Erlebnisquartier. Für fünf weitere Jahre geht das BID Passagenviertel nach aktuellem Senatsbeschluss in seine vierte Laufzeit und verfügt durch die Investition der Grundeigentümer über fünf Millionen Euro. Das Quartier zwischen Jungfernstieg und Hohe Bleichen leuchtet
Das Passagenviertel – zwischen Jungfernstieg, Neuem Wall, Hohen Bleichen und Gerhofstraße gelegen – blickt mittlerweile auf eine mehr als 15-jährige Geschichte im Rahmen der Business Improvement Districts (BIDs) zurück. In den vergangenen Jahren hat sich das Areal spürbar gewandelt: Schon während der ersten Laufzeit wurde der Straßenraum umfassend neu gestaltet, wodurch großzügige Flächen mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen wurden. Hochwertige Materialien und eine individuelle Möblierung prägen seither das elegante Erscheinungsbild des Quartiers.
Foto oben: Attraktive Luftraum-Installationen sollen den Erlebnisraum Passagenviertel in der City stärken. © Zum Felde BID Projektgesellschaft mbH
»Eine lebendige und zukunftsfähige Innenstadt entsteht vor allem dort, wo öffentliche und private Akteure gemeinsam und mit einem langfristigen Blick handeln.«
Mareike Menzel, Zum Felde BID Projektgesellschaft
Mit dem Beginn des BIDs Passagenviertel IV sollen diese Standards in den kommenden fünf Jahren gezielt gesichert, gepflegt und fortentwickelt werden. Neben regelmäßigen Reinigungsarbeiten, Serviceleistungen und einem aktiven Districtmanagement zählt auch die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Weihnachtsbeleuchtung „Sternzauber“ zum Maßnahmenpaket. Ergänzt durch Aktionen wie die grünen, bunten und blühenden „Hamburger Sommergärten“ sowie wechselnde Luftraum-Installationen verfolgen die Verantwortlichen das Ziel, die Cityadresse als attraktiven Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Erlebnisstandort weiter zu stärken.
Für das neu eingerichtete Projekt stehen in den kommenden fünf Jahren rund fünf Millionen Euro bereit. Dieses Budget wird vollständig aus privaten Mitteln der ansässigen Immobilieneigentümer aufgebracht. Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, begrüßt die Fortsetzung der Initiative: „Unsere Innenstadt lebt von Orten, an denen die Menschen gerne bummeln, einkaufen oder einfach nur verweilen. Genau hier setzt das BID Passagenviertel an und seinen erfolgreichen Weg fort.“

Showambiente eröffnen Alsterhaus-Chefin Diana Brüssow (2. v. l.), Zum-Felde-BID-Managerin
Mareike Menzel und Hanseviertel-Manager Lars Samman das Straßenfest. © André Mischke
Mit Elementen wie der prägnanten Festbeleuchtung, zusätzlichen Pflegemaßnahmen und gezieltem Quartiersmarketing werde das Areal noch einladender. Die Handelskammer und die Freie und Hansestadt Hamburg übernehmen bei den BIDs die Verantwortung gemeinsam mit den privaten Akteuren. „Ihr Engagement und ihre Investitionsbereitschaft machen das BID Passagenviertel IV erst möglich. Dafür danke ich allen Beteiligten ausdrücklich. Gemeinsam schaffen wir Orte, die lebendig, attraktiv und zukunftsfähig sind“, so Pein.
„Unsere Innenstadt lebt von Orten, an denen die Menschen gerne bummeln, einkaufen oder einfach nur verweilen. Genau hier setzt das BID Passagenviertel an und seinen erfolgreichen Weg fort.“
Karen Pein, Stadtentwicklungssenatorin
Auch Mareike Menzel von der Aufgabenträgerin Zum Felde BID Projektgesellschaft mbH sieht das Vorhaben in einem größeren städtebaulichen Kontext: „Die Hamburger Innenstadt befindet sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess, der gerade rund um das Passagenviertel deutlich sichtbar wird. Mit dem Umbau des Hamburger Hofs entsteht eine herausragende Projektentwicklung mit Strahlkraft für die gesamte Innenstadt.“
Darüber hinaus setzten die Verkehrsberuhigung des Jungfernstiegs sowie die Erneuerung im angrenzenden BID Quartier Colonnaden wichtige Impulse für ein attraktives Umfeld. Das aktuelle BID füge sich nahtlos in diesen Wandel ein, um geschaffene Qualitäten zu bewahren und auszubauen. Menzel betont: „Entscheidend ist dabei das langfristige Engagement der Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer – denn eine lebendige und zukunftsfähige Innenstadt entsteht vor allem dort, wo öffentliche und private Akteure gemeinsam und mit einem langfristigen Blick handeln.“ Maria Bitter
Mehr Infos unter: passagenviertel.com



