Amerigo-Vespucci-Platz eröffnet

Menschen und Gebäude im Elbbrückenquartier fehlen noch, aber das Zentrum, der Amerigo-Vespucci-Platz, ist seit 4. Juni eröffnet

Den Osten wagen – in der #hafencity! Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher hat den Amerigo-Vespucci-Platz im Quartier Elbbrücken mit dem Vorsitzenden der HafenCity-Hamburg GmbH, Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, und Felix Schwarz, Geschäftsführer von Atelier LOIDL Landschaftsarchitekten aus Berlin, die 2016 den Freiraumwettbewerb um die Gestaltung des Platzes gewonnen hatten, eröffnet. Der Amerigo-Vespucci-Platz, kurz: AVP, bildet als öffentlicher 24/7-Raum den östlichen Abschluss der HafenCity. Spannend: Wenn man auf ihm steht und den Blick gen Westen Richtung HafenCity schweifen lässt, wirkt der AVP mit seinen tollen großen Holzbohlen-Sitzoasen fast intim und anheimelnd mit dem Blick aufs Wasser, gen Westen dem Sonnenuntergang entgegen – und ist doch mit fast 10.000 qm  so groß wie der Rathausmarkt.
Foto oben: Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher: „Mit dem Amerigo-Vespucci-Platz erhält das Quartier Elbbrücken einen attraktiven Mittelpunkt für das öffentliche Leben in der HafenCity. Das Quartier Elbbrücken bietet Platz für rund 1.400 neue Wohnungen und 11.000 Arbeitsplätze – mit Blick auf die Elbe und direkter Anbindung an die U-Bahn. © Wolfgang Timpe

Zukunftsvision Amerigo-Vespucci-Platz, Blick Richtung Westen gen HafenCity, wenn die umliegende Bebauung erfolgt sein wird. Landschaftsplaner Felix Schwarz: „„Durch das Absenken der Platzmitte schälen sich an den Rändern langsam die Warftmauern heraus, die ja auch das Hafenbecken entlang der Kaipromenaden signifikant prägen.“ © Visualisierung Loidl Landschaftsarchitekten
Zukunftsvision Amerigo-Vespucci-Platz, Blick Richtung Westen gen HafenCity, wenn die umliegende Bebauung erfolgt sein wird. Landschaftsplaner Felix Schwarz: „„Durch das Absenken der Platzmitte schälen sich an den Rändern langsam die Warftmauern heraus, die ja auch das Hafenbecken entlang der Kaipromenaden signifikant prägen.“ © Visualisierung Loidl Landschaftsarchitekten
Man stürze sich, so Bürgermeister Peter Tschentscher, durch den Erfolg der HafenCity, nun etwa auf dem Grasbrook, bewusst in solche „stadtpolitischen und standtentwicklungspolitischen Abenteuer“. © Wolfgang Timpe
Man stürze sich, so Bürgermeister Peter Tschentscher, durch den Erfolg der HafenCity, nun etwa auf dem Grasbrook, bewusst in solche „stadtpolitischen und standtentwicklungspolitischen Abenteuer“. © Wolfgang Timpe

Für Bürgermeister Tschentscher, dem bei der heutigen Einweihung das Glück, wieder öffentlich an frischer Luft mit echten Menschen und keinen Zoom-Avataren teilzunehmen, deutlich anzumerken war, ein Meilenstein: „Mit dem Amerigo-Vespucci-Platz erhält das Quartier Elbbrücken einen attraktiven Mittelpunkt für das öffentliche Leben in der HafenCity. Das Quartier Elbbrücken bietet Platz für rund 1.400 neue Wohnungen und 11.000 Arbeitsplätze – mit Blick auf die Elbe und direkter Anbindung an die U-Bahn. Zwanzig Jahre nach Beginn der ersten Bauarbeiten wird die HafenCity jetzt mit den Quartieren im Osten als Hamburgs jüngster und modernster Stadtteil fertiggestellt.“

prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH: „2005 haben wir mit den Magellan-Terrassen den ersten Platz der HafenCity eröffnet. Jetzt, 2021, eröffnen wir den letzten und größten Platz der HafenCity. Plätze und grüne Räume waren immer die Vorreiter, bevor die Menschen kamen.“ © Wolfgang Timpe
Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH: „2005 haben wir mit den Magellan-Terrassen den ersten Platz der HafenCity eröffnet. Jetzt, 2021, eröffnen wir den letzten und größten Platz der HafenCity. Plätze und grüne Räume waren immer die Vorreiter, bevor die Menschen kamen.“ © Wolfgang Timpe

