HCZ-Chefredakteur Wolfgang Timpe setzt auf hoffnungsvolle Nachrichten am Ende der Sommerferien

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Da zeigen die Berechnungen eines Ökonomen: Alles wird gut!“ So schlagzeilt der kritische Spiegel gerne zu Silvester, wenn man fürs neue Jahr vorsätzlich mit nur guten Nachrichten die Stimmung heben will. Pah, Jahreswechsel, wir trauen uns das ruhig heute schon mal – aufgeladen mit positiver Sommerferien-Energie.
Da zeichnet sich in der Ukraine – vielleicht?! – ganz zart und mit viel Optimismus die Idee einer russisch besetzten Zone auf der Krim und in der Ost-Ukraine ab, deren Westgrenzen Nato-Truppen sichern könnten. Die Chance: ein Waffenstillstand, ohne völkerrechtliche Anerkennung der Ukraine-Gebiete für Aggressor Putin: Pax Russica. Nein, kein Frieden, aber eventuell eine Periode der Stabilität und: eine autonome Ukraine! Der Hoffnungswunsch: das kriegerische Blutvergießen in Europa endlich stoppen.
Da steigert wider den Prognosen die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) im ersten Halbjahr 2025 ihren Gewinn nach Steuern von 13,2 auf 19,1 Millionen Euro, trotz Ukraine-Krieg und Trump-Zöllen sowie Eintrübung der Weltwirtschaft. Der Hafen- und Handelspartner China macht’s möglich, den Hamburger Wirtschaftsmotor am Laufen zu halten. Und der neue 49,9-Prozent-HHLA-Gesellschafter, die weltgrößte Reederei MSC, sowie Milliardeninvestitionen von Bund und Stadt in den Hafen sollen Wachstum ermöglichen und Gewinne für Hamburg sichern.
Da eröffnet am 12. September das neue Cruise Center HafenCity mit seinen geplanten 94 Luxus-Kreuzfahrtschiff-Anläufen pro Jahr und ist so das Symbol für die neue maritime Mitte Hamburgs, für Innenstadt und HafenCity.
Foto oben: Urbanes Kreuzfahrtterminal-Design im Cruise Center HafenCity. © Cruise Gate Hamburg | CGH
Da wird also alles gut? Na, so schwarz-weiß ist das Leben nicht, aber wir gönnen uns zum Ferienende und zum Auftakt eines optimistischen Herbstes eine Mut machende Stimmung. Und falls sie trügt, war eben alles noch nicht gut genug ;). Nörgeliges und Negatives kommt leider ganz von allein. Genießen wir kurz die aktuellen Sternschnuppen von Ukraine, Hafenwirtschaft und Kreuzfahrtbusiness, verglühen tun sie im Zweifel von ganz allein. Also: Wird schon! Wolfgang Timpe