Netzwerk. Die Interessengemeinschaft Gewerbe HafenCity, IGH, im Netzwerk HafenCity e. V. hat wieder ihre exklusiven Businesstreffen gestartet. Ein Afterwork-Besuch bei Bang & Olufsen

Um Form und Funktion, Nachhaltigkeit und Nachbarschaft ging es beim Treffen der Interessengemeinschaft Gewerbe HafenCity (IGH) im Flagship-Store Bang & Olufsen Anfang Mai. Die Geschäftsführer Dennis Marquardt und Arndt Piechulek gaben moderiert von IGH-Sprecher Thomas „Tom“ Lerche (Prismeo-Lab-Event-Studios)Einblicke in die mehr als 100 Jahre alte Geschichte des Elektronikunternehmens, die eleganten Räume am Sandtorpark 1 und die Entscheidung für Hamburgs jüngsten Stadtteil.
Foto oben: Business-Afterwork im Flagship-Store. Die Bang & Olufsen-Manager informieren die Gewerbemitglieder der IGH über ihre Performance-und Vermarktungsideen am B & O-Premiumstandort HafenCity (v. l.): Dennis Marquardt (B & O Hamburg), Enzio von Eisenhart-Rothe (Store Manager B & O HafenCity), Thomas Lerche (Moderator, IGH), Arndt Piechulek (B & O Hamburg) sowie Bernd Mathiessen und Andreas Hiller (IGH). © IGH
„Die HafenCity wird mit Sicherheit in den nächsten Jahren weiterwachsen und sich weiterentwickeln. Und auch wenn es nicht einmal 1.000 Meter Luftlinie zu unserem Standort am Rathaus sind, haben wir uns entschieden, hier ein zweites Geschäft zu eröffnen, um neue Konzepte zu realisieren“, begründet Arndt Piechulek von B & O. die Standortwahl. Ein wohnlicher Charakter, eine offene Küche und eine nahbare Präsentation der Produkte prägen den rund 250 Quadratmeter großen Showroom. Bemerkenswert: Alles ist nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip produziert. So ist der Fußboden von Senso (übrigens auch in der HafenCity vertreten) aus pflanzlichem Öl und kann rückstandslos abgeschliffen und zu einem neuen Belag verarbeitet werden.
Zurück von den Füßen zu den Ohren: Emotional wurde es in den Vorführräumen der Topprodukte – die Kombination von dem 97-Zoll-Fernseher Beovision Harmony, Beolab 50- und –90-Boxen und dem Song „Never Enough“, gesungen von Loren Allred (aus dem Film „Greatest Showman“), berührte einige so, dass sie eine Träne aus dem Augenwinkel streichen mussten. So ein Gänsehautmoment hat seinen Preis: rund 250.000 Euro für die komplette Anlage.
»Treffen, reden, Gemeinsamkeiten finden, sich gegenseitig fördern – das ist die Mission unserer Gemeinschaft.« Andreas Hiller
Bei belegten Broten und kühlem Wein entstanden anregende Gespräche, Ideen für kommende Veranstaltungen und Geschäfte wurden angebahnt – beispielhaft für den gewerblichen Teil des Vereins Netzwerk HafenCity e. V., zu dem die IGH gehört. „Treffen, reden, Gemeinsamkeiten finden, sich gegenseitig fördern – das ist die Mission unserer Gemeinschaft“, sagt Andreas Hiller, ebenfalls Sprecher der IGH. Er leitet beruflich die Filiale der Haspa am Kaiserkai. „Die HafenCity ist ein wachsender Stadtteil, in dem sich immer mehr Gewerbetreibende ansiedeln, das Angebot an Läden, Restaurants, Bars und Dienstleistungen wird größer und vielfältiger. Es wäre schade, wenn die Unternehmen das Potenzial dieses Stadtteils nicht nutzen würden, und dazu müssen sie es erst einmal kennenlernen“, so Hiller.

Sprecher:innen-Team der IGH, der Interessengemeinschaft HafenCity der lokalen Gewerbe im Netzwerk HafenCity e. V. (v. l.): Bernd Mathiessen, freier Versicherungsmakler, Minou Tikrani, Inhaberin der Kommunikationsagentur Konstruktiv PR, und Thomas Lerche, Trainer Prismeo-Lab-Events-Studio. © IGH
Für dieses Ziel organisiert das IGH-Sprecher:innen-Team – neben Tom Lerche und Andreas Hiller noch Bernd Mathiessen und Minou Tikrani – Business Lunches in lokalen Gaststätten und Netzwerktreffen bei Unternehmen. „Auch der Austausch mit den Anwohnenden im Stadtteil gehört zu unserer Mission“, sagt Bernd Mathiessen. Es gehe darum, gegenseitiges Verständnis zu schaffen, denn die Bedürfnisse der Anwohnenden und Gewerbetreibenden seien manchmal sehr unterschiedlich. „Hierzu unterstützen wir beispielsweise die Projekte des Netzwerks, fördern das große Sommerfest im Lohsepark und organisieren ein gemeinsames Netzwerktreffen auf dem traditionellen Wintermarkt.“
„Wir sind auch die Stimme der HafenCity-Unternehmen in der übrigen Stadt“, betont Minou Tikrani. Insbesondere in den Handelskammer-Ausschüssen Stadtentwicklung und Metropolregion sowie Lebenswerte Metropole, bei Veranstaltungen zur Entwicklung der Domachse, bei der Zusammenarbeit mit der Speicherstadt und im Citymanagement sei es wichtig, dass das Gewerbe in der HafenCity Sichtbarkeit bekomme. „Und wir haben gute Kontakte zum Bezirksamt und zur HafenCity Hamburg GmbH, die wir für Verbesserungen der Rahmenbedingungen nutzen können“, sagt Tikrani. Das Sprecher:innen-Team ist dankbar für Impulse: „Schreibt uns einfach eine E-Mail mit eurem Anliegen“, so Tikrani weiter, „wir werden dann sehen, was wir tun können.“
Tom Lerche spart auch gegenüber der HafenCity Zeitung nicht mit Selbstkritik: „Die Taktung unserer Veranstaltungen könnte höher sein. Da unsere Hauptberufe und Familien vor dem Ehrenamt Vorrang haben, kommt es leider manchmal vor, dass wir mehr wollen, als wir schaffen können“, zieht er Zwischenbilanz.
»Es ist wichtig, dass die Gewerbe in der HafenCity Sichtbarkeit bekommen.« Minou Tikrani
Die Liste weiterer möglicher Veranstaltungen ist lang und das Team ist sehr zuversichtlich, nun wieder eine monatliche Taktung aufbauen zu können. Lerche: „Nach dem Abend bei Bang & Olufsen sind alle fröhlich, inspiriert und angeregt nach Hause gegangen – damit sind wir sehr zufrieden.“ Und auch die Gastgeber waren zufrieden, Enzio von Eisenhart-Rothe, B & O-Store-Manager in der HafenCity: „Genau für solche Veranstaltungen haben wir unseren Raum hier in der HafenCity geschaffen: neue Eindrücke und Inspiration auf hohem Niveau – dafür steht auch unsere Marke.“ Maria Bitter
Info I Mehr Informationen zur Gewerbevertretung IGH im Netzwerk HafenCity e. V. unter: netzwerk-hafencity.de/igh
Info II Mehr Informationen zu B & O: bang-olufsen.com/de


