Schweden-Häuser für HafenCity-Parks

Gemeinschaftshaus Grasbrookpark, Architekten Arge Hoffmann, Schlüter, Zeh, Köln. Visualisierung: HafenCity Hamburg GmbH. (Foto oben)

Ab 2021 sollen im Grasbrook-, Lohse- und Baakenpark farbig-fröhliche Holzhäuser als Begegnungszentren für alle eröffnet werden.

Wo können Vereine, Initiativen und andere Gruppen kostenfrei Räume in der HafenCity nutzen? Neue öffentliche Begegnungsstätten mit modernenn Nutzungskonzeoten wie Co-Working-Spaces, Werkstätten, Mehrzweckräumen für Seminare und öffentliche Veranstaltungen sowie schnelles W-lan für die drei Parks der HafenCity. In jungem frischen und farbenfrohen Design in schicker Schweden-Holzoptik sollen ab 2021 im Grasbrookpark, Lohsepark und Baakenpark die drei Siegerentwürfe der Kölner Architekten Arge Hoffmann, Schlüter, Zeh (Grasbrookpark & Baakenpark) und rethmeierschlaich architekten (Lohsepark) realisiert werden. An dem offenen Wettbewerb hatten 70 Büros mit 210 Entwürfen teilgenommen. 

Gemeinschaftshaus Lohsepark, Architekten rethmeierschlaich architekten, Köln. Visualisierung: HafenCity Hamburg GmbH
Gemeinschaftshaus Lohsepark, Architekten rethmeierschlaich architekten, Köln. Visualisierung: HafenCity Hamburg GmbH


Die jetzigen Siegergebäude setzen für Prof. Jürgen Bruns-Berentelg „sichtbar markante Zeichen“ und überzeugen jeweils „durch individuellen Charakter“ und würden sich von der sonstigen Wohn- und Bürobebauung mit Backstein deutlich abheben. Und für Dieter Polkowski, Abteilungsleiter des Amts für Landesplanung und Stadtentwicklung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, überzeugen die drei Gemeinschaftshäuser durch „ihre einfachen Holzkonstruktionen“ und sie würden „eine einladende transparente Ausstrahlung haben“. Man könne „hineinsehen und wahrnehmen, was drinnen passiert“. Wichtig ist für ihn, dass die drei Gebäude in die Parks hineinkonzipiert wurden. Sie sollen Mittelpunkte für ein eigenes soziales Parkleben im Stadtteil werden. 

Gemeinschaftshaus Baakenpark, Architekten Arge Hoffmann, Schlüter, Zeh, Köln. Visualisierung: HafenCity Hamburg GmbH
Gemeinschaftshaus Baakenpark, Architekten Arge Hoffmann, Schlüter, Zeh, Köln. Visualisierung: HafenCity Hamburg GmbH

Die Gemeinschaftshäuser werden aus dem Sondervermögen der HafenCity Hamburg GmbH finanziert, das aus Grundstücksverkäufen gebildet wird. Für die drei Gemeinschaftshäuser sind Investitionen von jeweils 1,7 Mio. Euro (Baakenpark), 0,8 Mio Euro (Lohsepark) und 0,32 Mio. Euro (Grasbrookpark) geplant. Eine Investition ins soziale Miteinander in den Quartieren der HafenCity. Wie und ob es lebendige Zentren und Begegnungsstätten in den Parks werden, entscheiden die künftigen Nutzungskonzepte und die Menschen. Wolfgang Timpe
https://www.hamburg-tourism.de/sehen-erleben/kultur-musik/museen-galerien/hafencity-infocenter-im-kesselhaus/
https://www.hafencity.com/de/infocenter/das-hafencity-infocenter-im-kesselhaus.html

Dieter Polkowski erläutert Gemeinschaftshaus im Grasbrookpark: „Die drei Gemeinschaftshäuser überzeugen durch ihre einfachen Holzkonstruktionen und ihre einladende Transparente Ausstrahlung.“ Foto: Wolfgang Timpe
Dieter Polkowski erläutert Gemeinschaftshaus im Grasbrookpark: „Die drei Gemeinschaftshäuser überzeugen durch ihre einfachen Holzkonstruktionen und ihre einladende Transparente Ausstrahlung.“ Foto: Wolfgang Timpe
Architekt André Rethmeier (li.) präsentiert seinen Siegerentwurf Gemeinschaftshaus Lohsepark: „Wir wollen mit unserem Lohsepark-Gemeinschaftshaus und seiner öffentlich begehbaren Loggia und seinem Aussichtsturm und den Vordächern und Markisen etwas Eigenständiges gegenüber den Fassaden der Wohn- und Bürohäuser setzen.“ . Foto: Wolfgang Timpe
Architekt André Rethmeier (li.) präsentiert seinen Siegerentwurf
Gemeinschaftshaus Lohsepark: „Wir wollen mit unserem Lohsepark-Gemeinschaftshaus
und seiner öffentlich begehbaren Loggia und seinem Aussichtsturm
und den Vordächern und Markisen etwas Eigenständiges gegenüber den Fassaden der
Wohn- und Bürohäuser setzen.“ Foto: Wolfgang Timpe
Architekt Wolfgang Zeh (2. v. li.): „ich wünsche mir, dass von den Gemeinschaftshäusern eine identitätsstiftende Wirkung für den Stadtteil und seine Bewohner ausgeht.“ . Foto: Wolfgang Timpe
Architekt Wolfgang Zeh (2. v. li.): „ich wünsche mir,
dass von den Gemeinschaftshäusern eine identitätsstiftende Wirkung für den Stadtteil und seine Bewohner ausgeht.“ Foto: Wolfgang Timpe

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