet „Entdecken. Zuhören. Genießen“. <br><em>Foto oben: <strong>Eine kunsthistorische Entdeckung:</strong> Hoteldirektorin Judith Fuchs-Eckhoff vom Louis C. Jacob mit Jürgen Wendt, dem Enkel des Mädchens Irma Jacob am weißen Tisch am Kopfende der Gesellschaft, vor dem berühmten Lindenterrassen-Gemälde von Max Liebermann. © Hamburger Kunsthalle / Luisa Birke</em></p>



<p>Auch die <em>HafenCity Zeitung</em> beteiligt sich am Jubiläum. Unter den Leser:innen wird ein Frühstück für zwei Personen im <em>Louis C. Jacob</em> verlost. Damit erhalten die Gewinner die Gelegenheit, die besondere Atmosphäre des Hauses und den einzigartigen Blick auf die Elbe selbst zu erleben.</p>



<p class="has-vivid-red-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-2b0ddf3afaada0b82ea0947ee5d67090"><strong>Gewinnspiel </strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="441" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Lindenterrasse_Credit-DSR-Hotel-Holding-3.jpg" alt="" class="wp-image-2341007" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Lindenterrasse_Credit-DSR-Hotel-Holding-3.jpg 600w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Lindenterrasse_Credit-DSR-Hotel-Holding-3-300x221.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Lust auf ein Genuss-Idyll 2026</strong> auf der Lindenterrasse? <br>Einfach mal mitmachen beim HCZ-Gewinnspiel. © DSR Hotel Holding</em></figcaption></figure>



<p class="has-vivid-red-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-82228e93d8ca0cca8b2aa3183a062a85"><em>Die <strong>HafenCity Zeitung </strong>verlost<strong>1x 2 Frühstücksarrangements</strong> im <strong>Hotel Louis C. ­Jacob,</strong> das seinen 235. Geburtstag feiert. Bitte schrei­ben Sie uns eine <strong>E-Mail </strong>mit Ihrer Adresse und Ihrer Handynummer sowie mit dem Betreff<strong>­»Lindenterrasse«</strong> an: gewinnspiel@­hafencityzeitung.com. <strong>Einsendeschluss ist Samstag, 4. Juli 2026, 16 Uhr.</strong>Der Rechtsweg ist aus­ge­schlossen. </em></p>



<p>Das Jubiläumsfest des legendären Hauses soll zeigen, warum das Hotel seit Generationen eine feste Größe in Hamburg und Europa ist. Für die Gäste öffnen sich an diesem Tag auch Bereiche, die sonst nicht zugänglich sind. Bei Hausführungen geht es unter anderem in die Ballsaal­suite und in den historischen Eiskeller. So wird die Geschichte des Hauses auf besondere Weise erlebbar.</p>



<p>Ein Höhepunkt des Nachmittags sind drei Kurzkonzerte des international bekannten Tenors <strong><em>Julian Prégardien.</em></strong> Der Sänger ist mit seinem <strong><em>»Liedstadt­festival«</em></strong> zu Gast im <em>Louis C. Jacob</em> und gibt einen Vorgeschmack auf die kommende Ausgabe des Festivals. Die Konzerte dauern jeweils 15 Minuten und finden in besonderer Atmosphäre statt.</p>



<p>Große Aufmerksamkeit gilt auch der Verbindung des Hotels zum Maler <strong><em>Max Liebermann.</em></strong> Der berühmte Künstler hielt die Lindenterrasse des Hauses im Jahr 1902 in seinem Gemälde <em>„Die Terrasse des Restaurants Jacob“</em> in Nienstedten an der Elbe fest. Das Werk zählt heute zu den bekanntesten Ansichten des historischen Hauses und hat wesentlich dazu beigetragen, die Terrasse weit über Hamburg hinaus bekannt zu machen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Louis-C.-Jacob-2-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-2341009" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Louis-C.-Jacob-2-1024x682.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Louis-C.-Jacob-2-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Louis-C.-Jacob-2-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Louis-C.-Jacob-2-1536x1024.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Louis-C.-Jacob-2.jpg 1685w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Eine Hotel-Ikone am Elbstrom</strong> mit berühmter Lindenterrasse: das Hotel Louis C. Jacob. © DSR Hotel Holding</em></figcaption></figure>



