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Aus, aus, aus. Olympia in die Tonne getreten. Was für ein Ergebnis. 54,9 % (357.911 Menschen) haben Nein zu Olympischen und Paralympischen Spielen in Hamburg gesagt, nur 45,1 % (293.819 Menschen) haben mit Ja gestimmt. Eine kleine Volksabstimmungs-Mehrheit aller Wahlberechtigten sorgt jetzt mit dafür, dass aus dem antiquierten selbstzufriedenen „Tor zur Welt“-Image ein Stillstands-Mythos wird. Kein Zukunftsschub. Ein mutloses Hamburg.

Das negative Referendum ist zu akzeptieren und die Stadt geht nicht unter. Demokratie kann halt auch wehtun. Fakt: Keine vom Bund mitfinanzierte neue Infrastruktur, keine zusätzlichen Gelder für den Breitensport und moderne bestehende Sportstätten. Und kein Weltsport-Ereignis, das internationale Gastfreundschaft und Sichtbarkeit eines modernen Hamburg schafft.

Was bleibt? Die Leader der Pro-Olympia Kampagne, Bürgermeister, Wirtschaftsführer, Initiativen und Sponsoren konnten erstens emotional nicht genug Fans hinter sich versammeln. Wer zweitens am lautesten populistische Parolen wie Die Linke, AfD und NOlympia brüllt, bekommt die Schlagzeilen und verwandelt mit Copy-and-Paste-NOlympia-Kommentaren auf Social Media positive Olympia-Posts in Anti-Olympia-Foren. Also: Das Referendum dokumentiert die zunehmende Spaltung der Stadtgesellschaft und zwingt Politik und Wirtschaft dazu, Menschen künftig deutlich erfolgreicher für sich zu gewinnen – mit authentischer Emotionalität.
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Aufgeregt – für Hamburg. Nur noch 8x schlafen und dann entscheidet sich im Volksentscheid am 31. Mai, ob sich die Bürger:innen Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 in der Elbmetropole wünschen. Paris hat im Sommer 2024 vorgemacht, wie Faszination Großstadt und Weltsport geht. In den letzten Wochen haben Erster Bürgermeister Peter Tschentscher, Zweite Bürgermeisterin und Umweltsenatorin Katharina Fegebank, der Senat, die große Mehrheit der Hamburger Bürgerschaft und die private OlympJA-Initiative sowie Unternehmer Alexander Otto mit seiner Sportstiftung und der zum Teil schon umgesetzten Initiative „104 Projekte für 104 Stadtteile“ Vollgas gegeben. Jetzt gilt’s. Wählen gehen, egal, ob yes or no. Mich interessiert die Meinung von ganz Hamburg, nicht nur eine Mehrheit einer kleinen Ja- oder Nein-Klientel.
Die HafenCity Zeitung hat gut eine Woche vor dem Volksentscheid nochmal mit dem Innen- und Sportsenator Andy Grote gesprochen, wie er die Nein-Argumente der Gegner pariert (Kosten?!) und warum Olympia für Hamburg nicht nur ein Weltsportereignis bescheren könnte, sondern auch, warum es der Stadt, der Stadtentwicklung und der Stadtgesellschaft einen Zukunftsschub geben kann. Andy Grote: „Paris hat eindrucksvoll bewiesen, dass sich dieser Mut lohnt: Rund 80 Prozent der Bevölkerung bewerteten die Spiele im Nachhinein positiv. Darüber hinaus profitiert die Stadt langfristig – durch moderne Sportstätten, wichtige Impulse für die Stadtentwicklung und die Wiederbelebung der Seine als öffentlichen Raum. Genau daran möchten wir in Hamburg anknüpfen, mit einem verantwortungsvollen Konzept, das die besondere Schönheit unserer Stadt mit einem emotionalen Sportereignis verbindet und daraus ein internationales Festivalerlebnis macht.“ Das ganze Grote-Interview hier:
hafencityzeitung.com/olympia-die-spiele-fuegen-sich-in-die-stadt-ein/
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Hamburg bekommt ein Naturfreibad an und auf der Außenalster am Schwanenwik. Mehr realpolitische Willenskraft geht nicht. 1. + 2. Bürgermeister:in Hamburgs, Innen- und Sportsenator Andy Grote sowie Bäderland-Chefin Susan Herzmann und Magdalena weiss von Hamburgs gmp Architekten präsentierten in einer Pressekonferenz vor Ort am Alsterufer die Idee für das „Freibad Schwanenwik“. Bürgermeister Peter Tschentscher: „Es würde meinem Gefühl für die Lebensqualität in Hamburg noch einmal Rückenwind geben, wenn es uns gelänge, an einem öffentlichen Ort für alle Bürgerinnen und Bürger das Baden in dem öffentlichen Gewässer Außenalster hier an der Schwanenwik-Wiese, zu ermöglichen, einem historischen Badeort.“ Und Katharina Fegebank wünscht sich was: „Wir haben die Interessen aller Nutzerinnen und Nutzer unserer wunderschönen Alster berücksichtigt. Und ich hoffe, dass der Entwurf auch bei Ihnen die eine oder andere Fantasie beflügelt, hier künftig wirklich schwimmen und ins Wasser zu springen.“ Der Entwirf der amp Architekten überzeugt durch seine Einfachheit und das sämtliche heute vor Ort bestehenden Blickachsen auf die Alster, das Stadtpanorama wie ich die Ufernatirlandschaften komplett erhalten bleiben. Gebaut wird als Understatement dezente Umkleidekabinen an Land und ein Minikiosk sowie integrierte Mini-Saunen auf dem Wasser, die weder Blicke stören noch Natureingriffe erfordern. Eine Idee, so Tschentscher, die jetzt nach erfolgreicher Vorprüfung, als Projekt aufgesetzt wird und bei Bestätigung der jetzigen Vorprüfung in 3-5 Jahren realisiert sein kann. Mehr Informationen unter: hafencityzeitung.com/rueckenwind-fuer-die-lebensqualitaet/ Mehr anzeigenWeniger anzeigen

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