»Bewegung macht stark – körperlich und geistig!«

Sportevent. Stifter Alexander Otto, Sportsenator Andy Grote und Bildungs- und Familienministerin Ksenija Bekeris stellten Ende Januar im Rahmen der Olympiabewerbung Hamburg 2040 die Maßnahme »104 Projekte für 104 Stadtteile« vor. Die Alexander Otto Sportstiftung stellt zusammen mit Hamburger Unternehmer:innen eine Million Euro zur Verfügung

Die Farben der fünf ­olympischen Ringe bilden die Farbbalken des Ansteckers Olympia ­Hamburg, den Umriss der Freien und Hansestadt Hamburg. Das Badge fehlt zurzeit an keinem Sakko von Stadtvertreter:innen, Spendern und Unterstützern, die sich wie in einem Bundestagswahlkampf in die Olympia-Bewerbung für Hamburg 2040 stürzen, um die Olympischen und Paralympischen Spiele in die Elbmetropole zu holen. 
Foto oben: Alexander Otto, Stifter seiner Sportstiftung: „Mit unserem Förderprogramm möchten wir das olympische Feuer in allen 104 Stadtteilen entfachen und möglichst viele Menschen für Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg begeistern.“© Neuland Concerts | Visualisierung Abschlussfeier Olympia 2040 auf der Binnenalster

Anders als bei der von den Hamburger:innen in einer Volksabstimmung abgelehnten Olympia-Bewerbung von 2015 hat der Sport- und Olympia-Mastermind, Sportsenator Andy Grote, von Beginn an auf offensive Kommunikation und authentische Ideenbeteiligung der Sportler:innen und Hamburger:innen gesetzt. Am Sonntag, 31. Mai 2026, findet in Hamburg ein Referendum über eine erneute Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele (für 2036, 2040 oder 2044) statt. Die Hamburger:innen entscheiden dabei per Ja/Nein-Frage über den Einstieg ins internationale Bewerbungsverfahren, wobei auch eine Briefwahl ab Ende April 2026 möglich ist. 

Visualisierung von Para-Radsport an den Landungsbrücken. © Moka Studio

Mit der Unterstützung durch den Ersten Bürgermeister Dr. ­Peter Tschentscher, den ­Senat und die Hamburgische
Bürgerschaft,
die am 14. Januar 2026 mit großer Mehrheit zustimmte, sowie vielen Hamburger Unternehmer:innen hat jetzt der Countdown zur Olympia-Bewerbung begonnen. 

Dazu stellten jetzt Stifter ­Alexander Otto, Sportsenator Andy Grote und Bildungs- und Familienministerin Ksenija ­Bekeris die Maßnahme „104 Projekte für 104 Stadtteile“ vor. Mit der Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele verbindet Hamburg das Ziel, in den kommenden Jahren eine olympische Generation aktiver und sportbegeisterter junger Menschen aufwachsen zu sehen. Um diesem Ziel näherzukommen und in allen Hamburger Stadtteilen Begeisterung für eine starke Sport- und Bewegungsoffensive zu wecken, ruft die Alexander Otto Sportstiftung „alle Hamburger Vereine und Schulen auf, sich in den kommenden Wochen um Fördermittel für Sportprojekte zu bewerben. Ziel ist es, 104 Projekte in allen 104 Hamburger Stadtteilen zu fördern, von denen möglichst viele Sporttreibende profitieren.“ Die Alexander Otto Sportstiftung stellt zusammen mit Hamburger Unternehmen eine Million Euro zur Verfügung, wobei einzelne Projekte mit bis zu maximal  20.000 Euro gefördert werden können. 

Bildungs- und Familiensenatorin Ksenija Bekeris: „Wir unterstützen das Projekt der Alexander Otto Sportstiftung gern, denn Bewegung macht stark – körperlich und geistig. Mit dem Wettbewerb ‚104 Projekte für 104 Stadtteile‘ wollen wir Kinder und Jugendliche für Sport begeistern, da er ein Schlüssel für Gesundheit, Selbstvertrauen und Zusammenhalt ist. Er stärkt den Körper, fördert Konzentration und mentale Stärke und hilft, Stress abzubauen. Wer Sport treibt, lernt Teamgeist, Fairness und Durchhaltevermögen – Fähigkeiten, die weit über das Spielfeld hinausreichen.“ Als Bildungs- und Familienverantwortliche im Senat sieht Bekeris vor allem auch den empathischen Sinn im gemeinsamen Sporttreiben: „Hamburg soll ein Ort sein, an dem jede und jeder die Chance hat, sportlich zu wachsen. Das Projekt ,104 Projekte für 104 Stadtteile‘ bietet die Möglichkeit, als Schulgemeinschaft eine Idee von einem bewegungsförderlichen Schulhof zu entwerfen. Jede Idee und jede Bewegung zählen – gemeinsames Sporttreiben verbindet. So wächst nicht nur die Bewegungszeit für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch die Gemeinschaft.“

Präsentation der 104 Projekte für 104 Stadtteile-Maßnahme durch die Alexander Otto Sportstiftung (v. l.): Alexander Otto, Stifter seiner Sportstiftung, Juliane Bötel, Vizepräsidentin Hamburger Sportbund, ­Ksenija Bekeris, Bildungs- und Familiensenatorin, sowie Andy Grote, Sportsenator. © Witters

