»Lebendiges Erinnern und Mahnen«

Quartier. Anwohner:innen und Initiativen unterstützen eine Demonstration für Tempo 30 und mehr Verkehrssicherheit in der HafenCity  

Am 8. April wird eine Demonstration für Tempo 30 und mehr Verkehrssicherheit in der HafenCity stattfinden. Die Demonstration wurde von einem Anwohner aus der Versmannstraße angemeldet. Die AG Verkehr, eine Arbeitsgruppe des Netzwerks HafenCity e. V., unterstützt diese Forderung und die Demonstration nach Kräften. Die Veranstalter hoffen auch auf die Unterstützung aus den Elternbeiräten der Schulen in der HafenCity, dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) und Greenpeace.Der 8. April ist der Jahrestag des tödlichen Unfalls eines siebenjährigen Jungen aus Stuttgart an der Ecke Osakaallee/Brooktorkai, an den eine Schattenrissskulptur erinnert. Und zugleich soll auf der Demoroute auch an den tödlichen Unfall einer Radfahrerin vom 30. Januar 2023 an der Ecke Überseeallee/Osakaallee gedacht werden, an den das weiße Fahrradmahnmal des ADFC an der Magdeburger Brücke die Erinnerung wachhält und das seit über zwei Jahren von der Familie und der HafenCity-Nachbarschaft gepflegt und immer wieder mit Blumen geschmückt wird. 
Foto oben: Mahnmal Weißes Fahrrad für die tödlich verunglückte Radfahrerin an der Magdeburger Brücke. © Wolfgang Timpe

Es geht um 16.15 Uhr an der Campusschule HafenCity los (Ecke Stockmeyerstraße/Am Hannoverschen Bahnhof) und dann zur Unfallstelle Ecke Osakaallee/Brooktorkai. An dieser Stelle hatte das Netzwerk HafenCity e. V. eine weiße Schattenrissfigur aufgestellt, die aber mittlerweile beschädigt wurde und vom Netzwerk neu hergestellt wird. Dort wird kurz innegehalten, Blumen werden niedergelegt, und dann geht es weiter zur Ecke Osakaallee/Überseeallee zur Unglücksstelle der 2023 tödlich verunglückten Radfahrerin. An dieser Erinnerungsstelle sollen auch Blumen abgelegt werden, und es ist eine kleine Abschlusskundgebung geplant. Die Demonstration wird dann gegen 18 Uhr enden.

Die Veranstalter hoffen auf eine rege Teilnahme. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto stärker kann die Stimme des Quartiers für Tempo 30 und mehr Verkehrssicherheit gehört werden. Wolfgang Weisbrod-Weber

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