»Ein neues Zuhause für Künstler:innen!«

Konzerte. Mit der Halle424 zeigt der Oberhafen sein innovatives und künstlerisch-urbanes Gesicht aus Klassik und Jazz. Die neue Reihe »Palmenresidenz« startet im Januar

„Es ist unglaublich! Der Oberhafen begleitet mich schon seit über 30 Jahren. Auch jetzt zu Beginn des neuen Jahres stelle ich mich der Herausforderung mit unserer neuen Konzertreihe »Palmenresidenz« in der Halle424 und will einen neuen kleinen Beitrag zum Gelingen dieses attraktiven Kreativquatiers in der HafenCity liefern“, sagt Jürgen Carstensen, Mitentwickler des künstlerisch-urbanen HafenCity-Quartiers Oberhafen und seit 2014 Gründer und Programmchef der Halle424. Es ist die urbane Off-Adresse für anspruchsvolle innovative Klassik- und Jazzmusik an der Stockmeyerstraße im Oberhafen. 
Foto oben: Mit dem Gewinn des »Montreux Jazz Talent Award« legte Afra Kane den Grundstein für eine vielversprechende internationale Karriere. Auf ihrem neuesten Album »Could We Be Whole« begeistert sie mit virtuosen Arrangements und einer Stimme, die sowohl kraftvoll als auch feinfühlig sein kann. © Anoush Abrar

Es tut sich viel Neues am Rande der HafenCity in der Kultlocation Halle424 und um sie herum in den alten Güterhallen im Oberhafenquartier. Es wird fleißig gewerkelt, und neue Nutzer:innen und Nutzungen geben dem Quartier frischen Wind. Und aus der Halle424 klingen ab sofort neue Töne: Die ­Konzertdirektion Palme wird hier – nach zwei erfolgreichen Testballons mit Konzerten des Pianisten und Komponisten Niklas Paschburg und den Vega Trails des Kontrabassisten und Komponisten Milo Fitzpatrick mit dem Saxofonisten Jordan Smart – im kommenden Jahr in der Halle424 die neue Konzertreihe »Palmenresidenz«starten. „Bis jetzt haben wir schon eine kleine Erfolgsgeschichte geschrieben. Unsere Musikformate in der Classic und die Reihe Jazztracks424 haben ihr treues Publikum gefunden“, sagt Halle424-Macher Carstensen. „Das kleine ,Extra‘ liefern wir“, so der Oberhafenfan, „mit einer immer wieder wechselnden Raumgestaltung. Und dass die Konzertdirektion Palme auf uns aufmerksam wurde, freut uns riesig. Das Team, das Marketing, die Konzertreihe passen und bereichern unser Angebot.“ Die Palmenresidenz bietet künftig ein neues Zuhause für Künstler:innen aus dem Dunstkreis von Neo-Klassik, Modern Jazz, Post-Genre und hier und da vielleicht sogar etwas Elektronik. Ein liebevoll kuratiertes Programm als geschmackssicherer Leitfaden für neue Musik. Carstensen: „wie ein analoger Algorithmus abseits von Spotify und Co. – real und zum Anfassen, live, in unserem einzigartigen Ambiente“. 

Singer-Songwriterin Afra Kane verbindet ihre klassische Ausbildung mit Elementen aus Jazz, Soul, R ’n’ B sowie Future-Funk und entwickelt so ihren ganz eigenen charakteristischen Sound. © Anoush Abrar

Die Palme in Hamburg hat schon immer ein gutes Gespür bewiesen und so manche Künstler:innen von den kleinsten bis auf die großen Bühnen der Stadt begleitet. Musiker:innen wie Hania Rani oder die Grandbrothers haben ebenfalls im kleinen Rahmen ihre ersten Konzerte gespielt und füllen mittlerweile die größeren Säle Hamburgs. Man darf also gespannt sein, wer seine ersten Schritte in der Halle424 macht – um dann später auf der anderen Seite der HafenCity auf den Bühnen der Elbphilharmonie zu performen.

Den Anfang macht am 9. Januar die Singer-Songwriterin und Pianistin Afra Kane, die zu den aufregendsten Neo-Soul- und Jazz-Talenten unserer Zeit zählt. Bereits früh in ihrer Kindheit begann Afra Kane mit dem Klavierspiel, und ihre vielseitigen musikalischen Interessen sollten sich bald auch in ihrem Songwriting zeigen: Sie verschmolz ihre klassische Ausbildung mit Elementen aus Jazz, Soul, R ’n’ B und Future-Funk und entwickelte so ihren ganz eigenen charakteristischen Sound.

Mit dem Gewinn des Montreux Jazz Talent Award legte Afra Kane den Grundstein für eine vielversprechende internationale Karriere. Auf ihrem neuesten Album »Could We Be Whole« begeistert sie mit virtuosen Arrangements und einer Stimme, die sowohl kraftvoll als auch feinfühlig sein kann – im besonders intimen Rahmen.

Weitere Konzerte der Palmenresidenz: Am 1. Mai spielt dort die experimentelle Kombo Conic Rose mit ihrem Mix aus Jazz, Ambient und Electronica und am 10. Oktober die britische Jazzsaxofonistin Jasmine Myra samt Ensemble.
Wolfgang Timpe

Infos: kdpalme.de und halle424.de

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