<p>Mit dem Gemälde verbindet sich auch eine bemerkenswerte Familiengeschichte. Der heute 83 Jahre alte <strong><em>Jürgen Wendt</em></strong> hat seine Großmutter <strong><em>Irma Jacob </em></strong>auf dem berühmten Bild identifiziert. Die Frau sitzt als Kind auf der Terrasse und wurde damit Teil eines Werkes, das bis heute eng mit der Geschichte des Hotels verbunden ist. Für die Familie ist dies eine besondere Entdeckung, schlägt sie doch eine Brücke zwischen der Vergangenheit des Hauses und den Menschen, die dort einst ihren Alltag verbrachten.&nbsp;</p>



<p><strong><em>Dr. ­Markus Bertsch</em></strong> von der ­<strong>Hamburger ­Kunsthall</strong><strong><em>e</em></strong> spricht über <em>Max Liebermann</em> und seine Verbindung zu Hamburg. Unter dem Titel <em>„Alster und Elbe im Blick“</em> erläutert der Kunsthistoriker die Bedeutung der Stadt für den Maler und die Rolle des <em>Louis C. Jacob</em> in seinem Werk. Die Lindenterrasse wird dabei erneut zum Mittelpunkt der Betrachtung.</p>



<p>Musikalisch geht das Programm mit französischen Chansons weiter. Véronique Elling und ihre Band treten auf der Terrasse auf und sorgen für sommerliche Stimmung. Hinzu kommen Arbeiten des Hamburger Künstlers <em>Luk Schäfer.</em> Außerdem können Besucher die Kunst der Kalligrafie kennenlernen. <strong><em>Jeannine Platz</em></strong> präsentiert gemeinsam mit dem <em>Montblanc Haus</em> ihre Arbeiten.</p>



<p>Historische Figuren werden ebenfalls lebendig. <em>Patricia Witzigmann</em> schlüpft in verschiedene Rollen und erzählt Geschichten aus vergangenen Zeiten. Dabei begegnen die Gäste unter anderem <em>Maria Burmester</em> und <em>Daniel Louis Jacob.</em> Auch das Thema Wohlbefinden findet seinen Platz. <em>Natasha Jaeger</em> gibt Einblicke in ihre Retreats und zeigt mit ihrem Programm <em>„Glow to go“</em> Wege zu mehr Ausgeglichenheit.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Lindenterrasse_Credit-DSR-Hotel-Holding-2-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2341006" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Lindenterrasse_Credit-DSR-Hotel-Holding-2-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Lindenterrasse_Credit-DSR-Hotel-Holding-2-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Lindenterrasse_Credit-DSR-Hotel-Holding-2-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Lindenterrasse_Credit-DSR-Hotel-Holding-2-1536x1025.jpg 1536w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/Lindenterrasse_Credit-DSR-Hotel-Holding-2.jpg 1847w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ausflugs- und Chillort Lindenterrasse im Hotel Louis C. Jacob, das legendäre<br>Gemäldemotiv des Malers Max Liebermann. © DSR Hotel Holding</em></figcaption></figure>



<p>Zum Abschluss des Festes findet um 17.30 Uhr eine Versteigerung auf der Lindenterrasse statt. Der Erlös unterstützt besondere Konzertformate des Liedstadtfestivals. Versteigert wird unter anderem ein Treffen mit <em>Julian Prégardien.</em> Zum Paket gehören Konzertkarten für die Laeiszhalle sowie eine Übernachtung im Louis C. Jacob.</p>



<p>Der Eintritt zum Jubiläumsfest kostet 20 Euro. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Im Preis enthalten sind ein Stück Geburtstagstorte und ein Glas Cuvée. Der Einlass erfolgt stündlich.</p>



<p>Heute verfügt das Haus über 84 individuell gestaltete Zimmer und Suiten. Seit dem Sommer 2025 gehört das Hotel zur ­<strong>Autograph Collection</strong> von <strong>Marriott International.</strong> Dennoch ist vieles geblieben, was das <em>Louis C. Jacob</em> seit Jahrhunderten auszeichnet. Dazu zählen hanseatische Gastlichkeit, kulturelle Offenheit und die enge Verbindung zur Elbe. Das Jubiläum ist deshalb mehr als ein Geburtstag. Es ist eine Reise durch die Geschichte eines Hauses, das Hamburg repräsentiert und bis heute Menschen zusammenbringt. Wer am 5. Juli dabei ist, erlebt nicht nur ein Hotel, sondern ein Stück Stadtgeschichte am Fluss.</p>



