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Quartierklänge im Baakenhafen: Neue Hausmusik

Stadtteil-Kultur. Im »KreaTiefgeschoss« an der Versmannstraße 32, den »HalbInsulanern«, feierten 80 Gäste die Premiere der »Quartierklänge«

Zarte Klänge verlassen den Cellokörper und ergänzen sich harmonisch mit den Tastentönen des Pianos, um in Anspielung an die Klänge neuer Musik abrupt in Stakkatoklänge zu wechseln. Neue „Quartierklänge“ möchte Initiator Daniel Luchterhandt „mit einer neuen Art von Hausmusik“ regelmäßig der Nachbarschaft und Kulturinteressierten in den kommenden Monaten bieten – in den Studioräumen des „KreaTiefgeschosses“ der Baugemeinschaft „HalbInsulaner“ an der Versmannstraße 32 im Baakenhafen. Stadtplaner Luchterhandt zur Premiere: „Unglaublich, dass rund 80 Gäste bei unserem Urknall neuer Hausmusik dabei waren“, freut sich der Mitbegründer der Baugemeinschaft „HalbInsulaner“.
Foto oben:  „Quartierklänge“ in der Baugemeinschaft „HalbInsulaner“ am ­Baakenhafen, Versmannstraße 32. Im Gemeinschaftsraum „KreaTiefgeschoss“ – mit Ausgang zur ­Promenade am Versmannkai – präsentieren die Cellistin Saerom Park (l.) und der Pianist Yannick Rafalimanana (hinter dem Flügel) vor glücklichen Sommerabend-Gästen „Neue Haus­musik“. Initiator und Stadtplaner Daniel Luchterhandt (r.) freute sich über ­lässiges „reden, lauschen, tratschen, essen, trinken, verabreden“. © Wolfgang Timpe

Eingeladen „zur Neuinterpretation von Hausmusik“ hatten er sowie die Cellistin Saerom Park und der Pianist Yannick Rafalimanana. Daniel Luchterhandt: „Der Anfang ist gemacht, und ich bin glücklich, dass Menschen aus den Nachbarschaft ebenso gekommen sind wie Leute aus Musik, Theater und Kunst, die Lust haben, sich an unserer Idee künftig zu beteiligen.“  

Innenhof der „HalbInsulaner“-Baugemeinschaft: Relaxtes Klönen und Einstimmen aufs andere Hausmusikkonzert mit Cello und Piano. Daniel Luchterhandt: „Der Anfang ist gemacht, und ich bin glücklich, dass Menschen aus den Nachbarschaft gekommen sind.“ © Wolfgang Timpe

Das Haus der Baugemeinschaft „HalbInsulaner“ am Baakenhafen in der HafenCity besteht aus 27 Wohnungen, zwölf Gewerbeeinheiten und großzügigen Gemeinschaftsflächen. Entstanden ist ein besonders kommunikatives Gebäude (Architektur: WERK Arkitekter, Kopenhagen), das zwischen dem „KreaTiefgeschoss“ im Warftgeschoss über die Lounge im sechsten Obergeschoss und dem Gewächshaus auf dem Dach sowie auf den Laubengängen und den zahlreichen Dachterrassen unterschiedliche Aktivitäten und Austausch fördert – stets mit spektakulärem Blick über Stadt und Hafen. 

Die nächsten Hausmusik-Events nach den großen Sommerferien klingen aufregend, ruhig schon mal in den Kalender eintragen: „RoteBeethoven – Mittag mit Musik“ (am 11.09., 17.10., 07.11. und 18.12., jeweils von 12 bis 14 Uhr) oder „Chai&Coffsky – Afterwork“ (am 17.10. und 13.12., jeweils ab 16 Uhr). Man darf gespannt sein. WolfgangTimpe

www.instagram.com/quartierklaenge

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