Event. Mit einer den Abendhimmel erleuchtenden Show über der Silhouette der Elbphilharmonie hat Hamburg die nächste Stufe der Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele 2040 gezündet. Insgesamt 900 Drohnen stiegen am Abend des 26. Februar 2026 bis zu 120 Meter hoch in den Himmel auf und verwandelten das Hafen-Panorama in eine digital erleuchtete Bühne aus Licht, Bewegung und Emotion
In der Lichtshow entstanden olympische und paralympische Sportarten am nächtlichen Himmel – vom Fechten, über Rudern und Gewichtheben bis hin zu Para-Dressurreiten und Para-Leichtathletik. Einzelne Motive nahmen dabei eine Breite von rund 200 Metern an. Nachdem die Drohnen einen olympischen Fackellauf in der Dunkelheit erzeugten, erschien schließlich strahlend der offizielle Slogan der Bewerbung: „Olympia in Hamburg. Eine Chance für alle.“ Den Startschuss setzten am Abend Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, der gemeinsam mit der Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank und Sportsenator Andy Grote den Kampagnen-Auftakt präsentierte, um die Hamburger:innen ab sofort auf die Volksabstimmung, das Referendum am 31. Mai 2026 pro oder contra „Olympia 2040“ einzustimmen. Unterstützt wird die Kampagne unter anderem von prominenten Persönlichkeiten aus dem Hamburger Sport und der Stadtgesellschaft, darunter Para-Athletin und Fahnenträgerin von Paris 2024 Edina Müller, HSV-Legendeund „Kopfballungeheuer“ Horst Hrubesch und Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig, die den Auftakt in der Elbphilharmonie begleiteten.
Foto oben: 900 Drohen werfen Olympische Sportmotive und wie hier das positive Ziel des Referendums am 3. Mai in den Abendhimmel über Hamburg, Hafen und die Elbphilharmonie: „Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg“. © Vorprojekt Olympia


Darüber hinaus sollen auch noch Tennisstar Eva Lys, Active-City-Botschafter und Football-Coach Patrick Esume, Moderator Johannes B. Kerner, Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev, Moderatorin Christina Rann und Sport-Influencerin Imke Salander die Hamburger:innen in den kommenden Wochen bis zum Referendum am 31. Mai davon überzeugen, mit „Ja!“ zu stimmen. Der Slogan „Olympia in Hamburg. Eine Chance für alle.“ hebe dabei „die Kraft des Sports und das große Potenzial, das in der Hamburger Olympia-Bewerbung steckt“, hervor.


Bestandteil der Olympia-Kampagne in den kommenden Wochen sind bis zu 50 Motive, die stadtweit auf Plakaten und Stadtinformationsanlagen zu sehen sein werden. Neben dem Sport werden auch Themen wie Nachhaltigkeit, Gemeinschaftserlebnis, Zukunftsinvestitionen und Olympische sowie Paralympische Werte kommuniziert. Mit Mitmach-Aktionen in den Bezirken und einer umfangreichen Social-Media-Kampagne sollen die Hamburger:innen über das Bewerbungskonzept informiert werden, das vor allem auf eine nachhaltige Nutzung vorhandener Sportstätten, geringe Kosten, kurze Wege und eine schnelle Verbindung zwischen den Wettkampfstätten in der vorhandenen Stadtgeografie setzt. Mit ihrer Bewerbung verbindet die Stadt den Anspruch, im Sinne der Active City Strategie Sport und Bewegung strukturell deutlich stärker im Bewusstsein und Alltag der Hamburger:innen „zu verankern und in die Lebensqualität in einer modernen Großstadt zu investieren“, so die Olympia-Kampagne des Senats.


Sportsenator Andy Grote: „Mit dem Kampagnen-Auftakt setzen wir starkes und weithin sichtbares Zeichen: Hamburg ist bereit für Olympia! Viele Hamburgerinnen und Hamburger wissen um die große Chance, die in dieser Bewerbung steckt. Gleichzeitig gilt es jetzt diejenigen, die noch unentschlossen oder skeptisch sind, zu motivieren, sich mit unserem Konzept zu beschäftigen – mit Spielen, die sich perfekt in die Stadt einfügt und ganz ohne teure Neubauten auskommen. Unter dem Motto ,Eine Chance für alle‘ wollen wir Olympia nutzen, um wichtige Impulse für Innovation, wirtschaftliche Dynamik und Sportförderung in ganz Deutschland zu setzen und Hamburg zur schönsten Arena der Welt zu machen, in der Athletinnen und Athleten und Gäste aus der ganzen Welt zusammenkommen.“

Und Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher ergänzt: „Olympia ist eine Chance für alle. Für den Sport, die Inklusion und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Spiele geben der Wirtschaft Rückenwind für neue Investitionen und internationale Strahlkraft. Wir können damit ein neues Kapitel unserer Stadtgeschichte schreiben, die für Internationalität, Vielfalt und ein friedliches Miteinander der Völker steht. Unsere Kinder und Jugendlichen sollen als ‚olympische Generation‘ aufwachsen, die Inklusion, Leistungsbereitschaft und fairen Wettbewerb verkörpert und den Sport für ihre persönliche Entwicklung nutzen kann.“

Für das hanseatische hSV-Kicker-Idol Horst Hrubesch, zweifacher Medaillengewinner bei Olympischen Spielen als Trainer, zählt: „Ich selbst durfte die Kraft von Olympia und Paralympics erleben – 2016 und 2024. Ich habe erlebt, wie die Spiele eine ganz besondere Atmosphäre des Zusammenhalts, der Gemeinschaft, des friedlichen Zusammenkommens erzeugen. Wie Sport uns die Werte vor Augen hält und verdeutlicht, die für uns als Gesellschaft, aber vor allem für unsere Kinder und Jugendlichen so elementar sind: Respekt, Teamgeist, Zusammenhalt, Toleranz und Antrieb.“ Wie finden, da kann man als Hamburg-Patriot und Bürger nicht nur nicht sdagegen haben, sondern sollte sich – angesichts der damals abgelehnten Olympia-Bewerbung 2015 – aktiv für ein „Ja!“ für sich und in seiner und ihrer Community entscheiden. Wolfgang Timpe
Mehr Infos unter: http://hamburg-activecity.de/olympia