<p>Viele Hamburger verbinden mit dem <em>Louis C. Jacob</em> Erinnerungen. Familienfeiern, Hochzeiten, Geschäftsessen und kulturelle Veranstaltungen haben das Haus über Jahrzehnte begleitet. Gerade diese Mischung aus Tradition und Offenheit macht den besonderen Reiz des Hauses aus. Während sich die Stadt ständig verändert hat, blieb die Lage an der Elbe ein Ort der Ruhe. Vor der Lindenterrasse ziehen die großen Pötte und kleinen Schiffe vorbei, während unter den Linden Gäste aus aller Welt zusammenkommen. Das Jubiläumsfest knüpft an dieses Gefühl an. Es soll Menschen miteinander ins Gespräch bringen und die Geschichte des Hauses für neue Generationen sichtbar machen. Gleichzeitig zeigt das Programm, dass das <em>Louis C. Jacob</em> nicht nur auf seine Vergangenheit blickt, sondern Kultur und Gastlichkeit aktiv gestaltet. <strong><em>Jimmy Blum</em></strong></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-8563dc92e6ab3b2d33d42dd8c05ff3ce"><strong>Info I</strong></p>



<p>Am <strong>5. Juli 2026</strong> feiert das <strong><a href="https://hotel-jacob.de/jubilaeumsfest.html">Louis C. Jacob 235. Geburtstag</a></strong> und lädt unter dem Motto <strong>„Entdecken, Zuhören, Genießen“ von 13 bis 18 Uhr</strong> zum Kulturprogramm ein. Eintritt: 20 € inklusive eines Stücks Jacobs-Geburtstagstorte und eines Glases Cuvée, Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. </p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-0bc53f39d290f7f698ee209e52e639a9"><strong>Info II</strong></p>



<p>Buchungen und Informationen unter: <strong><a href="https://hotel-jacob.de">hotel-jacob.de</a></strong></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Stadtteil im Lauffieber für den guten Zweck!</title>
		<link>https://hafencityzeitung.com/ein-stadtteil-im-lauffieber-fuer-den-guten-zweck/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-stadtteil-im-lauffieber-fuer-den-guten-zweck</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Timpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 23:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hafencityzeitung.com/?p=2341098</guid>

					<description><![CDATA[Charity. Der 24. HafenCity Run setzte mit rund 20.000 Teilnehmer:innen und 561 Teams neue Maßstäbe. Am 29. Mai 2027 geht es wieder los! Wer am 30. Mai durch die Hamburger [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong><em>Charity. Der 24. <a href="https://www.hafencityrun.de">HafenCity Run</a> setzte mit rund 20.000 Teilnehmer:innen und 561 Teams neue Maßstäbe. <a href="https://www.hafencityrun.de">Am 29. Mai 2027 geht es wieder los!</a></em></strong></p>



<p><strong>Wer am 30. Mai durch die Hamburger HafenCity spazierte, </strong>wird sich vermutlich aus mehreren Gründen umgesehen haben. Zum einen, weil Europas größtes Stadtentwicklungsprojekt kontinuierlich mit neuen Eindrücken zu beeindrucken weiß, zum anderen ob der schieren Anzahl an Aktiven, die in farblich auffälligen Trikots durch die Straßen zogen. Auch die 24. Auflage des HafenCity Run lockte Hunderte Firmen aus nah und fern für einen sportlichen Betriebsausflug in die wachsenden Quartiere am Wasser. <br><em>Foto oben: <strong>Für Shell, Stammgast beim HafenCity Run, </strong>war das Event nach dem Firmenumzug ins Westfield-Quartier ein echtes Heimspiel. © Witters GmbH</em></p>



<p>Die Mischung aus Firmen- und Spendenlauf vor interessanter Kulisse erfreute sich erneut großer Beliebtheit. Rund 20.000 Teilnehmer:innen gingen für 561 Teams an den Start. Vom lokalen Kleinbetrieb bis zum weltweit agierenden Großkonzern, von Mitreisenden in Kinderwagen bis zu Bürohunden im Sommeroverall samt Startnummer war wieder alles vertreten. Die Teamgrößen reichten von 10 bis 1.000 Mitarbeiter:innen – ein einheit­liches Outfit, Flaggen, Jubelposen und sonstige Choreografien sind da obligatorisch.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="384" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/5_HafenCity-Run-2026-©-Witters-GmbH-2.jpg" alt="" class="wp-image-2340956" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/5_HafenCity-Run-2026-©-Witters-GmbH-2.jpg 576w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/5_HafenCity-Run-2026-©-Witters-GmbH-2-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Eröffnung des Laufes am Kirchenpauerkai </strong>(v. l.): Dr. Andreas Kleinau (Vorsitzender der <br>Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH), Karen Pein (Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung </em><br><em>und Wohnen), Sabine Tesche (Vorsitzende des Hamburger Abendblatt hilft e. V.) und Steven Richter </em><br><em>(Geschäftsführer BMS Die Laufgesellschaft mbH). © Witters GmbH</em></figcaption></figure>



