Die 1. Kundgebung der Initiative »OlympJA Hamburg« hat gezeigt, dass die Unterstützung für Olympische und Paralympische Spiele in Kultur. Sport, Wirtschaft und Politik in der Hansestadt Haltung zeigt
Begeisterung, Gemeinschaft und echter Sportsgeist: Einige Tausend Menschen versammelten sich am Nachmittag des 24. April auf dem Jungfernstieg mit der Bühne vor der Europa-Passage. Zahlreiche Segelboote, SUPs, Kanus und Ruderboote schlossen sich der Kundgebung auf der Binnenalster an – auch Unternehmer Alexander Otto und ein mächtiges Senatoren-Quartett unterstützten die erste OlympJA Hamburg-Veranstaltung einer privaten Initiative für das „Weltsport- und Friedensfest Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg“. m
Foto oben: Einige Tausend Menschen versammelten sich am Nachmittag des 24. April auf dem Jungfernstieg mit der Bühne vor der Europa-Passage. © OlympJA

Bei immerhin klirrender April-Kälte von gefühlten 7 Grad tat es gut, dass DJ Kai Schwarz und Musikproduzent Alex Christensen den Reulnehmer:innen heftig einheizten. Für die »Olympia-Initiative« von Stadt und Senat waren Wirtschafts- und Innovationssenatorin Dr. Melanie Leonhard und Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein sowie Finanzsenator Dr. Andreas Dressel und Verkehrs- und Mobilitätswendesenator Anjes Tjarks im Olympia-Designoutfit mit Schals und T-Shirts zur Unterstützung der privaten OlympJA-Initiative gekommen. Ebenso wie Alexander Otto, Unternehmer und Stifter, der u.a. mit der Alexander Otto Sportstiftung besonders Vereine und junge Sportler:innen mit und ohne Beeinträchtigung schon im Alltag kräftig unterstützt und für den „Olympia natürlich eine Herzenssache“ sei und die Hamburger:innen nicht „nach 2015 zum 2. Mal nein sagen“, wünscht sich Stifter Otto.

Für die Veranstalter rund um Initiator und Sprecher Matthias Onken war die Kundgebung am Freitag, 24. April, „weit mehr“ als ein Werbe-Event: „Was nachmittags im Herzen der Hansestadt geschah, war ein sichtbares Zeichen für die Sportbegeisterung in Hamburg – generationenübergreifend, vielfältig, vereint.“ Zahlreiche Sportvereine der Stadt waren dem Aufruf „Beweg dich für Olympia!“ gefolgt und sorgten in ihren Outfits für gute Laune und Energie. Familien, Kinder, Leistungs- und Freizeitsportler feierten gemeinsam ein friedliches Fest der Bewegung – ein Querschnitt durch die Hamburger Stadtgesellschaft, wie er authentischer kaum hätte sein können. Gleichzeitig setzte das Geschehen auf dem Wasser ein starkes Signal: Zahlreiche Wassersportler machten die Binnenalster zur Bühne für die maritime Sportleidenschaft Hamburgs – ein Vorgeschmack auf das, was mit Olympia möglich wäre.

Bühne, Begeisterung, positive Botschaften
Auf der Bühne auf der Reesendammbrücke sorgte ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Talks und sportlichen Aktionen für Festivalstimmung. Prominente Unterstützerinnen und Unterstützer aus Sport, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft nutzten die Gelegenheit, ihre Begeisterung für die Olympia-Idee zu teilen – darunter TV-Moderator Steven Gätjen, Hamburg-Towers-Hallensprecher Isaac Hoffmann, Schauspieler Marek Erhardt sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Sport und Stadtgesellschaft wie Katharina von Kodolitsch, Präsidentin des Hamburger Sportbunds, OMR-Gründer Philipp Westermeyer und Paralympics-Siegerin Edina Müller. Musikalische Highlights lieferten unter anderem Alex Christensen, Pohlmann, Marc Atlas sowie die HipHop Academy Hamburg: Sie verliehen der Veranstaltung einen ebenso emotionalen wie mitreißenden Rahmen.

„Heute hat Hamburg gezeigt, was möglich ist, wenn eine Stadt gemeinsam für eine Vision einsteht“, sagt Matthias Onken. „Diese Energie, diese positive Stimmung und der Zusammenhalt sind genau das, was Olympische und Paralympische Spiele ausmacht.“
Ein starkes Zeichen aus der Mitte der Stadt
Bemerkenswert: Die Veranstaltung wurde von einer ehrenamtlichen Initiative organisiert, getragen von Engagement, Überzeugung und dem Wunsch, Hamburgs Zukunft aktiv mitzugestalten. „Diese Kundgebung hat gezeigt, dass Olympia in Hamburg kein abstraktes Projekt ist, sondern eine Idee, die die Menschen bewegt“, so Co-Initiator Christian Gerlach. „Wir wollen ermöglichen statt verhindern – und heute haben wir gesehen, dass viele Menschen hier diesen Weg mitgehen wollen.“ Mit der Veranstaltung am 24. April hat OlympJA Hamburg ein kraftvolles Zeichen für die kommenden Wochen bis zum Referendum gesetzt – und für die Vision, die größte und vermutlich schönste Sportveranstaltung der Welt an die Elbe zu holen. Gerda Schmidt
Mehr Infos unter: olympia.hamburg






