Rein destilliert, nicht gezuckert

Botanicals machen den Spirit. Die Brennerei Ehringhausen hat den neuen „Club 20457 Gin“ kreiert

Antonio „Toni“ Fabrizi ist bekanntlich ein äußerst umtriebiger Mensch. Wieder einmal beschreitet der Betreiber des Club 20257 neue Wege und bringt einen Gin namens „Club 20457 Gin“ auf den Markt. Für dieses Produkt hat er sich mit der Brennerei Ehringhausen in Werne, genau an der Grenze zwischen Ruhrgebiet und Münsterland, zusammengetan. „Diese Destille wurde mir von unserem HafenCity-Nachbarn Oliver Fuhse von Vodka Bazic empfohlen“, sagt er. „Die Qualität, die Georg Glitz-Ehringhausen bietet, ist definitiv etwas Besonderes.“
Foto oben: Georg Glitz-Ehringhausen: „Es kommen keine getrockneten Zitrusfrüchte zum Einsatz, sondern bloß frische Früchte. Dieses Verfahren garantiert aber ein natürliches Aroma.“ © Brennerei Ehringhausen

Er betreibt die Brennerei Ehringhausen gemeinsam mit seiner Schwester Theres und ist bei der Entwicklung des „Club 20457 Gin“ federführend. „Toni kam auf mich zu, weil er einen Gin wollte, der ehrlich produziert ist“, erzählt Georg Glitz-Ehringhausen. Da war der Gastronom bei ihm genau an der richtigen Adresse. Sein Unternehmen setzt auf Handwerk, auf Regionalität, auf Nachhaltigkeit, auf Bioqualität.

„Mir kommt es vor allem auf ein harmonisches Gesamtkonzept an“, erklärt Georg Glitz-Ehringhausen. „Da müssen die Botanicals perfekt passen.“ © Jessica Svartvit
„Mir kommt es vor allem auf ein harmonisches Gesamtkonzept an“, erklärt Georg Glitz-Ehringhausen. „Da müssen die Botanicals perfekt passen.“ © Jessica Svartvit

Mit dieser Philosophie hat Georg Glitz-Ehringhausen für den „Club 20457 Gin“ nicht bloß das Grunddestillat kreiert, er veredelt es mit sogenannten Botanicals. „Mir kommt es vor allem auf ein harmonisches Gesamtkonzept an“, erklärt er. „Da müssen die Botanicals perfekt passen.“ Gut 20 bis 30 unterschiedliche Gewürze verwendet er für den „Club 20457 Gin“, darunter Lavendel, Kardamom oder Koriander. Auch Kaffeebohnen, die Georg Glitz-Ehringhausen bei Elbgold in Hamburg bezieht, verfeinern das alkoholische Getränk. „Die Gewürznoten werden sich eher im Hintergrund halten“, verrät er. „Einzig die Zitrusnoten sind einfach zu erkennen.“

Bei ihm kommen keine getrockneten Zitrusfrüchte zum Einsatz, sondern prinzipiell bloß frische Früchte, die in der Brennerei Ehringhausen direkt geschält werden. Dieses Verfahren ist zwar aufwendig, es garantiert aber ein natürliches Aroma. 

Für den „Club 20457 Gin“ verarbeitet Georg Glitz-Ehringhausen übrigens nur Limettenschalen und Orangen, keine Zitronen. Das Ergebnis ist ein Dry Gin aus reinen Destillaten, nicht gezuckert. Wer ihn probieren will, muss sich noch ein bisschen gedulden. Der „Club 20457 Gin“ steckt gegenwärtig in der Entwicklungsphase, voraussichtlich zwischen Ende April und Mitte Mai wird er zu haben sein. Dagmar Leischow

INFO Weitere Infos unter www.club20457.com , und www.brennerei-ehringhausen.de

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