<p>Ebenfalls auffällig waren Teams mit Maskottchen. Sei es die fröhlich winkende Ketchup-Flasche, das Firmenlogo als Ganzkörperkostüm oder die laufende Deodose – sie setzten dem größten Breitensport-Event Norddeutschlands optisch und stimmungsmäßig das i-Tüpfelchen auf. Schließlich möchte man die Gelegenheit nutzen, um einen besonderen Eindruck zu hinterlassen. Ob mit oder ohne Maskottchen: Mit jedem Teammitglied (Mitarbeitende, Familie, Freunde) füllten die Teams wieder den Spendensack. In diesem Jahr kamen rund 120.000 Euro zusammen, welche wiederum zahlreichen sozialen Projekte im Raum Hamburg zugutekommen.</p>



<p>Die soziale Komponente hört aber nicht bei der Unterstützung Bedürftiger auf. Auch der in den Vorjahren eingeschlagene Weg zu mehr Inklusion trägt weiterhin Früchte: So machten mehr als 1.200 Aktive aus 17 sozialen Einrichtungen für Menschen mit Behinderung den HafenCity Run zum größten inklusiven Lauf Deutschlands. Eine davon nahm in diesem Jahr die besondere Rolle ein, dieses einzigartige Event um 9.00 Uhr zu eröffnen: das Team der Martha Stiftung mit 117 Teilnehmenden. Die Elbe-Werkstätten GmbH ging eine halbe Stunde später mit 242 Teilnehmenden und somit als größtes der inklusiven Teams an den Start. Dank einer barrierearmen Strecke, der Vermeidung jeglichen Leistungsdrucks und der für Läufe überschaubaren Distanz eignet sich die Veranstaltung ideal für Menschen mit kognitiven und/oder körperlichen Einschränkungen. Und wenn es unterwegs mal eine kleine Steigung gab, die nicht allein bewältigt werden konnte, griffen andere Läufer:innen unter die Arme und zeigten sich so von ihrer besten Seite.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="384" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/2-©-Johannes-Schoelermann.jpg" alt="" class="wp-image-2340953" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/2-©-Johannes-Schoelermann.jpg 576w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/2-©-Johannes-Schoelermann-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Mit über 1.200 Aktiven aus 17 Einrichtungen für Menschen mit Behinderung</strong> ist der HafenCity Run <br>der größte Inklusionslauf Deutschlands. © Johannes Schölermann</em></figcaption></figure>



<p>Seine beste Seite präsentierte auch der Stadtteil selbst. Stimmungsmäßig und laufstreckentechnisch setzte dieser HafenCity Run Maßstäbe. Der Start war gleich das erste Streckenhighlight: Erstmalig gingen die Teams vom Kirchenpauerkai auf den rund 4,4 Kilometer langen Kurs. Die grüne Promenade direkt an der Elbe bildete eine großartige Kulisse, Anfeuerungen mit Kochtopf und -löffel durch Anwohner:innen inklusive. Nach vielen attraktiven Promenadenabschnitten im Bereich des Baakenhafens, unter anderem am Amerigo-Vespucci-Platz und vorbei an der Botschaft der Wildtiere, ging es nach Passieren der Magdeburger Brücke auf das Areal des Westfield Hamburg-Überseequartiers. Der Hotspot wurde zum zweiten Mal in Folge prominent in die Strecke integriert, von der dortigen Kaifläche konnten die Teilnehmenden einen Blick auf ein Kreuzfahrtschiff am westlichen Schiffsliegeplatz werfen – maritimer lässt es sich nicht laufen!</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="374" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/8_HafenCity-Run-2026-©-Witters-GmbH-39.jpg" alt="" class="wp-image-2340959" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/8_HafenCity-Run-2026-©-Witters-GmbH-39.jpg 576w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/8_HafenCity-Run-2026-©-Witters-GmbH-39-300x195.jpg 300w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Die Magdeburger Brücke fungierte </strong>nicht nur für Team Beiersdorf, das <br>mit 1.000 Teilnehmenden erneut die größte Gruppe stellte, als Verbindung zwischen <br>Buenos-Aires-Kai und Westfield Hamburg-Überseequartier. © Witters GmbH</em></figcaption></figure>



