Candy-Zuckerwelt und Winterspiele-Spaß

Event. Die Vorbereitungen für die Weihnachtsmärkte der HafenCity laufen auf Hochtouren. Der Überseeboulevard präsentiert auch 2026 seine bewährten »Winterspiele« mit Winterminigolf und Schmalzkuchen-Premiere, während auf dem Überseeplatz und im Westfield-Quartier sich erstmals die knallige »Candy World« präsentiert

Weihnachten wird in diesem Jahr ziemlich süß – rund um die Speicherstadt und in der HafenCity. Im Weltkulturerbe füllt die Pâtisserie Johanna ihren Adventskalender mit 24 handgefertigten Pralinen, und nur einen Steinwurf entfernt laufen die Vorbereitungen auf die beiden zentralen Weinachtsmärkte auf Hochtouren: die ­»Winterspiele« auf dem Überseeboulevard und die neue »Candy World« auf dem Überseeplatz und im Westfield. Während die »Winterspiele« neben Glühwein & Co. auf ihre beliebten Klassiker wie das Winterminigolf und die gemütliche Weihnachtslounge setzen, will man im Westfield nach ersten Gehversuchen mit Fischerhütten in 2025 dieses Jahr vieles anders machen. Unter dem Motto »Candy World« setzen die Westfield-Weihnachtsmarktmacher – Hamburgs Gastro-Kreativer Axel Strehlitz (Lolas) und der Event-Profi Uwe Bergmann – auf ein hollywoodreifes Zuckerparadies. Sweeter than life!
Foto oben: Hereinspaziert! Die Weihnachtsmärkte auf dem Marktplatz des Überseeboulevards und auf dem Überseeplatz des Westfield-Quartiers locken im Norden als »Winterspiele« mit Winterminigolf und Schmalzkuchen und im Süden – Premiere! – mit einer überbordenden »Candy World«. © Catrin-Anja Eichinger

So unterschiedlich die Konzepte der beiden HafenCity-Weihnachtsmärkte auch sind, Schokolade, Zuckerwerk und Weihnachtsnaschereien ziehen sich im Advent 2026 wie ein roter Faden durch die beiden benachbarten Quartiere.

Den süßen Auftakt macht die Pâtisserie Johanna mit ihrem besonderen Adventskalender im Pralinen-Schmuckkästchen. Hinter den 24 Türchen stecken 24 verschiedene handgefertigte Pralinen. Zwölf davon gehören zu den beliebten Favoriten der Pâtisserie. Zwölf weitere Kreationen wurden eigens für den Adventskalender entwickelt und sind nicht regulär im Sortiment erhältlich. Welche Geschmacksrichtungen verstecken sich dahinter? Lassen Sie sich überraschen. Die hochwertige Schmuckschachtel ist nicht für den einmaligen Gebrauch gedacht. Nach Weihnachten kann sie aufgehoben und im nächsten Jahr wieder gefüllt werden. Dafür bietet die Pâtisserie ein Refill mit 24 Pralinen an. So soll aus dem Kalender ein Weihnachtsritual für mehrere Jahre werden. Vorbestellungen sind bereits möglich. 

Wie 2025 gibt’s auf dem Weihnachtsmarkt Überseeboulevard wieder Winterminigolf
und Eisstockschießen. Dazu kommt neu in diesem Jahr eine dritte sportliche Attraktion hinzu:
„IceCube Crush“.
Zwei Teams versuchen jeweils, blaue und rote Eiswürfel über eine Bahn möglichst genau
in die Mitte zu befördern. Das Prinzip erinnert ans Eisstockschießen und richtet sich an Familien, Freundesgruppen und Weihnachtsfeier-Teams. © Catrin-Anja Eichinger

Auf dem Überseeboulevard startet der Weihnachtsmarkt schon am 16. November und läuft bis zum 30. Dezember. Seit 2010 gehört er fest zur Vorweihnachtszeit im Quartier. Statt nur süßen und herzhaften Budenzauber zu bieten, setzen die »Winterspiele« auf Aktivitäten. Winterminigolf und Eisstockschießen gehören fest zum Programm. Beim Winterminigolf warten 13 Bahnen auf die Besucher. Die Candyland-Stationen sind dabei längst ein Markenzeichen.