Und warum ein Platz eröffnet wird, wenn doch die Menschen in direkter Nachbarschaft erst in 2,3 Jahren dort in ihre Büros und Wohnungen langsam einziehen werden, erklärt HafenCity-Chef Bruns-Berentelg: „2005 haben wir mit den Magellan-Terrassen den ersten Platz der HafenCity eröffnet. Jetzt, 2021, eröffnen wir den letzten und größten Platz der HafenCity. Plätze und grüne Räume waren immer die Vorreiter, bevor die Menschen kamen – auch weil die Menschen wohnen und die Atmosphäre spüren wollen, die ihnen ein Ort bietet.“ Der öffentliche Raum geht immer voran, thronte doch anno 2004, bevor iregendein Stein der HafenCity verbaut war, die Kibbelstegbrücke mutterseelenallein in der Landschaft und der Kaispeicher A, heutige Elbphilharmonie, war einfach ein rechteckiger Klinkerkasten und auf den heutigen Dalmannkai, Kaiser- und Sandtorkai war: nichts.

Landschaftsplaner Felix Schwarz vom Atelier Loidl: „Der Amerigo-Vespucci–Platz wird zum identitätsstiftenden Moment am östlichen Entree der HafenCity und zur Aneignungsfläche für die unterschiedlichsten Nutzergruppen und Akteure.“ © Wolfgang Timpe
Landschaftsplaner Felix Schwarz: „Der Amerigo-Vespucci–Platz wird zum identitätsstiftenden Moment am östlichen Entree der HafenCity und zur Aneignungsfläche für die unterschiedlichsten Nutzergruppen und Akteure.“ © Wolfgang Timpe

Leere ist für Landschaftsplaner Felix Schwarz der Anfang sich Menschen und städtischen Naturraum vorzustellen: „Durch das Absenken der Platzmitte schälen sich an den Rändern langsam die Warftmauern heraus, die ja auch das Hafenbecken entlang der Kaipromenaden signifikant prägen. Der Amerigo-Vespucci–Platz wird zum identitätsstiftenden Moment am östlichen Entree der HafenCity und zur Aneignungsfläche für die unterschiedlichsten Nutzergruppen und Akteure.“ Hamburgs Erster Bürgermeister, der in seiner 10-jährigen Senatszugehörigkeit erst langsam „immer mehr Begeisterung“ fürs Quartier HafenCity entwickelt hat, nachdem die früheren Großprobleme mit Elbphilharmonie und Überseequartier Süd „gelöst“ wurden, hat er „mehr und mehr Gefallen daran gefunden, dass die HafenCity eine unglaubliche Attraktivität für die Menschen in Hamburg und die Stadt insgesamt hat“. Der Verdienst des Erfolgs der HafenCity sei, so Tschentscher, „dass wir uns solche Stadtentwicklungsprojekte auch in Zukunft an anderer Stelle zutrauen können.“ Man stürze sich durch den Erfolg der HafenCity, nun etwa auf dem Grasbrook, bewusst in solche „stadtpolitischen und standtentwicklungspolitischen Abenteuer“. Der Grasbrook sei ein „visionäres Projekt“, für das „uns die HafenCity fit gemacht“ habe. Wolfgang Timpe

Der Verdienst des Erfolgs der HafenCity sei, so Tschentscher, „dass wir uns solche Stadtentwicklungsprojekte auch in Zukunft an anderer Stelle zutrauen können.“
Blick von der Kaipromenade des Baakenhafen auf den Amerigo-Vespucci-Platz mit dem künftigen 245 Meter hohen Elbtower in der Bildmitte: Für Bürgermeister Peter Tschentscher führt der Erfolg der HafenCity dazu, „dass wir uns solche Stadtentwicklungsprojekte auch in Zukunft an anderer Stelle zutrauen können“. © Visualisierung Loidl Landschaftsarchitekten

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