E-Scooter kommen

Foto: „Endlich kann es mit dem Markt für E-Scooter auch in Deutschland losgehen. Wir sind alle happy“: Oliver Risse, 45, Start-up-Gründer und Chef des E-Scooter-Unternehmens Floatility. ©Wolfgang Timpe

Radfahrer, Pkws, Lkws und ÖPNVler bekommen Konkurrenz: Der Bundesrat hat die E-Scooter für die Straßen und die Radwege zugelassen.

Es wird enger fürs Autos und Radfahrer. Der Bundesrat hat jetzt Elektroroller, die E-Scooter für Deutschland auf Straßen und Radwegen zugelassen. „Wir sind alle happy“, sagt Oliver Risse, Start-up-Gründer und Chef des E-Scooter-Unternehmens Floatility, „das es endlich mit E-Scootern auch in Deutschland als eines der letzten Länder in Europa losgehr.“ Sobald die Elektro-Tretroller erlaubt sind, will das Floatility-Start-up 50 bis 100 E-Scooter auf die Straßen in die HafenCity bis zu den Landungsbrücken bringen − als Sharing-Modell. Ähnlich wie beim roten Stadtrad können die Nutzer die E-Scooter, die an öffentlichen Fahrradständern stehen dürfen, per App buchen und am Zielort abstellen. 15 Cent kostet eine Fahrt pro Minute, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 Stundenkilometer. Über ein GPS-System meldet der Roller jederzeit seinen Standort, seinen Ladestatus und wie lange er sich schon vor Ort befindet. Zudem kann er über eine Solarstation aufgeladen werden, ist damit unabhängig vom Stromnetz.

„Damit gehen wir nächste Woche für die Allianz auf eine Messe in Berlin“: gebrandete E-Scooter für den Floatility-Partner Allianz. Foto: Wolfgang Timpe
„Damit gehen wir nächste Woche für die Allianz auf eine Messe in Berlin“: gebrandete E-Scooter für den Floatility-Partner Allianz. Foto: Wolfgang Timpe

Gründer Risse ist wichtig, dass Floatility sich als lokales Unternehmen versteht, das mit Hamburger Firmen zusammenarbeitet − etwa mit einer Batteriefirma in Poppenbüttel und mit Lastenfahrrädern im Gängeviertel für den Transport der E-Scooter. Nur gebaut werden die flinken Flitzer in Singapur, im Werkstattcontainer im Baakenhafen werden sie endgefertigt. Floatility will mit Unternehmen wie u.a. Allianz oder dem spanischen Bauunternehmen Ferrovial (weltweit operierend, mehr als 100.000 Mitarbeiter) zusammenarbeiten, und die Lücke der „letzten Meile“ schließen − die kurzen Wege von der U-Bahn-Station zum Zielort oder zum Brötchenholen.

Floatility-Standort auf dem Baakenhöft im MLOVE Future City Campus (1): Start-up-Community an der Grandeswerder Brücke. Foto: Wolfgang Timpe
Floatility-Standort auf dem Baakenhöft im MLOVE Future City Campus (1): Start-up-Community an der Grandeswerder Brücke. Foto: Wolfgang Timpe

Potenzial sei in der HafenCity und in Hamburg reichlich vorhanden. Allein in Hamburgs Innenstadt fielen 85.000 Fahrten pro Tag an, die kürzer seien als drei Kilometer. Aus Risses Sicht sind genau die ideal für den Elektro-Tretroller, der auf einer Distanz von bis zu vier Kilometer immer schneller sei als jede andere Mobilitätsform. #floatility #hafencity #baakenhöft #mlovefuturecitycampus #hafencityuniversität #tretroller #tretrollerliebe #elektrotretroller

„Wir haben uns gegen Aluminium und für eine Kunststoff-Baugruppe entschieden, da sie umweltverträglicher zu produzieren und später auch zu recyceln ist“: Floatility-Manager Oliver Risse mit seinem in Singapur gefertigten und in Hamburg zusammengebauten und elektronisch endgerfertigtem E-Scooter auf dem Baakenhöft. Foto: Wolfgang Timpe
„Wir haben uns gegen Aluminium und für eine Kunststoff-Baugruppe entschieden, da sie umweltverträglicher zu produzieren und später auch zu recyceln ist“: Floatility-Manager Oliver Risse mit seinem in Singapur gefertigten und in Hamburg zusammengebauten und elektronisch endgerfertigtem E-Scooter auf dem Baakenhöft. Foto: Wolfgang Timpe
Floatility-Standort auf dem Baakenhöft im MLOVE Future City Campus (2): Start-up-Community gegenüber der HafenCity-Uni (HCU). Foto: Wolfgang Timpe
Floatility-Standort auf dem Baakenhöft im MLOVE Future City Campus (2): Start-up-Community gegenüber der HafenCity-Uni (HCU). Foto: Wolfgang Timpe
„Wir sind ein lokales deutsches Start-up, das aus Hamburg für Hamburg produziert und hier Arbeitsplätze schafft“: Oliver produziert die Bauteile seit 2014 in Singapur, da er in Hamburg seinerzeit keine Genehmigung erhielt auf dem Baakenhöft mit Watermark-Bürohochhaus, St. Katharinen, Cinemontower und HCU im Hintergrund. Foto: Wolfgang Timpe
„Wir sind ein lokales deutsches Start-up, das aus Hamburg für Hamburg produziert und hier Arbeitsplätze schafft“: Oliver produziert die Bauteile seit 2014 in Singapur, da er in Hamburg seinerzeit keine Genehmigung erhielt auf dem Baakenhöft mit Watermark-Bürohochhaus, St. Katharinen, Cinemontower und HCU im Hintergrund. Foto: Wolfgang Timpe

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