Tagesbar reloaded

Das Bistro Toni trotzt der Corona-Melancholie und öffnet im November wieder seine Tore – mit neuen Menü-, Snack- und To-Go-Angeboten

Endlich“, sagt Inhaber und Gastronom Antonio „Toni“ Fabrizi, „ist es wieder soweit!“ Der Erfinder und Macher vom HafenCity-Wohnzimmer Club 20457 kann sich seine Vorfreude nicht verkneifen, dass er während der zweiten Corona-Welle mit seinem Bistro Toni als Tagesbar von Dienstag bis Samstag, 11.30 bis 16.30 Uhr, neu durchstarten und für seine Gäste bewährte und auch neue Speisen anbieten wird. Hat er denn keinen Respekt vor den Corona-Auflagen und den dadurch vorprogrammierten Umsatzeinbußen? Unternehmer Fabrizi: „Wer in den letzten Monaten den Club 20457 besucht hat, weiß um meinen Respekt und die Einhaltung der Corona-Auflagen. Wir haben alle schwere Zeiten, aber es kommt für mich nicht in Frage, den Kopf in den Sand zu stecken und mich durch ein Virus in eine Schockstarre setzen zu lassen.“ Außerdem ist er ja nicht allein. Das Tagesgeschäft und den Service wird seine Kollegin Nancy König schmeißen, die zurzeit immer wieder mal im Club 20457 mithilft und so einigen Gästen schon bekannt ist.

 Neues „Toni“-Gesicht Nancy König: „Ich fühle mich in der Gastro zuhause.“ © Privat
Neues „Toni“-Gesicht Nancy König: „Ich fühle mich in der Gastro zuhause.“ © Privat

Die Mittagsangebote gibt es auch als Take-away.
„Pizza und Flammkuchen ab 7,50, als Mittagsangebot 8,50 inklusive eines Softgetränks oder Biers (Pils). Buletten mit Krautsalat und Brot 5,50,  Suppe 5,50“, freut sich Nancy König über die neuen Gerichte und die neue Herausforderung. Die 36-Jährige ist auch vom Gastronomiekonzept des Toni überzeugt: „Der Umgang mit Gästen ist für mich mehr als nur ein Kundenkontakt. Seit neun Jahren bin und fühle ich mich in der Gastro zuhause.“ Über reichlich Erfahrung verfügt das sympathische neue Toni-Gesicht. Nancy König gehörte zu der ersten Stamm-Mannschaft des „Lieblingsplatz“ am Überseeboulevard und versüßte anschließend in der „Eisige Liebe“ Am Kaiserkai den Gästen mit leckerem Eis den Sommer. Fabrizi hatte mit seinen Mitarbeitern in den letzten acht Jahren immer ein gutes Händchen und auch mit Nancy ist ihm offenbar wieder einmal ein gewinnender und professioneller Neuzugang gelungen. 

Auf die sonst übliche Eröffnungssause mit Party, Mitarbeitern und Freunden haben Fabrizi und sein Team diesmal Corona-bedingt verzichtet. Wie der Club 20457 soll das Toni ein Ort für alle sein. Unter Beachtung der aktuellen Corona-Auflagen sind auch Reservierungen im Toni möglich. Und die Tagesbar will nicht nur Lunch-Adresse sein, sondern man kann sich von 11.30 bis 16.30 Uhr neben den angebotenen Menüs auch aus der Speisekarte Gerichte-Kombinationen individuell zusammenstellen. Ferner gibt es neben Pizza auch Hand-made-Suppen und die Toni-Dauerbrenner Flammkuchen und – logo – die Kult-Buletten frisch vom Schlachter. Darüber hinaus wird das Toni auch Catering für Firmen und private Veranstaltungen anbieten. 

Frisch gezapftes Leffe und „Freibeuter“-Kaffee.
In einer freundlichen Atmosphäre gibt es außer Essen und üblichen Longdrinks auch frisch gezapftes „Leffe“-Bier und exklusive „Am Meer“-Weine aus dem Hause Pfaffmann. Kaffeeliebhaber freuen sich über die exklusive „Freibeuter“-Qualität. Und, natürlich, gibt es pünktlich zur aktuellen Jahreszeit den schon legendären unvermeidlichen Glühwein. 

Was das Toni tagsüber schon immer auszeichnete, soll auch jetzt mit der Tagesbar reloaded selbstverständlich fortgesetzt werden: Kinder sind gern gesehen und die vorhandene Behinderten-Toilette erlaubt auch das Betreten mit einem Kinderwagen. Es sollen eben alle ins Toni kommen und sich wohl und gut bewirtet fühlen. Und warum ist der Gastronom Fabrizi nun davon überzeugt, dass mit der Wiedereröffnung sein neues verfeinertes Konzept erfolgreich sein wird? „In den letzten Monaten wurde ständig nachgefragt, wann das Toni endlich wieder eröffnet. Seinen Hunger oder Durst zu stillen ist ein Grundbedürfnis. Gerade in diesen Zeiten möchten Gäste auch einen Wohlfühlort aufsuchen und sich eine kurze Auszeit vom Alltag nehmen“, so Fabrizi. 

Und auf die strategische Hürde, dass sich entlang der Osakaallee nicht die klassischen Laufwege wie etwa auf dem Überseeboulevard befinden, hat der Menschenfischer Toni auch schon eine Antwort parat: „Als vor acht Jahren der Club 20457 eröffnet wurde, haben mich viele wegen der Lage und der Idee belächelt. Heute sind wir die älteste Bar und haben Besucher aus ganz Deutschland“, strahlt er ein wenig stolz. Na, dann brauchen ja im November nur noch die Gäste strömen. Maria Bitter

Infos und Bestellungen: TONI, Osakaallee 6-8, 20457 Hamburg; T. 0176/307 823 72 https://g.page/Toni-20457?gmKontakt: 0176 30782372/

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