In diesem Jahr kommt eine dritte sportliche Attraktion hinzu: „IceCube Crush“. Zwei Teams versuchen jeweils, blaue und rote Eiswürfel über eine Bahn möglichst genau in die Mitte zu befördern. Das Prinzip erinnert ans Eisstockschießen und richtet sich an Familien, Freundesgruppen und Weihnachtsfeier-Teams.

„Mit Winterminigolf, Eisstockschießen und dem neuen IceCube Crash haben wir in diesem Jahr gleich drei sportliche Highlights auf dem Marktplatz. Da wird mitgespielt, angefeuert und viel gelacht, und genau das macht unseren Weihnachtsmarkt so besonders“, sagt Vivian ­Brodersen vom Quartiersmanagement. Beim Essen bleibt vieles vertraut. Currywurst, Crêpes, Pommes, Süßes und Glühwein gehören dazu. Auch Marshmallows können wieder zubereitet werden. Eine kleine Premiere gibt es auch. Erstmals wird Schmalzgebäck angeboten. „Seit unserem ersten Weihnachtsmarkt 2010 auf dem Marktplatz des Überseequartiers fragen uns die Gäste nach Schmalzgebäck. In diesem Jahr ist es endlich so weit“, sagt Brodersen.

Am 19. November sind die Anwohner:innen zum Nachbarschaftsfest eingeladen. Sängerin Kery Fay tritt auf. Das Fest soll diesmal bewusst weniger Showcharakter haben. Auf Feuerwerk und eine große Lichtinszenierung wird verzichtet. Stattdessen stehen die Nachbarn stärker im Mittelpunkt. Der kleine Markt wird auch für Netzwerktreffen genutzt. Geplant sind unter anderem Veranstaltungen mit Hamburg Tourismus und der Handelskammer. Auch der große Adventskalender auf dem Überseeboulevard ist wieder da. Hinter den Türchen warten Preise aus dem Quartier und von Partnern. Zu den Hauptgewinnen gehört erneut ein Brautkleid von True Society im Wert von 2.000 Euro. Dazu kommen Mitgliedschaften bei Prime Time fitness sowie Preise von Hotels, Geschäften und Unternehmen.

2025 war der Glühweinstand vor Breuniger der Hot Spot. Dieses Jahr, komplett neues Konzept,
will die »Candy World« das Thema Süßigkeiten bewusst überzeichnen.
Große Candy-Elemente, eine verspielte Gestaltung und überbordende Dekoration sollen das südliche Überseequartier auf dem Überseeplatz und im Westfield in eine bunte Zuckerwelt verwandeln. Der Weihnachtsmarkt soll
damit eine warme, fröhliche Stimmung bekommen. © Catrin-Anja Eichinger

Ein Stück weiter Richtung Elbe geht es in diesem Advent üppiger zu. Die »Candy World« will das Thema Süßigkeiten bewusst überzeichnen. Große Candy-Elemente, eine verspielte Gestaltung und überbordende Dekoration sollen das südliche Überseequartier in eine bunte Zuckerwelt verwandeln. Der Weihnachtsmarkt soll damit eine warme, fröhliche Stimmung bekommen.

Das Thema Candy dient jedoch nicht nur als Dekoration für einzelne Bereiche. Es soll die Atmosphäre des Weihnachtsmarktes bestimmen. Klassische Weihnachtsstimmung trifft auf eine Erlebnis-Inszenierung, die bunt, verspielt und bewusst ein bisschen „drüber“ sein darf. Gerade der Unterschied zwischen Nord und Süd macht die Sache spannend. Man kann von den etablierten »Winterspielen« im Norden weiter Richtung Elbe zur »Candy World« im Süden ziehen und selbst entscheiden, wie viel Weihnachten und wie viel Zucker es sein darf.

Ob Pralinen, Schmalzgebäck, IceCube Crush oder Candy-Rausch im Westfield: Ich freue mich darauf! Jimmy Blum

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