<p>Eine Premiere hob man sich für das Finale auf: Nach Abstechern in den Magdeburger Hafen und Brooktorhafen bog die Strecke erstmalig am Lohsepark auf die Zielgerade ein. Inmitten des größten Parks des Stadtteils konnten sich alle Finisher nicht nur bei der Zielversorgung stärken, sondern auch in grüner Atmosphäre entspannen, abklatschen und Teamfotos schießen – was für ein Abschluss der sportlichen Sightseeingtour. Es gab einiges, woran sich die nächste Auflage messen lassen muss. Der Termin steht bereits: Am Sonnabend, 29. Mai 2027, geht es wieder los. <strong><em>Emanuel von Böselager</em></strong></p>



<p><strong>Infos</strong> für 2027: <strong><a href="https://www.hafencityrun.de">hafencityrun.de</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="505" height="386" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/6_Almirall_neu_EvB.jpg" alt="" class="wp-image-2340957" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/6_Almirall_neu_EvB.jpg 505w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/6_Almirall_neu_EvB-300x229.jpg 300w" sizes="(max-width: 505px) 100vw, 505px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Relaxt und bester Laune </strong>beim obligatorischen Teamfoto: <br>Almirall nahm mit Maskottchen und unter dem Motto „Wissenschaft, die unter <br>die Haut geht“ an der 24. Auflage teil. © Witters GmbH</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="979" height="653" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/4-©-Johannes-Schoelermann.jpg" alt="" class="wp-image-2340955" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/4-©-Johannes-Schoelermann.jpg 979w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/4-©-Johannes-Schoelermann-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/4-©-Johannes-Schoelermann-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 979px) 100vw, 979px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Hamburgs Wirtschaft erläuft eine Spendensumme von insgesamt rund 120.000 Euro. © Johannes Schölermann</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="384" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/7_HafenCity-Run-2026-©-Johannes-Schoelermann-31.jpg" alt="" class="wp-image-2340958" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/7_HafenCity-Run-2026-©-Johannes-Schoelermann-31.jpg 576w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/7_HafenCity-Run-2026-©-Johannes-Schoelermann-31-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Die Hochbahn hatte mit über 500 Teilnehmenden die Strecke </strong>– wie hier auf dem Versmannkai – voll im Griff <br>und präsentierte sich auch im Veranstaltungszentrum von ihrer besten Seite. © Johannes Schölermann</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/9_Anschar-Runners-©-Witters-GmbH-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2340960" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/9_Anschar-Runners-©-Witters-GmbH-1024x683.jpg 1024w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/9_Anschar-Runners-©-Witters-GmbH-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/9_Anschar-Runners-©-Witters-GmbH-768x512.jpg 768w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/9_Anschar-Runners-©-Witters-GmbH.jpg 1176w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Großartige Stimmung bei den Anschar Runners:</strong> Für die Stiftung Anscharhöhe war es im 140. Jahr ihres <br>Bestehens Ehrensache, mit einem inklusiven Team an den Start zu gehen. © Witters GmbH</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="979" height="653" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/1-©-Johannes-Schoelermann.jpg" alt="" class="wp-image-2340952" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/1-©-Johannes-Schoelermann.jpg 979w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/1-©-Johannes-Schoelermann-300x200.jpg 300w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/1-©-Johannes-Schoelermann-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 979px) 100vw, 979px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Ring frei</strong> zum 24. HafenCity Run. © Johannes Schölermann</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="384" src="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/10_HafenCity-Run-2026-©-Johannes-Schoelermann-52.jpg" alt="" class="wp-image-2340961" style="width:800px;height:auto" srcset="https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/10_HafenCity-Run-2026-©-Johannes-Schoelermann-52.jpg 576w, https://hafencityzeitung.com/wp-content/uploads/2026/06/10_HafenCity-Run-2026-©-Johannes-Schoelermann-52-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Es kann keinen schöneren Ort für das Get-together </strong>nach Absolvieren <br>des Charity-Runs geben: Im Lohsepark gab es Getränke, Obst und Müsliriegel für alle Finisher – und <br>jede Menge glückliche Gesichter. © Johannes Schölermann</em></figcaption></figure>



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