Sport bewegt Menschen nicht nur körperlich, sondern auch im Miteinander. Dafür tragen in den Hamburger Vereinen und Schulen viele Engagierte täglich und oft ehrenamtlich bei. Dieses Engagement möchte die Alexander Otto Sportstiftung stärken. Zudem soll die Förderung „insbesondere die olympische Generation, Kinder und Jugendliche, motivieren, Gemeinschaft zu erleben, ihre Talente zu entdecken und sich zu entwickeln. Verbunden ist damit die Einladung an die Hamburgerinnen und Hamburger, gemeinsam groß zu denken: Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg können Begeisterung entfachen, Vorbilder schaffen und die Stadt nachhaltig in Bewegung bringen“, so die Stiftung.

Die Vergabe der Fördermittel erfolgt bis zum Tag des Referendums am 31. Mai 2026 nach Eignung und Eingang der Bewerbungen. Die Umsetzung der Projekte muss bis Ende 2026 erfolgen!

„104 Projekte für 104 Stadtteile“ steht auch für Public-private-Partnership, denn ohne Sponsoren ist so ein Olympia-Projekt Hamburg 2040 nicht umsetzbar. Die Riege der Unterstützer:innen reicht von Airbus und Dr. Michael Commichau über Banken wie Haspa oder Hamburger Volksbank bis zu Montblanc oder Signal Iduna und Alexander Otto. 

Der namensgebende Stifter der Alexander Otto Sportstiftung über die Spender:innen und das Projekt (siehe auch »5 Fragen an …«, Seite 14): „Mit unserem Förderprogramm möchten wir das olympische Feuer in allen 104 Stadtteilen entfachen und möglichst viele Menschen für Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg begeistern. Gerade im Sport wollen wir die verbindende und motivierende Kraft der Spiele schon heute spürbar machen. Dank der Unterstützung vieler engagierter Unternehmerinnen und Unternehmer werden wir Projekte mit einer Million Euro fördern.“

Visualisierung des olympischen Beachvolleyball-Turniers zu Füßen des grünen Bunkers. Alexander Otto: „Wenn viele früh Spaß an Sport finden, fokussiert man sich auf andere Dinge, und neue Interessen werden geweckt, als wenn man seine Zeit nur mit dem Handy oder mit Computerspielen vorm Rechner verbringt.“ © Moka Studio

Und Andy Grote, das lodernde vorweggehende olympische Bewerbungsfeuer, der „für die olympische Idee und die Chance für Hamburg brennt“ (siehe auch »5 Fragen an …«, diese Seite), respektiert zwar die deutschen Mitbewerber Berlin, Nordrhein-Westfalen und München, aber Hamburg findet er, natürlich, „einzigartig“: „Mit der Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele haben wir uns das Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren eine olympische Generation aktiver und sportbegeisterter junger Menschen in Hamburg aufwachsen zu sehen. Wenn es um die Zukunft unserer Stadt und ein gutes Aufwachsen unserer Kinder geht, ist Olympia unsere große Chance – eine Chance für alle!“ 

Und eben mit und durch den Sport gesellschaftliche Teilhabe und individuelles Selbstbewusstsein zu ermöglichen, hat sich die Alexander Otto Sportstiftung auf ihre Fahnen geschrieben. Alexander Otto, der Mäzen und Chef der Hamburger ECE-Group, die Projektentwicklung und Projektmanagement betreiben, hat seine Sportstiftung 2006 gegründet. Seitdem haben die Stiftung und er persönlich Projekte in einem Umfang von über 37 Millionen Euro im Hamburger Sport gefördert. Zu den Förderungen zählen unter anderem die Modernisierung des Rothenbaum-Tennisstadions, die Initiierung von Digitalisierungsprogrammen sowie vielfältige Inklusionsprojekte. Alexander Otto ist überzeugt: „Wenn viele früh Spaß an Sport finden, fokussiert man sich auf andere Dinge, und neue Interessen werden geweckt, als wenn man seine Zeit nur mit dem Handy oder mit Computerspielen vorm Rechner verbringt.“ Sportsenator Andy Grote teilt den Befund des Spenders: „Je öfter unsere Kinder mit und im Sport aufwachsen, desto weniger wachsen sie im Internet auf. Und das ist wichtig für die Zukunft!“ Wolfgang Timpe

Info I
Mehr Informationen und Sprungstellen zu weiteren Projekten der Olympia-Bewerbung Hamburg 2040 unter hamburg-
activecity.de/olympia
und Bewerbungen zu „104 Projekte für 104 Stadtteile“ unter
alexander-otto-sportstiftung.de 

Info II
Interesse, die Olympiabewerbung ehrenamtlich zu unterstützen? Dann bitte melden unter ichmachmit@sommerspiele.hamburg.de

Sportsenator Andy Grote: „Bei 104 Projekten in 104 Stadtteilen soll jeder und jede vor seiner Haustür erleben können, welche Kraft im Sport für uns als Gesellschaft steckt, wie wir durch ihn Lebensqualität, Zusammenhalt und Teilhabe stärken.“ © Moka Studio

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